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Die krassesten Formatwechsel im deutschen Radio

Dieses Thema im Forum "Radioszene Deutschland" wurde erstellt von Wuffi, 11. Januar 2006.

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  1. Wuffi

    Wuffi Benutzer

    Angeregt von der 88acht-Diskussion dieser Thread:

    Heftig dürfte der Morgen im Juni des Jahres 1997 für Oma Lieselotte am schönen Neckar gewesen sein, als sie ihr Radio wie gewohnt auf der RNO sunshine-Frequenz einschaltete und ihr die harten Techno-Beats von Sunshine live entgegendröhnten.

    Kennt Ihr ähnliche Beispiele von Formatwechseln auf einer Frequenz, die bisherige Hörergruppen komplett aussperrten?
     
  2. Radiohorst

    Radiohorst Benutzer

    AW: Die krassesten Formatwechsel im deutschen Radio

    Von Radioropa Info zu oldie.fm Ende der 90er in Sachsen.
     
  3. K 6

    K 6 Benutzer

    AW: Die krassesten Formatwechsel im deutschen Radio

    Hm? Das war doch ein allmählicher Übergang von Radioropa über Radioropa – oldie.fm zu oldie.fm (und nun wieder zu R.SA), bei dem sich die Musikfarbe nicht dramatisch änderte (Stichwort Radioropa-Oldie-Collection :wow: ), sondern nur der Wortanteil ausgekippt wurde.

    Was aber voll krass k3w1 war: Die Absetzung des bisherigen Schlagerprogramms RPR 2.
     
  4. Radiowaves

    Radiowaves Benutzer

    AW: Die krassesten Formatwechsel im deutschen Radio

    Von Hitradio Brocken (oder hieß das damals Hitradio Antenne Sachsen-Anhalt?) auf Project 89.0. Da dürften so einigen die dritten Zähne rausgefallen sein... :wow:
    Für mich war der Wechsel auf der UKW-Kette von DT64 im MDR-Land aber ähnlich krass, da ich mit den 3 Nachfolgeprogrammen nie etwas anfangen konnte.
     
  5. U87

    U87 Benutzer

    AW: Die krassesten Formatwechsel im deutschen Radio

    1.10.1990: Aus Radio Luxemburg (RTL-Hörfunk) wird RTL Radio. Viele Hörer wandten sich mit Schrecken ab. Das erste wirkliche deutschsprachige Formatradio war geboren. Wenn man allerdings die Sendungen des frühen RTL Radio mit dem Akustikmüll vergleicht, der heute über den Äther geschickt wird, war das noch richtig geil gemachtes Radio - leider aber schon mit Claims und Standard-Moderationen gespickt.
     
  6. Wuffi

    Wuffi Benutzer

    AW: Die krassesten Formatwechsel im deutschen Radio

    Was kam dafür drauf? NRJ?
     
  7. Steinberg

    Steinberg Benutzer

    AW: Die krassesten Formatwechsel im deutschen Radio

    Bürgerfunk, ganz klar: wenn in NRW auf Bürgerfunk geschaltet wird.
     
  8. K 6

    K 6 Benutzer

    AW: Die krassesten Formatwechsel im deutschen Radio

    Gutes Beispiel, aber am falschen Ende: Das war nur die Abtrennung der Brocken-Frequenz von diesem Programm (hieß das damals eigentlich noch Hitradio Antenne Sachsen-Anhalt?). Der tatsächliche Formatwechsel kam dann später beim neu auf 89,0 MHz aufgezogenen Programm auch noch, und er ist zweifellos etwas für diese Sammlung, vor allem wegen der in diesem Fall bis zur Perfektion getriebenen Methode „äh, war was?“.

    Das aber ein kompletter Wechsel des Anbieters, eine andere Sache also. Da ist 89,0 MHz auch ein Beispiel: Von MDR Kultur zu Radio Brocken.
     
  9. Wuffi

    Wuffi Benutzer

    AW: Die krassesten Formatwechsel im deutschen Radio

    Na ganz so ins Detail gehend war's nicht gemeint. Am Ende kommt noch einer mit dem DLF, weil da auf ein Rockkonzert 'ne Klassiksendung folgt. :(

    Übrigens gibt es Bürgerfunk auf im übrigen durchformatierten Sendern nicht nur in NRW.
     
