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Diskussion im DLF: Radio nur noch Begleitmedium?

Dieses Thema im Forum "Radioszene Deutschland" wurde erstellt von ndrgast, 01. Juli 2016.

  1. ndrgast

    ndrgast Benutzer

  2. Skywise

    Skywise Benutzer

    Was ich nun wiederum sehr interessant finde, denn ein munterer Meinungsaustausch an anderer Stelle brachte eigentlich das Ergebnis, daß der Wunsch der Hörer in eine völlig andere Richtung geht.

    Gruß
    Skywise
     
    Zuletzt bearbeitet: 01. Juli 2016
  3. ndrgast

    ndrgast Benutzer

  4. black2white

    black2white Benutzer

    Radio als Begleitmedium ist aber auch psychisch anstrengend.
     
  5. Raumschiff

    Raumschiff Benutzer

    Tom Petersen, so so... :rolleyes:
     
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  6. Mannis Fan

    Mannis Fan Benutzer

    Dieser Expertendiskussion hätte es eigentlich nicht bedurft. Es hätte gereicht, mal die letzten zwei oder drei Jahre der Diskussionen hier in den Radiuoforen zu exzerpieren. Dann wäre man zu den gleichen Schlussfolgerungen gekommen.
     
    schneeschmelze, Johny24, rockon und 4 anderen gefällt das.
  7. Rosebud30

    Rosebud30 Benutzer

    Ich habe die Sendung nun in der Mediathek nachgehört und der Erkenntnisgewinn war eher gering.
    Es wurden eher Vorurteile bestätigt. Mein Fazit:

    Frau Caspary von radioeins wirkte auf mich jedenfalls wie eine Radiofrau, die viel Liebe für Musik außerhalb der Charts in sich trägt.
    Herr Petersen wirkte auf mich wie ein Verwalter der Hot Rotation und Hörerumfragen, ohne jede Emotion für Musik.
    Die beiden "Wissenschaftler" waren für die Diskussion so überflüssig wie David Guetta .
     
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  8. Maschi

    Maschi Benutzer

    Das ist er ja auch tatsächlich.
     
    Zuletzt bearbeitet: 02. Juli 2016
    radiospezialist gefällt das.
  9. RadioHead

    RadioHead Benutzer

    Schlager rauf und runter auf allen Kanälen und Programmschemen wie 1970. Nein danke.
     
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  10. Radiowaves

    Radiowaves Benutzer

    Und die Kinder von Anja Caspary - beide im Jugendradio-Alter - hören kein Radio, sondern nutzen Streaming-Dienste, Youtube etc. Da haben die "langen Rillen zum Stillen" zumindest keinen direkten Zugang vermitteln können...
     
  11. count down

    count down Benutzer

    Hast Du nicht verstanden. Es nicht das, was @Mannis Fan damit gesagt hat. Lies mal bitte die letzten zwei oder drei Jahre der Diskussionen hier in den Radioforen nach.
     
    Zuletzt bearbeitet: 03. Juli 2016
  12. Mannis Fan

    Mannis Fan Benutzer

    Es ist eher "nicht verstehen wollen".
     
  13. DigiAndi

    DigiAndi Benutzer

    Anja Caspary: "Wir suchen die Musik anhand unseres persönlichen Geschmacks aus.". Darauf Tom Petersen: "Das würde ich auch gerne!". Anja Caspary: "Warum machen Sie's dann nicht?".

    Köstlich! Und sagt eigentlich alles aus.
    (Zitate sinngemäß)
     
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  14. Raumschiff

    Raumschiff Benutzer

    [WDR-Textbaustein- und Genderneusprechmodus]"Weil wir durch umfangreiche, gründliche und repräsentative Befragungen sehr genau wissen, welche Musik unsere Hörerinnen und Hörer mögen!!!"[/WDR-Textbaustein- und Genderneusprechmodus]
     
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  15. ostfriese

    ostfriese Benutzer

    natürlich - weil Tom genau das nicht darf

    ... denn schließlich möchte Jochen Rausch auf jeder der Popularwellen "seine" Lieblingshits hören - deshalb müssen auf 1Live + WDR 2 + WDR 4 immer die selben Lieblingshits laufen
     
    Zuletzt bearbeitet: 09. Juli 2016
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  16. ricochet

    ricochet Benutzer

    Kurzzeit-Begleitmedium höchstens. Der "Homo Multimediensis" hat so viele Ablenkungs- und Informationsmöglichkeiten, da ist die deutsche UKW-Einöde nur noch ein Anhängsel.
     
  17. schneeschmelze

    schneeschmelze Benutzer

    Also ist der Hörfunk in DE nicht mehr reformierbar? Ausweglos? Klappe zu, Affe tot?

