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Die Sputnik-Short cuts sind wieder da...

Dieses Thema im Forum "Radioszene Deutschland" wurde erstellt von Sachsenradio2, 03. November 2003.

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  1. Sachsenradio2

    Sachsenradio2 Benutzer

    ...und keiner merkt's?
    Das neue Sputnik: Alter Wein in neuen Schläuchen. Es gibt wieder News, die alten neuen Short cuts! Das was bisher unter "Ich bin Andrea und habe jetzt wichtige Neuigkeiten für euch." war, wird jetzt wieder von nem Co-Mod, Side-Kick oder auch ner Art NAchrichtenredakteur vermeldet, inkl. Wetter & Verkehr. Also ist auch ne Art Co-Mod wieder da. Und: der Service kommt jetzt wieder halbstündlich. Ansonsten: Meinem Gefühl nach mehr Mods mit insgesamt noch weniger Inhalt, weil die Hörer ja schon mit den Short-cuts "zugemüllt" werden.
    Im Grunde weiter so dünnes Programm, wie bisher, nur anders aufgebaut bzw. verpackt. Die alten Sputnik-Jingles sind jetzt och weg... Und ein Co-Mod heißt Tim Wiese... DA is er also...:(
     
  2. brillenträger

    brillenträger Benutzer

    bonbonwasser nicht wein

    das ist nichtmal alter wein, das ist schales brackwasser. wer dieses "kurzgeschnittene" verantwortet, hat nicht eine sekunde darüber nachgedacht, was er da eigentlich sendet (oder sie?)

    die meldungen sind mülleimer-reif. null relevanz, null substanz und auch noch grottig getextet. wer seine hörer für so dumm hält, sollte schnell den beruf wechseln. meine empfehlung: einzelhandel.

    läuft eigentlich top40 in halle im hauskabel? empfehle schnelle einspeisung. da war heute sogar die gemeindefinanzreform in den news. und zwar zielgruppentauglich. hallo sputnik, sowas geht! vielleicht mal paar ordentliche newsleute engagieren, für die das wort "rückgrat" kein fremdwort ist. früher war das mal ne einstellungsbedingung bei diesem sender (war das 1985 oder doch noch eher?)
     
  3. haraldschmidtfan

    haraldschmidtfan Benutzer

    Wobei man die Nachrichten um xx:15 Uhr bei Top40 auch nicht gerade das Wahre. Sehr kurz und am ende irgendeine uninteressante Promi-Klatsch-Story, die meistens aus irgendwelchen Gerüchten besteht. Ganz besondere Sprachwahl bei der Dame von Top 40, wo alle Fäkalienwörter vorkommen und damit wird sie diesem „Gewalt im Radio“ –Artikel sehr gerecht
     
  4. Radiowaves

    Radiowaves Benutzer

    Zumindest bereits am 20.10. waren die Shortcuts wieder mit dabei, da habe ich mal ins Programm reingehört. Sputnik ist scheinbar so unwichtig in der Szene, daß es keiner meldet, wenn da was passiert. Ich könnte auch nicht sagen, seit wann sie denn weg waren - uninteressant :rolleyes: .
    Der Inhalt dessen, was damals versendet wurde, war außer einer Kurzmeldung zur Renten-"Minusrunde" komplett vergeßbar.


    @brillenträger

    "rückgrat" im Sinne von "anspruchsvolles Programm machen" war schon Mitte der 90er bei Sputnik problematisch. Selbst die politische Satiresendung "Deutschland im Stau" (2 Stunden bitterböse kleingeschnipselte Alltagsbeobachtungen, teils als Comedy, teils als Kommentare oder gar umgetextete Lieder dargeboten) wurde vor der Sendung "abgenommen". Einer der Kollegen, der damals richtig Pepp hatte, arbeitet heute übrigens hier: http://www.wdr.de/radio/wdr2/zugabe/
     
  5. MutterBeimer

    MutterBeimer Gesperrter Benutzer

    Ich find´s gut

    Also ich hab mir jetzt gerade mal die Short-Cuts via Live Stream angehört. Fazit: Kurze, knackige News. Für diese junge Zielgruppe ist sowas doch genau richtig. Die Präsentation ist auch gut. Klingt nicht so steif.
     
