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Deutsche Behörden mischen sich ein in TIROL!

Dieses Thema im Forum "Radioszene Österreich" wurde erstellt von Graf, 16. Dezember 2003.

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  1. Graf

    Graf Gesperrter Benutzer

    Österreich -->Tirol (01.12.2003)

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    Der ORF hat für sein Programm "Hitradio Ö3" neu die Frequenz 93,9 MHz am Standort Pinswang mit 100 Watt vertikal beantragt. Dem war eine Ablehnung der eigentlich vorgesehenen Frequenz 96,3 MHz seitens der deutschen Behörden vorausgegangen. Sofern es keine Widersprüche gibt oder zu einer Ausschreibung der Frequenz kommt, kann der ORF dann also künftig auf folgenden Frequenzen in Pinswang senden:

    Ö1: 89,4 MHz 100W v
    Radio Tirol: 91,0 MHz 100W v
    Hitradio Ö3: 93,9 MHz 100W v
    [RTR, -ed]

    ----------------------------------------
    Was geht die deutschen Behörden denn die Frequenz in Tirol an?
    Die bayerischen Behörden fragen ja auch nicht, ob sie in Tirol stören dürfen!
    Und das tun sie sogar mehrfach!
    Beispiele gefällig??
    Lechtal/Tirol:
    Antenne Tirol (89,9=Reutte-Hanhenkamm)) wird gestört durch B5 Aktuell (vermutlich 90,0)!
    Innsbruck:
    Freies Radio Innsbruck 105,9 wird in Igls teilweise gestört durch B5 Aktuell 105,7 (Wendelstein)!
    Und da soll sich Österreich nach den Behörden im Deutschland richten?? NÖ!!!

    der Radiomacher in Tirol
     
  2. Radiocat

    Radiocat Benutzer

    Eigentlich müssen Frequenzen immer international koordiniert werden, tlw. sogar solche, die ziemlich weit weg von den Grenzen liegen.
    Scheint halt damals keine Einsprüche gegeben zu haben.
    Zudem gibt es B5 auf 90,0 (Ismaning) schon sehr viel länger als 89,9 Reute.
    Dasselbe trifft für B5 auf 105,7 zu!
     
  3. Sachsenradio2

    Sachsenradio2 Benutzer

    Graf: Dafür, dass du dich hier als Radiomacher outest, scheinst du aber verschiedentlich von der Materie keine Ahnung zu haben. Sonst müßtest du wissen, dass Frequenzen, zumal in Grenzgebieten (Schließlich liegen Italien, Schweiz, Österreich und Deutschland ziemlcih dicht neben Tirol) international koordinert werden müssen. Und wenn die Ösis keien Einwände gegen deutsche Frequenzen haben, aber deutsche Behörden gegen welche in Österreich, dann ist das legitim.
    Ähnlich ist dein Thread zum Thema Lokalradio Bayern zu verstehen, der einfach nur platt und dämlich ist und weder sachlich fundiert war, noch etwas mit der Realität zu tun hat.
    So, das lag mir shcon lange mal auf der Zunge. Ansonsten viel Spaß beim Radiomachen. Und vielleicht kannste dich ja auch n bißl mit der Radioszene beschäftigen, bevor du hier etwas unbedacht rausplautzen läßt.

    Viele Grüße nach Österreich...
     
  4. andimik

    andimik Benutzer

    In Ö gibt es auch einen Fall, in dem der Betreiber eine Frequenz wollte, auch wenn sie durch einen Ausländer belegt ist (106fm durch Radio Slovenija 3).

    Wenn du dir zB http://www.itu.int/ITU-R/publications/brific-ter/files/st61/2003/ST61_1490.pdf anschaust, dann siehst du, dass nicht nur die Nachbarländer einverstanden sein müssen.

    Bei den Italienern muss man hoffen, dass sie von sich aus störende Frequenzen abschalten oder umändern (dort wird nicht koordiniert). Radio Maria Südtirol (Winnebach) oder RIN bzw. Radicale (Tarvis) sind solche Beispiele.
     

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