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Bitter Lemmer Spezial zur MA 2010 Radio II

Dieses Thema im Forum "Radioszene Deutschland" wurde erstellt von JB, 15. Juli 2010.

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  1. JB

    JB RADIOSZENE Mitarbeiter

    Radikale MA-Reform geplant: Werbung wird künftig nach Verkaufserfolg bezahlt. Und statt Mo-Sa wird Mo-Fr gemessen. http://ow.ly/2bLnO
     
  2. Mannis Fan

    Mannis Fan Benutzer

    AW: Bitter Lemmer Spezial zur MA 2010 Radio II

    Ganz klar ist mir nicht, wie das funktionieren soll. Was ist, wenn eine Werbe/Promotion-Aktion lediglich einen Verkaufseinbruch verhindert hat, also kein messbarer Zuwachs entstanden ist?
    Während man Wachstum immer beziffern kann, ist ein möglicherweise verhinderter Einbruch ja kaum fassbar - es weiß ja niemand, dass der Einbruch ohne eine bestimmte Werbemaßnahme gekommen wäre.
     
  3. McCavity

    McCavity Benutzer

    AW: Bitter Lemmer Spezial zur MA 2010 Radio II

    Wie muss ich mir das ueberhaupt vorstellen? Werden - nach dieser Planung - bei der MA-Befragung dann einzelne Werbespots/-kampgnen abgefragt? Bis auf einige Ausnahmen geht doch - zumindest mir - der allergroesste Teil der Werbespots in ein Ohr rein und unter Umgehung saemtlicher Synapsen auf der anderen Seite wieder raus... (ja, das liegt ganz bestimmt an der mangelnden Anzahl ;)) Wie stellen es die Macher sich vor, das zu quantifizieren?

    Mir kommt es so vor, als wolle man das System, das im Internet funktioniert, auch auf andere Medien uebertragen: Klickt man im Internet auf ein Werbebanner, dann weiss man genau, auf welcher Seite die Anzeige geschaltet war - der Werbende sieht also sehr gut, wieviele Klicks von A, wieviele von B usw. kamen. Diese direkte Rueckmeldung fehlt anderen Medien jedoch. Dazu kommt auch noch, dass Kampagnen ja oft breit angelegt sind: es gibt Plakate, Anzeigen in gedruckten Medien, Radio- und Fernsehspots - in der Regel wird der potentielle Kaeufer auf mehr als nur einem Weg erreicht. Und nun? Was hat den Ausschlag zur Kaufentscheidung (oder zur Entscheidung das Produkt nicht oder ein Konkurrenzprodukt zu kaufen) gegeben? Wer wuerde ueberhaupt freiwillig zugeben, ein Produkt aufgrund einer Werbung gekauft zu haben? Werden nicht die meisten Kaufentscheidungen sowieso unterbewusst getroffen?

    Fuer mich klingt das nach noch groesserem Quatsch als die "Reichweitenmessung" heute schon ist, mit noch weniger Aussagekraft... Allein die Werbekunden werden solche Zahlen beeindrucken - kontrollierbar, verifizierbar ist etwas anderes. Das halte ich fuer weit schlimmeres "Teufelszeug" als iPod und Webradio zusammen ;)

    LG

    McCavity
     

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