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Ausformulieren oder Stichwörter?

Dieses Thema im Forum "Radioszene Deutschland" wurde erstellt von Olesprenger, 09. November 2009.

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  1. Olesprenger

    Olesprenger Benutzer

    Hallo in die Runde.

    Ich habe gerade erst mein Volo begonnen und meine ersten Moderationsversuche hinter mir. Jetzt meine Frage. Formuliert ihr alles aus, oder notiert ihr euch nur Stichwörter.

    Und wie viel Zeit sollte ich für eine 4-Stunden Sendung in die Vorbereitung investieren?

    Danke für eure Tipps.
     
  2. radiovictoria01

    radiovictoria01 Benutzer

    AW: Ausformulieren oder Stichwörter?

    Musik- oder Magazin- oder redaktionelle Sendung (mit Musik)?

    Kommt drauf an, wie sattelfest Du bist. Mit einiger Erfahrung am Mikro reichen Stichwörter, später braucht man (meist) auch die nicht mehr.
    Für blutige Anfänger aber -so blöd es klingt und Du genug Zeit für eine Vorbereitung hast- alles vorher aufschreiben.

    Hat viele Vorteile: Gelungener(er) Satzbau, man kann Betonungen markieren / unterstreichen. man kann sich selbst kontrollieren und auf besseres Niveau bringen.
    Nachteil: Hemmt anfangs den Redefluss. Und ist bei redaktionell-lastigen Sendungen nur begrenzt durchführbar.
     
  3. Radiocat

    Radiocat Benutzer

    AW: Ausformulieren oder Stichwörter?

    Ist ne Typsache. Dem einen liegt es eher, vorher auszuformulieren und dies dann vorzutragen, dass es sich wie frei gesprochen anhört. Für den anderen, der leicht in eine Ablesespreche hineinkommt, sind Stichwörter besser. Ich habe für mich eine Mischung aus beidem gewählt. Kurze Takes, 3eBs etc. völlig frei, leichte und kurze Themen mit Stichwörtern und sehr anspruchsvolle Sachen ausformuliert. Damit komme ich gut über die Runden...den ein oder anderen Versprecher mit einkalkuliert...aber wir sind ja auch nicht beim Theater :)
     
  4. final_scream

    final_scream Benutzer

    AW: Ausformulieren oder Stichwörter?

    Immer getreu dem Motto "Wie soll ich wissen, was ich denke, bevor ich nicht höre, was ich gesagt habe".

    Manchmal rumpelts, manchmal ist es sehr gelungen. Aber ich sende ja auch quasi unter Ausschluss der Öffentlichkeit und hege nicht die Ambitionen hinsichtlich einer großen Radiokarriere.
    Vorformulierte Texte sind bei Solosendungen und inbesondere für Anfänger durchaus empfehlenswert. Mit solchen Manuskripten stößt man jedoch an Grenzen, wenn man in der Sendung mit anderen interagieren muss.
     
  5. Guten Tag, Olesprenger!

    Obwohl dieser Thread schon ein paar Monate alt ist und ich ihn gerade erst entdeckt habe, möchte ich Dich an meinem Wissen teilhaben lassen.

    Es gibt da wirklich eine geniale Möglichkeit, wie Du "völlig frei", aber mit Netz und doppeltem Boden moderieren kannst! Diese Möglichkeit setzt voraus, dass Du Dich für Deine Sendung zumindest am Anfang etwas intensiver vorbereitest (für jeden Moderations-Break), später geht Dir das dann wahrscheinlich in Fleisch und Blut über.

    Beispiel: https://www.yousendit.com/transfer....906894&email=3bb02c3f1efc6770b0936969696fb2a6

    (Achtung! Dieser Link ist nur sieben Tage gültig!)

    Also, nimm bitte pro Moderations-Break ein DIN A4-Blatt quer. Schreibe ganz oben auf dem Blatt (als Überschrift) eine "Kennung" für Dich selbst, damit Du in der Hektik der Sendung sofort erkennen kannst, um welche Moderation es sich bei diesem Blatt handelt. Dann schreibst Du oben links (unter der Überschrift) das Wort "IN:" (steht für "in-cue"). Danach schreibst Du Dein erstes einleitendes Satz-Fragment, mit dem Deine Moderation beginnen soll (Beispiel: Do you know what happened last week?)

