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Fernsehstar Heinz Schenk mit 89 Jahren gestorben

Dieses Thema im Forum "Auszeit" wurde erstellt von RomanMMWallner, 01. Mai 2014.

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  1. RomanMMWallner

    RomanMMWallner Benutzer

  2. dramaking

    dramaking Benutzer

    Knapper konnte die Meldung bei hr-online nun wirlich nicht ausfallen. 10 ganze Sätze und ein 1 Typo. Mann, Mann, Mann...

    "Und dieses Lischt! Des is doch California-Gelb! Wir hatten doch immer Arizona-Blau. Isch seh' aus als hätt' ich die Gelbsucht!"
    Vielen Dank für viele schöne Fernsehstunden.

     
  3. Zwerg#8

    Zwerg#8 Benutzer

    Heinz Schenk und die Sendung "Zum blauen Bock" sind Teil meiner Jugend. Sorry Kids, damals™ gab es nur maximal fünf Programme (3x West + 2x Ost). Ich habe damals also auch diese Sendung gesehen! Es gab - so kurz nach dem Krieg - nix anderes!

    Die Verleihung eines "Bembel" bei Heinz Schenk war pratktisch gleichwertig mit einem neuzeitlichen "Bambi"...

    Ja, ich demontiere mich gerade selbst. Ich bin total uncool.


    @OnkelOtto: Möchtest du dich zur Aussage "Die Moderatoren kamen im Schlafanzug zur Sendung..." irgendwie äußern? Nein, mußt du nicht! Sollten wir uns aber wirklich mal in FFH treffen, werde ich dich ganz sicher erkennen... ;)



    Wie kann man in dieser Situation nur solch billige Späße machen?



    Wer redet denn von Spaß?








    Heinz Schenk hätte es so gewollt!
     
    Zuletzt bearbeitet: 01. Mai 2014
  4. Lance DK

    Lance DK Benutzer

    Und es gab immer was zu sehen. Heute habe ich 100 TV Sender und finde nichts. :confused:
     
    Mannis Fan gefällt das.
  5. br-radio

    br-radio Benutzer

    Tja, damals startete man seine Radiokarriere noch als Teppichverkäufer, heute muss man durchgestylt sein...

    R.I.P., Heinz... Und ich glaub, du wirst im Himmel redlich mit Ebbelwoi versorgt!
     
  6. Radiokult

    Radiokult Benutzer

    Nimm 'nen Äppelwoi-Bembel mit und stimme den da oben gnädig beim Betrachten des heutigen TV-Unterhaltungs-Trashs!


    Mitnichten.

    Gibt es eigentlich irgendwo noch Rundfunkaufzeichnungen von Schenk-Sendungen? Immerhin hat er ja vor Jahrzehnten mal beim Radio angefangen.

    So langsam dürften damit nun Gottschalk und Elstner die beiden letzten noch lebenden großen TV-Entertainment-Dinos sein...
     
  7. br-radio

    br-radio Benutzer

    ...und Karl Moik. Aber der lag nach einem Herzinfarkt im Krankenhaus und ist nun in einer Reha-Station vgl. hier.
     
    Zuletzt bearbeitet: 01. Mai 2014
  8. dramaking

    dramaking Benutzer

    @Radiokult: Die wirklichen Fernseh-Dinos, wie ein Heinz Mägerlein (wer kennt den Namen noch?) oder Robert Lembke aus den wirklichen Anfängen des Fernsehens, sind doch schon längst von uns gegangen. Jetzt ist eben langsam die Generation dran, die in den 70ern, 80er, aber eben nicht mehr heute wirklich große Fernsehunterhaltung geboten haben. Das ist der Lauf der Zeit.
     
  9. br-radio

    br-radio Benutzer

  10. Mannis Fan

    Mannis Fan Benutzer

    Heinz Schenk war sicher ein Urviech, von der Sorte, wie man sie heute im Fernsehen nicht mehr findet. Immerhin hat er Äppelwoi live getrunken, die heutigen Moderatoren gießen sich gefärbtes, lauwarmes Wasser ins Glas. Aber der grandiose Entertainer, als den manche Schenk sehen, war er in meinen Augen nicht, eher eine Art Volksfest-Unterhalter.
     
  11. doglife

    doglife Benutzer

    Ein Disput zwischen Wirtin und dem Oberkellner:
    Sie haben LSD gesagt, fuhr Lia Wöhr ihrem Kellner über den Mund: Was heißt denn bei Ihnen LSD?
    Darauf Heinz Schenk: Lauf selber, Depp.
     
  12. br-radio

    br-radio Benutzer

    Schaut wer aktuell hr?! Da merkt man, wie rasend schnell sich Funk und Fernsehen entwickelt haben... Wahnsinn!
     
    Zuletzt bearbeitet: 01. Mai 2014
  13. Mannis Fan

    Mannis Fan Benutzer

    Ist das hessische Grammatik?
     
  14. br-radio

    br-radio Benutzer

    Naja, eher südbayerisch/österreichisch.
     
  15. dramaking

    dramaking Benutzer

    Wie in dieser Collage zu hören ist, lagern da in den Kellern des hr sehr wohl noch Aufzeichnungen seiner Radiosendungen. In einem der Schnippsel singt er den berühmten Wecker-Marsch.

    hr2 wiederholt morgen um 12:05 und auf allen angeschlossenen Sendeplätzen einen Doppelkopf aus dem Jahr 2007 mit Schenk, bei dem er sich aber auch schon recht alt anhörte, wenn ich die Erstsendung richtig im Kopf habe.
     
