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Compressoren Hard- vs. Software

Dieses Thema im Forum "Studio- und Sendertechnik" wurde erstellt von Aleksis, 16. Juli 2004.

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  1. Aleksis

    Aleksis Benutzer

    Hi!
    Ich mache nur zuhause Sprach-Aufnahmen (Neumann TLM 103, RME Quadmic, Sony CD-Recorder, Schnitt auf Samplitude) für Beiträge, die ich dann in den Sender schicke.
    Habe mir jetzt 2 Hardware-Compressoren geholt, zum Antesten.
    Zum einen den Yellowtec Vip1 (analog). Der klingt für meinen Geschmack ganz scheiße. (so ein angezerrter Sound, der nicht gut ins öffentlich-rechtliche Kulturradio paßt) Zum 2. den dbx 166xl...der klingt schon besser. Allerdings noch zu weich, zu dünn, zu unpräsent. Ich habe den Eindruck: Am besten klingt es, wenn ich mit dem Sonalksis Compressor plugin komprimiere...der Sound ist trocken, glasklar, unverzerrt und sehr präsent. Eben Deutschlandfunk-like. Was mich etwas verwirrt, weil mir die Experten (bin tontechnisch ziemlicher Laie) sagen, ein plugin könne ja wohl nicht besser klingen als ein anständiger Hardware-Compressor. (Welcher das dbx-Teil ja wohl ist.) Außerdem arbeite ich wg. CD-Recorder mit 16bit, 41,1 kHz. Die Experten sagen, das könne man nicht gut komprimieren, das gäbe Fehler. Ich bemerke davon aber nichts.
    Kann ich meinen Ohren trauen?
    Hat jemand ähnliche Erfahrungen, speziell mit dem Sonalksis Comp./dbx-Comp.?

    Aleksis
     
  2. frozenfrog

    frozenfrog Benutzer

    AW: Compressoren Hard- vs. Software

    Ganz so falsch liegst du da nicht, es gibt inzwischen einige Plugins die auch sehr ordentliche Standalone-Kompressoren an die Wand spielen. Zur Ehrenrettung des dbx 166 muß man sagen daß es einfach ein Mittelklassegerät ist. Geräte wie dbx 160, TLA Ivory und Mindprint En-Voice/DTC spielen noch mal eine Liga darüber, dann wirds für das Plugin wohl wieder eng. Im Live-Betrieb sind die Standalone-Teile halt nun mal unverzichtbar (Latenz- und Zuverlässigkeitsproblem bei Plugins). Viele Radiosender kombinieren beides - einen Mittelklasse-Channelstrip oder -Kompressor um beim Einsprechen unter Zeitdruck den Pegel unter Kontrolle zu halten und eine gewisse "Grundkompression" zu gewährleisten, und dann beim Mischen ein Multiband-Kompressorplugin (z.B. Waves C1+) um den "Sound" zu machen.
     
  3. dira

    dira Benutzer

    AW: Compressoren Hard- vs. Software

    Hi Aleksis, ich will Dich ja nicht schocken, aber beim DLF wird gar nicht komprimiert (vom Jünger in der OSL abgesehen, aber der ist recht dezent eingestellt).

    Ansonsten, wenn das Plugin für Dich funktioniert, prima.
    Und daß man wg, CD-Recorder nicht komprimieren kann halte ich für ausgemachten Blödsinn. Sowas wird nur kritisch wenn man mpeg komprimierte Signale nachträglich bearbeiten will.
     

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