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Geht Oldiestar nun auf 98,2 MHz on-air?

Dieses Thema im Forum "Radioszene Deutschland" wurde erstellt von hamel84, 12. November 2010.

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  1. hamel84

    hamel84 Benutzer

    Gibt es schon ein Urteil wegen der Frequenz 98,2 MHz?



     
  2. Nighttalker

    Nighttalker Benutzer

    AW: Geht oldiestar nun auf 98.2 Mhz on air?

    Das wäre bedauerlich. Da hätt dann wohl die Kirche mal wieder gute Lobbyarbeit geleistet....
     
  3. Zapper276

    Zapper276 Benutzer

    AW: Geht Oldiestar nun auf 98,2 MHz on-air?

    Laut Berliner Morgenpost gab das Gericht der Klage statt, Paradiso darf weitersenden.
     
  4. ricochet

    ricochet Benutzer

    AW: Geht Oldiestar nun auf 98,2 MHz on-air?

    Auf der bisherigen Frequenz ist Oldiestar wohl nicht flächendeckend in Berlin empfangbar?
     
  5. Radioinsider

    Radioinsider Benutzer

    AW: Geht Oldiestar nun auf 98,2 MHz on-air?

    Ich hoffe das dieser Link hier erlaubt ist, ich poste mal den ganzen Text. Sowas gab es noch nie.

    Quelle: http://www.satnews.de/mlesen.php?id=60904ec0ab8dc09df89a99d6c8d9ec4b

    Was sagt ihr dazu? Kann Oldiestar nun auch seinerseits auf Erteilung der Lizenz klagen?

    Radioinsider :confused:
     
  6. Cora-Radio

    Cora-Radio Benutzer

    AW: Geht Oldiestar nun auf 98,2 MHz on-air?

    Ich bin ja selten mit den Ausführungen des Herrn Lemmer einverstanden, aber in diesem Fall stimme ich ihm voll zu: die Entscheidung des Verwaltungsgerichts ist ein Skandal.

    Bitter Lemmer: Lizenz von Richters Gnaden
     
  7. mmaikilein

    mmaikilein Benutzer

    AW: Geht Oldiestar nun auf 98,2 MHz on-air?

    Wenn die MABB so entschieden hat, dann verstehe ich nicht das ein gericht das wieder umentscheidet. Dann kann ja jeder kommen und seine Frequenz einklagen, denn ist die MABB für mich wirkungslos also überflüssig. Soll sich doch der mit latschige Musik ausgestattete Sender Paradiso ne neue bleibe suchen, die können doch weiter senden hat doch nie einer gesagt das die aufhören sollen, es gibt doch Internet und sat. Ich hätte Oldiestar es gegönnt Ihr Programm auf 98,2 aufzuschalten, vielleicht gibts ja noch ne freue Frequenz für Oldiestar, die in etwas den Bereich von Paradiso abdeckt.
     
  8. KabelWeb

    KabelWeb Benutzer

    AW: Geht Oldiestar nun auf 98,2 MHz on-air?

    Finde das Urteil auch skandalös. Die Entscheidung der MABB die Lizenz nicht zu verlängern war völlig in Ordnung. Paradiso hat mit Sicherheit den Wortanteil nicht erfüllt. Hat das Gericht die Werbezeiten hier mit eingerechnet oder wie? Außerdem war die Lizenz BEFRISTET bis 30.11.. Nach meiner Auffassung hätte die MABB diese Entscheidung überhaupt nicht begründen müssen. Lizenz ausgelaufen-fertig. Andere Bewerber, wie Oldiestar, konnten besser überzeugen-fertig. Wer sagt, dass der bestehende Frequenzinhaber immer den Vorrang haben darf? Und das Oldiestar qualitativ hochwertiger ist braucht an dieser Stelle eher nicht diskutiert zu werden. Und nochwas: Das Gericht begründet die Entscheidung damit, dass in die MABB Entscheidung nicht der stetig gestiegene Wortanteil der vergangenen Wochen miteinbezogen wurde. Prima, liebe Richter. Also ich übersetze mal. Ich lasse mir heute einen Nachrichtenkanal lizenzieren, merke nach 2 Wochen, das dies zu teuer ist, dudele 10 Jahre vor mich hin und 2 Wochen vor Lizenzablauf fällt mir wieder ein, dass ich ja ein auf News lizenziertes Programm veranstalten soll und stelle mal für 2 Wochen um. Klar, das ist dann natürlich repräsentativ für eine Entscheidung. Da fällt einem wirklich nichts mehr ein...
     
