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Bundestagswahl 2013

Dieses Thema im Forum "Auszeit" wurde erstellt von freiwild, 15. Mai 2013.

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Ich wähle...

  1. CDU/CSU

    3 Stimme(n)
    15,8%
  2. SPD

    3 Stimme(n)
    15,8%
  3. FDP

    0 Stimme(n)
    0,0%
  4. Bündnis 90 / Die Grünen

    4 Stimme(n)
    21,1%
  5. Die Linke

    3 Stimme(n)
    15,8%
  6. Alternative für Deutschland

    2 Stimme(n)
    10,5%
  7. Piratenpartei

    1 Stimme(n)
    5,3%
  8. eine andere Partei

    2 Stimme(n)
    10,5%
  9. ich gehe nicht wählen

    0 Stimme(n)
    0,0%
  10. ich entscheide mich spontan

    1 Stimme(n)
    5,3%
Status des Themas:
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  1. freiwild

    freiwild Benutzer

    In vier Monaten wird gewählt. Was denkt denn das Forum über Bundestagswahl und -politik?

    (Bei der Umfrage oben wird Dein Wahlgeheimnis gewahrt. Es wird NICHT angezeigt, ob oder wie Du abgestimmt hast.)
     
  2. Radiokult

    Radiokult Benutzer

    Merkwürdigerweise fühlt sich der Wähler nicht verantwortlich für das Versagen der Regierung, die er gewählt hat. (Alberto Moravia)
     
    olliver_55, McCavity und Inselkobi gefällt das.
  3. Hefeteich

    Hefeteich Benutzer

    Sieht deine Umfrage auch Erst- und Zweitstimmenkombinationen vor oder geht es dabei nur um die Zweitstimme?
     
  4. McCavity

    McCavity Benutzer

    @Hefeteich: wie soll denn das mit den Erststimmen gehen? Dazu müßte es hier ja alle Wahlkreise nebst sämtlichen Direktkandidaten geben *und* sichergestellt sein, daß jeder nur in "seinem" Wahlkreis abstimmt... ;)

    @Alle: Hachja, eine Sonntagsfrage :) Ich denke über die Bundestagswahl, daß sie (momentan) unser aller wichtigstes Instrument zur Mitbestimmung auf Bundesebene ist. Volksabstimmungen haben wir (noch) nicht, so können wir hauptsächlich über die Parlamentswahlen den Kurs, den unser Land in der kommenden Legislaturperiode nehmen soll, mitbestimmen. Daher ist die Teilnahme an dieser Wahl immens wichtig und ich kann Euch alle nur bitten: geht hin, nehmt Euer Wahlrecht wahr! Wenn Ihr nicht persönlich abstimmen könnt, nutzt die Briefwahl.

    Auch, wenn Ihr Euch von "denen da oben" nicht repräsentiert fühlt: bedenkt, daß keine Partei Euch jemals zu 100% repräsentieren kann. Demokratie ist immer auch Kompromiß und so kann Eure Stimme auch der "nächstbesten" Partei gelten. Um herauszufinden, welche das sein könnte, ist es wichtig, sich mit den Parteien auch auseinanderzusetzen - und das ist auch nötig. Demokratie ist anstrengend, kann aber nur dann wirklich gerecht funktionieren, wenn ihre Teilnehmer sich auch damit beschäftigen.

    Ein Werkzeug, daß mir in den letzten Jahren sehr an's Herz gewachsen ist, ist der "Wahl-O-Mat"[1] - der bietet einen schnellen Überblick darüber, wie nahe man mit seiner eigenen Einstellung den einzelnen Parteien steht. Für eine schnelle Positionsbestimmung ist das ein praktisches Hilfsmittel. Es kann natürlich niemals eine intensive Auseinandersetzung mit unseren Parteien ersetzen, aber als Richtungsweiser taugt es allemal. Das wichtigste Fazit, das ich daraus ziehen kann, ist und bleibt aber:

    Geht wählen! :)

