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ARD und ZDF wollen keine Kabel-Einspeisegebühren mehr zahlen

Dieses Thema im Forum "Radioszene Deutschland" wurde erstellt von Der Radiotor, 19. Januar 2012.

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  1. Der Radiotor

    Der Radiotor Benutzer

    Bei kleinen Sendern wie Klassik Radio blieben die Kabelbetreiber bis jetzt ja stur, wenn es um die Weigerung ging die Einspeisegebühren zu zahlen. Ich erinnere mich an Klassik Radio, die wurden dann halt irgendwo abgeschaltet. ARD und ZDF mit ihrem breiten TV- und Radioprogramm sind da freilich ein ganz anderes Kaliber. Die Öffentlich-Rechtlichen wollen in jedem Fall jetzt wohl Marktbedingungen wie in den USA, wo die Netzbetreiber den Sendern für Content Geld zahlen (und nicht an beiden Enden - Kunden und Contentanbieter - kassieren). So weit ich weiß sind die Kabelnetzer gesetzlich dazu verpflichtet ARD und ZDF einzuspeisen. Im Endeffekt liefe es also auf eine massive Erhöhung der Kabelgebühren raus. Die armen Säue die in Häusern wohnen wo keine Schüsseln aufgebaut werden dürfen. Oder in Städten, deren Stadtparlamente gleich ein Schüsselverbot für ganze Bezirke (z.B. Altstädte) ausgesprochen haben.

    Ach ja, ich vergaß den Link: http://www.heise.de/newsticker/meldung/ARD-und-ZDF-wollen-nicht-mehr-fuers-Kabel-zahlen-1416612.html
     
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  2. Radiowaves

    Radiowaves Benutzer

    Bislang wußte ich nur, daß die Einspeiseverträge der öffentlich-rechtlichen 2013 auslaufen. Was das bedeutet, wollte oder konnte mir mein Gesprächspartner nicht sagen. Bislang ist es so, daß den Kabelnetzbetreibern untersagt ist, an den Digitalpaketen etwas zu modifizieren, sie zu remuxen, Programme rauszunehmen oder andere reinzupacken bzw. gar Dienste zu verschlüsseln. Sie müssen die Pakete 1:1 übernehmen und die ARD läßt sich das richtig was kosten. Das geht bis dahin, daß in Frankfurt beim hr extra ein "Kabelcompression Center" eingerichtet wurde, das die öffentlich-rechtlichen TV-und Radioprogramme Kabel-gerecht in Pakete packt, deren Datenrate an die Kabelverbreitung angepaßt ist. Die Pakete werden dann als ASI-Streams per Glasfaser zur Verfügung gestellt. Unitymedia, Kabel BW und Netcologne nutzen das bereits, Kabel Deutschland stellt mit Backbone-Anbindung der Netzinseln darauf um.

    Was ab 2013 passiert, weiß ich nicht. Spannend dürfte werden, ob weiterhin Modifikationen an den Paketen verboten sind oder ob die Öffis dann als "Premiumangebote" vielleicht im Kabel gar Pay-TV werden. Das dürfte dann jedoch heftig mit der pauschalen (und ab 2013 noch pauschaleren) Gebührenfinanzierung kollidieren.

    Für die ARD selbst dürfte die Argumentation eher so aussehen: wir bieten mit DVB-T eine regional richtige Grundversorgung an für alljene, die nicht an Kabel oder Satellit kommen bzw. wollen. Alles weitere ist nicht unser Problem." Fürs Kabel ahne ich: Abbild der jeweiligen DVB-T-Programme als analoges oder digitales Kabelfernsehen, der Rest verschlüsselt. Langsam ist mir das alles auch wirklich egal.
     
  3. muted

    muted Benutzer

    Das dürfte nicht nur mit der neuen Finanzierung kollidieren sondern auch massiv in die Rundfunkfreiheit eingreifen. Die Öffentlich-Rechtlichen senden auf den Satelliten ja auch unverschlüsselt für ganz Europa. Meines Erachtens hat es damit zu tun, dass eine Verschlüsselung in Deutschland rechtlich (aufgrund der Rundfunkfreiheit) unzulässig sein dürfte...
     