    Darunter ziehst Du einen waagerechten Strich zur Trennung vom Rest des Blattes und unter den Trennungsstrich setzt Du bitte drei nebeneinander stehende Spalten. Diese sollten groß genug sein, damit Du in die mittlere und in die rechte Spalte ebenfalls Satzfragmente schreiben kannst.

    Die linke Spalte bekommt den Namen "HG", das steht für "Hauptgedanke". In diese Spalte werden nur Stichworte eingetragen, die auch nur für Deine Augen bestimmt sind. Die Spalte in der Mitte bekommt den Namen "NG", das steht für "Nebengedanke". Hier kommen "ergänzende Gedanken" rein, die Du nicht unbedingt brauchst, aber vielleicht durchaus gebrauchen könntest, wenn Du noch Zeit füllen musst. Und die rechte Spalte bekommt den Namen "Fakt". Dies ist die Spalte, in der die wichtigsten Satzfragmente Deines Moderation-Breaks steht.

    Wenn Du jetzt die drei Spalten von links nach rechts liest, dann hast Du die Abfolge: "HG", "NG" und "Fakt".

    Jetzt beginnst Du mit dem Ausfüllen der Spalten. Beginne mit "HG" und schreibe nur ein Schlagwort (Beispiel: "Italy"), damit Du im Studio sofort sehen kannst worum es im nachfolgenden "Fragmente-Ast" geht. Dann schreibst Du in "Fakt" kurz den ersten wesentlichen Teil des Sachverhalt, über den Du zu sprechen beabsichtigst (Beispiel: "A furious fiancee dumped her boyfriend just days before their wedding"). In die mittlere Spalte ("NG") ergänzt Du jetzt den Sachverhalt ("Fakt") mit einer "Zusatzinfo" (Beispiel: "after catching him fondling on another girl's boobs on Facebook").

    Jetzt "steht" Dein erster "Fragmente-Ast"!

    Dann machst Du es mit dem nächsten "Punkt" Deiner Moderation genau so wie gerade beschrieben und lässt eine Leerzeile und beginnst darunter erneut den nächsten "Fragmente-Ast":

    HG: "Reaction", NG: "she must’ve been EXTREMELY angry!!!" (Das Wort "extremely" habe ich übermäßig betont, deshalb steht es in Großbuchstaben dort!) und Fakt: When she saw snaps of her husband-to-be she plastered posters all over the capital Rome, especially in the area where he lives and works".

    Dann machst Du es mit dem nächsten "Punkt" Deiner Moderation genau so wie beschrieben und lässt eine Leerzeile und beginnst darunter erneut den nächsten "Fragmente-Ast". Du kannst soviele "Fragmente-Äste" einbauen wie Du willst (siehe mein angehängtes Beispiel!).

    Am Ende ziehst Du unter den letzten "Fragmente-Ast" wieder einen waagerechten Strich zur Trennung vom Rest des Blattes und unter den Trennungsstrich setzt Du bitte wieder eine Leerzeile. Danach schreibst Du (eine weitere Zeile darunter) Deinen "OC:" (das ist Dein "out-cue", also das von Dir definierte Ende Deines Moderations-Breaks!).

    Der "OC" in meinem Beispiel lautet: "I wonder what would’ve happened if it hasn’t been another woman! <SILENCE> Imagine her reaction if it has been another guy…!!! >>> Laughter"


    Jetzt ist Dein Moderations-Break fertig! Und nun kannst Du "frei" zwischen den einzelnen "Fragmente-Inseln" (HG, NG und FAKT) der einzelnen "Fragmente-Äste" in Deiner Live-Moderation "hin- und herschwimmen" (gerade so wie Du es in der Situation der Sendung benötigst!) und "formulierst" nur noch die Verbindungen zwischen den einzelnen "Fragmente-Inseln" wie Dir der Schnabel gewachsen ist! Du kannst auch die "HG's", "NG's" und "Fakten" unterschiedlicher Äste miteinander kombinieren. Du kannst z.B. Deine Moderation inhaltlich mit "A furious fiancee dumped her boyfriend just days before their wedding" oder mit "after catching him fondling on another girl's boobs on Facebook", aber auch mit "When she saw snaps of her husband-to-be she plastered posters all over the capital Rome, especially in the area where he lives and works" beginnen! Es ist im Prinzip völlig egal, wo (also mit welcher "Insel" Du anfängst – es sollte nur inhaltlich Sinn machen!) und dann entweder mit "she must’ve been EXTREMELY angry!!!" oder mit "you can see her boyfriend embracing another woman", aber auch mit "“Good to know there’s FACEBOOK! Otherwise I never knew you’re a (!!!) fu…<BEEEEEEP> traitor! Yours sincerely, Your former bride & 548 guests!”" inhaltlich vor Deinem "OC" enden! Es ist völlig egal, welchen Weg Du Dir mit Deiner Moderation durch Deine "Äste" und "Inseln" schwimmst – am Ende der Moderation wirst Du bei Deinem "OC" ankommen!