    LG

    McCavity

    [1] wem das nichts sagt: den Wahl-O-Mat bietet die Bundeszentrale für Politische Bildung bereits seit 2002 zu Bundes- und Landtagswahlen an. Dort werden wichtige politische Themen genannt, die zunächst den Parteien vorgelegt werden, welche zu jeder These Zustimmung, Ablehnung oder Neutralität ausdrücken können. Wenn diese Phase abgeschlossen ist, wird der Wahl-O-Mat veröffentlicht (für die BTW2013 laut der Webseite voraussichtlich im August) und einzelnutzer können jetzt die gleichen Thesen ebenso bearbeiten, wie die Parteien und jeweils Zustimmung, Ablehnung oder Neutralität auswählen. Zusätzlich können einzelne Thesen noch besonders gewichtet werden. Aus den Antworten des Nutzers ermittelt der Wahl-O-Mat dann die Übereinstikmmung mit den Positionen, die die Parteien vorher abgegeben haben. Meist kristallisiert sich dabei eine recht deutliche Reihenfolge der Parteien heraus, die mit Abnehmender Übereinstimmung aufgelistet wird.

    P.S.: Nach me
     
    grün, StageManager75 und OnkelOtto gefällt das.
  5. L + R

    L + R Benutzer

    Die derzeitige Politik der neoliberalen Hampelmänner/frauen der aktuellen Regierung ist gerade in einem Prozess des scheiterns. Die Freiheit die sie meinen, ist offensichtlich, eine werte-befreite, denn sie ist so gewollt und führte(e) im Politikkonzern zur Zersetzung dessen was man in der Gesellschaft bürgerliche Werte nennt. Darüber hinaus, erklärte man mit vollem Einsatz, weil mehrmals geschehen, seine überaus zweifelhaften politischen Verwaltungsakte als Alternativlos. Es ist ja vollkommen realitätsfern und führt nur dazu das Menschen sich angewidert den politischen Repräsentanten abwenden, schon wieder ist ein gesellschaftlicher Fortschritt vertan. Sollen zu Recht diejenigen zur Rechenschaft gezogen werden die diese neoliberale Abrissbirne 2009-2013 zu verantworten haben.
     
    Radiokult gefällt das.
  6. Mannis Fan

    Mannis Fan Benutzer

    Die Dinge sind nur alternativlos für diejenigen, die in ihren Welten und Ideologien gefangen sind. Von daher ist es bei der Kanzlerin und ihrem Kabinett vielleicht sogar wirklich alternativlos, - denn sie können gar nicht anders, als z.B. ihre Klientel zu bedienen, ihre Gesellschaftsmodelle zu zementieren, ihre Machtsicherungsinstrumente zu gebrauchen.
    Wenn also bei der Kanzlerin, ihrer Partei und ihrem Koalitionspartner alles alternativlos ist, wir aber Alternativen erwarten und fordern, dann gibts nur eines: Eine andere Regierung!
     
    Radiokult, Lord Helmchen und McCavity gefällt das.
  7. Plattenschrank

    Plattenschrank Benutzer

    Im Gegensatz zu allen anderen Parteien - oder was ist damit gemeint? Gibt es irgendeine politische Partei in Deutschland, die nicht ihre eigene Klientel bedient?

    Wenn man mit der Regierung unzufrieden ist, soll man also eine andere wählen? Was eine bahnbrechende Erkenntnis!
     
  8. grün

    grün Benutzer

    Ich bin da ganz unorthodox: Ich wähle nach den Punkten aus, die mich persönlich betreffen, also betrifft mich z. B. schon mal nicht: Familienpolitik. Ich bin kein "Ernährer", brauche mich also nicht drüber aufregen. Es betrifft mich auch nicht: Spritpreise, weil ich kein Auto habe, ergo: Auch darüber muss ich mir keine Gedanken machen. In diesen beiden Punkten, nur so als Beispiel, tut mir keine Partei weh....:D
     
  9. Inselkobi

    Inselkobi Benutzer

    Für die Nicht- oder Aus-Bequemlichkeit-Immer-Dasselbe-Wähler mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit.
     
  10. Plattenschrank

    Plattenschrank Benutzer

    Inselkobi: "Anders" heißt nicht immer "besser". Schlimmer geht immer!
     
  11. Inselkobi

    Inselkobi Benutzer

    Richtig, dennoch ist es eindeutig sinnvoll, eine andere Wahl als bei der vorherigen Wahl - oder noch schlimmer - gar keine zu treffen. Dem wirst Du vermutlich zustimmen.
     
