1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Arbeitspegel

Dieses Thema im Forum "Studio- und Sendertechnik" wurde erstellt von divy, 03. Dezember 2008.

Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
  1. divy

    divy Benutzer

    Liebe Kollegen,

    kurze Frage: Mit welchem Arbeitspegel wird bei Euch an Beitraegen gearbeitet? Der soll ja deutlich unter 0db liegen. Aber wo genau, gibt es da irgendwelche Vorgaben? Wir der Pegel der die fertigen Produktionen noch mal angehoben?

    Danke und viele Gruesse!
     
  2. Radiowaves

    Radiowaves Benutzer

    AW: Arbeitspegel

    Zielpegel bei der ARD: "0 dB" auf dem Pegelmesser mit 10 ms Integrationszeit entspricht -9 dBfs im Digitalsystem entspricht +6 dBu entsprechend 1.55 Veff am kalibrierten Ausgang des D/A-Wandlers.

    Es sollte also im Digitalpegelbereich um -9 dBfs gearbeitet werden, Spitzen durchaus mal bis vielleicht -6 dBfs entsprechend "+3 dB" auf der analogen Pegelanzeige.

    Siehe auch hier. Wenn ich falsch liege, bitte korrigieren.
     
  3. divy

    divy Benutzer

    AW: Arbeitspegel

    Ok, ich bitte um Verzeihung, es hoert sich sicher an wie "denn sie wissen nicht, was sie tun", aber noch mal etwas einfacher gefragt:

    Wenn ich in Audition einen Beitrag produziere, sollte ich das Material also auf -6dB normalisieren, also etwa 50%?
     
  4. Radiowaves

    Radiowaves Benutzer

    AW: Arbeitspegel

    Das ist nicht trivial. "Normalisieren" meint üblicherweise: samplegenaue Bewertung. Da dürften -6 dBfs bei impulsreichen, dynamischen Signalen (unkomprimierte Sprache, Percussion) schon etwa -9 dBfs auf einer mit 10 ms integrierenden Anzeige entsprechen. Bei plattkomprimierten "Briketts" ist das dann möglicherweise zuviel - beim Sinus-Messton wären es 3 dB zuviel, wenn er länger als etwa 10 ms lang ist. ;)

    Also: irgendwas um die -9 bis -6 dBfs, je nach Dynamik. Die dynamischeren Sachen (mit Spitzen) bissl mehr, die undynamischen bissl weniger. 1 - 2 dB machen doch das Kraut nicht fett. Wer will so exakt arbeiten? Schließlich sollten beim Abspielen auch noch Leute am Pult sitzen und was zu tun haben.
     
  5. Tonband

    Tonband Benutzer

    AW: Arbeitspegel

    wenn es um Arbeitsplätze geht: einen 'Senderegie-Techniker' pro Welle ;) .

    Frage: Gibt es eigentlich (Software) Tools, die auf die DIN-Anzeige normalisieren können? Das käme der Behandlung Deiner Percussion/Brikett-Theorie noch schon nahe, oder?

    mfg.
     
  6. dira

    dira Benutzer

    AW: Arbeitspegel

    Frag mal Ralph Kessler
    http://www.masterpinguin.de/
    der hat eine Software für die Lautheitsanpassung von Files die genau das können sollte.
     
  7. Tonband

    Tonband Benutzer

    AW: Arbeitspegel

    Danke für den Hinweis,

    aber auf der website werden nur Aussteuerungsmesser angeboten. (?)

    die ändern nichts an den Files, oder?

    mfg
     
  8. dira

    dira Benutzer

    AW: Arbeitspegel

    Auf der Website ist nicht alles was es gibt.
     
  9. Boombastic

    Boombastic Benutzer

    AW: Arbeitspegel

    Arbeitspegel? 1,4 Promille!

    *cartwall-knopf*: Tusch

    ---

    Okay, war zu offensichtlich.
     
  10. divy

    divy Benutzer

    AW: Arbeitspegel

    Kall, mei Drobbe...:p

    Vielen Dank für die schnellen ernsthaften und auch die heiteren Anworten.
     
  11. Tonband

    Tonband Benutzer

    AW: Arbeitspegel

    ??? was meinte er ? der "Drobbe" ?
     
  12. Hinztriller

    Hinztriller Benutzer

    AW: Arbeitspegel

    Vermutlich Medizin :)
     
  13. Radiowaves

    Radiowaves Benutzer

    AW: Arbeitspegel

    Kall, mei Drobbe! :D
     

    Anhänge:

  14. thegermanguy

    thegermanguy Benutzer

    AW: Arbeitspegel

    Hessen-Insiderwitz für ältere Semester.
     

Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

Diese Seite empfehlen