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Dauerwelle 1230 - wasn das?

Dieses Thema im Forum "Radioszene Deutschland" wurde erstellt von Echo, 17. März 2003.

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  1. Echo

    Echo Benutzer

    Habt ihr die Anzeige in den Stellenanzeigen gelesen? Was soll das denn für ein dubioser Sender sein. Schaut mal im Impressum, wo die herkommen. Las Vegas. Und diese Extrawünsche für die Bewerbungsunterlagen... Nicht mehr als 2 mb, Lebenslauf maximal 2 Seiten, keine Musik im Aircheck usw, usw....... Spinnen die?

    <small>[ 17-03-2003, 10:45: Beitrag editiert von Echo ]</small>
     
  2. Gelb

    Gelb Benutzer

    Exakt dieselbe Frage habe ich mir auch gestellt. Was soll das für ein Unternehmen sein, das sich seinen potentiellen Mitarbeitern noch nicht einmal vorstellt?
    Zudem mag die Zahl "1230" verwirrend sein. Ich dachte zuerst an eine Mittelwellenfrequenz, aber die werden in Europa in 9er-Schritte unterteilt. So gibt es eine Frequenz 1224 und 1233, aber keine 1230.

    Dieser Laden gibt über sich selbst nichts preis, stellt aber recht merkwürdige "Zulassungsvoraussetzungen" auf und ist in seiner Wortwahl ziemlich forsch: "Bitte verschonen Sie uns mit CDs..." - kann man auch anders sagen.

    Ergo: Was immer das ist - macht einen unseriösen Eindruck. Erstmal Finger weg.
     
  3. OPTIMOD

    OPTIMOD Benutzer

    Hallo,

    ist gar nicht so schwer rauszufinden:

    <a href="http://www.deutschesradio.com/Impressum/impressum.html" target="_blank">http://www.deutschesradio.com/Impressum/impressum.html</a>

    Die scheinen preiswerte Mitarbeiter für ihre Minisendungen in Nordamerika zu suchen. Ob da wirklich was in Deutschland entsteht ist fraglich. Mittelwelle und Satellit wären schon denkbar, ab er wer soll das denn finanzieren.

    Wir können aus Gaudi ja mal eine Bewerbung hinschicken, dann wissen wir auch bald was dahintersteckt :)
     
  4. NewMan

    NewMan Benutzer

    In Las Vegas können Sie jeden Sonntag auf der Frequenz von KLAV 1230 AM die einzige deutsche Radioshow für Vegas Valley hören.
    Dauerwelle1230 sendet von 9 - 11 am Sonntag Vormittag.

    Dauerwelle 1230 sendet Schlager, Heimat und moderne deutsche Musik. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Dazu natürlich Talk, Klatsch, Tratsch und das Horoskop..
     
  5. NewMan

    NewMan Benutzer

    das is von der Homepage. Wohl die Lösung auf die Frage... Wahrscheinlich wollen sie das man das hier produziert und dann rüberschickt.
     
  6. Pegel

    Pegel Benutzer

    wollen die sonst noch was? frühstück ans bett vielleicht?
     
  7. Spionator

    Spionator Benutzer

    Naja, sehr sorgfältig scheinen die nicht zu arbeiten, wer übernimmt schon gerne eine "Heftung" für solche Sachen <img border="0" title="" alt="[Breites Grinsen]" src="biggrin.gif" />

    Zu lesen auf der o.a. Impressumsseite:

    "....edien übernimmt keine Heftung oder Gewährleistung für das Programm, ...."
     
  8. dampfradio

    dampfradio Benutzer

    Ein Mördergag auch das hier (gefunden auf deutschesradio.com)

    Die hippe ultramegafette flashanimierte Active-X-Topsite von Gisela !
    Die beste Radiopage ever ! <img border="0" title="" alt="[Winken]" src="wink.gif" />

    <a href="http://geocities.com/Pipeline/Slope/2061/gisela.html" target="_blank">http://geocities.com/Pipeline/Slope/2061/gisela.html</a>
     
  9. Echo

    Echo Benutzer

    Bruuuhahaahaaa! Gisela ist ja echt der Hammer!!! Now listen to Ernst Mosch und seine Original Egerländer. Naja, muss es auch geben. Warum nicht.