    Und dabei kannst Du nicht "auf die Schnauze fallen", denn das Wesentliche hast Du ja in den einzelnen Spalten der "Fragmente-Äste" stehen. Du musst diese nur so miteinander verbinden, wie Du es gerade brauchst! Am Ende wirst Du immer bei Deinem "OC" ankommen! Probiere es einfach mal aus, Du wirst sehen, wie einfach das ist!

    Viel Erfolg und eine schöne Sendung...!

    Cheers,
    – Dirk Visser –
     
  6. Volksempfänger

    Volksempfänger Benutzer

    War der Pfleger heute schon da?
     
  7. Mannis Fan

    Mannis Fan Benutzer

    @Volksempfänger

    Wir sind in Deutschland. Da müsste es doch dein Moderationsformular längst DIN-genormt als Formblatt geben, jährlich einmal auf Aktualität überprüft von einem Sachverständigenbeirat, der auch berechtigt ist, formabweichende Moderationen vor der Moderationsspielregeleinhaltekammer anzuprangern und ein förmliches Moderatorabsetzungsverfahren einzuleiten, falls jemand mehr als dreimal in der Spalte "HG" und "NG", oder wahlweise viermal in der Spalte "Fakt", beziehungsweise einmal in "Fakt" und zweimal in "HG" oder "NG" entweder falsche und unrichtige, oder unrichtige und falsche Einträge vorgenommen, bzw. richtige Einträge falsch vorgetragen hat. Selbstverständlich gilt auch die Kombination 1x"HG", 2x"NG" oder 1x "NG" + 2x "HG" als Verstoß im Sinne der oben zitierten Moderationsspielregelneinhalteverordnung und wird entsprechend geahndet.

    Rechtsmittel sind binnen zwei Wochen bei der jeweils zuständigen Landesmedienanstalt einzulegen. :D
     
  8. Volksempfänger

    Volksempfänger Benutzer

    Stimmt! Hatte ich gerade vergessen. Hab´mir halt nur Sorgen gemacht um den HIGHLYTRAINED-RDJ....den Armen.
     
  9. Heinz Wäscher

    Heinz Wäscher Benutzer

    Ich weiß nicht, warum ihr auf Dirk jetzt so rumhackt. Das ist durchaus eine sinnvolle Methode. Vielleicht hier etwas kompliziert formuliert, aber: solange der Ein- und Ausstieg feststeht, kann nicht mehr viel schiefgehen. Da hat Dirk durchaus recht.
     
  10. StageManager75

    StageManager75 Benutzer

    Ein Hoch auf die genialen Moderatoren, die aus einem Stichwort (im Kopf, aufgeschrieben wär ja uncool) eine perfekte Moderation aus dem Stegreif produzieren. [/zynismus]

    Danke highlytrained-rdj, dass Du Dein Verfahren mit der Allgemeinheit geteilt hast. Kann ja jede / jeder draus machen, was sie / er will.
    Aber sich drüber lustig zu machen, dass hier jemand mal einen ausführlichen Lösungsvorschlag (und das auch noch mit brauchbarem Deutsch) ins Forum gibt, ist doch nicht der Stil, den wir hier pflegen wollen. Oder?
     
  11. Guten Morgen!

    Gern geschehen. Ich helfe doch immer gerne, wo ich kann.


    Heinz, das hat höchstwahrscheinlich etwas mit Hass, Neid und/oder Angst zu tun. Ist aber auch egal, denn ich stehe als "selbsternannter Radiogott aus dem Bürgerfunk" einfach darüber und zitiere in diesem Zusammenhang die kölsche Gruppe BAP: "Loss 'se doch reden"...!


    Sicher dat, Liebelein! Er hat sogar das Bett neu bezogen und den Nachttopf geleert!