  4. freiwild

    freiwild Benutzer

    Ich frage mich, wofür ARD&ZDF bisher überhaupt gezahlt haben. Das Erste, ZDF, III., arte, 3sat, Kika, Phoenix, 1 Nachbar-Drittes, die jeweiligen Radioprogramme und drei Digitalmuxe sind meines Wissens rundfunkgesetzlich als "must-carry" gekennzeichnet. Und viel mehr als das wird ohnehin nicht eingespeist. OK, die Kabelnetzbetreiber könnten den Radiotransponder, den Qualitätstransponder (mit digitalem arte, Phoenix, 1Festival, 1Extra, 1Plus), und den HD-Transponder rausschmeißen sowie analog alle fremden UKW-Programme und das dritte und vierte III. Fernsehprogramm. Aber würden sie sich damit nicht eigene Fleisch schneiden?
     
  5. Radiokult

    Radiokult Benutzer

    Der Punkt ist, dass mit der Analog-Abschaltung im April nicht unerhebliche Veränderungen anstehen. Ein Großteil der Dritten und auch so ziemlich alle zusätzlichen Digikanäle der Öffis gibts dann auch als HD-Angebot. Das würde im Kabel natürlich einigen Content verschlingen.

    Was die Privaten ebenso tun. Im Kabel gibts die trotzdem nicht umsonst, jedenfalls nicht bei den großen Kabelanbietern.

    Wobei sich die Öffis dann selbst erst einmal die tatsächliche DVB-T-Empfangbarkeit anschauem sollten. Die ist nämlich mehr als lückenhaft.
     
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  6. Grenzwelle

    Grenzwelle Benutzer

    Eine gesetzliche Pflicht heißt nicht automatisch Kostenbefreiung. Du bist auch verpflichtet, dein Auto alle zwei Jahre zum TÜV zu bringen. Zahlen musst du dafür trotzdem selber.

    Mal abgesehen von viel berechtigter Kritik an den Kabelnetzbetreibern: Deren Geschäftsmodell ist nunmal das Einsammeln von Geld für die Übertragung von Programmen. Da finde ich es schon dreist, wenn zwei große Anbieter mit gewisser Marktmacht einfach nicht mehr zahlen wollen. Selbst wenn das vordergründig Rundfunkgebühren spart (meines Wissens wird es aber keine Senkung geben), zahlt am Ende der Kabelkunde, wenn die Netzbetreiber die Mindereinnahmen auf ihn umlegen.

    Wem die Argumentation noch nicht schlüssig ist: Ob sie sich auch weigern, Astra die Transpondermieten zu zahlen? Dann bliebe das Öffi-TV sicher bald in vielen Haushalten, auch meinem, dunkel. Wäre aber am Ende auch zu verschmerzen. Die Roten Rosen gibt's schließlich auch in der Mediathek :)
     
  7. linksdudelts

    linksdudelts Benutzer

    Naja, die Beispiele divergieren aber etwas - warum muss denn der Kabelnetzbetreiber nicht an ARD und ZDF zahlen? Schließlich liefern die ihm Content, mit dem er sein Geschäft macht. Wer ist denn hier dreist?
     
  8. Grenzwelle

    Grenzwelle Benutzer

    Das Geschäftsmodell ist aber nunmal so, dass die Kabelbetreiber auf beiden Seiten kassieren. Astra hätte das auch gerne, und hat schon mehrere Versuche gestartet.

    ARD und ZDF wollen mit ihrer Marktmacht nun das Geschäftsmodell der Kabelbetreiber aushebeln, wogegen sich diese wegen Must-Carry nicht mal wehren können. In normalen Ländern interessieren sich Kartellbehörden für so etwas.

    Und wie schon gesagt: Wenn der Deal aufgeht, hat niemand was davon außer der Öffi-Gebührenmoloch. Denn die Kosten landen so oder so beim Zuschauer, und dass die Rundfunkgebühren auch nur um einen Cent sinken, glaubt sicher keiner im Ernst.
     
  9. freiwild

    freiwild Benutzer

    Das alte Dilemma, 95% ist doppelt* so teuer wie 70%, 99% doppelt* so teuer wie 95%, 99,9% doppelt* so teuer wie 99%, usw. Im Endeffekt sollte der Anteil der Haushalte, wo weder Satellit noch DVB-T möglich ist, verschwindend gering sein. Bei Aachen soll es ein unverkabeltes, DVB-T-unversorgtes Dorf geben, wo aus Denkmalschutzgründen keine Satellitenschüsseln erlaubt sind.

    Der Vergleich hinkt aber gewaltig. Beim TÜV ist derjenige, der die Verpflichtung trägt, der gleiche, der zahlt. Beim Kabelfernsehen sind die Kabelnetzbetzbetreiber Träger der Verpflichtung, die Sender aber die, die zahlen.

