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Fragen zu technischer Ausstattung von Radiosendern

Dieses Thema im Forum "Studio- und Sendertechnik" wurde erstellt von Eli, 07. Juni 2008.

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  1. Eli

    Eli Benutzer

    Halli Hallo,

    mein Name ist Eli und ich bin gerade dabei eine Diplomarbeit im Bereich Projektmanagement zu schreiben. Ich befasse mich dabei mit der Eröffnung eines privaten Radiosenders. Nun das Problem. Leider bekomme ich keine Infos welche Technik, sprich Mischpulte, Software, Besondere Sendetechnik etc. ein solcher Sender braucht.
    Könnt ihr mir helfen, gibt es dazu ein Buch oder eine Website oder ansonsten irgendeine halbwegs verständliche Erklärung und wo bekomme ich Preisangaben zu so etwas. Mir geht es grad wirklich so :wall: und ich muss in 10 Wochen abgeben und weiß eben wirklich nicht wo ich diese Infos herbekommen soll. Bitte bitte bitte helft mir.

    Vielen Dank
     
  2. DS

    DS Benutzer

    AW: Bitte helfen Technikfragen


    Das sollte man sich vielleicht vorher überlegen, meinst Du nicht? :rolleyes:

    Vielleicht probierst Du es mal damit:
    FAQ
    FAQ 2

    UKW Sender eröffnen
    Ein kleiner Radiosender
    Radiosender eröffnen

    Und, und, und...

    lg
     
  3. Radiowaves

    Radiowaves Benutzer

    AW: Bitte helfen Technikfragen

    Eli, hast Du im Studium wissenschaftliches Arbeiten gelernt? Recherche? Aufspüren von Quellen, Nutzen und Verstehen derselben?

    Ich hatte auch mal eine Diplomarbeit zu schreiben (Physik, 1998), ich mußte mich dafür durch englische Papers fressen, das Wichtigste erkennen und rausziehen. Ich mußte die Papers vorher auch aus dem unüberschaubaren Wust herausfiltern. Ich war dabei nichtmal besonders gut/engagiert. Wenn ich die Diplomanden sah, die ich später in Berlin kennenlernte, die ihr Fachgebiet (Solar) lebten, als gäbe es nichts anderes, wurde mir immer Angst und Bange. Die kannten alle großen Namen, alle Firmen, die Aktienkurse, die Karrierechancen, die aktuellen Technologien. Da stand ich dann als Doktor und habe mich aufklären lassen...

    Du hast allgemeine Hochschulreife, ich gehe davon aus, daß Du das packst. Schließlich bist Du nach der Diplomarbeit (also in 10 Wochen) jemand, der sich im Arbeitsleben zurechtfinden muß. Auch, wenn ich in der letzten Zeit des öfteren an Studenten geriet, die im Diplom standen, aber ihre eigene Bankverbindung nicht kannten und denen nicht klar war, daß Mahnungen des städtischen Energieversorgers nicht einfach ungeöffnet liegenbleiben dürfen, bloß weil sie an einen ausgezogenen Untermieter adressiert waren...

    Wenn ich jetzt in Deiner Situation wäre und nicht wüßte, daß ein Rundfunkpult von z.B. DHD je nach Ausbaustufe zwischen 15.000 und vielleicht 100.000 Euro kostet, ich würde mal bei der regionalen ARD-Anstalt anfragen. Die haben eine technische Betriebsdirektion und manchmal sind die Techniker dort sogar froh, wenn sie auch mal im Rampenlicht stehen und sich jemand für ihre Hintergrundarbeit interessiert. Vielleicht springt ja sogar eine Studioführung dabei raus.

    Andere Anlaufquelle: die Privaten der näheren Umgebung. Dort kannst Du nicht immer soviel Kompetenz erwarten (aber auch sehr kompetente Leute, je nach Sender), der Effekt ist der gleiche wie bei den öffentlich-rechtlichen.

    Studios baut kaum einer selbst. Man gibt sie in Auftrag bei einem Generalauftragnehmer, der alles organisiert: Innenausbau, Möblierung, Geräte, Aufbau, Konfiguration, Schulung, Betreuung im Betrieb. Bekannte Namen: Thum + Mahr, MCI, Davis, BFE, Single-Malt.