    Das mag für die Dudelsender gelten, um die es hier ja geht. Dagegen sehe ich in neuerer Zeit bei den Kulturwellen zunehmend Bewegung bei der Verbindung von laufendem („linearem“) Programm mit Online. Nehmen wir das Hörspiel- und Feature-Angebot: Fast jeder Sender bietet mittlerweile seine Sendungen zum Download an, teils sogar mit einem umfangreichen Archiv – am meisten beim BR im Hörspielpool, aber sogar der SR hat das jetzt im Angebot, nur beim hr ist derzeit insofern (noch?) Fehlanzeige. Das ist eine willkommene Abkehr vom Depublizieren, die wohl gerne geduldet wird, weil es kein kommerzielles Konkurrenzprogramm gibt. Sehr, sehr gut. Da ginge noch mehr. Das Radio-Festival steht je wieder bevor. Mal sehen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 11. Juli 2016
  18. Redakteur

    Redakteur Benutzer

    Das Radiofestival? Och nö, geht das auch schon wieder los. Habe ich bislang wohl erfolgreich verdrängt. :thumpsdown:

    Sicher wird es dort auch wieder manch interessante Produktion zu hören geben. Das egalisiert mir dennoch nicht die acht Wochen lang zwangsverordnete Abstinenz von manch lieb gewonnener Abendsendung in den Kulturprogrammen der ARD.
     
    Zuletzt bearbeitet: 11. Juli 2016
    westsound gefällt das.
  19. westsound

    westsound Benutzer

    Da hast du wahr, Redakteur - das nervt mich schon lange. Dafür geht wieder manche Spartensendung den Bach runter, wie der Jazz auf WDR 3. Gut, es wird ja auch wieder September...
     
  20. exhörer

    exhörer Benutzer

    Das mag ja nett sein, aber welche Relevanz haben diese (Hoch-)Kulturwellen? Wen erreichen diese Programme denn wirklich?

    Nein, der Hörfunk en gros ist in Deutschland (und nicht nur dort) mausetot. Punkt.
     
  21. ThoRr

    ThoRr Benutzer

    Eine kleine Elite. Und das ist ein selbst gemachtes Problem; meines Erachtens genau der Fehler, den die öffentlich-rechtlichen Anstalten seit Aufkommen der Privaten gemacht haben: Premiuminhalte sind in Spartenkanäle ausgelagert worden, wo sie ausschließlich die ohnehin interessierte Hörerschaft erreichen, während die anderen Wellen in ein munteres Wettrennen um Quoten und Niveautiefpunkte eingestiegen sind. Wie Radiowaves schon an der ein oder anderen Stelle mit Blick auf den Osten Deutschlands betonte, auch meiner Meinung nach mit eine Ursache für grassierenden Politikverdruss in Deutschland. Um viele Hörer- und Zuschauerschichten zu erreichen, sollten öffentlich-rechtliche Programme eigentlich Brücken schlagen zwischen Kultur, Politik und Unterhaltung. Diese Aufgabe ist zugegebenermaßen nicht einfach, aber verdammte Pflicht für Sender, die im Dienste der Demokratie und der Gesellschaft stehen.
     
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  22. WilliWinzich

    WilliWinzich Benutzer

    Da stimmt ein klassisches Einschaltprogramm in der Chor derjenigen ein, die Einschaltprogramme seit Jahren tot sagen.
    Außen vor bleiben die Qualität der Nutzung und die Chancen der hybriden, z.T. zeitversetzten, aber dem Grunde nach fast linearen Nutzung.
    Es ist sicherlich zutreffend, dass rein statistisch schätzungsweise 100 mal so viele Leute das Radio als Begleitmedium nutzen. Aber mit dem einen Prozent, das gezielt zuhört (das viele als "Elite" abtuen), erreicht man mit den Inhalten IMHO mehr Gehirne, als über das Begleitmedium.
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. Juli 2016
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  23. exhörer

    exhörer Benutzer

    Volle Zustimmung, aber leider ist seit ein paar Jahren ein genau gegenteiliger Trend zu beobachten, nämlich zu separieren, wo es nur geht, und neben den Alibi-Kulturprogrammen ausschließlich auf die Quotenmasse zu schielen und in diesem Zusammenhang die Programme von allen Inhalten zu befreien, die die Hörer auch nur minimalst intellektuell fordern.
     
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  24. Inselkobi

    Inselkobi Benutzer

    In den anderen Ländern, in denen er noch zuck(te), wird er gerade nach und nach zu Grabe getragen.
     
  25. OnkelOtto

    OnkelOtto Benutzer

    Ach, was könnte man für luftige, interessante, überraschende Programme machen. Das Potenzial ist doch da. Die Leut', die Themen, die Musik, bis hin zu den Ideen für wirklich gelungene und nicht protzig-überladene Layouts- und: (nanu?) sogar die Hörer...
    Und was machen wir? Wir schlabbern uns zu Tode an einer miefig-durchgequirlten Plastik-Einheitssoße quer über die Frequenzskala. So viele könnten es besser, aber wir brechen uns beim Kotau vor dem Format sämtliche Rückenwirbel. So traurig!
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. Juli 2016

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