  10. Radiocat

    Radiocat Benutzer

    AW: Die krassesten Formatwechsel im deutschen Radio

    Der Start von Sunshine Live dürfte echt der Krasseste Wechsel gewesen sein. Da war absolut nichts mehr wie vorher: Neue Moderatoren (tlw. 14-jährige) spielen Techno und Artverwandtes, wo vorher Schlager und Oldies liefen. Naja, wenigstens gab es eine 3-tägige Promotionschleife vorab.
    RPR2 war ein ähnlicher Abgang, allerdings wurde hier der Laden dichtgemacht und ein anderes bestehendes programm auf die Senderkette geschaltet. Big FM!

    Auch krass: Der Wechsel von Radio M1 (Hardrock) zu Arabella (Schlager) auf der Münchner 92.4 anno 1990.

    Ein Splittigbedingtes anhaltendes Wechselbad aus "Melodie fürs Knie" und Szeneradio mit Dance, Techno, HipHop etc. gab es fast vier Jahre lang auf der Stuttgarter 107.7, nachdem einer der Anbieter sein Musikformat radikal in Richtung "Arabella" veränderte.
    Wie hörte sich's auf der Hamburger 106.8 an? Die hatte ja einen ähnlichen Wechsel durchgemacht.
     
  11. K 6

    K 6 Benutzer

    AW: Die krassesten Formatwechsel im deutschen Radio

    Die sind in Pfalzland-Rhein alsbald wieder von den Sendern gekippt worden. Nein, auf die Senderkette von RPR 2 kam das hier.
     
  12. Wuffi

    Wuffi Benutzer

    AW: Die krassesten Formatwechsel im deutschen Radio

    Na hoffentlich hat Oma Lilo die Promoschleife wahrgenommen und mit Baldrian vorgesorgt. ;)
     
  13. Johnny

    Johnny Benutzer

    AW: Die krassesten Formatwechsel im deutschen Radio

    Der Relaunch von Radio 107 zu Alsterradio.
     
  14. count down

    count down Benutzer

    AW: Die krassesten Formatwechsel im deutschen Radio

    Genau: vom (Schlager-)Alsterradio bis zum jetzigen 106!8 rock 'n pop.
     
  15. OnkelOtto

    OnkelOtto Benutzer

    AW: Die krassesten Formatwechsel im deutschen Radio

    1981: hr3 kippt Bauernjazz und Dicke-Backe-Beat zugunsten eines modernen Radios im Stil von SWF3 (naja, fast...)
     
  16. radiofreund

    radiofreund Benutzer

    AW: Die krassesten Formatwechsel im deutschen Radio

    Da, wo Das Ding UKW-Frequenzen bekommen hat, hat es doch SWR1 und SWR4 verdrängt.

    Auch innerhalb eines Programm gab und gibt es doch immer wieder krasse Musikwechsel. Wenn ich früher an den SDR denke, wo in SDR1 "Sie wünschen-wir spielen" neben Rene Kollo auch mal Technotronic, neben Easy Listening auch mal AC-DC lief oder in der SDR3 Plattenpost Udo Jürgens...

    Weitere Beispiele: :cool: Deutschlandradio Berlin, DRS1, Radio Neckarburg,...
     
  17. Crazy Frog

    Crazy Frog Benutzer

    AW: Die krassesten Formatwechsel im deutschen Radio

    Ein ganz krasser Formatwechsel schockt das junge Hamburg am 31. Juli 1995 um Punkt sechs Uhr auf UKW 95.0 (heute von Oldie 95 belegt): Der bis heute erfolgreichste deutsche Jugendsender aller Zeiten, OK Radio, wird durch das
    Soft AC-Programm OK Magic 95 ersetzt. Ab sofort heißt es: Musik mit Gefühl. Gespielt wurden fortan 60er, 70er und 80er der laschen Sorte.

    Allerdings: Die Homepage von OK Radio gibt´s immer noch! Wird wohl von ein paar verrückten Fans oder ehemaligen Mitarbeitern am Leben gehalten. Schaut doch mal auf www.hit95.de

    Da gibt´s auch noch sämtliche Elemente von damals zu hören. Sehr geil!
     
  18. freiwild

    freiwild Benutzer

    AW: Die krassesten Formatwechsel im deutschen Radio

    Der Wechsel von SDR 3 zu SWR3.

    Der Wechsel von "Stadtradio 107,7" (Schlager) zu "Die neue 107.7" (Rock)#

    Das Ende einer x-beliebigen Sendung auf der "Wüsten Welle" Tübingen 96,6.
     