    Nein, ich glaube nicht, dass die in Deutschland produzierte Sendungen haben wollen. Wenn man zur Mitarbeiter-Kategorie 3 gehört (oder ainfach mal draufklickt) liest man, dass man sich drauf einstellen soll, dass sein Arbeitsplatz nicht in der jeweiligen Heimatstadt sein wird. Der Wink mit den Zaunpfahl Richtung Las Vegas. Aber mal im Ernst: Wär doch ne geile Sache. In Vegas leben, sein leben durch die Arbeit dort finanzieren zu können. Wär doch geil. Und mal was anderes als das Formatgedudel hier...

    Echo
     
  10. Cheesenonions

    Cheesenonions Benutzer

    Hallo, ich möchte jetzt mal das Herumtappen ein wenig mit Infos aufwerten. Den Sender "Dauerwelle 1230" gibt es in dieser Form zur Zeit nicht. Was es aber gibt, ist die Firma ideeMedien Inc. Die ist an diesem neuen Radiosender beteiligt. IdeeMedien hat im Jahr 2001 das Pay-TV-Programm Channel D initiiert und ist damit gründlich baden gegangen. Channel D veranstaltete ein Pay-TV-Programm für Deutsche in Südamerika und in den USA. Das Programm wurde aus Sendungen der privaten TV-Anbieter und von offenen Kanälen bestritten. Vorwiegend liefen alte Harald-Schmidt-Shows. Außerdem gab es zwei Pay-Radio-Programme mit Schlagern und Volksmusik. Auch die wurden mit Sendungen von offenen Kanälen, Radio Andernach und Privatmenschen bestritten. Eine Anzeige im Offenen Kanal Mainz ist noch immer im netz zu sehen. Daraus geht zur Entlohnung für Beiträge und Sendungen folgendes hervor: Zunächst Anerkennungshonorar in nicht genannter Höhe, später "gerechte Entlohnung". Wie hoch diese "gerechte Entlohnung" sein sollte, konnte wegen Einstellung des Programms nie ermittelt werden. Dass bei dem Unternehmen ideeMedien Inc in deutschland nur ein Mensch auftritt, dem in Werder - demm Sitz des Unternehmens - und Umgebung sehr enge Kontakte zur Scientology-Sekte nachgesagt werden, sei hier nur am Rande erwähnt.
    CO
     
  11. Grobbin

    Grobbin Benutzer

    Guten Tag liebe Leser dieses Forums,

    da haben wir ja für ein wenig Aufregung gesorgt. Aus diesem Grunde möchten wir hier ein wenig Aufklärung schaffen.

    Sie werden aber verstehen, dass wir trotzdem nicht alles verraten werden. Andererseits treten wir hier nicht wie andere anonym im Chat auf.

    Es ist kein Geheimnis, wer hinter diesem neuen Radioprojekt steht, denn im Impressum ist ja eine Mailadresse mit richtiger Domain angegeben. Und wir haben halt zwei Büroadressen. In Stichworten hier einige Infos:

    1. Leider wird der Arbeitsplatz nicht in Las Vegas sein, obwohl es dort herrlich ist
    2. wir werden auch nicht für Hörer in den USA senden
    3. die Zahl 1230 ist fiktiv und gibt keine Frequenz an, aber danke für die Tipps
    4. eine erste Bewerbung oder ein erstes Kennen lernen sollte doch einfach sein. Es wäre doch Schade, wenn sich jemand viel Mühe macht und diese dann nicht honoriert wird. Daher haben wir den Hinweis gegen, dass es für alle einfach sein sollte
    5. Grammatikfehler in Texten können immer sein
    6. Frühstück ans Bett möchten wir nicht; ist aber auch eine gute Idee :)
    7. Und das Thema Heimatstadt ist ja eigentlich logisch, denn es wäre der ganz dumme Zufall, wenn die Firma gerade dort sein würde, wo ein Moderator wohnt.
    8. Und warum sollen Ausschreibungstexte eigentlich immer gleich langweilig sein?