    Aber Vorsicht! Das sind genau die, die Deine potentiellen Arbeitgeber sein könnten. Mach ne gute, professionelle Figur dort. Du solltest es gelernt haben im Studium. Fragen und Unklarheiten sind nicht unprofessionell, im Gegenteil. Unprofessionell ist z.B. Naivität, Beratungsresistenz und ähnliches. Und Du solltest wissen, was Du eigentlich suchst.

    So, und nun los! Auch, wenns Wetter draußen morgen wieder schön wird...
     
  4. DS

    DS Benutzer

    AW: Bitte helfen Technikfragen

    Du hast recht, Radiowaves. Genau so sollte man es machen, Erfahrungen zu sammeln ist sehr wichtig. Vielleicht helfen ihm ja die oben verlinkten Beiträge etwas weiter.

    Auch von mir viel Erfolg!!
     
  5. Eli

    Eli Benutzer

    AW: Fragen zu technischer Ausstattung von Radiosendern

    Also, natürlich ist mir klar, dass Recherche eigentlich das Wichtigste ist.
    Ich habe auch alle Infos Gesetzestexte, Immobilienpreise, mein Logo, meine Einführungsveranstaltungen etc. es hängt eben nur an der Technik.
    Vielen lieben Dank für die Links, ich denke damit komme ich wirklich weiter.
    Eines habe ich in meinem Hochschulstudium gelernt, ich darf fragen :) Und wie man sieht bekomme ich sogar Antworten.

    Vielen Lieben Dank nochmal für diese
    Eli
     
  6. Radiowaves

    Radiowaves Benutzer

    AW: Fragen zu technischer Ausstattung von Radiosendern

    Noch ein Gedanke, der mir dann erst im Bett gekommen ist: wie läuft eigentlich die Betreuung und Vorbereitung der Diplomarbeit bei Dir ab? Ich hatte einen Chef, der zwei Zimmer weiter saß und zu dem ich immer konnte. Der auch mal abends an den Beschleuniger kam, wenn wir wieder länger gemacht haben. Direkt in meinem Büro saß die "kleine" Chefin, auch mit Dutzenden Jahren Erfahrung auf dem Fachgebiet - auch da konnte ich immer hin. Manchmal habe ich das Gefühl, heute ist das alles einer sogenannten "Effizienz" zum Opfer gefallen.

    Und noch etwas: Radio ist nicht am Mischpult zuende. Da kommt dann der Übergaberaum oder Schaltraum, wo das Signal an "die Post" (MediaBroadcast) übergeben wird. Die betreiben dann normalerweise auch die Zuführungswege zu den Sendetürmen, also entweder erdgebundene Leitungen (heute meist digital mit z.B. 256 kbps) oder z.B. Satellitenzuführung offen (Radio Top40 läuft für uns alle frei empfangbar auf Astra und speist damit auch die UKW-Standorte) oder intern (D-Radio und DLF laufen auf 23.5° Ost über einen Kanal, den MediaBroadcast gemietet hat, man kann es nicht frei empfangen, es dient nur der Zuführung zu den Sendemasten).

    Leitungen, Satellitenkanäle und Sendeanlagen kosten auch Miete, wollen gewartet werden. Die Kosten kommen im laufenden Betrieb dazu, genau wie Stromkosten für die Sender. Bitte auch das berücksichtigen.

    Und: ohne Lizenz durch die zuständige Landesmedienanstalt und ohne Frequenzzuweisung durch die Bundesnetzagentur kein Empfang und damit keine Hörer, also auch kein Programm, in das jemand investieren würde.
     
  7. kk

    kk Benutzer

    AW: Fragen zu technischer Ausstattung von Radiosendern

    Was mich ja wundert, Eli, ist die Tatsache, daß Du zwar noch viele Fragen zur notwendigen Technik hast, aber praktisch gar keine zum notwendigen Personal und dessen Kosten. Schließlich bedingt das eine in gewisser Weise das andere, und je nachdem, was Dir für eine Station vorschwebt, sind das die größten Kostenfaktoren. Entschuldige, daß ich das mal aufs Tapet bringe, aber eine Radiostation funktioniert personell gesehen etwas anders als ein normaler Fabrikbetrieb. Zumal Du auch nicht erst mit zunehmender Nachfrage das Personal aufstocken kannst, eher wird es umgekehrt praktiziert... ...die Werbeumsätze laufen auch nicht sofort in entsprechender Höhe auf.
    Und was die Kosten fürs Personal angeht, ist es meine Erfahrung, daß die tatsächlich gezahlten Tarife mitunter eines der größten Geheimnisse in diesem Metier darstellen ...