  6. Sachsenradio2

    Sachsenradio2 Benutzer

    genau richtig im Sinne von: ja nicht in die Tiefe gehen?
    Ein Öffi hat die Aufgabe, die Grundversorgung zu sichern. Die Short cuts fallen da nicht drunter, das ist weniger als Grundversorgung. Man kann auch schwierige politische Themen jugendgerecht aufarbeiten! Man nehme sich ein Beispiel an Logo im Kika. Wenn das zum Beispiel Sputnik hinbekommen würde, wären sie nen Schritt weiter.
     
  7. radiohexe

    radiohexe Benutzer

    Liebes Sachsenradio,

    um mal mit dem alten Klischee aufzuräumen: Grundversorgung heisst nicht Mindestversorgung. (Z.B. BVG 1985 im Niedersachsen-Urteil) Grundversorgung ist die Einheit aus Unterhaltung, Information und Bildung aller Programme. Wenn nun also ein MDR Info oder MDR Kultur informiert und bildet, dann darf ein MDR Sputnik unterhalten - und nur ganz kurze Schnitte senden. Kann man jetzt gut oder blöde finden.
    Viele Grüße
    Die Hexe
     
  8. Kacie

    Kacie Benutzer

    Schwachsinn

    Die Shortcuts sind meiner Meinung nach noch schlechter als: "Ich bin Bla Bla und habe jetzt wichtige Neuigkeiten."
    Da waren wenigstens noch richtige News drin, jetzt kann man ja froh sein, wenn überhaupt noch ne richtige Nachricht in den Shortcuts enthalten ist. Ziemlich dünn, naja wenigstens passt es zum heutigen Bildungsniveau der Kids :D
     
  9. Radiowaves

    Radiowaves Benutzer

    @ Kacie

    Ziemlich dünn, naja wenigstens passt es zum heutigen Bildungsniveau der Kids

    Nicht unbedingt. Bildungsniveau ist das eine, Erwartungshaltung ans Radio das andere. Wenn sie sich alles, was sie interessiert, im Web, bei mdr Info, dem DLF oder im TV holen (oder gar eine nonstop-Popwelle hören und die ZEIT lesen - auch das gibts), braucht Sputnik eigentlich gar keine (politischen) News mehr zu bringen. Daß diese Radioform mit meinem Verständnis von "Radio" als alleinigem Medium kollidiert, ist mein Problem - ich muß Sputnik ja nicht hören. Traurig ist halt bloß, daß es kaum noch Programme gibt, bei denen "frische Musik" (meine Definition) und glaubwürdige / kompetente News Hand in Hand gehen.

    Sorry, ich konnte mir nicht verkneifen, mal tief im Schrank zu kramen und was vom 25.12.1991 (!) herauszusuchen. Das sind die 0 Uhr - Nachrichten von DT64, also kurz nach Weihnachtsbaum, Bescherung und so weiter. Erstens ist da noch die Nachrichtenredaktion (an diesem Tag / zu dieser Uhrzeit) besetzt gewesen. Zweitens finde ich die Nachrichten keinesfalls öde, sondern spannend (ich mußte damals als 17-jähriger im Gegensatz zu den hektischen News von heute wirklich zuhören, das klappt heute nicht mehr) und drittens sind genau 3 Minuten auch nicht viel länger als 2 Minuten irgendwelcher Showbiz-Kram mit einer Alibi-Meldung ohne Hintergrund. Trotzdem kommt es zumindest mir viel länger vor. Und nun die Frage: was würde passieren, wenn eine Jugendwelle heute Nachrichten in diesem Stile bringen würde?
     