    Zu der Seite von Gisela. Hier macht man sich leider über etwas lustig, was eine ganz ernste Sache ist. Man muss nur den Hintergrund kennen. In den USA gibt es derzeit ca. 1,5 Mio. Haushalte, in denen perfekt deutsch gesprochen wird, in weiteren ca. 4 Mio. kann deutsch verstanden werden. 25% aller US-Bürger haben deutsche Vorfahren und stellen somit die größte Sprachengruppe. Die Masse dieser Deutschsprachigen sind heute über 60 Jahre alt, denn sie sind die Altauswanderer aus den 50er und 60er Jahren. Im Gegensatz zu den neuzeitlichen Auswanderern (Perser, Türken, Polen und andere Gruppen) haben die Deutschen in Nordamerika nie eine Community aufbauen können, wenn man mal von diversen Clubs absieht. Dieses auch schon, weil man nach dem Krieg aus Prinzip niemandem getraut hat. Das bedeutet, dass die älteren Menschen heute einsamer leben, als andere Bevölkerungsgruppen.
    Ab einem gewissen Alter, vielleicht sogar nach dem Tod des Ehepartners, kommt dann wieder dieses Heimatgefühl durch, man sehnt sich nach bestimmten Dingen. Während im Nahrungsbereich viele Geschäfte, z.B. GermanDeli.com, dieses erfüllen können, ist es im Medien- und Unterhaltungsbereich ein wenig anders. Es erscheinen deutsche Wochenzeitungen mit für uns Europäer abenteuerlichen Aufmachungen und Texten. Von diesen Zeitungen würde keine in Deutschland existieren können. Und im Fernsehbereich gab es bisher nur die Deutsche Welle, für die man aber ein 3 Meter Schüssel benötigt, da die Deutsche Welle im C-Band sendet. Und nun gibt es noch die Möglichkeit des Radios. Besonders am Wochenende vermieten US-Talkstationen für ca. 150 Dollar die Stunde Sendezeit. Das ist dort legal und wird gerade von Fremdsprachenanbietern genutzt. So sind hier dann auch rührige Personen dabei, die seit Jahren ohne kommerziellem Hintergrund Sendungen (so eine Art NKL-Radio) produzieren. Sie legen sogar noch Geld dazu, denn die Sendestunde muss ja bezahlt werden. Werbung ist fast nie dabei, denn auch aus Deutschland wissen wir ja, das Leute ab 35 für die Werbewirtschaft uninteressant sind (wer das wohl mal festgelegt hat?). Aber diese ehrenamtlichen Moderatoren sterben so langsam weg, so dass die Sendezeiten und Sendungen immer weniger werden.
    Und dass dort „nur“ Heino und Freddy gespielt werden ist auch klar. Englischsprachige Lieder gibt es in jedem Sender und neuere deutsche Songs kennt man dort nicht. In den USA war man bis zur Einführung von Deutsche Welle TV (1992) und Massen-Internet (1996) von Europa abgeschnitten.
    Die jungen Deutschen, entweder aus Business oder Hobby in den USA, führen diese Radio-Sendungen nicht fort. Man lebt in einer anderen Generation und kennt nicht nur die Wünsche nicht, man kennt die Leute ja auch nicht. Denn auch heute gibt es keine deutschen Communities.

    Soviel zu den Radios.

    Zum ChannelD. Auch da weiß ja ein User unheimlich viel, leider auch falsches. Hier die Aufklärung. Wir sind wir einer der Mitbegründer von ChannelD. Wir haben von September 2001 bis Oktober 2002 über Satellit ein werbefreies Mini-PayTV Paket bestehend aus einem TV und zwei Radios gesendet. In der Tat wurden viele für uns in Deutschland lebende Bürger „alte“ Sendungen gezeigt, unter anderem aus urheberrechtlichen Gründen (aktuelle Schmidt-Sendungen dürfen nicht gezeigt werden). Unsere Abonnenten haben diese Folgen aber noch gar nicht gesehen. Wenn das ein Manko wäre, dürften wir in Deutschland ja nie einen US-Film sehen, denn den haben die Amis auch schon gesehen.
    Fernsehen und Radio wurden in unserem PlayOutCenter selbst erstellt, es wurde nichts von Offenen Kanälen geliefert. Im Vorfeld haben wir jedoch interessierten Machern von OK´s die Möglichkeit geben wollen, ihr Material zu anzubieten oder gar zu verkaufen, damit es auch außerhalb des OK läuft. Ein Versuch war es Wert, es wurde jedoch nichts, bis auf eine nichtsendbare Show, angeboten.

