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Am 17. Januar 2013 startet im Free-TV Sat.1 Gold

Dieses Thema im Forum "Auszeit" wurde erstellt von RomanMMWallner, 27. Oktober 2012.

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  1. RomanMMWallner

    RomanMMWallner Benutzer

  2. legasthenix

    legasthenix Benutzer

    Haben etwa die Alchemisten von ProSiebenSat.1 doch noch einen Weg gefunden, aus Sch**** Gold zu machen?:eek:
     
  3. HeavyRotation25

    HeavyRotation25 Benutzer

    Sat1 ist mittlerweile sehr gut darin, erfolgreiche Formate und Konzepte anderer Sender zu kopieren. Leider sind diese Kopien dann so offensichtlich und schlecht, dass es weh tut!

    Dummerweise hat man sich entschieden, "The Voice" (Talentscouting der etwas niveauvolleren Art...) auf Pro7 und Sat1 auszustrahlen. Und auf Sat1 kann man sich das nicht ansehen; alle 15 Minuten ein Werbeblock, grauenhaft.

    Ich frage mich schon seit einiger Zeit, wie lange dieser Sender noch auf dem Markt bleibt. Qualitativ wird er immer schlechter, sei es die Aufmachung oder die Sendungen.
     
  4. grün

    grün Benutzer

    Wozu brauchen einige Sender, auch ARD und ZDF betreffend, eigentlich Spartenkanäle, in denen eh nur zu 90 % des Hauptprogramms zweitverwertet wird? Wenn man mal was verpasst hat, mögen diese Sender ja ganz gut sein, aber ich sehe darin keinen echten Mehrwert.
     
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  5. Mannis Fan

    Mannis Fan Benutzer

    Um den privaten Spartenkanälen den Markt kaputt zu machen!
     
  6. grün

    grün Benutzer

    Das weiß ich. Ich werde meine retorischen Fragen zukünftig als solche kennzeichnen.:) Der Smiley dazu müsste seitens der Forenleitung allerdings noch eingeführt werden.:rolleyes:
     
  7. ricochet

    ricochet Benutzer

    Bei den ARD-Digitalkanälen läuft aber zu 90% aktuelle Ware zeitversetzt, für so was braucht man nicht zwei Vollprogramme. Das ZDF durchstöbert zumindest ab und an die Archive.

    Ältere ARD-Serien und Mehrteiler werden fast ausschließlich als DVD vermarktet, das ZDF verwertet seinen Archivbestand zwar teilweise über die eigenen Digitalableger, in erster Linie werden hauseigene Produktionen aber über die kommerzielle Tochterfirma "ZDF Enterprises" an diverse Pay-TV-Sender ("Sky Krimi", "Romance TV", "Heimatkanal" etc.) zugeliefert.

    Die BBC ist da um Welten geschäftstüchtiger und kundenfreundlicher. Im Rahmen des Digitalpakets UKTV vermarktet sie unverschlüsselt und werbefinanziert zehn gut sortierte und klar strukturierte Digitalprogramme, die sich vor allem aus dem riesigen Archivbestand speisen. Die ARD lässt ihr altes Sendematerial statt dessen im Keller verstauben.

    Mal sehen was es mit der Abrufplattform "Germany Gold" auf sich hat, die ARD und ZDF in absehbarer Zeit starten wollen und die Zugriff auf tausende TV-Klassiker ermöglichen soll. Zur Zeit ringt man noch um einen positiven Bescheid der Kartellbehörde und um ein taugliches Finanzierungsmodell (Werbung und/oder Abo/Abrufgebühr). Von der technischen Umsetzung ist man auch noch ein schönes Stück entfernt, man sucht wohl immer noch nach geeigneten Partnerunternehmen.
     
  8. Tweety

    Tweety Benutzer

    Ein weiterer Sender, den die Welt nicht braucht. :rolleyes:
     
  9. Fredo

    Fredo Gesperrter Benutzer


    Sehe ich auch so! Die sollten lieber mal Sat1 selbst auf Vordermann bringen! Was sind nun die Sat1 Highlights? Britt, Hold, K11, Sat1-Nachrichten oder die Sat1-Filme, also praktisch die deutschen Versionen der internationalen Vorbildfime? Ich weiss es nicht wirklich!
     