    Noch einen schönen Tag wünsche ich Euch,
    - Dirk Visser -
     
  12. Mannis Fan

    Mannis Fan Benutzer

    Nicht sauer werden Freunde. Auf die Schippe nehmen ist nicht gleich auf jemandem "herumhacken", da gibt es schon noch Unterschiede.
     
  13. Tweety

    Tweety Benutzer


    :D:wow::D


    Absolut richtig. Ich gebe zu, dass ich die "Ausführungen" von Dirk auch nicht so ganz verstanden habe, aber warum einfach, wenn's auch kompliziert geht. ;)
     
  14. MAXX

    MAXX Benutzer

    @Olesprenger

    Es gibt keinen Starmoderator, der frei moderiert! Das machen nur die, die sich cool fühlen - und man hört es in jeder Moderation ob jemand vorbereitet ist oder nicht. Ausnahmen sind selbstverständlich Hörertalks etc. oder kleine Teaser.

    Aber in ersten Moderationsschritten im Volontariat geht es ja nicht um eine Kult-Personality-Show sondern um die ersten Gehversuche! Noch heute schreiben sich Mods wie John Ment von Radio HH alles auf! Daher auch mein Tipp für dich: schreibe ALLES auf! Wichtig ist ein kreativer Einstieg, ein Hinhörer, eine eigene Meinung, leichte Ecken und Kanten, moderiere über die Titelintros (Ramps) und fahre diese laut!

    Markus Langemann, ehemaliger Kultmoderator aus München, hat mal gesagt: die richtig gute Show entsteht, wenn man sich PERFEKT vorbereitet und auf dieser Grundlage improvisiert!

    Übrigens: selbst das Drehbuch der TV-Reihe "Stromberg" enthält ALLE "ähms", Pausen und Lacher, die Stromberg abruft!

    PS: ich glaube, dass Dirk Visser sich über uns kaputt lacht, dass wir seine Kommentare ernst nehmen! Ich hoffe jedenfalls für ihn, dass es so ist...
     
  15. legasthenix

    legasthenix Benutzer

    Nee, ich glaube schon, dass er sich ernst nimmt - das ist ja gerade das Amüsante daran!
     
  16. Oh, Mann! Leute...!

    Wird das jetzt hier der "Visser-bashing"-Thread? Also, ich nehme mich in bestimmten (wichtigen) Lebenssituationen schon ernst, kann aber auch über mich selbst vor allen Dingen herzhaft lachen!

    Warum müssen wir uns hier eigentlich diese bescheuerten Scharmützel liefern, mhm? Dazu fällt mir ein Zitat aus dem UDO LINDENBERG-Song "Wozu sind Kriege da" ein. Dort heißt es u.a.: "...sie stehen sich gegenüber und könnten Freunde sein, doch bevor sie sich kennen lernen, schießen sie sich tot, ich find das so bekloppt, warum muss das so sein..." Zitat Ende.

    Denkt mal bitte darüber nach.

    Noch 'nen schönen Tag wünsche ich Euch,
    - Dirk Visser -
     
  17. chapri

    chapri Benutzer

    Es ist voellig OK, dass DV hier seine Methode vorstellt. Auch wenn sie halt etwas umstaendlich 'rueberkommt...
    Eben drum sollte der Volksempfaenger nach mehr als 5 Jahren Forenwesens gelernt haben,
    TEILE von Postings zu zitieren und nicht das ganze Geschreibsel wiederholen...

    Ich persoenlich schreibe mir Texte uebrigens auf und ergaenze sie im px mit Spontansaetzen.
     
  18. Charlie, wie genau setzt Du das um? Erkläre uns das bitte einmal. Ich bin gespannt...
     
  19. AW: Ausformulieren oder Stichwörter?

    John Ment macht das, richtig! Andere machen das NICHT.
    Die Aussage, alle Star-DJs würden sich die Texte vorher aufschreiben, ist - vor allem aus internationaler Perspektive - sehr gewagt.
     
  20. radiovictoria01

    radiovictoria01 Benutzer

    AW: Ausformulieren oder Stichwörter?

    Nun, bei vielen Radio-DJ-Stationen läuft das eben spontan. Aber wenn man sich auf eine Sendung vorbereitet, kann es nicht schaden. Bei wichtigen Passagen und Informationen mache ich es (vor der Sendung bzw. Aufzeichnung) heute noch so. Allerdings nur, wenn die Sendung an sich überwiegend "sonor" und "ruhig" gefahren wird.