    ChannelD ist, wie der Anonymus richtig schreibt, in Insolvenz gegangen. Diese hatte viele Gründe, die hier nicht aufgeführt werden können. Nicht unschuldig war sicherlich dabei, dass der Deutsche Staat mit seinem Sender „Deutsche Welle TV“ einen Konkurrenzableger gegründet hat, der von vornherein unter Preis ging. Der PayTV Sender „GermanTV“ hat uns mit Steuergeldern das Leben heiß gemacht. Irgendwann muss ein Kaufmann aber erkennen, dass man aufhören muss. Wir haben aber nicht einfach aufgehört. Unser PlayOut Center hatte sich bereit erklärt für eine gewisse Zeit weiterzusenden, bis die Kunden geordnet „übergeben“ werden konnten. In Absprache mit GermanTV konnten alle ChannelD-Abonnenten, die den auch wollten, günstig dort unterkommen.

    Sich über eine Insolvenz mit den Worten „gründlich baden gegangen“ lustig zu machen, ist unschön. Ich kann nur hoffen, dass „Cheesenonions“ diese nie erleben muss. Leider werden in diesem Jahr noch viele kleine und mittlere Betriebe in Deutschland schließen müssen, darunter auch TV- und Radiosender.

    Der letzte Absatz aber, in dem der Inhaber der Firma ideeMedien eine „Sektenanhängerschaft nachgesagt wird“, ist ein Verleumdung, auf die man eigentlich nicht reagieren kann. Denn Verleumdungen sind unter einem anonymen Namen in einem Chat immer möglich, ohne dass der Geschädigte darauf reagieren kann. Lieber Cheesenonions, wie kommen Sie auf diese Behauptung, die nicht stimmt. Und vor allem die Frage, warum schreiben Sie so etwas? Ich habe ich persönlich etwas getan? Habe ich Sie beklaut, oder Ihre Freundin ausgespannt? Nein sicherlich nicht.

    Über Business zu schreiben, was man denkt, oder meint zu wissen, ist eine Sache, persönliche Beschimpfungen oder gar Verleumdungen sind unter Niveau. Vor allem schädigen Sie damit auch noch dem Herausgeber dieser Website, denn er haftet für seinen Chatraum. Warum tun Sie ihm das an?

    Und warum verstecken Sie sich hinter einem Anonymus?

    PS: Es haben bisher 21 Personen eine Bewerbung abgegeben.

    Ein schönen Tag noch

    Jürgen R. Grobbin
     
  12. JunkFM

    JunkFM Benutzer

    Hallo Herr Grobbin,

    vielen Dank für diesen sehr interessanten und aufschlussreichen Beitrag!

    Was mich aber noch interessieren würde: Geht es neben der Musik auch um (aktuelle) Informationen aus Deutschland?
    Wie sieht die journalistische Arbeit solcher Programme in den USA aus?

    Soweit ich das jetzt verstanden habe, ging es einfach darum, den Menschen einfach irgendeinen Bezug zu ihrer Sprache und Herkunft zu geben, ohne aktuellen Bezug. Eventuell interessiert diese dies ja auch gar nicht.

    Ich persönlich hatte mich aber gefragt, als ich mir mal überlegt hatte, wie es wäre, dort zu leben (lange vor dem Krieg!), wie ich mich denn dort mit Informationen aus Deutschland und Europa versorgen könne. Es fällt einem in Amerika ja leider schon schwer, sich überhaupt irgendwie über die landeseigenen Vorgänge zu informieren, wenn es nicht gerade Skandale oder Sportereignisse sind.
     
  13. Grobbin

    Grobbin Benutzer

    Hallo Siggi, wenn ich Sie so nennen darf.

    Gerne möchte ich die Fragen beantworten, und zwar Wertefrei. Das lernt man, wenn man in den USA gelebt hat. Dort gilt, Leben und Leben lassen; man kümmert sich nicht um andere.

