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DRadio Kultur entfernt Kommentar über Wehrbeauftragten

Dieses Thema im Forum "Radioszene Deutschland" wurde erstellt von ad001, 06. August 2012.

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  1. ad001

    ad001 Benutzer

    Guten Abend zusammen,

    ich las gerade
    und wundere mich.

    (Kurzfassung: Aus dem Internetangebot des DRadio Kultur ist ein Kommentar von Klaus Pokatzky entfernt worden, in dem dieser die Durchfuehrung eines Rekrutengeloebnisses im Bendlerblock und nicht vor dem Reichstag am Tag des gescheiterten Hitler-Attentats scharf kritisierte entfernt worden. Ueber den Kommentar gab es eine formale Beschwerde des Wehrbeauftragten, der sich beleidigt sah. Steul verteidigte den Kommentar; dennoch verschwand er aus dem Internetangebot).

    Ich moechte die Sache nicht hoeher haengen als sie ist.

    Ist es vielleicht gar Taktik, so den Fokus durch nachgeben erst recht auf die Sache zu lenken? Denn nun findet der urspruengliche Kommentar (in Umschreibungen) deutlich mehr Wiederhall als zuvor...

    Aber falls jemand den Kommentar nochmal im O-Ton (oder O-Schreib) haette, wuerde ich mich ueber eine PM freuen (eine Wiedergabe hier im Faden faende ich zwar schoen, duerfte aber auf Missfallen der Forenoberen treffen).
    Die andere Frage waere, ob es ein einmaliger Vorgang ist -- oder ob beim DRadio (K) oefter was verschwindet, ohne dass es einen solchen Rummel gibt.

    Einen schoenen Abend,
    Andreas.
     
  2. webradioo

    webradioo Benutzer

    Na super. Wieder so ein Oberschlauer. Hat der nicht mitbekommen, wie Wulff der Eingriff in die Pressefreiheit (bzw. der Versuch) bekommen ist?

    An die D-Radio-Leute: Da habt Ihr Euch ja ein schönes Armutszeugnis ausgestellt. Nicht zu fassen.
     
  3. BlueKO

    BlueKO Benutzer

    Und wer die Startseite von dradio lesen kann, wird feststellen, daß der Kommentar inzwischen sowohl schriftlich als auch als Audio wieder vorhanden ist.
     
    Maschi gefällt das.
  4. Guess who I am

    Guess who I am Moderator Mitarbeiter

  5. GhostriderHH

    GhostriderHH Benutzer

    Das ergibt dann unter dem Strich eine hübsche Rolle rückwärts, denn vorher war zu lesen (u.a. in der SZ):

    :D

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  6. ad001

    ad001 Benutzer

    Stimmt. Aber das "In eigener Sache" ist so auffaellig-unauffaellig.. mea culpa. Neben einer Ikone die sehr an das RSS-Icon erinnert, erwarte ich keinen Inhalt sondern nur Meta-Links. Wozu der Text "In eigener Sache" auch noch passen koennte. Kommunikationsprobleme halt. Ich kann's nachvollziehen.

    Es bleibt der leicht traurige Nachgeschmack, dass die Redaktion des DRadio Kultur Dinge von der Seite verschwinden laesst, auf die man lieber nicht mehr angesprochen werden moechte, weil man sie fuer journalistisch nicht so gelungen haelt.
     
  7. musicology

    musicology Benutzer

    @ad001: Der Kommentar wurde verschriftlicht und ist (übrigens schon während er beim DRadio noch gelöscht war) dort nachzulesen: http://bendler-blog.de/2012/08/03/der-kommentar/. Ein schöner Streisand-Effekt. Der wichtigste Satz ist für mich dieser: „Es darf kein Zweifel an der Unabhängigkeit von Deutschlandradio entstehen.“

    Andere Frage: Kann diese Geschichte von 2008 jemand bestätigen? Soll sich bei der Deutschen Welle zugetragen haben, daß eine Redakteurin nach China-freundlichen Äußerungen auf Betreiben der Politik suspendiert wurde.
     
  8. Svennie

    Svennie Benutzer


    Ich kann mir den Kommentar über den FLASH-Player nicht anhören! geht es bei euch?
     
  9. K 6

    K 6 Benutzer

    Donnerwetter. Kann mich nicht entsinnen, wann zuvor ein Chefredakteur seinen Leuten öffentlich derart unverblümt ins Stammbuch schrieb, Träger der goldenen Schere im Kopf zu sein. Der Mut wäre zu bejubeln, wäre da nicht der unangenehme Beigeschmack einer regelrechten Vorführung durch den Chef.

    So mag der Eintrag von Herrn Lange vielleicht das Thema der „Depublizierung“ abschließen, macht dafür aber gleich das nächste auf.
     
    Hefeteich gefällt das.
  10. Mannis Fan

    Mannis Fan Benutzer

    Na ja, ziemlich unverblümt sagt der Chefredakteur ja, dass der Kommentar "Schei..." war und eigentlich den journalisten Ansprüchen nicht genügt.
     

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