    Für einen ANFÄNGER kann dies aber das Nonplusultra sein, um "reinzukommen".

    Hat den Nachteil, daß dieser sich mitten im Text verhaspeln kann (und der Hörer dann mitbekommt, daß da jemand ab/vorliest, peinlich) und zudem hemmt es den Sprachfluss (schnelle, treibende Ansagen sind kaum möglich).
    Ist (überwiegend) redaktioneller Text (Beiträge, Kommentare) gemeint, dann ist aufschreiben für einen Anfänger das beste.
    Und -sofern vorhanden- in Augenhöhe an der Studiowand (oder dem Bullauge, dem Studiofenster) einen großen Zettel mit "NEIN!" anbringen :rolleyes:
     
  21. batman

    batman Benutzer

    AW: Ausformulieren oder Stichwörter?

    Ich formuliere immer aus, auch wenn ich es hinterher nicht oder kaum benutze. Wenn ich es einmal geschrieben habe, weiß ich wenigstens, wovon ich rede. Dann habe ich den Zettel meist auf dem Pult liegen, und ich schiele ab und zu mal drauf, um zu gucken, ob ich noch "auf Kurs" bin. Wichtig ist, wie hier schon richtig gesagt wurde: Der Einstieg und der Ausstieg müssen sitzen. Zur Not Ablesen und vorher üben, damit es on air nicht abgelesen klingt. Vorsicht bei Stichwörtern, die direkt aus dem Quelltext erstellt werden! Es besteht die Gefahr, daß Du während der Mod plötzlich nicht mehr weißt, was Du mit dem Stichwort gemeint hast. Auch hier vorher besser ausformulieren und aus diesem Text dann Deine Stichwortliste erstellen. Der zeitliche Mehraufwand durch das Ausformulieren ist übrigens marginal. Im Gegenteil: Das unmittelbare Erstellen einer Stichwortliste kann ganz schön zeitraubend sein.
     
  22. radiovictoria01

    radiovictoria01 Benutzer

    AW: Ausformulieren oder Stichwörter?

    Den Punkt hatte ich glatt vergessen mit anzuführen. Sehr richtig.

    Und, sofern vom Blatt abgelesen wird, das Unterstreichen (Betonungen, Stimme anheben) nicht vergessen. Und am Ende des Textes nicht die Stimme stehen lassen.
    Und das Stück Papier mit dem "Nein!" nicht vergessen :D.
     
  23. hilde

    hilde Benutzer

    AW: Ausformulieren oder Stichwörter?

    Auf die Gefahr hin, daß Du mich für blöd hälst: Ich versteh' den Gag nicht. Was meint das NEIN?
     
  24. radiovictoria01

    radiovictoria01 Benutzer

    AW: Ausformulieren oder Stichwörter?

    Würde mir nie in den Sinn kommen, werte Hilde ….

    „Ja, und als nächstes hören wir Lady gaga“
    LADY GAGA
    „Ja, und das war Lady gaga“
    WERBUNG
    „Ja, hier bei Radio Nürnberg haben wir jetzt 14h43“
    IRGENDEINE MUSIK....
    „Ja, 94.4 Mhz, hier ist Oliver Sp, Sie hören Musik zum Hüpfen, Ihr Magazin am Nachmittag“

    Abgsehen davon, daß die Moderationen auch sonst eine Katastrophe sind („und es geht weiter...mit“)... Hier ging und geht es darum, den Anfängern das typische „Ja“ als Hilfswort am Anfang eines jeden Satzes auszumerzen. Dabei benutzte ich als coaching-Maßnahme den bewussten Zettel mit dem übergroßen NEIN. War sehr hilfreich!

    Allerdings merke ich in zunehmenden Maße einen anderen dummen, dämlichen Fehler mehr und mehr um sich greifen, auch hier im Forum:
    „hältst“ kommt von „halten“ und hat demzufolge zwingend ein weiteres „t“ im Wort. Hat nichts zu tun mit dem Hals, auf dem der Kopf sitzt (Bei manchen Leuten nur deswegen, damit es nicht reinregnet :D).
     
  25. AW: Ausformulieren oder Stichwörter?

    Guten Morgen! DAS mit dem NEIN!-Zettel an der Wand ist eine geniale Idee!!! Warum bin ich nicht darauf gekommen? Klasse Idee, radiovictoria01!
     

Status des Themas:
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