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CSU will "ARD & ZDF fusionieren"

Dieses Thema im Forum "Radioszene Deutschland" wurde erstellt von freiwild, 11. September 2016.

  1. freiwild

    freiwild Benutzer

    ... meldet heute die Bild am Sonntag. Neben Zweifeln, ob Herr Seehofer, der dort zitiert wird, weiß, dass die ARD keine eigene Anstalt, sondern ein Dachverband souveräner Anstalten ist, die erst mal ihrerseits fusionieren müssten, ehe sie mit dem ZDF zusammengehen könnten, bleibt das große Fragezeichen: die CSU würde wirklich den Bayerischen Rundfunk, IHREN Bayerischen Rundfunk zugunsten eines zentralen Preußenfunks aufgeben?

    http://vorab.bams.de/csu-will-ard-und-zdf-fusionieren/
     
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  2. 92_4 Mhz

    92_4 Mhz Benutzer

    Mal abgesehen, dass das ZDF schon ein merkwürdiges Gebilde im Land des förderalen Rundfunks ist, kann ich mir kaum vorstellen, dass die Bundesländer dazu bereit sind.

    Freiwild, wann hast Du zum letzten Mal politische Sendungen im BR gesehen? Oder gar Interviews der Bayern2-radiowelt gehört? Man kann den BR schon lange nicht mehr als CSU-Funk bezeichnen
     
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  3. Mannis Fan

    Mannis Fan Benutzer

    Das Richtige an diesem Vorschlag ist der Gedanke, dass das ZDF eigentlich (als öffentlich-rechtliche Anstalt) überflüssig ist. Man sollte es auswildern und privatisieren.
     
    Dr. Hans Kalb, Heinzgen und radiobino gefällt das.
  4. s.matze

    s.matze Benutzer

    Gute Idee! Also müssen wir künftig nur noch die Hälfte Zwangsbeitrag zahlen? Es gibt ja auch nur noch halb soviele Krimis dann und Spielshows und Pilcher-Romanzen.


    Vergleiche "TV-2" in Dänemark oder "T.F. 1" in Frankreich und deren Entstehungsgeschichte.
     
    Zuletzt bearbeitet: 11. September 2016
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  5. 2Stain

    2Stain Benutzer

    Es geht um TV. Das ZDF hat keine "Radio-Anstalt".

    2Stain
     
    Stier1967 gefällt das.
  6. s.matze

    s.matze Benutzer

    Doch der Deutschland-Funk und das Deutschland-Radio!

    Steht sogar im ZDF (und Phoenix) Videotext , da gibt es einen Extra Bereich für "Radio " mit dem Programm von DLF / DLR und dem Empfangsmöglichkeiten.
     
    Fortunatus gefällt das.
  7. Berlinerradio

    Berlinerradio Benutzer

    ach Gottchen, die CSU. Die haben in letzter Zeit ganz viele Ideen, über die man nur lachen kann.
     
  8. astranase

    astranase Benutzer

    ... als Krimispartenkanal würde das ZDF schon heute durchgehen
     
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  9. OnkelOtto

    OnkelOtto Benutzer

    Ich stell mir das gerade vor. Eine "Anstalt" unter CSU-Führung.

    Intendant: Alexander Dobrindt (statt Rundfunkbeitrag wird eine Maut eingezogen, Fernseher und Radios in Wohnungen werden durch Toll-collect-Drohnen gescannt).
    Pförtner: Horst Seehofer (Rein darf nur, wen ER reinlässt. Personen-Obergrenze pro Tag: programmabhängig).
    Nachrichtensprecher: Andreas Scheuer (hat selbst keine eigene Meinung, sieht aber fernsehtauglich aus)
    Ansagerin: Ilse Aigner (ist eh' wegrationalisiert)
    Kantinenchef: Markus Söder (Spezialität: Reizmagen im Schlafrock)
    Frauenbeauftragter: Wilfried Scharnagl ("Ohne Dirndl machen's mir hier net die Wetterfee")
    Politische Chefredaktion: Franz Josef Strauß (via Cloud-Bluetooth)
    Zuschauerin: Gerda Hasselfeld

    Slogan: Vom Arber bis zum Wendelstein kriegst Du nur ein Programm hinein.
     
