1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Ecclestone frei nach Deal mit der Staatsanwaltschaft!

Dieses Thema im Forum "Auszeit" wurde erstellt von antenna, 05. August 2014.

Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
  1. antenna

    antenna Benutzer

  2. 2Stain

    2Stain Benutzer

    Versteh ich nicht.
    Deals zwischen Staatsanwaltschaft und Verteidigung finden in Deutschland doch immer wieder statt. Warum also die Aufregung? Oder ist hier Einer gleicher als die anderen, die diese Deals machen und gemacht haben?

    Edit:
    Der Prof. und Dr. Prantl hat seinen Artikel ausdrücklich als "Kommentar" gekennzeichnet, ist also seine ureigenste Meinung, mehr nicht.
    2Stain
     
    Zuletzt bearbeitet: 05. August 2014
  3. br-radio

    br-radio Benutzer

    Simmer froh, dass die Staatskasse schnell mal um 100 Mio. reicher geworden ist.
    Wir bräuchten mehr solche Leute, und die Maut erübrigt sich.
     
    Zuletzt bearbeitet: 05. August 2014
    Mannis Fan gefällt das.
  4. Radiokult

    Radiokult Benutzer

    Ach Gott... In dem Fall verstehe ich die Aufregung nicht so recht. Natürlich riecht es irgendwie nach "Ablasshandel", aber Ecclestone wird in Kürze 84. Lange wird er den Job also nicht mehr machen. Freuen wir uns über die 100 Mille für die Staatskasse und gut ist.
     
    Mannis Fan gefällt das.
  5. doglife

    doglife Benutzer

    Warum hat sich dann Hoeneß nicht freikaufen können? Die Barmittel hätten doch ausgereicht?
     
  6. count down

    count down Benutzer

    100 Mille für die bayerische Staatskasse, davon 1 Mio für die Kinderhospize sind etwas Feines, doch ja. Was mir aber nicht in meinen juristischen Laienkopf will, ist die Frage, warum der Bestochene zweifelsfrei schuldig gesprochen wurde und für mehrere Jahre einwandern musste, während man dem Bestecher angeblich und wahrscheinleich hätte keine Schuld nachweisen können und somit durch diese Einschätzung des Gerichts der Weg für eine Einstellung des Verfahrens gegen Zahlung frei wurde.


    edit nach Posting von doglife: Wie ich das verstehe: weil Hoeneß offenbar keine Chance hatte, dass man ihm die Schuld nicht hätte nicht nachweisen können. Freikauf ist ja weder ein juristischer Begriff noch ist Zahlung zur Niederschlagung jedweden Prozesses möglich.
     
    Zuletzt bearbeitet: 05. August 2014
  7. Inselkobi

    Inselkobi Benutzer

    Um mal eine andere Perspektve in die Diskussion zu bringen:

    Das schrieb der Spiegel gestern, am Montag. Also ist der "Deal", von dem in den vergangenen Tage immer wieder gesprochen wird tatsächlich kein echter Deal, sondern die Anwendung eines üblichen Paragraphen. Heute, im neuerlichen Artikel wurde folgendes geschrieben:

    Die Frage, die sich m.E. hier eher stellt ist doch, weshalb Gribkowsky "ganz plötzlich" nicht mehr als Hauptzeuge, wenngleich er als solcher gegen Ecclestone auftreten sollte, "zur Verfügung" stand. Angeblich habe das mit " in Aussicht gestellten Hafterleichterungen" zu tun. Wie es weiter im Spiegel heißt.

    Über was also diskutieren wir hier?
    Über Gesetze, die gedehnt wurden? Über einen mehr als wohlgemeinten "Deal"? Oder über im Hintergrund gesponnene Fäden?
     
  8. Mannis Fan

    Mannis Fan Benutzer

    Das hat mir heute Morgen der Deutschlandfunk erklärt. Weil der Bestochene juristisch gesehen einen anderen Status hatte als der Bestecher. Der "Bestochene" befand sich nämlich in einer gesellschaftsrechtlich genau definierten Funktion als Vorstandsmitglied einer Landesbank, in der er sich nicht bestechen lassen darf. Der "Bestecher" hingegen ist als Privatmann in Erscheinung getreten, dem man nicht ohne Weiteres verbieten kann, in Erwartung einer Gegenleistung einem anderen viel Geld in den Hintern zu schieben. Ecclestones Risiko wäre es dabei gewesen, dass der "Bestochene" das Geld nimmt, dann aber nicht wie gewünscht handelt. Dann hätte es keinen Rechtsanspruch auf Rückzahlung gegeben, der "Bestochene" wäre weiterhin unbestechlich gewesen und hätte nur viel Geld von einem Dummkopf geschenkt bekommen.
     
  9. chapri

    chapri Benutzer

    Kurz: Der Schuldige wusste, dass er als "Amtmann" handelte,
    dem bedingt Freigesprochenen konnte ohne unerheblichen Aufwand nicht nachgewiesen werden, dass er dies auch wusste...
     
  10. Mannis Fan

    Mannis Fan Benutzer

    Vermutlich. Ich habe diese Lesart nicht bewertet, sondern nur wiedergegeben.
     

Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

Diese Seite empfehlen