  12. Mannis Fan

    Mannis Fan Benutzer

    Unzufrieden sein und trotzdem "weiter so" wählen? Kannst Du gerne machen, Plattenschrank. Ich ziehe es vor, zu wechseln, wenn ich unzufrieden bin, wohl wissend, dass auch die anderen Parteien mit dem gleichen Wasser kochen. Wer auch immer vorne dran steht, er wird unser Land sowieso nicht kaputt kriegen. Von daher halten wir noch so manche Regierung aus. Nur sollten wir Wert darauf legen, dass sich keine Partei und keine Regierung dauerhaft ihrer Machtposition sicher sein kann - und schon alleien deshalb ist der gelegentliche Wechsel geboten.
     
  13. doglife

    doglife Benutzer

  14. Bend It

    Bend It Benutzer

    Klare Aussage: Ich wähle seit 30 Jahren "Die Grünen" und gehe immer zur Wahl.
    Ich hoffe auf Rot-Grün im Herbst.
     
  15. br-radio

    br-radio Benutzer

    Meine ehem. Heimat Bayern wählt noch Landtag. Und das, steuerverschwendend, eine Woche vor den Bundestagswahlen. Da ist, speziell im BR und seinem Hörfunk und TV-Programm, alles dicht mit Wahl.
    So wird die Wahl, oder besser: die Wahlen für manche Ohren und Augen zu Qualen. Da ist mir ehrlich gesagt, eine Serie wie "Die Ludolfs" lieber, als sich den Quark der immer vor sich hinseiernden Politiker anzuhören.
    Talk hin, Talk her. Es nervt schon jetzt, immer so die gleichen 20 Nasen der Parteien in den Gesprächs-, Laber- und Lubbershows zu sehen. Norbert Lammert beklagt sich zurecht, dass immer mehr Politik in den Gequatschesendungen der Sendeanstalten gemacht und vorbereitet würde als in parlamentarischen Sitzungen. Auch Österreich wählt. Es ist furchtbar.
     
  16. freiwild

    freiwild Benutzer

    Um mal einen Zwischenstand zu vermelden: Eine grün-rot-links-orangene Koalition käme hier im Forum im Augenblick auf eine 58,3-prozentige Mehrheit. Unterstellt man, dass die beiden Wähler von "anderen Parteien" Parteien wählen, die im Bundestag nicht vertreten sein werden, so würde Grün-Rot auch eine Unterstützung nur durch die Piraten oder nur durch die Linke reichen (60%).

    Schwarz-Gelb (25%) oder Schwarz-Rot (41,7%) scheitert dagegen im Forum bisher an der Mehrheit.
     
  17. grün

    grün Benutzer

    Dann ist das Forum also mehrheitlich für Steuererhöhungen. Das hat schon unter Schröder nicht funktioniert. Ich werde wohl CDU wählen, der Störfaktor ist aber leider die FDP, weil sie inhaltlich nix zu bieten hat, mal abgesehen von "Mövenpick".
     
  18. Mannis Fan

    Mannis Fan Benutzer

    nein, für eine gerechtere Verteilung der Steuerlasten. Aber das werden manche nie begreifen ...
     
    stefan kramerowski gefällt das.
  19. Plattenschrank

    Plattenschrank Benutzer

    Das Gesamtsteueraufkommen soll sich durch die Reformen der Grünen erhöhen. Das wollen wir bitte mal nicht verschweigen. Diese Partei repräsentiert einen gierigen Staat, der seine Leistungsträger aussaugt. Und das natürlich unter dem Deckmantel "Gerechtigkeit". Das klingt so schön und dagegen kann ja auch keiner wirklich was haben....

    Was es mit "Gerechtigkeit" zu tun hat, Menschen die Ersparnisse wegzubesteuern und es dafür anderen zu geben, die es im Leben zu nichts gebracht haben, bleibt dabei das Geheimnis der Steuererhöhungsapologeten.
     
    Makeitso gefällt das.
  20. Mannis Fan

    Mannis Fan Benutzer

    Nenne mir bitte mal ein paar "Leistungsträger", die dann ausgesaugt werden. Wenn Papis Söhnchen die fette Erbschaft in Zukunft ab einer bestimmten Größenordnung nicht mehr blanko einstecken kann, sondern von diesem "Geschenk" etwas an die Allgemeinheit abtreten muss, dann hat das nichts mit "jemandem die Ersparnisse wegsteuern" zu tun. Die "Ersparnisse", auf die es die Steuerpläne von Grünen und SPD abgesehen haben, sind auch nicht die teuer erschwitzten und sauer erarbeiteten Groschen, sondern das an den Börsen und Finanzmärkten erzeugte Spekulationsgeld, für das der Besitzer keinen Finger krumm gemacht hat, dessen munteres Wachstum aber an anderer Stelle Arbeitsplätze udn Existenzen kostet.
     