    Die älteren Deutschen geht es nicht um Politik, davon wollen die nichts wissen. Das hat viele Gründe:

    In den USA gibt es kaum Berichte über Europa, wenn dann nur aus US-Sicht. Andererseits sehen wir ja aus den US auch nicht viel, außer wenn es gegen die Amis geht.
    Berichte aus Deutschland (in den USA) gibt es nur vom Oktoberfest. Die meisten Amis finden Deutschland gut und freuen sich, einige Brocken deutsche Sprache sprechen zu können. Die meisten Amis wissen auch gar nicht, dass Old Europa gegen den Krieg ist. Und wenn, dann wäre das nicht schlimm, weil es die meisten Amis auch sind, aber das nur am Rande.

    Die Deutschen in den USA interessiert die Politik nicht, aus diesem Grunde sehen die älteren US-Deutschen auch die Deutsche Welle nicht. Aussagen von Deutschen: es gibt wohl keinen anderen Sender auf der Welt, der so negativ über sein eigenes Land berichtet. Zudem wollen diese Bürger auch nicht mehr über Nazis, Denkmäler und so weiter hören. Sie haben es im Kriege mitgemacht und wollen nicht dauert daran erinnert werden.

    Die Leute wollen Heimatgefühle, Deutschland, wie es früher war, wie sie es kennen. Oder meinen zu kennen. Heimatmusik und heile Welt. Nichts negatives. Ich habe eine Dame (ca. 80 Jahre alt) getroffen, die fragte mich, ob es stimmen würde, dass jetzt Türken in Deutschland leben würden. Wir haben dann den ganzen Nachmittag nur über 40 Jahre Deutschland und die Veränderungen gesprochen. Sie hatte es nicht gewusst, woher auch. Keine Kinder in Europa, Ehepartner verstorben, keine Zeitungen oder TV.

    In den USA zu Leben ist herrlich, ist auch mein Ziel. Busch & Co sind ja nicht mehr lange im Amt, außerdem merken Sie davon nichts, wenn Sie dort wohnen. Das Problem ist aber das Visa. Sie bekommen als Deutscher Journalist zwar schnell ein 5-jahres Visum, aber Sie dürfen damit nicht für US-Medien arbeiten. Ein paar Infos über Firmengründungen und VISA können Sie der Seite <a href="http://www.GermanChamber.org" target="_blank">www.GermanChamber.org</a> entnehmen. Auch dieses habe ich mal mitgegründet, um Neueinsteigern zu helfen.

    Schönen Tag noch.

    JRG
     
  14. Wolf D Rock

    Wolf D Rock Benutzer

    Hallo,

    tja, ob Bush bald weg ist - hoffen wir es.

    "Dort gilt, Leben und Leben lassen; man kümmert sich nicht um andere."

    Leider manchmal auch nicht, wenn die Hilfe brauchen. Aber generell ist das besser als das Rumgetratsche und die Mißgunst hier. Jeder ist mehr auf die Fehler der anderen aus, als selbst mal was auf die Beine zu stellen.

    Leider hat USA auch viele Nachteile. In meiner Jugend war es mein Traumland, heute sehe ich es distanzierter. Vieles ist denen so egal, daß es wehtut. Wenn jemand über seine Stromrechnung jammert, aber nicht begreift, wozu der Schalter an seiner 500-W-Halogenlampe ist und daß die Klimaanlage das mit 3fachem Aufwand wieder wegschaffen muß, wenn das Wasser aus der Leitung wie Filmentwickler riecht und keinen stört es irgendwie, dann muß man sich schon wundern.
     
  15. Makeitso

    Makeitso Benutzer

    Na, das ist ja ne Überraschung: Die USA haben viele Vorteile, aber auch viele Nachteile. Das macht sie ja nun ganz anders, als die meisten anderen Länder...

    Wollen wir jetzt etwa anfangen, im Radioforum die Lebensqualität in den Vereinigten Staaten zu erörtern?

    Thema verfehlt, sechs!
     