  16. ricochet

    ricochet Benutzer

    Wenn dann süddeutsch (zunehmend aber schon gemeindeutsch), einschl Schwäbisch-Alemannisch und Rheinfränkisch. Tatsächlich ist "wer" ja nur die süddeutsche Abkürzung von "irgendwer", und die ist auf alle Fälle gesamtdeutsch.

    Was verstehst du unter "Südbayerisch"? Die tirolerisch angehauchten Dialekte des Bayerischen Oberlandes inklusive Chiemgau? Oder das gesamte Altbairische?

    Sprachwissenschaftlich versteht man unter "Südbairisch" übrigens das "Kärntnerische" und die Abkömmlinge der Tiroler Mundart mit Ausnahme der Dialekte des Tiroler Unterlandes, die zum "Mittelbairischen" gerechnet werden.
     
    Zuletzt bearbeitet: 02. Mai 2014
  17. ricochet

    ricochet Benutzer

    zur Veranschaulichung, am Beispiel Tirols:

    Hochdeutsch
    Gold
    stellen
    Fest

    Südbairisch - Oberland/mittleres Inntal/Ost- und Südtirol
    Gold
    stell'n
    Fescht

    Mittelbairisch - Unterland (Kitzbühel, Kufstein, Kaisergebirge)
    Goid
    stöin
    Fest
     
    Zuletzt bearbeitet: 02. Mai 2014
  18. br-radio

    br-radio Benutzer

    Das Unterland gehört schon mehr Richtung Pinzgau. Die Ziller ist nicht nur eine Bistums-, sondern auch eine Dialektgrenze.
     
  19. Mannis Fan

    Mannis Fan Benutzer

    Ich wollte bei diesem Zitat eigentlich weniger auf Aussprache hinweisen, sondern eher auf die Grammatik generell. Gemeint ist doch offensichtlich: "Gibt es jemanden, der aktuell (zur Zeit) hessisches Fernsehprogramm anschaut?"
    Nichts für ungut, br-radio, aber "Schaut wer aktuell Hessen Fernsehen" ist Deppendeutsch, ich kann es nicht anders sagen.
    Jetzt kann man gerne einwerfen, ich möge nicht so kleinkariert sein, in diesem Forum gibt es ganz andere sprachliche Klöpse. Das stimmt, manche User sind ja auch hoffnungslose Fälle, da zähle ich br-radio ganz sicher nicht dazu. An manchen Tagen ist man auch eher unempfindlich und lässt die vielen Sprachsünden unkommentiert an sich vorüberziehen. Bisweile ist auch das Thema so spannend, dass man gar keine Zeit hat, sich über mitdiskutierende Legastheniker aufzuregen. Aber manchmal ist man eben auch empfindlich, bei mir ist das so etwas wie Wetterfühligkeit. Es gibt eben Tage, da kann ich es nicht stehen lassen.
     
  20. Raumschiff

    Raumschiff Benutzer

    Das passt aber insgesamt sehr gut zu der Rolle, die sich br-radio hier auf den Leib geschrieben hat. "Ned" wahr?
     
  21. ricochet

    ricochet Benutzer

    Na, des is koa Deppndeitsch. Auf guat Boarisch sogt ma:

    "Schaut leicht vo eich wer Hessen Fernsehen?"

    Was so viel heißt wie "Schaut denn von euch jemand Hessen Fernsehen?" Und genau so würde man es auch in den meisten österreichischen Regionen formulieren. Es ist also dialektgefärbte Umgangssprache, ein netter kleiner Farbklecks in einem Meer von Standarddeutsch.

    Es soll hier ja schon manch einer "auf der Arbeit" gesagt haben - ist das etwa Hochdeutsch? Nein, das ist Nordwest-Regiolekt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 03. Mai 2014
  22. Mannis Fan

    Mannis Fan Benutzer

    Ich bin ja schon wieder viel milder gestimmt ...
     
  23. br-radio

    br-radio Benutzer

    ...hm, sorry, dass ich wegen meiner Formulierung für so viel Diskussionsstoff gesorgt habe. Heinz Schenk würde einen Ebbelwoi eingießen und drüber lachen.
     
    ricochet und olliver_55 gefällt das.
  24. ricochet

    ricochet Benutzer

    Heinz Schenk kämpfte ein Leben lang mit dem Hochdeutschen, und genau das machte ihn so liebenswert.

    Früher redeten die Leute noch ungeniert mit rheinischer, westfälischer, ruhrdeutscher, schwäbischer, Berliner, hessischer, pfälzischer oder norddeutscher Zunge dass es eine wahre Freude war. Ach Gott war das schön!

    Heute plustern sich manche schon auf wenn sie nur den Hauch eines Akzentes hören, dabei wird "Lokalkolorit" in Zeiten der Globalisierung immer wichtiger, um sich regional verorten zu können. Komischerweise sprechen die Hamburger heute mit breiterem Akzent als die Frankfurter oder die Masse der zugewanderten Neu-Münchner...
     
    Zuletzt bearbeitet: 03. Mai 2014

Status des Themas:
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