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  10. Zwerg#8

    Zwerg#8 Benutzer

    Das Lachen wird den öffentlich-rechtlichen Anstalten sowieso noch vergehen. Das ist so sicher, wie das Amen in der Kirche. Dafür sorgt schon der demografische Wandel - die "treudoofen Gebührenzahler" sterben langsam weg, die nachwachsenden Generationen wollen keine "Zwangsbeglückung" auf unzähligen Kanälen, die momentan rund 8 Milliarden Euro pro Jahr kostet und, wenn man nicht auf die Bremse tritt, immer teurer wird. Die entsprechenden "Bedarfsanmeldungen" liegen der KEF ja regelmäßig vor...

    Die Sinnhaftigkeit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland in seiner jetzigen Form, ist einem Großteil der Bevölkerung so nicht mehr vermittelbar. Dazu trugen auch größere oder kleinere Skandale in der Vergangenheit bei (Zocken an der Börse, die ganzen Geschichten mit Sport, KIKA, die voneinander unabhängigen (Live-)Berichterstattungen vom Karneval in Köln/Mainz oder irgendwelchen Prinzen-Hochzeiten auf ARD & ZDF usw.). Der Eindruck eines "Selbstbedienungsladens" muß bei einem jahrelangen Beobachter des Geschehens zwangsläufig entstehen, denn Geld spielt offenbar keine Rolle.

    Ich bin bekanntlich nicht allein mit meiner Meinung. Hier im Forum kann man reichlich Kritik an diesem System finden, welches immer mehr ausufert.


    Daß eine einigermaßen relevante Partei in Deutschland (in BY durchaus sehr relevant) dieses heiße Eisen überhaupt anpackt, denn das Grundsatzprogramm ist ja noch nicht beschlossen, zeigt aber, wie groß der Druck von "unten" mittlerweile auf die Politik geworden ist. Selbstverständlich möchte sich keine Landesregierung ihren "Haus und Hofsender" (Stichworte: Rundfunkrat, Staatsfunk, der Fall "Brender", Lügenpresse) wegnehmen lassen. Aber wenn der Druck von der Straße immer größer wird, muß die Politik halt das mit der Zeit überaus teuer gewordene "Hobby" langsam aber sicher auf das eigentliche "Grundversorgungs-Niveau" runterfahren. Daran führt kein Weg vorbei. Man will ja schließlich (wieder)gewählt werden...

    Beliebte Radioprogramme (ich nenne keine Namen) könnten durchaus privatisiert werden, denn diese Programme klingen ja schon so wie die Privaten. Ich möchte dann aber wissen, wieviel Geld ein Käufer bezahlt hat und wohin dieses Geld geflossen ist! Nee, nee liebe Leute! Hier "versickert" nix in irgendwelchen Taschen! Aufpassen, liebe GEZ-Kunden, denn das ist euer Geld!

    @ARD{ZDF-Büros: Ihr könnt langsam anfangen euren persönlichen Kram einzupacken.
     
    Zuletzt bearbeitet: 11. September 2016
    Dr. Hans Kalb gefällt das.
  11. Radiowaves

    Radiowaves Benutzer

    @OnkelOtto: :wow::wow::wow:

    Im Ernst: Umstrukturierungsbedarf im ÖR-TV erkenne ich auch schon eine Menge. Da muß ich nur mal zu meinen Nachbarn gehen - jeden Abend 2 oder 3 Krimis, meist öffentlich-rechtlich. Gewaltdarstellungen in einer Art, daß ich nicht daneben sitzenbleiben kann, um z.B. ihr Tomtom zu aktualisieren oder für mich etwas großes über ihr stabileres Internet hochzuladen. Ich bekomme jedes mal Herzrasen dabei. Selbst Gewalt unter Jugendlichen wird da teils in einer Detailliertheit und Härte gezeigt, daß es für mich weit jenseits der Erträglichkeit ist. Sowas kann man doch nur aushalten, wenn man völlig stumpf ist. Muß diese tägliche Überdosis Gewaltgewöhnung unbedingt gebührenfinanziert sein?

    Über die Qualität politischer Sendungen kann ich nichts sagen, ich habe mir die Anwesenheit zu Nachrichtensendungen inzwischen abgewöhnt, weil ich die täglichen Meldungen über den Alltags-Rassismus und das tief im Volk verankerte vermeintliche Grundrecht auf Ausgrenzung und Hass nicht mehr ertrage. Das mögen bitte andere auf die Qualität hin überprüfen.