  16. Cheesenonions

    Cheesenonions Benutzer

    Werter Herr Grobbin,
    Sie haben einige Fragen gestellt, die an mich gerichtet waren, und die ich Ihnen gerne beantworte.
    1. Warum nenne ich meinen Klarnamen nicht? Weil es a) in Foren wie diesen so üblich ist, und weil ich mich b) wie jeder andere hier auch zu Themen äußere, die meinen derzeitigen Beruf betreffen und die besonders potentielle Arbeitgeber nichts angehen.
    2. Zum Thema Scientology: Ich habe meine Worte sehr bewusst so gewählt, dass sie den Tatbestand der Verleumdung nicht erfüllen und dem Betreiber dieser Seite nicht schaden. Darum habe ich geschrieben, Ihnen werden Kontakte zu dieser Sekte nachgesagt. Ich beziehe mich dabei auf Pressemeldungen im Vorfeld des Starts Ihres Pay-TV-Senders. Ich meine, die Bremer Regionalausgabe der TAZ hat damals darüber berichtet, bin mir da aber nicht mehr so sicher. Im übrigen ist die Scientology-Sekte in Deutschland nicht verboten, von ihr finanzierte Spielfilme laufen lustig in unseren Kinos und - zur Zeit - bei Premiere World. Ich finde es aber wichtig, diese Meldungen zu erwähnen, auch wenn sie nur Gerüchte wären, damit der, der sich bei Ihnen bewerben will, dann in dieser Richtung weiter recherchieren und zu einem für ihn befriedigenden Ergebnis kommen kann. Ich jedenfalls bin immer daran interessiert, wer mich bezahlt.
    3. Ich habe die Formulierung "gründlich badenn gegangen" nicht hämisch gemeint, sondern ich habe hier eine für jeden sichtbare Tatsache dargestellt. Wer wie Sie vollmundig (übrigens sehr beeindruckend!) im Vorfeld für ein Pay-TV-Programm wirbt und es dann sang- und klanglos einstellt, sollte sich über eine solche Formulierung nicht sehr wundern.
    Zum Schluss noch ein Tipp für alle potentiellen Amerika-Jobber: Wer sich informieren will, wie deutsches Radio in Übersee tatsächlich funktioniert, sollte sich vielleicht mal mit den Kollegen von "Heimatsender Radio Herz" in Verbindung setzen. Die sitzen zwar in Ontario, helfen aber gerne bei jedweden Fragen zu diesem Thema. Radio Herz kann man auch rund um die Uhr live im Internet hören. Adresse: <a href="http://www.radioherz.com" target="_blank">http://www.radioherz.com</a>
    CO
     
  17. Grobbin

    Grobbin Benutzer

    Hallo liebe Leser dieses Forums

    jetzt haben wir gelesen, dass es wahrscheinlich ein Artikel aus der Regionalausgabe aus der TAZ in Bremen war - vor dem Sendestart, aber man ist sich nicht mehr so sicher - nun denn.

    Da ich das Thema hier im Forum nicht weiter verfolgen möchte, meine Mailadresse ist ja jedem über die Webpage bekannt (leider hat mir Cheesenonions nicht direkt geschrieben, immer noch geheim), hier zum noch etwas zu ChannelD.

    ChannelD ist nicht sng- und klanglos eingestellt worden, es gab zum Insolvenzantrag sogar eine PM, die in vielen Zeitungen und Mediendiensten abgedruckt war. Selbst GermanTV hat dazu ein Interview gegeben. Hier daher nochmals der Text, den der damalige GF verfasst hatte. Dieser Text stand auch ca. 3 Monate auf der Homepage von ChannelD, zudem wurden alle Abonennten angeschrieben.

    Tschüss denn aus Norddeutschland
    JR Grobbin

    Bremerhaven, Freitag, den 27.9.2002

    Presseerklärung

    ChannelD meldet Insolvenz an, Sendebetrieb wird aufrecht erhalten

    Das erste private deutsche Auslandsfernsehen „ChannelD“ hat heute beim Amtsgericht Bremerhaven Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens eingereicht. Wie der Geschäftsführer der ChannelD Television und Radio GmbH, Karl-Otto Saur, mitteilte, sei es in den letzten Wochen nicht gelungen, neue Investoren für den Pay-TV-Kanal zu finden, der seit dem 1. September 2001 sein Programm nach Süd- und Nordamerika ausstrahlt.