  10. Sachsenradio2

    Sachsenradio2 Benutzer

    Radiowaves! Beim Newsopener ist mir ein Schauer über den Rücken gelaufen. :)
    Radiohexe: Geschenkt, ist mir ja bewußt. Das Problem ist nur, dass a) NULL Anspruch im Programm ist
    b) Die Jugend vom MDR kaum abgedeckt wird, weder vom Fernsehen, noch vom Radio öffi-gerecht bedient wird! Ich finde es als Pflicht, der Jugend aktuelle Probleme/ Themen zielgruppengerecht zu servieren und nicht in Kurzgeschnittenem nur kurz anzureissen! Das ist das Problem! Rechtlich gesehen haste du sicher Recht. Mit etwas Wehmut denk ich noch an die Rush Hour zurück, wo genau dies getan wurde. Unter anderem mit Hilfe des Korrespondentennetzes der ARD. Für Sputnik hat das ARD-Netz derzeit absolut keinen Nutzen, auch das empfinde ich als Skandal. Schliesslich kann man damit einiges anstellen. ABER: Bloss keine schwere Kost servieren, es könnte nach hinten losgehen. Wer nichts macht, kann auch nix falsch machen, so das Motto. Ähnlich wie es Anastasia erst vor paar Tagen in der MDR-Talkshow Riverboat über MTV gesagt hatte...
    Und Logo ist ein gutes Beispiel, wie sich der Öffentl.-rechtl. Auftrag zielgruppengerecht umsetzen lässt.
     
  11. HeinzSchenk

    HeinzSchenk Benutzer

    Radiowaves, das ist ja grauenhaft.

    Ich glaube, Du mußtest damals so konzentriert zuhören, weil Dich die umständlichen Formulierungen dazu gezwungen haben.

    Leider kann ich nicht erkennen, warum diese Nachrichten ausgerechnet die junge Zielgruppe bedienen sollen. Sie haben null Bezug zum Alltag der Hörer.
     
  12. Radiowaves

    Radiowaves Benutzer

    @ HeinzSchenk

    Tja, so unterschiedlich sind Vorlieben...
    Ich finde die Nachrichten wohltuend, weil ich ihnen konzentriert zuhören kann und weil sie mich wirklich informieren. Auf den heutigen Jugendwellen muß ich immer den Gehalt der Meldung aus dem Kiddieslang herausschälen, dabei das Newsbett im Kopf ausblenden und dann darf ich noch mit der unglaubwürdigen Lächerlichkeit mancher Newsleute kämpfen und mich anschließend ärgern, daß ich nun wieder nur weiß, wo Sabrina Setlur auftritt und was Robbie Wiliams gestern gemacht hat.

    Leider kann ich nicht erkennen, warum diese Nachrichten ausgerechnet die junge Zielgruppe bedienen sollen. Sie haben null Bezug zum Alltag der Hörer.

    Gegenfrage: welchen Bezug zum Alltag der deutschen Hörer haben Anschläge in Bagdad, deutsch-spanische Regierungskonsultationen und weitere Meldungen von heute, die in seriösen Medien garantiert behandelt werden? Für "normale", sprich: ich-bezogene Hörer sicherlich keinen. Trotzdem sind es wichtige Meldungen, die mir etwas über Weltgeschehen und Gesellschaft mitteilen.
     
  13. DerPhil

    DerPhil Benutzer

    @Radiowaves,

    wenn die heutigen Jugendwellen angeblich quailtativ schlechte Nachrichten bringen, warum hörst Du diese Nachrichten dann? Ich kann Dir NDRinfo (wahlweise natürlich auch andere ARD-Anstalten mit deren Nachrichtensendern) empfehlen. Da bekommst Du garantiert hervorragend recherierte Nachrichten aus aller Welt, ohne unnötige Musikbetten und ohne die aktuellen Tourneepläne von Madame Setlur und Mister Williams.

    Gibts doch alles, mein Junge!

    Gruß,
    Phil
     
  14. HeinzSchenk

    HeinzSchenk Benutzer

    Nee, nicht weil Du ihnen konzentriert zuhören KANNST, sondern weil Du konzentriert sein MUSST, um den Quatsch zu verstehen! Von modernem Radio erwarte ich eine hörverständliche Präsentation.

    Was Deine Gegenfrage angeht: Ich habe keine Lust, den Leuten hier umsonst Radio beizubringen. Darum nur soviel: Viele Themen auch aus der großen Politik lassen sich mit entsprechend viel Arbeit so weit herunterbrechen, dass sie einen Bezug zum jugendlichen Hörer haben.
     
  15. radiohexe

    radiohexe Benutzer

    Das geht ganz sicher - aber nicht mit dem Personal, das gewöhnlich heutzutage auf Jugendwellen herumhopst. Dann gilt wieder: Aufwand vs. Nutzen, wenn wir es nicht unbedingt MÜSSEN, weil der Hörer danach geifert, dann können wir uns die Personalkosten klemmen. Außerdem muss man die Reichweite beurteilen können. Das Blöde ist nur, dass ein fertiger Politik-Student (oder so) schon fast aus der Zielgruppe herausfällt - und ich mich frage, ob die Perspektive sozusagen von außen das gewünschte Verständnis bringt.
     