    Das ist richtig, und dafür bekommen sie von ihren Kunden Geld. Sie bekommen dafür, dass sie ein paar Programme per Satellitenschüssel empfangen und auf Kabelkanäle umsetzen, von ihren Kunden ungefähr genauso viel Geld, wie die Kunden per GEZ an ARD&ZDF dafür zahlen, diese Programme überhaupt zu produzieren, sowie sie auf Satellit zu bringen, damit die Kabelnetzbetreiber sie überhaupt empfangen und einspeisen können.

    Die Marktmacht sehe ich da eher bei den Gebietsmonopolisten von der Kabelfront. In den USA, wo verschiedene Kabelnetzbetreiber miteinander konkurrieren, müssen sich die Kabelnetzbetreiber damit profilieren, ihren Kunden ein besseres Programmangebot zu präsentieren als der konkurrierende Kabelnetzbetreiber. Bei uns wollen sich die Monopolisten auf den Schoß setzen und sagen, "wenn Ihr nicht mehr zahlen wollt, schalten wir Euch eben in 60% der deutschen Fernsehhaushalte ab."

    Die Satellitenausstrahlung ist eine offene Verbreitungsform. Es steht jedem frei, das Programm von dort zu empfangen, oder, basierend auf dem Satellitensignalen, ein eigenes Geschäftsmodell zu entwickeln, in dem man den Satellitenempfang für seine Kunden übernimmt und ihnen das Signal direkt an den Fernseher liefert. Aber warum sollen ARD&ZDF so ein Geschäftsmodell mit den Gebühren aller Gebührenzahler subventionieren? (Ursprünglich sollten sie es deshalb, weil das die Politik in Form von Kanzler Kohl so wollte, damit sie ihre Behauptung, der Kabelausbau würde den Steuerzahler nichts kosten, aufrechterhalten konnten.)
    ---
    * das "doppelt" ist symbolhaft zu verstehen.
     
  10. Grenzwelle

    Grenzwelle Benutzer

    Das ist allerdings schon ein Punkt. Wohl ein generelles Problem in Deutschland, dass alles nur über abgesteckte Claims und nicht Wettbewerb geregelt wird. Aber überall dort hatte und hat, wie du richtig bemerkst, die Politik die Finger im Spiel. Sowohl bei der Ausgestaltung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks wie auch bei der Landschaft der Kabelbetreiber. Wobei hier IP-TV den Markt nochmal gehörig durchmischen könnte, mit neuen Problemen. Wenn die Öffis Must-Carry im IP-TV verlangen, womöglich in HD, müssen die Internetprovider die Banbbreite unentgeltlich zur Verfügung stellen, sprich dies auf ihre Kunden umwälzen. Stichwort Netzneutralität....

    Am Ende alles böse Krücken, die unsere inkompetenten Politiker zu verantworten haben, also letztlich wir Wähler, die wir mehrheitlich auf die Lügen (kostet keine Steuern etc...) hereinfallen.
     
  11. muted

    muted Benutzer

    Das andere Problem scheint doch aber zu sein, dass man auf dem TV-Kabel aufgrund seiner Netzstruktur gar keinen Wettbewerb veranstalten kann, wie man es bei den Telefonleitungen kann. Man kann also nur mehrere Empfangswege miteinander in Konkurrenz treten lassen. Niemand wird in Deutschland alle Straßen aufreißen und neue TV-Kabel in die Wohnungen legen. Wer das TV-Kabel hat, hat das (natürliche) Monopol. Von Wechselkosten etc. gar nicht zu reden...

    Im Endeffekt scheint man als Kabelnetzbetreiber also eine recht komfortable Position zu haben: Die Kabel liegen, man muss nur etwas Instandhaltung betreiben, ggf. neue Kohle über Investitionen aus Zusatzdiensten wie Telefon/Internet/Pay-TV einheimsen und was das TV betrifft noch den Quasi-Monopolpreis einziehen.
     
  12. Grenzwelle

    Grenzwelle Benutzer

    Das stimmt nicht ganz. In den USA ist es wohl so, dass die Kommunen oder die privaten housing communities sich für einen Kabelanbieter entscheiden, je nach Kosten und Leistung, der dann sein Signal ins lokale Netz einspeist. Wenn die Nachbar-Community einen carrier mit besserem Angebot hat, wird sich das rumsprechen und man wird handeln. In Ballungsräumen kann es aber auch sein, dass man sehr lokal als eigener Hausbesitzer entscheiden kann, an welche Leitung man sich anstöpseln lässt, wenn sie denn am Grundstück vorbeikommt. Also ein ganz andere Situation als in Deutschland mit den abgesteckten Claims.
     