    Nach dem erfolgreichen Start des Senders hatten zahlreiche Medienunternehmen Interesse an einer Beteiligung an dem Sender gezeigt, der täglich 24 Stunden deutsches Programm ausstrahlt. Doch nach Ausbruch der Kirch-Krise waren diese Gespräche alle abgebrochen worden. „Das hat uns sehr früh in eine schwierige Lage gebracht“, resümiert Saur, „weil wir die Aufwendungen für das Marketing vor Ort in Süd- und Nordamerika unterschätzt haben. Andererseits waren wir bei unseren Abonnenten mit dem Programm so erfolgreich, dass die meisten Zuschauer länger als sechs Stunden täglich geschaut haben und sich dann über die eingeplanten Wiederholungen beschwert haben. Auch dafür brauchten wir mehr Geld als ursprünglich vorgesehen.“

    Im Mai ergab sich dann eine Kooperation mit einer deutschen Fond-Agentur, die sich bereit erklärte, die Aufgaben Finanzierung und Marketing im Ausland zu übernehmen. Dazu wurde eine Vermarktungs-AG gegründet, die sofort mit ihrer Arbeit begann, so dass ein umfangreiches Marketing-Konzept Ende August in den USA starten konnte und bereits erste viel versprechende Resultate zeigte.

    Doch die parallel geführten Finanzverhandlungen gestalteten sich auf Grund der allgemeinen Medienkrise in Deutschland schwieriger als erwartet, so dass die AG der GmbH nicht mehr die notwendigen Mittel für Programm und Technik zur Verfügung stellen konnte.


    Die Firma Satelli-LINE GmbH in Erding, der technische Dienstleister für Playout und Sat-Uplink, hat sich bereit erklärt, trotz Anmeldung der Insolvenz ein eingeschränktes Programm weiter auszustrahlen, um weitere Finanzierungsgespräche zu ermöglichen. Die Kunden in Übersee haben damit die Möglichkeit das TV- und die Radioprogramme weiterhin zu empfangen.

    „Der Insolvenzantrag ist eine bittere Entscheidung“, meint Saur, „aber wir sind dazu verpflichtet, auch wenn wir darüber nicht vergessen sollten, dass die sechs Gründungsgesell-schafter eine großartige Leistung vollbracht haben. Wir haben ein Jahr lang ein Programm gesendet, dass den Zuschauern ein echtes Heimatgefühl vermittelt hat. Wir haben eine Technik aufgebaut, die ebenso zuverlässig wie preiswert für eine technisch einwandfreie Ausstrahlung gesorgt hat, und wir haben gezeigt, dass private Initiativen schnell, beweglich und im Hinblick auf die Kosten sehr effektiv agieren.

    Umso bedauerlicher, dass wir der allgemeinen Medienkrise zum Opfer gefallen sind. Doch wir geben die Hoffnung nicht auf, dass sich auf der erarbeiteten Grundlage von ChannelD noch ein neuer Investor findet.“

    Ende der PM
     
  18. Blackwood

    Blackwood Benutzer

    Also ich hab ja schon eine Menge gesehen... Da waren gute Sender dabei, und nicht so gute auch. Die Dauerwelle macht als Unternehmen macht einen ziemlich windigen Eindruck. Gerade jetzt, wo so stürmische Zeiten auf dem Radiomarkt herrschen, sollte doch eine Firma bemüht sein, ihren zukünftigen Mitarbeitern ein Quentchen Sicherheit zu vermitteln. Für das Angebot von "Dauerwelle 1230" den bisherigen Job aufs Spiel zu setzen, würde ich jedenfalls nicht empfehlen.

    Tut mir leid, Grobbi! Keine gute Arbeit. <img border="0" title="" alt="[Entt&auml;scht]" src="frown.gif" />

    PS für Deine <a href="http://www.germanchamber.org/Business/Business_2/VISA/visa.html" target="_blank">Chamber-Seite</a>: Der Singular von VISA heisst VISUM!
     
  19. berlinreporter

    berlinreporter Benutzer

    Auf die Hauptdiskussion will ich gar nicht eingehen - aber: Visa ist im Englischen auch Singular - in diesem Fall kann man also vertreten, den englischen Ausdruck zu verwenden - auch wenn es vielleicht nicht elegant ist.
     

Status des Themas:
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