    Wie kamst Du eigentlich gerade auf ein so spezielles Thema?
     
  8. Eli

    Eli Benutzer

    AW: Fragen zu technischer Ausstattung von Radiosendern

    ALSO,

    ok, vielleicht sollte ich mal besser erklären was ich mache, ich bin auf einer Privatschule um Marketing und Kommunikationsfachwirtin zu werden. Ich interessiere mich sehr für das Thema Radio und für das Thema Management weswegen ich dies in meiner Diplomarbeit zusammenführen will.
    Das Thema Technik ist mir persönlich wichtig weil ich denke, dass dies in einer solchen Arbeit enthalten sein sollte. Natürlich ist auch das Thma Personal wichtig allerdings gibt es hier ja zumindest mal Listen wie die ca. Einkommen eines Redakteurs etc sind. Ist nicht das Beste, aber ich werde kaum einen Radiosender finden, der mir seine Gehaltslisten aushändigt.
    Nun ja, vielleicht habt ihr nun eine bessere Vorstellung was ich ca. brauche, ich bräuchte mehr ca. Angaben. Welche Mischpulte für einen relativ kleinen Radiosender von Nutzen sein könnten und was die gängige Software in einem Studio ist. Mit euren Links komme ich schon weiter das ist schon viel Wert, vielen Dank.

    Eli
     
  9. Radiowaves

    Radiowaves Benutzer

    AW: Fragen zu technischer Ausstattung von Radiosendern

    So...
    "Relativ kleiner Sender": also ein kleinerer Privater z.B., der in einer mittelgroßen Stadt oder nicht flächendeckend in einem Bundesland auf Sendung ist.

    Mischpulte sind heute meist digital, d.h., alles Laut-/Leise-/Mischfunktionen und das ganze Umschalten irgendwelcher Leitungen auf irgendwelche anderen Leitungen (um z.B. schonmal in den folgenden Beitrag reinhören zu können, während on air was anderes läuft) erfolgt digital. Stelle Dir also das Mischpult als eine Art PC vor, in dem eine ganze Horde Soundkarten stecken, an denen alle Zuspielquellen (CD-Player, der Rechner des Sendesystems mit der Mucke drauf, die Mikrofone, das Studiotelefon usw) angeschlossen sind. Statt mit der Maus virtuelle Schieberegler zu bedienen (das ist assi und funktioniert nicht zielgenau und nicht in Echtzeit), hat man halt eine einem alten Mischpult ähnlich aussehende Hardware-Oberfläche gezimmert, die wiederum nur die Software auf dem Rechner steuert, der das Mischpult darstellt. Der Bediener merkt also erstmal nicht, daß er mit dem Schieberegler nicht direkt ein Tonsignal laut oder leise stellt, sondern nur einem Rechner sagt, mit welchem Faktor er diesen einen Kanal verstärken oder abschwächen soll, bevor er auf die Gesamtsumme addiert wird.

    Diese Mischpulte sind ähnlich wie ein Computer hochgradig modular. Also: du legst fest, wieviele "Soundkarten" da drinstecken und was für welche (für Mikrofone, für analoge Quellen, für digitale Quellen). Du legst auch fest, wieviele Regler die Oberfläche hat (z.B. bei DHD in 4er-Gruppen, also 4, 8, 12, 16 , ... Regler, beim neuesten DHD-Pult sogar in einer-Stufen). Preisangaben sind somit kaum sinnvoll, der Preis für ein Pult kann je nach Ausbaustufe irgendwo bei 10.000 Euro beginnen und über 100.000 Euro enden.

    Hinzu kommt noch, daß man mehr Eingänge am Pult haben kann, als man Schieberegler hat. Man kann dann die Eingänge frei den Reglern zuordnen. Wenn man einen Eingang (z.B. einen CD-Player) nicht braucht, dafür aber gerade was vom DJ-Platz spielen will, legt man halt per Tastendruck den DJ-Platz auf den Mischpultkanal und der CD-Player ist erstmal weg.