  9. yampp

    yampp Benutzer

    AW: Geht Oldiestar nun auf 98,2 MHz on-air?

    quelle: satundkabel.de
     
  10. ricochet

    ricochet Benutzer

    AW: Geht Oldiestar nun auf 98,2 MHz on-air?

    Ich fürchte, die MABB hat bald gar nichts mehr zu melden und muss in Zukunft bei jeder harmlosen Entscheidung mit dutzenden Klageschriften rechnen. Am Ende entscheiden dann Richter mit fragwürdiger Medienkompetenz. Die Medienanstalt muss unbedingt ein Exempel verhindern und in die nächste Instanz gehen.
     
  11. Nighttalker

    Nighttalker Benutzer

    AW: Geht Oldiestar nun auf 98,2 MHz on-air?

    Wow, ein fester Mitarbeiterstamm von 9...
     
  12. stereo

    stereo Benutzer

    AW: Geht Oldiestar nun auf 98,2 MHz on-air?

    So wie ich das lese, muss die MABB die Entscheidung nicht ändern, sondern nur ausführlicher begründen.

    Um mal aus der Begründung der MABB zu zitieren: "Die in der Anhörung vertretenen Gesellschafter von Radio Paradiso haben auch angesichts entsprechender Kritik nicht zu erkennen gegeben, sich künftig mehr für die journalistische Programmqualität zu engagieren."

    Und noch etwas: "In der Anhörung hat der Veranstalter deutlich zum Ausdruck gebracht, dass explizite kirchliche Inhalte als Ausschaltfaktor angesehen und daher möglichst vermieden oder in Randsendezeiten gelegt werden, um Reichweitenverluste zu vermeiden." Aber seit der Entscheidung für Oldiestar stellt sich Radio Paradiso trotzdem als Christenfunk dar. CDU-Politiker verurteilen die Entscheidung für Oldiestar als kirchenfeindlich oder verteidigen den Sender als einziges christlich geprägtes Programm Berlins. Ein Bischof lobt, wie der Sender "Menschen durch Andacht und Segensworte ermutigt". Und das alles, obwohl "der Veranstalter" in der Anhörung offensichtlich selbst zugegeben hat, entsprechende Inhalte so weit wie möglich zu vermeiden. Das ist alles so absurd...
     
  13. ricochet

    ricochet Benutzer

    AW: Geht Oldiestar nun auf 98,2 MHz on-air?

    Ich würde gern mal wissen, wie oft der bekennende "Wertkonservative" Volker Kauder Radio Paradiso schon eingeschaltet hat. Für diese Art von Lobbyismus wäre ich mir an seiner Stelle zu schade. Ich frage mich außerdem, wie ein Verwaltungsgericht eine derart fadenscheinige Klage gegen einen wohlbegründeten Lizenzentzug überhaupt zulassen konnte. Es sei denn, die Richter hätten bei der Senderzulassung künftig gern selbst das letzte Wort.
     
  14. TS2010

    TS2010 Benutzer

    AW: Geht Oldiestar nun auf 98,2 MHz on-air?

    Danke! Wusste gar nicht, dass diese Begründung öffentlich gemacht werden, habe sie gerade mal komplett gelesen.