  21. Plattenschrank

    Plattenschrank Benutzer

    Ich kann deinen Sozialneid ja durchaus nachvollziehen, aber bei der Erhebung von Steuern wird eben keine Rücksicht darauf genommen, ob wir jemandem sein Vermögen gönnen oder nicht. Vorausgesetzt Papis Vermögen entstammt bereits ordnungsgemäß versteuertem Einkommen, dann geht es den Staat schlichtweg nichts an, ob Papi es dem Tierheim vermacht oder seinem verzogenen Bengel.

    Auch bei der Vermögenssteuer wird nicht differenziert, ob jemand sein Vermögen durch Spekulationen an der Börse oder durch harte Arbeit aufgebaut hat. Will man ersteres verhindern, dann muss man bereits an der Quelle ansetzen und solche Spekulationen erschweren oder sogar unmöglich machen. An diesem hehren Ziel wird sich aber jede Bundesregierung, gleich welcher Couleur, die Zähne ausbeißen, da man so etwas nur mit europaweiter oder noch besser weltweiter Einigkeit auf die Beine stellen könnte.
     
    Makeitso gefällt das.
  22. Mannis Fan

    Mannis Fan Benutzer

    Da hat bei Dir die Gehirnwäsche aber schon prima funktioniert.
     
  23. freiwild

    freiwild Benutzer

    Schröder hat den Spitzensteuersatz deutlich gesenkt. Unter Kohl betrug der 53%. Wenn Schröder nicht funktioniert hat, wäre das doch genau ein Argument für die Erhöhung des Spitzensteuersatzes.

    Da Du die Grünen angesprochen hast: Deren Vermögensabgabe beginnt erst ab bei 1 Mio Euro Privatvermögen (keine Betriebvermögen). Das hat für mich nichts mit "die Ersparnisse der Menschen wegbesteuern" zu tun. Wenn etwas Privatvermögen zerstört hat, dann war es die Eurokrise, die ihre Ursachen in einem völlig unzureichenden geregelten Finanzmarkt hatte.

    Primäres Ziel der Einnahmeerhöhungen ist der Schuldenabbau und die Sicherung der öffentlichen Daseinsversorge, nicht das Ausstellen von Schecks an "Taugenichtse". Wer Schulden nicht abbauen möchte, muss sagen, was er stattdessen plant: Privatisierungen im griechischen Stil? Schuldenschnitt? Schuldenabbau durch Inflation? Merkel hat letzte Woche mal eben Milliarden an Versprechen rausgehauen, ohne auch nur im mindesten zu sagen, wie sie das finanzieren will.

    Zumindest bei der grünen Vermögenssteuer wird sehr wohl zwischen Betriebs- und Privatvermögen unterschieden.
     
  24. grün

    grün Benutzer

    Freiwild, ich meine eher so Dinge wie Ökosteuer, Praxisgebühr, Dosenpfand usw.
     
  25. freiwild

    freiwild Benutzer

    Ökosteuer: Einst hat die CDU noch plakatiert: "Weg mit dieser Ö.KO-Steuer" (das Ö war durchgekreuzt). Als sie an die Regierung kam, hat die CDU die Steuer beibehalten, und Sprit darüberhinaus über die Erhöhung der Mehrwertsteuer weiter erhöht. Glaubwürdigkeit der Union: null.

    Dosenpfand: Gesetzliche Grundlage ist ein Gesetz der alten schwarz-gelben Kohl-Regierung. Rot-Grün wollte das Kohl-Gesetz, das völlig unnötige und unverständliche Detailregelungen beinhaltete (z.B. Unterscheidung zwischen kohlensäurehaltigem und kohlesäurefreiem Mineralwasser) vereinfachen, was die Union im Bundesrat blockierte. Scheinheiligekeit der Union: Unendlich

    Praxisgebühr: Das Geld ging zu 100% nicht an den Staat, sondern an die Krankenkassen. Seitdem die Praxisgebühr weggefallen ist, wird der Differenzbetrag eben wieder über die Kassenbeiträge eingezogen. Entlastung der Bürger dadurch: null.
     

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