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Andrea Sparmann wählt Bundespräsidenten

Dieses Thema im Forum "Radioszene Deutschland" wurde erstellt von Dandyshore, 07. Juni 2010.

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  1. Dandyshore

    Dandyshore Benutzer

    Die LINKE in Mecklenburg-Vorpommern will neben ihrem Fraktionsvorsitzenden im Landtag auch die parteilose (!) Andrea Sparmann von der Ostseewelle als Wahlfrau zur Bundesversammlung schicken - meine Frage: ab wann sind Radiokollegen zu nah an der Politik dran?
    Auch wenn der/die Betroffene kein Parteibuch hat, hat es nicht doch ein Gschmäckle, von einer bestimmten Partei aufgestellt zu werden, insbesondere wenn es die LINKE ist? Oder ist es vielmehr eine Ehre, ungeachtet dessen, aus welcher Ecke sie herrührt?
    Gelten für Radiomoderatoren andere Regeln als für den viel zitierten Otto Normalbürger?
     
  2. final_scream

    final_scream Benutzer

    AW: Andrea Sparmann wählt Bundespräsidenten

    Immerhin hat diese Partei das Potenzial aus der nächsten Landtagswahl als stärkste Kraft im Lande hervorzugehen. (Nicht dass ich das begrüßen würde.)
     
  3. Mannis Fan

    Mannis Fan Benutzer

    AW: Andrea Sparmann wählt Bundespräsidenten

    Auch Radioschaffende sind Bürger/innen, mit allen Rechten und Pflichten.
     
  4. Maschi

    Maschi Benutzer

    AW: Andrea Sparmann wählt Bundespräsidenten

    Auch Sportler und andere Prominente sind doch in der Bundesversammlung, wo liegt hier das Besondere?
     
  5. MAXX

    MAXX Benutzer

    AW: Andrea Sparmann wählt Bundespräsidenten

    Ich finde das schlimm. Auch wenn Redakteure/Moderatoren/Journalisten bei privaten Radiosendern nicht so journalistisch arbeiten wie DIE ZEIT oder DER SPIEGEL, geht das meiner Meinung nach gar nicht! Journalisten müssen neutral sein. Auch wenn sie nicht für den Links-Kandidaten stimmen sollte, ist es trotzdem komisch wenn vor der nächsten Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern die Spitzenkandidaten bei der Osteseewelle zu Gast sind und jeder weiß, dass es offenbar eine Verbindung zwischen der Linkspartei und der Moderatorin gibt!
     
  6. Ablauscher

    Ablauscher Benutzer

    AW: Andrea Sparmann wählt Bundespräsidenten

    ausgelöst durch "Mannis Fan" kurze und punktgenaue Antwort:

    Schlimm ist, dass es so wenige Bundesbürger gibt, die über ein ausreichendes Wisssen unserer demokratischen Spielregeln verfügen und wie diese in unserem Staat ablaufen. Die "Bundesversammlung" und wie sie funktioniert ist den wenigsten bekannt. Das merkt man auch hier wieder. Ich möchte diese (diesen) Beiträge/Beitrag (z.B. #5) nicht kommentieren, liefere aber hier etwas für den Kopf zum "Aha!!"

    Noch ein kleiner Nachtrag: Ich weiß überhaupt nicht wer diese Frau Sparmann ist, was aber unerheblich ist
     
  7. freiwild

    freiwild Benutzer

    AW: Andrea Sparmann wählt Bundespräsidenten

    Meines Wissens wurden in der Vergangenheit schon öfters öffentlich-rechtlich beschäftigte Moderatoren in die Bundesversammlung ernannt. Als Nachrichtenmann oder -frau wäre das vielleicht kritisch, aber auf oder unpolitischer Stelle muss das ja nicht so problematisch sein.
     
  8. Andrea

    Andrea Benutzer

    AW: Andrea Sparmann wählt Bundespräsidenten

    Da es um meine Person geht möchte ich kurz Stellung nehmen: Die Anfrage, ob ich als Wahlfrau aus Mecklenburg-Vorpommern für die Bundesversammlung am 30. Juni zur Verfügung stehe, hat mich in der vergangenen Woche völlig überraschend erreicht. Ich bin parteilos und ich wurde bei der Anfrage in keinster Weise nach meinen politischen Interessen befragt, noch sind mir irgendwelche Vorgaben gemacht worden. Es ist wäre mir eine große Ehre, bei der Wahl des Bundespräsidenten mitwirken zu können. Letztendlich entscheidet der Schweriner Landtag am kommenden Freitag über die Entsendung der Delegierten aus Mecklenburg-Vorpommern. Hierbei ist es bundesweite Tradition, dass nicht nur Politiker in der Bundesversammlung vertreten sind. Auch andere Personen aus dem öffentlichen Leben hatten bereits die Ehre, als Wahlfrau oder Wahlmann delegiert zu werden, so zum Beispiel: Franka Dietsch, Uschi Glas, Regina Halmich oder Heiner Brandt. Für alle gilt: Die Wahl ist geheim und ich werde nach besten Wissen und Gewissen wählen.
     

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