    Was mich gerade komplett irritiert, ist, dass das Gericht an der Begründung der Medienanstalt kritisiert, dass das Programm von Radio Paradiso Brandenburg nicht ausreichend gewürdigt wurde. Dabei ist doch zum Lokalprogramm von Paradiso Folgendes zu lesen:

    Auch sehr bezeichnend ist die Medienberichterstattung des Tagesspiegels (und speziell des Redakteurs Joachim Huber), der sich aus irgendeinem Grund auf die Seite von Radio Paradiso schlägt – unter kompletter Missachtung der Begründung für die Frequenzvergabe an oldiestar:

    Weiter durfte Matthias Gülzow dem Redakteur des Tagesspiegels direkt in den Block diktieren:

    Bullshit! Oliver Dunk darf sich dazu in diesem Artikel gar nicht erst äußern, stattdessen wird am Ende die Kritik von Kauder und dem VPRT aufgewärmt.
     
  15. mediascanner

    mediascanner Benutzer

    AW: Geht Oldiestar nun auf 98,2 MHz on-air?

    Ich finde das Urteil korrekt und habe nichts anderes erwartet - ein Schlag ins Gesicht von Herrn Hege und Ex-Bu-Verfassungsgerichtspräsidentin Frau Limbach. Dennoch wird sicherlich Dunk eine nächsthöhere Instanz beschreiten wollen.

    Die Morgenpost zitiert den Oldiestar-Geschäftsführer: "Bei Oldiestar sind aufgrund der Entscheidung massive wirtschaftliche Auswirkungen zu befürchten. Es sei nun unmöglich, wirtschaftlich zuverlässig zu planen und Werbekunden für die Refinanzierung des "aufwendig produzierten, journalistischen Hörfunkprogramms zu gewinnen".
    Tja, da wird er wohl einige Praktikanten erstmal wieder nach Hause schicken müssen. Im übrigen ist die Finanzierung des ganzen Oldiestar Projektes ohnehin im Dunkeln und fragwürdig. Gerüchte besagen einen u.a. finanziellen Einfluss von Georg Gafron.
     
  16. TonSpion

    TonSpion Benutzer

    AW: Geht Oldiestar nun auf 98,2 MHz on-air?

    In der Tat.

    Hier steht viel auf dem Spiel: Wer entscheidet künftig über die Vergabe von Frequenzen in Deutschland? Eine übergeordnete Institution, wie der Medienrat oder die Gerichte.

    Kommt Paradiso, nach diesem ersten "Etappensieg" auch in möglichen weiteren Instanzen damit durch, sind Ausschreibungen (egal bei welcher Medienanstalt in welchem Bundesland auch immer) hinfällig. Die gesamten bisherigen Vergabeverfahren wären somit makulatur. Jedwede Entscheidung - für oder gegen einen Bewerber auf eine Frequenz - wäre gerichtlich angreifbar, da man immer auf eine "unzureichende Begründung" und/oder "Verfahrensfehlern" reiten könnte.

    Und die Chancengleichheit für die einzelnen Bewerber gegenüber den bisher berücksichtigten Lizenzinhabern wäre dann auch nicht mehr gegeben.

    Es ist durchaus verständlich, dass auch das Wirtschaftsunternehmen Paradiso sich gegen die Entscheidung des Medienrates zu wehren versucht (möglicherweise auch erfolgreich). Es geht natürlich um das kommerzielle Interesse, die Werbeplattform und damit auch Einnahmequelle weiter sprudeln zu lassen. Der mögliche Verlust von Arbeitsplätzen (Entlassungen im Falle eines Lizenzentzugs) ist da nur das geringste Übel --- aber sehr wirksam in der öffentlichen Wahrnehmung.

    Zudem bedeutet eine oder mehrere Frequenzen nicht nur Einnahmen, sondern garantiert Mitsprache. Man kann öffentlich Meinungen äußern und damit auch manipulieren, das widerum bedeutet Macht.

    Abschließend noch ein (nicht ganz ernst gemeinter) Rat an die Beklagte mabb:
    Einfach mal prüfen lassen, welcher der Richter in der Kirche ist --- und dann einen Befangenheitsantrag stellen. :wow:
     
  17. Der Radiotor

    Der Radiotor Benutzer

    AW: Geht Oldiestar nun auf 98,2 MHz on-air?

