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Bachelorarbeit zum Thema "PR-Journalisten"

Dieses Thema im Forum "Radioszene Deutschland" wurde erstellt von MiaMar, 09. Juni 2013.

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  1. MiaMar

    MiaMar Benutzer

    Hallo ..
    ich schreibe derzeit meine Bachelorarbeit zum Thema "PR-Journalisten" . Da dieses Thema sehr kritisch, aber meiner Meinugn nach auch sehr wichtig ist, möchte ich Euch Bitten, mir den folgenden Fragebogen auszufüllen. Er ist komplett ANONYM! Es müssen keine persönlichen Daten angegeben werden o.ä. Es wäre wirklich dringend und sehr nett, wenn Ihr mir Helfen könnt. Es sind auch nur neun Fragen!

    https://www.soscisurvey.de/prjournalisten/

    Mit Dank im Voraus!
     
  2. Mannis Fan

    Mannis Fan Benutzer

    Was ist an dem Thema "sehr kritisch"?
     
  3. fairradio

    fairradio Gesperrter Benutzer

    Vermutlich ist der Streit um die Benennung gemeint. Denn den Begriff PR-Journalist halten viele ja für so paradox wie "schwarze Milch".

    Denn wenn man "PRler" für interessengeleitete Einflüsterer hält, die versuchen, Journalisten in ihrem Sinne zu beeinflussen, Journalisten aber für neutrale, der Wahrheit verpflichtete Berichterstatter, die versuchen, interessengleitete Informationen zu hinterfragen und richtigzustellen, dann wären PR und Journalismus Gegenspieler, die man nur schwer in einem Berufsbild, wie dem PR-Journalist zusammenfassen sollte.

    Besonders akut war der Streit ja vor ein paar Jahren, als sich mehrere hochrangige Journalisten zu Beratern bei der PR-Hochschule Quadriga in Berlin haben machen lassen: http://carta.info/16088/mdr-chefredakteur-wolfgang-kenntemich-sollte-distanz-zu-pr-beratern-wahren/

    So gesehen also ein durchaus untersuchenswertes Thema. Aus dem Fragebogen wird allerdings nicht so recht klar, worum genau es in der Arbeit gehen wird. Die Fragen sind sehr allgemein formuliert.
     
  4. wh_HH

    wh_HH Benutzer

    Die meisten Fragen der Umfrage sind wirklich sehr unglücklich vormuliert. Beispiel: " Können Sie sich PR-Journalisten als eigenständiges Berufsbild vorstellen?"
     
  5. Sauerkraut

    Sauerkraut Benutzer

    Leider ist der Fragebogen nicht besonders professionell. Es gibt keine Abgrenzung, was unter einem PR-Journalisten gemeint sein soll. Dazu 3 statistische Fragen (Männlich/Weiblich) und 6 oder 7 Einschätzungs-Fragen. Keine Gewichtungsmöglichkeiten, die ausgeklügelt ausgearbeitet worden sind. Sorry, aber für ne Bachelor-Arbeit ist der Fragebogen unterste Schublade.
     
  6. Mannis Fan

    Mannis Fan Benutzer

    Journalismus ist ein Handwerk. Mit den Ergebnissen dieses Handwerks kann man verschiedene Dinge machen, zum Beispiel eine Zeitschrift, eine Zeitung, - oder aber PR.
    Wer professionell PR machen will, der sollte zuvor Journalismus gelernt haben. Sonst fabriziert er nur Marketingquark - da lacht ihn dann jede Redaktion aus.
     
    wh_HH und Dr. Fu Man Chu gefällt das.
  7. Dr. Fu Man Chu

    Dr. Fu Man Chu Benutzer

    Am Ende lachen (oder weinen) die Nutzer, wenn man bedenkt was für ein Quark unreflektiert und oft nicht einmal ansatzweise recheriert von "Redaktionen" und "Journalisten" so verfasst wird. Ich empfehle da nur einige Foren gerade auch in Qualitätstiteln, die Artikel regelrecht zerreißen soviel Fehler haben sie. Übrigens, PR macht nicht nur die pöse, pöse Industrieoder Politik. Gerade die ach so guten NGOs spielen perfekt auf der PR-Klaviatur. Aber, ist ja angeblich alles für einen guten Zweck und wird deshalb besonders gern nicht hinterfragt. Professionell ist anders - warum man für solchen Murks Geld auch noch ausgeben soll erschließt sich mir immer weniger.
    Eine Bachelorarbeit, die u.a. auf so einer Online-Umfrage basiert ist leider mehr als windschief. Jeder kann daran teilnehmen, Aussagewert gleich Null. Sorry, da wären 10 strukturierte Expertengespräche á 60 Min. mit Journalisten, die Berufserfahrung haben und die Zusammenarbeit mit PR-Agenturen kennen, wesentlich aussagefähiger gewesen. Dazu dann noch 10 PR Agenturen und es wäre rund.
     
    TS2010 gefällt das.
  8. Mannis Fan

    Mannis Fan Benutzer

    ... und nicht zu vergessen, Journalisten, die ins PR-Fach gewechselt sind, bzw. PR-Profis, die zum Journalismus abgewandert sind (wobei Letzteres alleine wegen der Bezahlung eine verschwindend kleine Minderheit sein dürfte).
     
  9. K 6

    K 6 Benutzer

    Wie schon Hanns Joachim Friedrichs sagte ...


    Noch schlimmer wird es, wenn der Murks dann wie üblich „(dpa)“ ist.
     
    Makeitso gefällt das.

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