  13. Berry

    Berry Gesperrter Benutzer

    Die Kabelnetzbesitzer sollten froh sein, dass sie die öffentlichen Programme einspeisen dürfen. Der Mist von den privaten Programmen ist doch nicht mehr zu ertragen.
     
  14. Radiokult

    Radiokult Benutzer

    Das stimmt so nicht ganz. Je nach DSL-Ausbaustufe funktioniert das sogar hervorragend. IP-TV heißt da das Zauberwort, was aus der Telefondose kommt und im heimischen Fernsehkasten landet. Dafür brauchts keinen Kabelanschluß, sondern nur eine Telefondose. Kein Vermieter oder Kabelbetreiber kann da irgendwas gegen tun.
     
  15. muted

    muted Benutzer

    Radiokult, das musst du falsch gelesen oder verstanden haben ;)

    Es ging um den Wettbewerb auf der verlegten Kupferleitung, also diese für Wettbewerber zu öffnen, so dass jeder sein Kabel-TV dort beziehen möchte, wo er möchte und dadurch eine Konkurrenz unter den Kabelnetzbetreibern entsteht. Das ist nach meinem Wissen technisch nicht möglich.
     
  16. br-radio

    br-radio Benutzer

    Wie sieht es dann mit der Grundversorgung von Radiosendern aus?

    BTW: die Kabelbetreiber werden deshalb "so scharf" auf Digital sein, weil sie auch ja Angebote wie die Deutsche Telekom machen, mit Telefon, Internet, und all so'n Mist.
    Mal ehrlich: Wer will Telefonkunde bei Kabel Deutschland oder Kabel BW sein? Ich nicht...
     
  17. Radiowaves

    Radiowaves Benutzer

    Die Sache ist ja besonders schräg: im Haus meiner Eltern liegen im Keller 2 Kabel an, die einst Mitte der 90er von der Telekom zeitgleich verlegt wurden und die beide aus Telekom-Schränken an der Straßenecke kommen. Das eine Kabel ist das analoge Telefon (im Schrank aus Glasfaser umgesetzt, inzwischen geht darüber wohl auch DSL), das andere Kabel wurde nie genutzt, das war der "Kabelanschluß". Der gehört heute Kabel Deutschland, und was bewerben die? Richtig: Telefon und DSL. Da hat sich die heutige Telekom mit dem Breitbandkabel damals gepflegt einen künftigen Konkurrenten ins Nest gelegt. Dumm, wenn heute solche Dienste eben auch über das Koaxkabel gehen.

    Es gibt Städte, in denen ist das die einzige Chance, an DSL zu kommen, weil über das Telefonnetz nur ISDN geht, wenn überhaupt. Dann bucht man also Kabel-DSL und da wird unter Umständen ein Komplettpaket mit Telefon günstiger, als zwei Anbietern Grundgebühren in den Rachen zu werfen. Vorbehalte habe ich auch, das alte analoge Telefonnetz ist immer noch das sicherste und auch resistent gegen Stromausfall, aber schon die NGN-Anbieter verspielen über diesen Draht den Vorteil und ziehen beinahe mit Kabel gleich bei der Ausfallrate. Es dürfte künftig noch schlimmer werden, ich gehe davon aus, daß in naher Zukunft alles per NGN laufen wird.

    Auch dumm dabei: man hat immer ein Modem auf Standby laufen, schon fürs Telefon. Das sind auch einige Watt. Aus 8 Watt werden 70 kWh im Jahr und damit gut 15 Euro Stromkosten. Über den Umweltschaden bei millionenfacher Nutzung will ich nicht nachdenken.
     
  18. rezzler

    rezzler Benutzer

    Damals war das Koax-Kabel ja auch nur für TV gedacht, und die Telefonleitung nur zum Telefonieren und BTX...

    Deshalb hat die DTAG das BK-Netz ja nicht wirklich internetfähig gemacht. Bis es dann eben zwangsweise ausgegliedert wurde...

    Davon kannst du ausgehen, wenns irgendwann mal Glasfaser bis in jedes Haus gibt hat sich das mit dem stromausfallsicher auch erledigt. Aber man hat dann immerhin massig Bandbreite.

    Übrigens ist das mit dem stromausfallresistent auch so eine Sache, einen längeren Stromausfall (> 12h) werden nicht alle Vermittlungsstellen überstehen.