    Ich sehe das alles nicht so dramatisch, denn eine Frequenzvergabe an Oldiestar hätte nicht mehr, sondern weniger Vielfalt in Berlin bedeutet:

    - Paradiso wäre vom Äther verschwunden
    - Oldiestar wäre wohl von DAB und Mittelwelle runter gegangen.

    Außerdem halte ich es durchaus für möglich, die Pausiner 96,7 von Oldiestar, die jetzt schon den ganzen Berliner Westen versorgt, mit 2 bis 5 kW zum Schäferberg umzukoordinieren, dann könnte es eine wunderbare Koexistenz beider Sender in Berlin geben. 0,4 MHz Abstand in Berlin gehen ja jetzt, siehe 88,4 - 88,8. In diesem Fall wären es die 0,4 MHz zwischen der 96,3 und 96,7, und das kann jedes Radio. Nur eine Verlagerung zum Alex wäre wohl nicht möglich, wegen der 96,8 in Frankfurt/Oder. Vom Schäferberg hätte man eine ähnliche Kostallation wie bei Frankfurt 94,7/Schäferberg 94,8. Also es spräche nichts gegen eine Verlagerung der 96,7 zum Schäferberg.
     
  18. Nighttalker

    Nighttalker Benutzer

    AW: Geht Oldiestar nun auf 98,2 MHz on-air?

    Wobei ja DAB und Mittelwelle praktisch keine Rolle spielen. Für das UKW-Netz wäre das schon eine Bereicherung gewesen, vor allem auf Grund der Musikwauswahl.
     
  19. Radiocat

    Radiocat Benutzer

    AW: Geht Oldiestar nun auf 98,2 MHz on-air?

    Das ist wirklich ein Skandal und ich würde als zuständige Landesmedienanstalt den Anweisungen des Gerichts NICHT folgen. Sonst wird zukünftig noch jeder Pups in Deutschland vor Gericht ausgefochten! Für was haben wir eine Institution wie die Landesmedienanstalt, wenn hernach jeder deren Entscheidung in Frage stellen kann?
     
  20. Cora-Radio

    Cora-Radio Benutzer

    AW: Geht Oldiestar nun auf 98,2 MHz on-air?

    @ TS2010

    Für mich ist die Haltung des Tagesspiegel-Redakteurs Joachim Huber auch völlig unverständlich. Sein Kommentar Radio Paradiso bleibt - Gott sei Dank löste bei mir ungläubiges Kopfschütteln aus.

    Mh, dann bin ich wohl keiner. Denn mein Eindruck vom oldiestar-Programm ist ein völlig anderer. Seit Sendebeginn im Oktober 2004 ist dort ein höherer Wortanteil zu vernehmen als bei Radio Paradiso.
     
  21. mehr-privatradio

    mehr-privatradio Benutzer

    AW: Geht Oldiestar nun auf 98,2 MHz on-air?

    http://pro-medienmagazin.de/radio.html?&news[action]=detail&news[id]=3401

    Für mich ist es unglaublich das Radio Pardiso senden darf, dieser Sender hat überhaubt nichts zu bieten, was andere Sender nicht hätten. Ich erkenne in dem Sender auch kein evangleisches Profil, für mich ist diese Entscheidung nicht erklärbar außer das die Richter in ihren Entscheidungen von irgendjemanden beeinflußt waren und nicht frei nach Fakten urteilen konnten.
     
  22. Radiowaves

    Radiowaves Benutzer

    AW: Geht Oldiestar nun auf 98,2 MHz on-air?

    Ich schöpfe Hoffnung. Ich kenn da so paar Leute, die sind recht einflußreich in der Juristerei. Und ich kenn da so paar private Hörfunkprogramme, die mich seit Jahren stören. Also werd ich mal...

