1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Energy München

Dieses Thema im Forum "Radioszene Deutschland" wurde erstellt von mehr-privatradio, 02. Februar 2012.

Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
  1. mehr-privatradio

    mehr-privatradio Benutzer

    Was ist eure Meinung zu Energy München? Habe vor kurzem mal wieder in das Programm eingeschaltet und war mehr oder weniger enttäuscht, von der Entwicklung des Senders. Früher hatte der Sender wirklich gute Comedy mit Florian Simbeck (heute TV Moderator bei AXN) und Michael Herbig (Bullyparade) und richtige gute Moderatoren wie Nick Breiden, Olli Briesch, Markus Lnagmann.

    Weiß jemand warum der Geschäftsführer von Energy München, Claus Dieter Strehle den Sender vorletztes Jahr verlassen hat? Seine Nachfolgerin Ingrid Katzenberger scheint wohl nicht so erfolgreich zu sein, wie Herr Strehle, den die beliebte Morgenshow Crew hat ja den Sender vor kurzem leider verlassen.

    Eigentlich hat Energy München zur Zeit keine wirklich herausragende on-air Persönlichkeit wie es früher meistens der Fall war.
     
  2. Tweety

    Tweety Benutzer

    Die Energy-Stationen sind sowieso austauschbar wie nur was. Warum man sich die Mühe mit den Regionalversionen macht, finde ich auch unverständlich. Eigentlich würde eine gut gemachte deutschlandweite Version mehr bringen, als dieser belanglose Dudelfunk, der in den Bundesländern veranstaltet wird.
     
  3. radiobino

    radiobino Benutzer

    Ich denke das Energy auch lieber eine Bundesweite Version machen würde als diese Regionalversionen. Das Problem ist aber das Rundfunk in Deutschland Ländersache ist.

    Jetzt mit DAB+ hätte man die Chance, aber da bietet man lieber einen Festplattendudler an.
     
  4. Radiocat

    Radiocat Benutzer

    @Tweety: Das ist es. Deutschlandweit würde sich auch mehr lohnen: Mutigere Formate, kostenspieligere Sendungen, Radio-DJswürden im ganzen Land bekannt werden...die alte Misere halt der Kulturhoheit der Länder.
     
  5. BSF

    BSF Benutzer

    Zunächst einmal zum Ausgangsbeitrag. Zu den derzeitigen Moderatoren kann ich recht wenig beitragen, ob die gut sind oder schlecht, weiß ich nicht. Zumindest bleibt festzuhalten, dass Malte Seidel und Dani Heiss, als das nun neue Toastshow-Team, schon vorher in der Radiobranche gearbeitet haben und nicht völlig unbekannte Gesichter sind (gilt auf jeden Fall für Seidel, über Heiss kann ich da weniger sagen, da ich nur Seidel von FFN kenne). Generell sollte man aber nicht erwarten, egal ob sich die Ansprüche des Senders an sich selbst dahingehend geändert haben mögen oder nicht, dass die Moderatoren von heute auf morgen zu Stars - ob nun nur auf ihrem Sender oder auch darüber hinaus - werden. Die von dir, mehr-privatradio, genannten Beispiele haben sich auch langfristig aufgebaut, mit Energy als einer der ersten Orte in der Biografie und dann weiteren Stationen (ob Simbecks AXN-Moderation nun wirklich toll ist, sei mal dahingestellt). Bekanntheit erlangt man in der Regel nach und nach und nicht von heute auf morgen. Ohnehin stellt sich dann auch noch abschließend die Frage, ob sich da nicht generell die Situation geändert hat hinsichtlich des Wechsels vom Radio ins Fernsehen - ich zumindest würde es nicht auf die Münchener Energy-Station alleine beschränken. Meines Erachtens gibt es durchaus auch heute noch sehr gute Radiomoderatoren, denen aber offensichtlich nicht mehr der Sprung vom Radio ins Fernsehen gelingt. Der Wechsel der Morgenmoderatoren zu einem anderen Stadt-Sender unterstreicht es im Prinzip in gewisser Weise auch, trotz der offenbar hohen Beliebtheit ist das ja nun kein sensationell weiter Sprung.

    Zu Claus Dieter Strehle und Ingrid Katzenberger kann ich auch nicht viel sagen. Die Nürnberger Energy-Station traf ja aber das gleiche Problem - Toastshow-Team war plötzlich auf einem anderen Stadtsender. Dort gab es meines Wissens nach keinen personellen Wechsel, im Gegenteil wird die Energy Rhein-Main-Station doch nun von Michael Hambrock geleitet. Ich würde das eher als Zufälle ansehen, die es nun erst einmal aufzuarbeiten gilt - in beiden Städten mit nun neuen Moderatoren.

    Abschließend zu dem Eingangsbeitrag finde ich es dann aber doch erstaunlich, wie du über die Münchener Energy-Station denkst, insbesondere nachdem du noch vor kurzem Energy Bremen über den grünen Klee gelobt hast (im Gegensatz zu den Bremern machen alle anderen Energy-Stationen meines Erachtens, trotz regionaler Unterschiede, wesentlich bessere und professionellere Programme).

    Dann zu dem Thema Energy bundesweit: Also generell teile ich ja die Meinung, dass Energy bundesweit sein Programm ausbauen sollte und bundesweit gerne auch senden sollte. Bislang scheiterte dies vor allen Dingen daran, dass es nun einmal die Kulturhoheit der Länder gibt. Mit DAB+ - läuft ja offenbar relativ gut - gibt es nun erstmals eine realistische Chance solch ein Projekt anzupacken. Für Energy ist dies meines Erachtens aber auch eine besonders schwierige Aufgabe. Man hat mittlerweile in vielen Städten Stationen erfolgreich etabliert, die nun bestehen. DAB+ ist noch keinesfalls soweit, dass man nun alleine darauf setzen könnte. Dementsprechend zeigt man sich offensichtlich auch zögerlich. Der Ausbau des Programms ist ja geplant und läuft soweit ich es mitbekommen habe auch langsam voran. Während andere regionale oder Internetstationen ihr Programm nun einfach bundesweit ausstrahlen und dafür die gleichen Moderatoren einsetzen, besteht diese Struktur im Prinzip bei Energy überhaupt nicht (das fängt zum Beispiel mit einem eigenen Studio für ein bundesweites Programm an, geht dann aber auch über Moderatoren, usw. [am Abend kann man problemlos Wosch ausstrahlen, das ist kein Problem, die Sendung ist ja überregional konzipiert, aber das sieht bei den Toastshows eben nicht so aus]). Das sind alles Investitionen die nun bei Energy ganz anders angegangen werden müssen als bspw. bei Radio BOB, sunshine live, usw. Zugleich will man die Energy-Stationen in den Städten nicht schwächen, die große Befürchtung scheint es mir zu sein, dass man sich selbst die Hörer wegnimmt und sich damit selbst in den Städten überflüssig machen könnte (obwohl es wichtige Standbeine sind). Dennoch auch meines Erachtens ein Schritt den man konsequenter wagen sollte, da stimme ich zu.
     
  6. Dandyshore

    Dandyshore Benutzer

    Doch! Edith.
    Das mit den Gesichtern im Radiokontext? Classy! ;)
     
  7. BSF

    BSF Benutzer

    Wenn die Gesichter der Sender plakatiert werden, stimmt es doch sogar ;)
     

Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

Diese Seite empfehlen