    Lass uns mal in einen kleineren Sender schauen. Dort gibt es den Moderator und den Sidekick, die sich früh lauwarme Verbalkamellen zuwerfen. Sind also 2 Mikrofone und 2 Kanäle aufm Pult. Falls Gäste da sein sollten (und für den meist im gleichen Raum aufsagenden Nachrichtensprecher) dann noch 2 weitere Mikrofone und Kanäle am Pult. 2 CD-Player für den Notfall - noch 2 Kanäle. Das Sendesystem hat manchmal 2 Ausspieler, es können in anderen Konzepten aber auch z.B. 4 sein. 2 Regler sind für die Telefonanlage da, damit 2 Hörer z.B. gegeneinander spielen können. Vielleicht gibt es noch einen DJ-Platz für die Samstagabendsendung mit kleinem DJ-Pult, das wiederum an einem Kanal des Sendepultes hängt. Eventuell steht da noch ein DAT (ungewöhnlich) und ein MiniDisc (inzwischen auch eher selten), die könnten sich einen Kanal teilen. Mit 12 Reglern aufm Pult kann man also schon recht bequem das Format einer kleinen Popwelle abwickeln. Es ginge auch mit 8 Reglern, weniger wird eng.

    Mischpulte mit 12 Reglern gibt es einige. Das kleinste halbwegs professionelle ist vermutlich das Klotz Xenon - preislich knapp 10.000 Euro brutto. Ich kenne keinen Sender, der so ein Pult im Einsatz hat. Wenn Klotz, dann das größere Aeon, das in 4er-Gruppen konfigurierbar ist. TripleAudio nennt einen Preis von etwa 9260 netto für 8 Fader, 10100 für 12 Fader und 11055 für 16 Fader. Und hier stehen die Module, mit denen man die Ein- und Ausgänge konfiguriert.

    Bei DHD aus Leipzig ist es ähnlich: das äußerst populäre RM4200D wird in 4er-Fadergruppen konfiguriert und die Ein-/Ausgänge stopft man in ein großes Gehäuse rein, in dem Netzteil und Mainboard drin sind. Für 12 Fader und genug Anschlüsse für einen anständigen Lokalsender sind so um die 25.000 - 30.000 Euro netto einzuplanen.

    Ähnliche Preise darfst Du für das Lawo Zirkon kalkulieren. Der BR stattete gerade einige Studios damit aus.


    Falls Studio A ausfällt, sollte ein Studio B vorhanden sein. Im Idealfall ist dieses identisch aufgebaut, also nochmal so ein Pult und alles drumherum und eben nochmal soviel Geld. Wenn keine Havarie ist, nutzt man das B-Studio für Vorproduktionen aller Art.

    Redakteure (so vorhanden) kommen mit O-Tönen, wollen sie schneiden, mischen und eigene Texte dazu sprechen. Dafür gibt es Redakteursplätze mit Schnittcomputer und einem kleinen Pult. Das sind dann so Dinger vom Kaliber Jünger Mix 4 für etwa 5000 Euro oder Yellowtec Intellimix für 2700 Euro netto.

    Größere Sender haben mehrere solcher Plätze, kleine low-budget-Programme vielleicht gar keinen mehr...

    Mikrofone: beliebt vor allem bei Privatsendern ist das ElectroVoice RE20, das für Moderation denkbar ungeeignet ist. Das Shure SM7 wird auch häufig installiert. Vorteil beider Mikrofone: hohe Nebengeräuschunterdrückung, man muß sehr nah rangehen und kann so die schlechte Akustik (Hall!) der meisten Sendestudios etwas kaschieren. 500 Euro kostet so ein Mikrofon.

    Eine "amtliche" Lösung mit hochwertiger Sprachübertragung kostet etwa 1000 Euro und stammt von Neumann oder Gefell. Da müssen aber etliche 1000 Euro in den Akustikbau investiert werden, sonst lohnt das nicht.

    Thema Akustikbau: eigentlich gehören Sprecherräume auf ein eigenes Fundament und sind vom Rest des Gebäudes entkoppelt. Nichtmal die ARD leistet sich heute noch diesen Aufwand. Das Einstellen eines angemessenen Anteils an reflektiertem Schall erfolgt im besten Fall über Absorber an den Studiowänden. Das sind dann diese Holz- oder Rigipsplatten mit vielen Löchern oder Schlitzen drin. Dahinter ist ein akustisch durchlässiger Stoff,, dann kommt ein paar cm nichts, dann kommt eine Art Dämmwolle. Wenn man das richtig dimensioniert, bekommt man einen nicht halligen, aber auch nicht völlig "toten" Raum. Wenn man dann noch anständige Studiofenster (mit gegeneinander schrägstehenden Doppelscheiben gegen Flatterechos) und Studiotüren einbaut, kostet das Studio schon einige 10.000 Euro, bevor das erste Gerät drinsteht.