    Im Ernst: über die Frage, ob Paradiso Mehrwert hat oder nicht, mag ich nicht diskutieren. Daß inzwischen Gerichte in diesem Land nach Gutdünken befinden können, wem UKW-Frequenzen zugewiesen werden und damit die dafür eigentlich vorgesehenen Gremien übergehen dürfen, halte ich für skandalös.
     
  23. wilde sau

    wilde sau Benutzer

    AW: Geht Oldiestar nun auf 98,2 MHz on-air?

    Ist doch normal in dieser Republik wo Harry Belafonte die Nationalhymne singt...
     
  24. K 6

    K 6 Benutzer

    Die eigentlich dafür vorgesehenen Gremien

    Der Vergleich hinkt aber. Hier hat ein Laden geklagt, der durch den Verwaltungsakt die Grundlage für seine ganze wirtschaftliche Tätigkeit verloren hätte. Immerhin ging es um sämtliche Übertragungswege auf einen Schlag.


    Ich sehe mich nicht in der Lage, mich darüber so recht zu empören. Denn was ist denn ein Medienrat? Das ist ein Gremium, das vom Landtag (in dem Fall natürlich dem von Brandenburg nebst dem Berliner Abgeordnetenhaus) gewählt wird.

    Was wäre denn gewesen, wenn dort die Christlich-Unionierten und die Dreipünktchenpartei jeweils in der Mehrheit gewesen wären? Wie wäre der MABB-Medienrat dann personell besetzt, und welche Auswahlentscheidung hätte ein solcherart anders zusammengesetzter Medienrat dann getroffen?

    Dafür dürften sich auch andere Beispiele finden lassen. Ich denke da etwa an die UKW-Abschaltung von Radio Flora in Hannover.

    Je länger ich darüber nachdenke, umso skandalöser finde ich es, wie die Belegung von UKW-Frequenzen damit hierzulande letztlich vom politischen Proporz abhängt. Die holländische Lösung, sie einfach dem Meistbietenden in den Schlund zu werfen, halte ich zwar nach wie vor für reichlich unglücklich, weil sie Rundfunk zum reinen Wirtschaftsgut degradiert. Aber ist das hier so viel besser?


    Bezogen auf den speziellen Fall erinnert mich das irgendwie an Rainer Speer. Der dachte auch, ihm könne keiner. Und die MABB war sich ihrer Sache ja sowas von sicher, mit ehemaliger Verfassungsrichterin und Vollblutjurist, wie ja in epd Medien und auch unter http://www.daniel-bouhs.de/2010/06/27/paradise-lost/ nachzulesen war. Hochmut kommt eben vor dem Fall.


    Es wäre übrigens interessant gewesen, was bei einer Abweisung der Klage aus Jam FM geworden wäre. Das ist doch inzwischen de facto das zweite Programm von Paradiso, oder sehe ich das falsch? Und Sender KW hätte sich, sofern trotz Jam FM im Radiohäuschen die Lichter ausgegangen wären, auch einen neuen Vermarkter suchen können – nun gut, da stehen die großen Medienkonzerne ja Gewehr bei Fuß ...

    Wer vermarktet jetzt eigentlich Jazz-Radio? Oder vermarktet die niemand mehr, weil jetzt die Kohle der Ölscheichs verheizt werden kann, die darin angeblich nicht mal ein strategisches Investment sehen (was verstehen mag, wer will)?
     
  25. Nighttalker

    Nighttalker Benutzer

    AW: Die eigentlich dafür vorgesehenen Gremien

    Dem ist ja nicht so. Der Rundfunkrat wird zwar von den Landesparlamenten (4 Mitglieder vom Berliner Abgeordnetenhaus, 3 vom Brandenburger Landtag) gewählt, allerdings jeweils mit 2/3-Mehrheit, also der Mehrheit, die auch zu Verfassungsänderungen befähigt. Damit muss die Opposition eingebunden werden. Und wenn man sich die Mitglieder und deren Herkunft so ansieht, dann erkennt man das auch.
     

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