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Fragen zu Stimmabmischung

Dieses Thema im Forum "Studio- und Sendertechnik" wurde erstellt von maxx_EAN, 25. Oktober 2005.

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  1. maxx_EAN

    maxx_EAN Benutzer

    Ich spreche z.Zt. über ein Mackie DFX-6 Mischpult und ein
    USB-Audiointerface in meinen PC ein. Allerdings fehlt mir bei manchen Produktionen ein bischen der "Bums" in der Stimme (ich hoffe ihr wisst was ich meine). Wäre dafür ein Voice-Processor die richtige Anschaffung? Bringts das? Und was würde so ein Teil in etwa kosten, welches ist zu Empfehlen?
    Danke...
     
  2. Hinztriller

    Hinztriller Benutzer

    AW: Frage zum Voice-Processor

    Was hast Du für ein Soundbearbeitungsprogramm? Da kann man schon viel machen.
     
  3. ADR

    ADR Benutzer

    AW: Frage zum Voice-Processor

    Sicherlich kann so ein Voiceprocessor da helfen.
    Wenn man die Stimme in eine "Soundumgebung" einpasst, sind andere Elemente wie Musik und Geräusche ja oft schon bearbeitet und daher laut und druckvoll.
    Deshalb ist es sinnvoll, das selbsterstellte Signal aufzuwerten. Das kann man nun direkt bei der Aufnahme mit einem Voiceprocessor machen, das vereinfacht die Nachbearbeitung, da das Signal sofort kompatibler zu anderen Signalen ist, oder man macht es hinterher im Rechner mit ordentlicher Software.
     
  4. maxx_EAN

    maxx_EAN Benutzer

    AW: Frage zum Voice-Processor

    Danke schonmal...
    mein Proggi ist Adobe Audition 1.5
    Und was würde mich ein Voice Processor kosten? Muss ja nicht der allerbeste sein, alldings einigermaßen bezahlbar.
     
  5. ADR

    ADR Benutzer

    AW: Frage zum Voice-Processor

    Ein Voiceprozessor sollte schon etwas besseres sein. Er besteht ja aus verschiedenen Komponenten. I.d.R. aus einem Vorverstärker, einem EQ und einem Kompressor. Der Vorverstärker ist klanglich der wichtigste Teil. Was er nicht sauber rüberbringt, ist hinterher verloren, trotz Nachbearbeitung. Nicht umsonst werden in der Musikproduktion reine Vorverstärker für tausende von Euro pro Stück eingesetzt.
    Wenn du meinst, es muß nicht der allerbeste sein, dann kannst du auch weiterhin mit einem billigen Mischpultkanalzug aufnehen und die Nachbearbeitung im Rechner machen. Nur zum fettmachen braucht man sich nicht zusätzliche externe Hardware anschaffen, aber fettmachen, sodaß es klingt, das ist das Ziel. Der nächste Knackpunkt ist dann noch der Wandler, d.h. wie bekomme ich das analoge Signal aus dem Voiceprocessor auf den digitalen Rechner. Wenn da nicht vernüftig gewandelt wird, ist die durch den Voiceprocessor gewonnene Qualität auch schnell wieder weg.
    Weiterhin sollte auch das Mikrofon zum Vorverstärker passen.

    Also, überlege erstmal was du willst!
     
  6. maxx_EAN

    maxx_EAN Benutzer

    Frage zu Stimmabmischung

    Ich benötige für meine Beiträge unbedingt mehr "Bumms" in der Stimme. Ein Voiceprocessor scheint zu teuer zu werden. Mehrmals habe ich hier den Tipp bekommen die Stimme in meinem Audition 1.5 "aufzupeppeln".
    Nach einigen Eigenversuchen merke ich aber das es nicht so richtig klappt. Denn einfach etwas lauter drehen bringts ja auch nicht, da könnte ich ja gleich lauter über das Pult aufnehmen. Kann mir hier bitte jemand ein paar Tipps geben, mit welchen Einstellungen ich es am besten mal probiere.
    Besten Dank.
     
  7. chrisnecke

    chrisnecke Benutzer

    AW: Frage zu Stimmabmischung in Audition

    Kein Problem, erstmal Stimme aufnehmen, dann auf plus 10 db pegeln erhöhen (das es übersteuert, aber nicht schon bei der Aufnahme!!), programminternen Limiter aktivieren, den bei 0 db abschotten lassen und fertig.
    Probiersa mal, viel Spaß und Erfolg, C
     
  8. processaudio

    processaudio Gesperrter Benutzer

    AW: Fragen zu Stimmabmischung

    Hi,

    um zu einem guten Ergebniss zu kommen, solltest Du mehrere "Stufen" in Adobe Audition ausprobieren. Ich selber arbeite zwar mit Pro Tools, muss aber auch ab und zu mit Adobe Audition vorlieb nehmen. Mein Vorschlag deshalb die Stimme erst einmal mit dem Kompressor bearbeiten (in Stufe 1 als Gate, in Stufe 2 als Kompressor), dann noch etwa Druck mit dem Hard Limiter (aber sachte) rausholen. Das wichtigeste: Den Equalizer nicht vergessen: Mit den beschriebenen Methoden machst Du die Sache lauter, aber klanglich nicht unbedingt schöner.

    Gruss in die Szene

    processaudio
     

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