    Auffällig pervers empfand ich allerdings die teuer produzierten Lückenfüller, an deren Stelle zu friedlicheren Zeiten Schulfernsehen bzw. Testbild erkennbar wertvollen Inhalt lieferten. Die Lieblingsserie meiner Mutter ("Sturm der Liebe"), für die sie auch schonmal unwichtigere Dinge wie Wäsche-reinholen-vor-dem-Gewittersturm ausfallen läßt, ist ethisch so pervers, daß mans in 10 Sekunden beim Queren des Zimmers mitbekommt. Diese widerwärtige Energie des Heimtückischen, Intriganten und Bösen ist so stark und liegt so schwer im Raum, daß es mich fast erdrückt. Jedesmal. Manchmal bin ich laut singend durch den Raum, um auch nur keinen Akustikfetzen verstehen zu können. Auch hier: muß so etwas widerliches und lebensfeindliches gebührenfinanziert sein?

    Vor allem wohl denen nicht, die sich nach einem neuen Nazideutschland sehnen. Denen steht ein System, das zwischen all dem Müll hier und da noch etwas Humanismus durchblicken läßt, ohnehin im Wege. Die wertvollen Sendungen (im Hörfunk z.B. etliches vom oben erwähnten Bayern 2) werden dann wohl auch das erste sein, was verschwinden wird. Wagner-Aufführungen in einem Kulturkanal kann man ja wegen günstiger politischer Geschichtslage weiterhin anbieten.

    Die Zukunft wird wohl - das ist offenbar Volkswille - barbarisch. Die dazu benutzbaren (aber ursprünglich nicht dafür geschaffenen) Medien dafür sind längst gratis verfügbar und brauchen keinen aufgeblasenen Öffi-Apparat: Facebook, Twitter und Konsorten.

    Jawoll. Den Rest machen dann später internationale Kriegsberichterstatter. Bin nur gespannt, auf welchem Kanal in vielleicht 10 Jahren die Verfahren mit deutschen Angeklagten aus dem ICC/CPI übertragen oder vermeldet werden. Kommt das dann im PayTV? Oder auf Youtube?

    (Zur Beruhigung: die Sonne ist noch nicht rumgewandert auf die Seite meines Wohnzimmerfensters. Ich leide also nicht an Überhitzung und auch ansonsten gehts mir abgesehen von den Nebenwirkungen des allgemeinen Weltzustandes noch brauchbar gut. Die Sonne scheint aber über diesem Land, und deshalb fahre ich jetzt Schwimmen.)
     
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  12. radneuerfinder

    radneuerfinder Benutzer

    Das BundesVerfassungsGericht hat ja Pflöcke für die öffentlich-rechltichen Anstalten eingerammt. Welchen Gestaltungsspielraum sie für die Politik bedeuten, habe aber zumindest ich nicht verstanden.


    Pflock 1 Grundversorgung

    Die öffentlich-rechtlichen Anstalten müssen durch ihren BinnenPluralismus für eine ausgewogene Abbildung von Nachrichten und Meinungen sorgen. Dann können die anderen Akteure in Radio und Fernsehen (fast) machen was sie wollen. Die Meinungsvielfalt ist ja bereits gewährleistet.

    Vielfach wird die Grundversorgung als Mindestversorgung ausgelegt. Ich übertreibe, damit der Gedanke klar wird: Man gibt dem DLF die Langwelle 153 khz wieder und schaltet alle anderen öffentlichen-rechtlichen Frequenzen, Radio und Fernsehen, ab. Die Langwelle versorgt ja Deutschland zu 98 %, deshalb ist Deutschland auch mit öffentlich-rechtlichen Infos grundversorgt. (Da die 153 khz in Bayern teilweise schlecht zu empfangen ist, gibt es dort als bayrische Besonderheit den BR auf 801 khz ;))

    Also die verfassungsrechtlich gebotene Grundversorgung ist so geritzt.


    Pflock 2 Bestands- und Entwicklungsgarantie im Dualen Rundfunksystem

    Die Bestands- und Entwicklungsgarantie im Dualen Rundfunksystem aus privaten und öffentlichen Sendern bedeutet, die öffentlichen-rechtlichen Anstalten besetzen - von Verfassungsgericht und Politik verfügt/intendiert/gewünscht/gefördert - 50 % des RundfunkAngebots und Rundfunkmarkts. Die öffentlich-rechlichen haben ein Anrecht auf mindestens die Hälfte der technischen Reichweite und sind aufgefordert auch ca. 50 % der Aufmerksamkeit jedes Beitragszahlers auf sich zu ziehen. (Wie das bei Nicht-Lebewesen wie beitragszahlenden Firmen gehen soll, ist mir ein Rätsel, aber das ist ein anderes Thema.)