  16. Sachsenradio2

    Sachsenradio2 Benutzer

    hexe, das ist nicht der Punkt! Es geht nicht darum, dass sich ein Politik-Student auf Sputnik optimla informiert fühlt, dazu ist Sputnik in der Tat der falsche Sender, egal wieviel Wort- und Informationsanteil drin ist oder nicht. Es geht darum, dass auf Sputnik außer Konzerte und (eigene) Parties fast nichts thematisiert wird. Und das sollte ein Öffi auf jedne Fall leisten! Und auch große Politik läßt sich für junge Leute mit unterschiedlichem IQ verständlich darstellen. Und man kann gerade in einem Land wie Sachsen-Anhalt versuchen, ein Partner zu sein in einer schwierigen (wirtschafftl.) Lage und die Sorgen der jungen Leute ernst nehmen. Beispielsweise mit ner Call-In-Sendung. Und nicht nur mit ner quasi alibi-Le(e/h)rstellenbörse, die im Programm eh fast nur für die Homepage geteast wird. Es geht nicht darum, einen Politik-Studenten rund um zu informieren. Und Sputnik sollte es sich leisten könne, Anwalt der Jungen und Mädchen zu sein, eben da es 24 Stunden ohne Werbung ist. Verstehste, was ich meine?
    Zu den DT 64-Nachrichten: In der tat ziemlich kompliziert verfasst und eigentl ein schlechtes Beispiel, was aber nicht heißt, dass beispielsweise Nachrichten ohne Bett auch bei nem Jugendsender vorstellbar wären...
     
  17. UTZE

    UTZE Benutzer

    @Sachsenradio2: Kennst du die Zielgruppe so genau? Hast du sie zu ihren Hörgewohnheiten befragt? Will Sputnik Oberlehrer oder Kumpel sein??
     
  18. Radiowaves

    Radiowaves Benutzer

    @ DerPhil

    Wenn ich Nachrichten hören will, suche ich mir in der Tat einen anderen Sender - zum Beispiel das von Dir empfohlene NDR Info, da bleibe ich dann auch oft länger hängen, weil es wirklich gut gemacht ist und auch von der Verpackung her angenehm klingt (und mich an schöne Tage in Hamburg erinnert ;) ).


    @ Sachsenradio2

    Zu den DT 64-Nachrichten: In der tat ziemlich kompliziert verfasst

    Weiß hier zufällig jemand, ob das im Dezember 1991 noch die News aus der zentralen Redaktion im Funkhaus Nalepastraße waren?
     
  19. radiohexe

    radiohexe Benutzer

    Liebes Sachsenradio,

    lies doch bitte mal die Postings genau. Es ging nicht darum, dass sich ein Politik-Student rundum informiert fühlt (denn da liest er beispielsweise das Parlament), sondern um die Feststellung des HeinzSchenk, dass es möglich ist, komplizierte politische Zusammenhänge auf die Bedürfnisse der jugendlichen Hörer herunterzubrechen. Dafür muss der Redakteur die Tragweite kennen, dafür braucht es einige Bildung. Jemand, der die hat, sieht die Probleme altersbedingt möglicherweise nicht mehr aus der Sicht des Jugendlichen.
     
  20. geissenpeter

    geissenpeter Benutzer

    sind es jugendsender oder die zeit-onAir mit vielen wichitigen news über irgendwelche reformen von denen der jugendliche ca. 0,24 Prozent versteht?

