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Akute Probleme durch ADR-Abschaltung

Dieses Thema im Forum "Studio- und Sendertechnik" wurde erstellt von gutenberg_fm, 30. April 2012.

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  1. gutenberg_fm

    gutenberg_fm Benutzer

    Seit etwas über 12 Stunden gibt es (infolge der analogen Sat.-TV-Abschaltung) auch kein ADR-Signal mehr. Hat das irgendwo zu unerwarteten akuten Problemen im Sendebetrieb oder bei der Weiterverarbeitung von Programmen geführt?

    Manche kleineren Netzbetreiber hatten vielleicht gar keine Ahnung, dass sie Radio über diese Quelle bezogen haben...
     
  2. grün

    grün Benutzer

    Ich verstehe Deine Frage nicht ganz. Über ADR waren meiner Erinnerung nach doch eh nur fast ÖR-Anstalten vertreten. Die wenigen Privatsender dort senden alle schon längst über DVB-S, die ÖR-Wellen sowieso. Und die Kabelnetzbetreiber, falls es um die gehen sollte, beziehen das Signal ebenfalls seit Jahren über DVB-S und wandeln dann in DVB-C um.
     
  3. Radiowaves

    Radiowaves Benutzer

    Nein, dem ist nicht so. Viele kleinere Kabelnetzbetreiber hatten bis zuletzt ADR und sogar analoge Unterträger als Einspeisequelle - allerdings für UKW. Was daraus wird, weiß ich nicht. Es gibt inzwischen etliche Anbieter, die 6 oder gar 8 UKW-Programme aus 2 Sat-Transpondern in einem Umsetzer anbieten: Astro, Blankom, Kathrein fallen mir spontan ein.

    In den Schalträumen der ARD standen auch bis zuletzt ADR-Receiver, selbst gesehen beim hr und beim BR. Einst gewiß als reguläre Quelle, seit Sommer 2005 sicher nur zur Kontrolle und als backup. Da dürfte in jedem Falle eine fristgerechte Umstellkung erfolgt sein. ;)
     
  4. peschmi

    peschmi Benutzer

    Moin moin in die Runde...

    da stellt sich mir doch glatt die Frage:
    Wo kein analoger Transponder (durch die Abschaltung) mehr zur Verfügung steht, kann es doch dann demzufolge auch kein ADR (Astra Digital Radio) mehr geben, oder bin ich da technisch gesehen auf dem Holzweg.
    Denn in den Frequenzlisten von Antenne Brandenburg (siehe hier---> http://www.antennebrandenburg.de/frequenzen/index.html) steht die ADR - Frequenz immer noch drin und selbst in der Staion-ID morgens vor Programmstart wird diese ADR-Frequenz immer noch erwähnt.
    Denn so viel ich weiß, wurde ja die ADR-Unterträgerfrequenz im "Huckepackverfahren" (sorry für den Ausdruck) auf dem analogen Transponder mit übertragen.
     
  5. Tonband

    Tonband Benutzer

    Nein, @peschmi, völlig richtig. Ich denke die Publizisten pennen. :oops:
     
  6. BlueKO

    BlueKO Benutzer

    Wenn sich was ändert sind die in den großen Funkhäusern einfach nicht so schnell. Bei SWRinfo läuft auch immer noch die RASS von cont.ra fröhlich weiter.

    Aber mal ehrlich. Wer hätte denn theoretisch noch etwas von ADR abnehmen sollen? Die müssen doch wirklich alle auf DVB-S umgestellt haben. Das gibt es doch auch schon lange genug.
     
  7. Radiowaves

    Radiowaves Benutzer

    Nun, der MDR hat bis letztes jahr auch noch kleine Standorte von Sputnik und Info via ADR zugeführt. Mit der Umstellung fuhr man also recht nah an das Abschaltedatum ran. Konnte man ja auch, es stand ja fest.

    Antenne Brandenburg... ich denke, das klassische Problem, daß Technik und Programm (und da dann noch die Internet-Abteilung) einfach nicht allzueng miteinander verstrickt sind. Paßt abe rirgendwie auch wieder zur seit letztem Sommer so richtig auffällig gewordenen Situation beim RBB: die technik punktet lieber aufm Minuskonto: kein dynamisches RDS (also sinnvoller RT), dafür bescheuertes dynamisches PS. Auf DVB keine Zusatzdaten, dafür Optimodsound...

    Naja, soll mir egal sein. Mich hat der RBB als Hörer verloren.
     

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