    Daß sich der Konsum audiovisueller Inhalte über kurz oder lang in Apps und Streams verlagern wird und klassiches Radio und Fernsehen obsolet wird, hat das Verfassungsgericht in seiner Weisheit vorausgesehen und dem öffentlich-recchtlichen Rundfunk deshalb seinen Fortbestand durch eine vom Gericht ausgesprochene Entwicklungsgarantie auch in neuen Techniken garantiert.

    Konsequenterweise müsste das Verfassungsgericht der EU Kommission auf die Finger klopfen. Die EU Wettbewerbskommission mosert ja immer, dass mit Gebührengeldern finanzierte Angebote den Markt "verzerren", und setzt auch entsprechende Verbote durch (ARD/ZDF Gold, 7 Tage MediathekLimit, etc.) Das Verfassungsgericht müsste klarstellen, dass diese Verzerrung für ca. die Hälfte des Angebots in Deutschland ein Verfassungsgebot ist, das nicht nur für die traditionellen Bereichen des linearen Radio- und TV-Angebot gilt.


    Was gilt denn nun? Pflock 1 oder 2, oder beide?? Ich weiß der Anteil an Verfassungsjuristen ist bei den Radioforen etwas dünn, aber kann mir das mal jemand erklären?
     
    Zuletzt bearbeitet: 11. September 2016
  13. Spezi

    Spezi Benutzer

    Putzig, was Herr Seehofer da fordert. Mal absehen davon, dass mir schleiferhaft ist, wer da mit wem fusionieren sollte und was dabei herauskäme, könnte man ARD und ZDF jetzt schon kräftig auf die Finger hauen, wenn es die Politik nur wollte. Stattdessen wird der "Grundversorgungsauftrag" immer schwammiger definert und zugelassen, dass (fast) jedem privaten Format ein öffentlich-rechtliches entgegengesetzt wird.

    Ich finde Wettbewerb zwischen öffentlich-rechtlichen Sendern gut. Aber bitte, wenn es um die Kernkompetenzen Information, Bildung und (anspruchsvolle) Unterhaltung geht. Diese unzähligen öffentlich-rechtlichen Spartenkanäle mit ständigen Wiederholungen braucht kein Mensch.

    Seehofer spricht im BamS-Interview übrigens von einer "Fernsehanstalt". Da merkt man mal wieder, welchen Stellenwert "Radio" im öffentlich-rechtlichen System noch hat.
     
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  14. radiobino

    radiobino Benutzer

    Mann kann ja über die ÖR diskutieren. Aber ich stelle mir gerade ein Deutschland vor wo es nur noch Privat-TV und Privat-Radio in der Art von RTL gibt. Und wer ein bisschen mehr will holt sich Pay-TV wie Sky ins Haus. Irgendwann wird man doch wieder sich nach Programm Angebote wie den ÖR sehnen. Denn Karneval und den Prinzessinnen Hochzeiten wird man dannn gerne in Kauf nehmen.
     
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  15. Handydoctor

    Handydoctor Benutzer

    Warum macht so eine Splitterpartei wie die CSU so ein TamTam ind den letzten Tagen? Was Gescheites kommt doech von den Nasen nicht.
     
    kornrade gefällt das.
  16. radiobino

    radiobino Benutzer

    Hier in Bayern kann man wohl die CSU wohl kaum als Splitterpartei bezeichnen. :D
     
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  17. 2Stain

    2Stain Benutzer

    @s.matze
    DLF, DRKultur und DRadio Wissen werden beim ZDF als "Partnersender" geführt, siehe ZDF-Startseite ganz unten.
    Die Deutsche Welle und das Deutschlandradio werden bei den ARD aufgeführt, siehe ARD-Startseite ganz unten rechts.
    Es gibt momentan keinen eigenen ZDF-Radiosender, kann es auch nicht geben, da ZDF die Abkürzung für Zweites Deutsches Fernsehen ist und das Wort Rundfunk sowohl Fernsehen als auch Radio (Hörfunk) beinhaltet.