    Als Jugendlicher will man sich nicht lange irgendwelche nachrichten mit 2 minuten pro meldung in einer schrecklich komplizierten sprache anhören.

    außerdem wirkt es ohne musikbett noch langweiliger

    radiowave: dich zwingt keiner dazu, in deinem alter (wahrscheinlich über 18 :D) jugendsender zu hören.
    aber diejenigen, für die es gemacht ist, sind die nachrichten bei den meisten jugendsdern ok.

    ich spreche aus erfahrung (bin 14) :D

    tim
     
  21. Sachsenradio2

    Sachsenradio2 Benutzer

    Hexe: Kennst du Logo, die Kindernachrichten des ZDF auf dem KIKA? Sind sie oberlehererhaft? Wirkt ein Sender oberlehererhaft, der auch Inhalt hat?
    Natürlich kann man erforschen, wie man zielgruppengerecht Infos gibt. Es geht NICHT darum, den Kids zu sagen, was sie dürfen und was nicht! Ich fühle mich bewußt mißverstanden...
    Dass ein Redakteur die Tragweite kennt und über (ausreichend) Bildung verfügt, setze ich kraft des Berufsbildes eines Redakteurs voraus!
    Und trotzdem muss er sich in die Welt der Hörer hineinversetzen, sonst kann er kein Redakteur sein. Hexe, ich versteh dich nicht bzw. ich verstehe nicht, was du von Redakteuren/ Journalisten hältst. WAS ist denn die Aufgabe eines Hörfunkredakteurs? Doch nicht nur in der Lage zu sein, Nachrichtenmeldungen zu verfassen. Dazu gehört, ordentlich zu recherchieren, kreativ zu sein in der Hinsicht, zu überlegen, wie man ein Thema richtig an den Mann bringt. Natürlich braucht's dazu Geld. Und wer, wenn nicht der Öffi hat das dafür zu haben!?
    Sputnik sollte Kumpel sein, da hast du Recht, nichts anderes hab ich gesagt. Aber Kumpel kann man nur sein, wenn man nicht nur auf Friede, Freude, Eierkuchen macht, sondern sich der Probleme annimmt, die es unter Jugendlichen gibt.
    Die andere Frage ist lediglich, ob die Jungs und Mädels heute noch in der Lage sind, solche Dinge anzunehmen, da sie ja wohl nur Musikberieselung gewohnt sind. Aber wenn es danach geht, dürften wir im Radio gar nix mehr grundsätzlich ändern.
     
  22. brillenträger

    brillenträger Benutzer

    ursachensuche

    das ist jetzt aber extrem zombiehaft was einige und besonders kacie hier ablassen. was isn schon wieder das "bildungsniveau der heutigen kids"? dieser spruch kann ja nur ein schlechter scherz sein, sonst würd ich sagen: gute nacht, sachsen-anhalt.

    wer sowas schreibt kennt keinen einzigen aus der zielgruppe. obwohl ich selbst streng auf die 60 zugehe, kenn ich ne menge leute so um die 18. die wissen genau, was wichtig ist und wo sie die öhrchen spitzen sollten. das merkt man sogar noch mit 60. deshalb ist auch das argument der "perspektive" lächerlich. wenn ein 40jähriger redakteur programm für die pre-/post-/pubertierende bevölkerung macht, muss das noch lange nicht schief gehen.

    dass es das bei sputnik trotzdem grandios tut, hat ganz andere ursachen. nach denen sollte die versammelte schlaumeier-gemeinde mal suchen. mein tipp: in halle ist so ziemlich jeder zugeschissen der schonmal an nem mikro gerochen hat.
     
  23. Grenzwelle

    Grenzwelle Benutzer

    Eine neue Untersuchung bei Bundeswehr-Rekruten von 18-20 Jahren hat ergeben, dass die Jugendlichen aus den neuen Ländern, vor allem aus Brandenburg und Sachsen-Anhalt, im Schnitt erheblich dümmer sind als ihre Altersgenossen im Westen.
     
  24. HeinzSchenk

    HeinzSchenk Benutzer

    Eine Untersuchung bei Bundeswehr-Rekruten? Ich interpretiere das Ergebnis so:

    Im Westen ist die Masse so naiv, dass sogar die schlauen Jugendlichen zur Bundeswehr gehen. Im Osten dagegen haben es die Leute begriffen: Wer einigermassen intelligent ist, verweigert.

    So erklärt sich, warum der Osten mit überproportional viel Dummen in der Bundeswehr vertreten ist.
     
  25. Radiowaves

    Radiowaves Benutzer

    ...und ich weiß gar nicht, was die Story von der Bundeswehr mit Radio zu tun haben sollte. Falls doch: dann wären Fritz und Sputnik inhaltlich identische Programme - wenn man es mal bösartig sehen will :D
     

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