    CD-Player: werden kaum noch zum Senden benötigt, sind oft nur als Backup vorhanden. Es gibt auch keine schönen Studio-Player mehr. Der Behelf heißt oft Denon DN-C635, kostet um die 600 Euro brutto und sollte pro Studio doppelt vorhanden sein.

    Sendecomputer sind ein ganz spezielles Ding. Die Software, die da läuft, ist branchenspezifisch und deshalb schweineteuer. Bekannte Namen: Dalet, d'Accord, dira, DABIS, Zenon. Du kannst davon ausgehen, daß man sowas nicht einfach kauft, sondern Wartungsverträge mit jährlich wiederkehrenden Kosten hat. So etwas ist auch im Mischpultbereich üblich. Kleine Hersteller (Barth aus Hamburg z.B.) leb(t)en eher von den Serviceverträgen als von den Geräteneukosten.

    Man kann hunderttausende in ein Studio stecken und hinterher klingt es so miserabel wie derzeit z.B. Bayern 3. reizvoll wäre der andere Ansatz: nimm so wenig Geld, wie zum stabilen Betrieb mit hoher Qualität nötig ist. Aber ich befürchte, das ist nicht Deine Aufgabe in dieser Arbeit. Dazu bräuchte man z.B. als programmveranstalter Mut und Kompetenz, die Ratschläge der Berater in den Wind zu schlagen. Gesellschafter, die eine Rundfunkstation eröffnen, haben meist keine Ahnung von Technik, die wollen Geld verdienen.
     
  10. joerg.limberg

    joerg.limberg Benutzer

    AW: Fragen zu technischer Ausstattung von Radiosendern

    In welchem Studiengang findet diese Diplomarbeit statt?

    Schon recht seltsam, dass erst zum Ende der Studienzeit solche technischen Grundsatzfragen geklaert werden muessen, die eigentlich schon jeder hobbymaessige Gelegenheitsfunker kennt - sorry - aber an Deiner FH stimmt was nicht:

    Entweder wurde hier eine fachfremde Diplomarbeit in einem anderweitigen Studiengang ausgeschrieben oder aber das Curriculum bedarf einer dringenden Ueberarbeitung...

    Wenn es denn ueberhaupt bei dem Thema um die technischen Fragen geht.

    Hoffen wir, dass die so ausgebildeten Absolventen nicht anschliessend als sogenannte "Rundfunkberater" auftreten... Dabei wuerde wieder einmal das Klischee genaehrt, ein Projektmanager habe null Ahnung vom Projekt und schwingt nur eloquent den Laserpointer...

    (nicht persoenlich gemeint, aber wie gesagt, auf Deiner FH laeuft was schief)
     
  11. McCavity

    McCavity Benutzer

    AW: Fragen zu technischer Ausstattung von Radiosendern

    Das steht doch schön in #8... Ist also ein Studiengang, der weder technisch noch in irgendeiner Weise was mit Radio an sich am Hut hat, sondern lediglich eine Diplomarbeit, die am Beispiel eines (fiktiven) Radiosenders angelegt wird. Und da finde ich es durchaus löblich, daß sich jemand freiwillig mit dem fachfremden Inhalt auseinandersetzt.

    LG

    McCavity
     
  12. radioxtreme

    radioxtreme Benutzer

    AW: Fragen zu technischer Ausstattung von Radiosendern

    ... mindestens so löblich finde ich aber jetzt mal den eintrag von radiowaves...
    vielen dank dafür, dass du dir die mühe gemacht hast, vor allem auch das verlinken. da war sogar für mich als radio-mensch einiges neues dabei. ich bin aber auch nur der fuzzi, der die hardware benutzt :) :) :) was da alles dahintersteckt, da war sogar für mich teilweise sehr viel neues dabei... also danke nochmals!
     
  13. joerg.limberg

    joerg.limberg Benutzer

    AW: Fragen zu technischer Ausstattung von Radiosendern

    Da schliesse ich mich voll und ganz an
     

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