    2Stain
     
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  18. StabsstelleIV

    StabsstelleIV Benutzer

    Hase, das Deutschlandradio wurde 1994 sehr wohl unter der Trägerschaft von ARD UND ZDF gegründet. Manchmal sollte man ein paar Links tiefer klicken, mal bei den Betroffenen selbst schauen, anstatt ein paar Banner ganz unten auf einer Homepage zu betrachten. Und so lesen wir dann auf deutschlandradio de:

    Und für die ganz Suchfaulen, nur unten nach Bannern schielendenm Nutzer der Direktlink: http://www.deutschlandradio.de/geschichte.2091.de.html
     
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  19. DPITTI

    DPITTI Benutzer

    "Wir schaffen das" diese Partei bei der nächsten Wahl komplett aus dem Bundestag zu nehmen. Wird Zeit das mal aufgeräumt wird bei diesen "Marionetten".
     
    Zuletzt bearbeitet: 11. September 2016
  20. HeavyRotation25

    HeavyRotation25 Benutzer

    Ab Mitte 2017 kosten die Privatsender auch Geld, 69€ sind dann pro Jahr fällig, wer sich diese Option zukaufen möchte. Mal sehen, wie sich die Zuschauerzahlen dann entwickeln werden.

    Fraglich auch, ob Hartz4-Empfänger diesen Beitrag erstattet bekommen?

    Die Privaten werden wohl weiterhin rund um die Uhr Werbeblöcke fahren, während die ÖR am Wochenende und Abends ab 20 Uhr auf Werbung verzichten.

    Der Wegfall von vom ZDF würde mich mehr schmerzen, als der Verlust der Privat-Sender...
     
    Zuletzt bearbeitet: 11. September 2016
  21. Radiokult

    Radiokult Benutzer

    Ich will ja nicht kleinlich sein, aber das ist schlichter Unsinn! Der Deutschlandsender geht zurück auf die Weimarer Republik und sendete durch die NS-Zeit hindurch bis Ende 1971 unter genau diesem Namen und verstand sich auch als mehr oder weniger gesamtdeutsches Programm. Erst dann wurde er in Stimme der DDR umbenannt. Im Februar 1990 fand die Rückumbenennung in Deutschlandsender statt, kurz darauf die Fusion mit Radio DDR2 zu Deutschlandsender Kultur. Erst 1994 ging er zusammen mit Rias1 im Deutschlandradio auf.
     
  22. Radiokult

    Radiokult Benutzer

  23. STARSAILOR001

    STARSAILOR001 Benutzer

    Also was die CSU will.. ist ja schön und gut. Entscheidend ist was diese Partei durchsetzt. Und das ist GLEICH NULL !
    Deutschlandweite herdprämie, für Kinder , die nicht in die Kita gehen: PER Gericht abgewunken....PKW Maut für Ausländer....: Abgewunken..., die CSU plant jetz ein Burkaverbot...wie hohl geht es denn noch ?????
    DIE CSU blinkt rechts und hat alle Beschlüsse der Merkelregierung kopfnickend mitgetragen.Wie weit muß man noch sinken und wie billig muß man sich noch anbiedern nur um der AFD in Bayern weniger Raum, zu bieten.
    Seehofer ist ein politischer Player....der wenn es hart auf hart kommt immer EINKNICKT!!!
    Die CSU hat sich entlarvt als Mainstreamanhängsel der CDU mit etwas AFD im Abgang......

    Wenn die CSU so billig weitermacht.....SCHAFFT SIE SICH ! ....HAND DRAUF !
     
    Zuletzt bearbeitet: 11. September 2016
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  24. Radiowaves

    Radiowaves Benutzer

    @Radiokult: aua, der Zündfunk, ganz böse. Ich finde es immer wieder bemerkenswert, wie wenig der BR auf Bayern 2 meinem Klischee von der politischen Situation in Bayern entspricht, aber das toppt ja alles.
     
  25. freiwild

    freiwild Benutzer

    Sehr schön, @OnkelOtto
    Erinnert mich ein bisschen an die Glosse "Stoibers Viertes Programm", die 1980 im Spiegel erschien. (Text | PDF). (Beim dort angegebenen Autor "Daniel Doppler" handelt es sich in Wirklichkeit um Hellmuth Karasek.)
     
    Zuletzt bearbeitet: 11. September 2016
    rockon und OnkelOtto gefällt das.

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