    Ob das nun ein Kabelmodem oder eine FritzBox ist ist doch wurscht.
     
  19. br-radio

    br-radio Benutzer

    Mal OT: Gibt es den Telex-Service noch?
     
  20. freiwild

    freiwild Benutzer

    Ich nehme das, das war in der Schlussphase der "Deutsche Bundespost Telekom". Als sie 1995 zur "Deutsche Telekom Aktiengesellschaft" wurde, hat man Investitionen ins Kabelnetz so weit wie möglich zurückgefahren, weil man wusste, dass man das Fernsehkabel würde verkaufen müssen und dass hieraus ein direkter Konkurrent erwachsen würde.
     
  21. vanucci

    vanucci Benutzer

    Das Europa weit deutsches Fernsehen über Astra gesehen werden kann, ist es auch gut, wen man im Urlaub ist und man auch wissen kann, was zu Hause los ist, jedoch sind diese Einnahmen für diese TV-Anstalten immer noch ein Dorn im Auge, wobei man an Österreich sehen muss, das deren Sender ein öffentlicher Rechtlicher Sender sein soll, nur dazu wird er aber verschlüsselt ausgestrahlt, dass auch für deutsches Fernsehen auch möglich sein kann.

    Jedoch ist DVB-T für die TV-Anstalten ein Teures gut, zu dem die Ausstrahlung über Astra viel preiswerter ist.
    Auch ich kann einige Beiträge recht geben, das nicht viele die Möglichkeiten haben, eine Sat Anlage am Haus anzubringen, zu dem bleibt den einen und andern das Kabel Fernsehen übrig.

    Auch beim Kabel Anbieterwahl müsste auch was gemacht werden und was auch schon gesagt worden ist, dass bei Telefon und Strom etc., man sich als Kunde sein Anbieter aussuchen kann, nur beim Kabel Anbieter muss das gleiche Recht geben.
     
  22. Inselkobi

    Inselkobi Benutzer

    Freie Wahl ist toll, wenn sie wirklich gegeben ist. Aber das geht eben nicht immer.
    So unter anderem auch nicht beim Wasseranschluss.
    Nachdem das Kabel in einer völlig anderen Struktur als das Telefon- und Stromnetz aufgebaut ist, sehe ich das so, dass (übrigens wählt auch heute noch immer bei weitem nicht die Mehrheit der Deutschen einen anderen Stromanbieter!) an einigen Punkten ohne weiteres eine bestehende Struktur beibehalten werden darf.
     
  23. Mannis Fan

    Mannis Fan Benutzer

    Man könnte auch sagen: Die Mehrheit der deutschen Stromkunden ist auf die Heilsversprechen von wunderlich am Markt erschienenen Billiganbietern wie Teldafax, Best Western, Glücksstrom etc. noch nicht hereingefallen. Dass es inzwischen bei jedem Stadtwerk und jedem etablierten Anbieter zertifizierten Ökostrom gibt hat sich ebenfalls herumgesprochen. Und nur um eine Wechselprämie zu kassieren, tue ich mir keinen dubiosen Stromanbieter an, der sich mit seinen Tarifen für drei Monate an die Spitze des Verifox-Preisvergleichs getrickst hat, dannach aber schnell ans hintere Ende durchgereicht wird.
     
  24. aladin112

    aladin112 Benutzer

    ..... und es sind meistens Tochterunternehmen der großen. So werden Kunden durchgereicht und abgezockt!
     
  25. vanucci

    vanucci Benutzer

    Nur mal so eine Frage!, gibt es eine technische Lösung beim Kabel Fernsehen, das es in Deutschland ein großes Kabelnetz gibt und viele Anbieter, somit die Anbieter ein eignes signal haben und auf ein TV-Programm sind mehre Codes dran, dass die Anbieter dieses Signal zu Ihrem Kunden bringen können.
    Somit könnte der Kunde eine Karte kaufen, wo in dieser Karte alle Daten drauf sind und dabei kann diese Karte jeten Anbieter eingespeist werden, was der Kunde auch haben möchte bzw. das bei dieser eine Karte man Anbieter aussuchen könnte, was und wie man es möchte.
    So könnte das Kabelnetz ausgereizt werden und es gibt für das einspeisen keine Probleme mehr bzw. so bezahlen die TV Sender nur einmal für das Einspeisen und nicht mehr an jedem Anbieter selber, so kommen erst dann kosten zustande, wen ein Kunde bei einem Anbieter geworden ist und voll Kostenkontrolle für alle.
     

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