    Tweety gefällt das.
  10. ricochet

    ricochet Benutzer

    Die Rechnung sieht aber etwas anders aus: Die Pro-Sieben-Sat-1-Gruppe summiert die Marktanteile aller Einzelsender und betrachtet das einstige Flaggschiff nicht mehr als notwendigen Quotenbringer. In der Tat spielt Pro7 mit seiner jungen Zuschauerschaft eine überaus bedeutende Rolle als Einnahmefaktor. Die RTL-Gruppe fokussiert ihre Aktivitäten auf das Hauptprogramm, Pro7Sat1 verteilt die Investitionen stärker auf die einzelnen Schwestersender und bemüht sich das Sat-1-Profil gegenüber dem Hauptkonkurrenten RTL trotz großer Übereinstimmungen im Tagesablauf so weit wie möglich zu schärfen (dennoch ist unstrittig dass Sat1 in seinem Bestreben RTL-Formate zu kopieren in letzter Zeit viele Flops gelandet hat). Mit eigenproduzierten Filmen setzt Sat1 bewusst andere Schwerpunkte und stärkt damit die Marke, während Pro7 das mit Abstand jüngste und erfolgreichste deutsche Fernsehprogramm innerhalb der Zielgruppe der "Early Adopters" ist (das Durchschnittsalter liegt bei rund 35 Jahren).

    Aber Pro7Sat1 bedient auch andere wichtige Zielgruppen: Während Sat1 im Altersschnitt RTL leicht überragt und die Hausfrau genauso anspricht wie den Studenten, werden mit "Sixx" (Frauen) und "Sat.1 Gold" (reifere / bodeständigere Zuschauer) vom Privatfernsehen lang vernachlässigte Zuschauergruppen erfasst - ein Trend, der auch eine Zeitenwende im lange monolithisch und zielgruppenineffizient anmutenden deutschen Fernsehwerbegeschäft andeutet. Diese Angebotsverbreiterung ermöglicht eine bessere Ausschöpfung des Werbepotentials bei gleichzeitig steigender Zielgruppeneffizienz (Ansprache bestimmter Zuschauerschichten, Mikrotargeting). Das ist wirtschaftlich wesentlich einträglicher als die Fixierung auf Vollprogramme alter Schule, setzt aber eine zunehmende Flexibilisierung des Zuschauerverhaltens voraus, welche sich ohnehin schon seit längerem andeutet (wachsende Marktanteile diverser Spartenprogramme).

    Außerdem kann man mit "Sixx" und "Sat1 Gold" das reichlich vorhandene Archivmaterial neu verwerten, was selbst bei schleppender Geschäftsentwicklung Gewinne garantiert. Im Gegensatz zu "RTL Nitro" ist der Eigenproduktionsanteil höher, was letztlich niedrigere Lizenzkosten nach sich zieht (vor allem im Falle von "Sat1 Gold"). Obwohl die beiden neuen Sender besonders die Marktanteile von Sat1 schmälern dürften, ist die Diversifizierung des Programmangebots aus ökonomischer Sicht eine richtige Entscheidung. Das intelligente, gestufte Programmbouquet und das auch für einkommensstärkere Schichten attraktive Formatportfolio (populäre Wissensmagazine wie "Galileo" oder "Abenteuer Leben") sowie die erfolgreichen Internetaktivitäten der Pro7Sat1-Gruppe (Maxdome, MyVideo, Programmvideotheken) garantieren dem Konzern schon seit langem eine hervorragende Geschäftsentwicklung.

    Weil im Internet auch Fernsehinhalte zielgenau vermarktet werden können, verlängert sich die Verwertungskette um mehrere Glieder; ein Umstand der vor allem bei jungen und flexiblen Zuschauern, die wenig Gebrauch vom klassischen Fernsehangebot machen, von großer Bedeutung ist. Pro7Sat1 kann sich schon lange sprudelnder Gewinne erfreuen, der oberflächliche Blick auf die Quote ist in diesem Fall trügerisch.
     
  11. Fredo

    Fredo Gesperrter Benutzer

    393 Wörter, die den Normalbürger nicht im geringsten jucken ...
     
  12. ricochet

    ricochet Benutzer

    Meinst du, deine weitschweifigen Beiträge hätten mehr Gewicht? ;)
     

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