  19. Radiocat

    Radiocat Benutzer

    AW: Die krassesten Formatwechsel im deutschen Radio

    Der Wechsel von SDR3 auf SWR3 war sicher schmerzhaft, aber nicht so krass von der Musikfarbe her.
    Stadtradio Melodie fürs Knie und "Die neue" 107.7?
    Da liegen ja Jahre dazwischen. Zuerst wurde der Schlageranteil beim Stadtradio schrittweise zurückgefahren, bis eine Zeitlang mit "Die Welle" kooperiert wurde (Oldiebased AC), danach hiess es noch etwa 2 Jahre lang "Stadtradio-die Hitgarantie" (Hot AC) bevor es dann zu "Nonstop Pop und Rock" überging.

    Das mit der Wüsten Welle haut hin ;)
     
  20. Johnny

    Johnny Benutzer

    AW: Die krassesten Formatwechsel im deutschen Radio

    Eine offizielle Website von OK-Radio gab es nie, die Seite unter hit95.de wird bzw. wurde von Fans für Fans gemacht.
     
  21. Okerwaver

    Okerwaver Benutzer

    AW: Die krassesten Formatwechsel im deutschen Radio

    Kann mich auch noch gut an den Wechsel von "Radio Brocken" (mit den "schönsten Schlagern und besten Oldies" erinnern und den Moderatoren Chris Derer, Stephan Burckhardt, Ecki Goepelt, Andre Holst, etc.) zu "Hitradio Brocken" erinnern. Fand dies damals schade, da ich, auch wenn ich kein großer Schlagerfan bin, diesen Sender irgendwie sympathisch fand (setzte sich von den öffentlich-rechtlichen Schlagersendern angenehm ab - machte einen peppigeren Eindruck). Der Wechsel auf "Project 89.0" war dann erneut sehr krass! Und dann wieder zurück in der Musikfarbe - auf "89.0rtl"!
    Jaja, hat schon viel mitgemacht - die Frequenz "89.0"!
     
  22. AW: Die krassesten Formatwechsel im deutschen Radio

    SDR1, als seinerzeit der ganze Schlageranteil in das neu formierte SDR4 ausgelagert wurde, und Oma Klara über die Mittelwelle 576 plötzlich mit so "neumodischem Glomp" beschallt wurde..
     
  23. Beatclub

    Beatclub Benutzer

    AW: Die krassesten Formatwechsel im deutschen Radio

    Der Wechsel von Radio T.O.N. nach Radio T.O.N. Gold, als die noch in Bad Merghentheim sendeten. Von einem Tag auf den anderen wurde ein recht hörbares AC-Programm in eine Volksmusik/Schlager-Welle umgewandelt. Grauenhaft! Mir ist da immer noch 1 Titel im Ohr von Peter Frankenfeld: "Bumm Buddi Bumm" oder so ähnlich. Hörer die sich beschwerten wurden mit: "Ach, das kann man doch auch hören"-Sprüchen bedient. Für mich zumindest in BW der krasseste Formatwechsel. :wall:
     
  24. radiofreund

    radiofreund Benutzer

    AW: Die krassesten Formatwechsel im deutschen Radio

    SDR4? Du meinst wohl S4 Baden-Württemberg! Wobei bei SDR1 bis zum Ende 1998 noch Schlager zu finden waren, man war dort einfach weniger streng mit dem Formatdenken als bei SWF1! Die hatten damals recht bald angefangen, Schlagerwünsche kategorisch abzulehnen.
     
  25. Josch

    Josch Benutzer

    AW: Die krassesten Formatwechsel im deutschen Radio

    Bei euch hört es sich irgendwie so an, als ob Projekt 89.0 der Nachfolgesnder von Radio Brocken war. Jedoch wurden aufgrund überzähliger Frequenzen aus einem Sender zwei gemacht, nämlich Radio Brocken UND 89.0 Projekt. Schade ist nur, dass aus dem alternativen Projekt das weichgespülte 89.0 RTL wurde, was in der Musikfarbe und Rotation ein fast identisches Pendant zu JUMP darstellt, also dementsprechend überflüssig ist. Immerhin ist Radio Brocken, dass seine Schlager fast vollkommen aus dem Programm genommen hat, weitaus angenehmer und informativer als etwa Hitradio Antenne in Hannover.
     

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