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Immobilienkönig startet bundesweiten DAB-Multiplex

Dieses Thema im Forum "Radioszene Deutschland" wurde erstellt von Gegenstromanlage, 14. April 2016.

  1. Gegenstromanlage

    Gegenstromanlage Benutzer

    Wenn die Sturköpfe in den deutschen Funkhäusern nicht wollen, dann machens halt andere: Ex-Rennfahrer und Immobilienkönig Steffen Göpel startet einen bundesweiten DAB Multiplex. Die Medienanstalten wollen schon in Kürze über den Antrag beraten:

    http://meedia.de/2016/04/14/angriff...neuem-multiplex-mehr-dab-frequenzen-schaffen/

    Tja, wer zu spät kommt. Liebe Kollegen, es tut mir kein bisschen leid für euch, daß ihr mit eurer starrsinnigen und töricht-dummen Anti-Haltung gegen die Digitalisierung des Hörfunks den Absprung (und Riesenchancen) verpasst und selbst bei einer potentiellen Reichweite von schon 7 Millionen Haushalte so tut als sei DAB nach wie vor eine Todgeburt. Aber Strafe muß sein, und das ist gut so! Mich freut es vor allem für die Radiohörer in meiner westfälischen Heimat, daß sie bald noch mehr Radio über Antenne bekommen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. April 2016
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  2. Radiokult

    Radiokult Benutzer

    Wie heißt es so schön? Wer zuletzt lacht... Ob der Herr derjenige ist, der am Ende noch lacht, wird man sehen.
     
  3. chapri

    chapri Benutzer

    ... zumal Golfspieler Göpel mit der GRK-Holding und Unister genug Arbeit haben dürfte ...
     
  4. Gegenstromanlage

    Gegenstromanlage Benutzer

    Göpel ist so jemand, der Teile des Riesenvermögens in Hobbys steckt. Erinnert mich an bisschen an Mateschitz/Red Bull, der mal so eben aus der Portokasse Fernsehsender gestartet hat. Radio hat aber von den Big Bossen noch keiner gemacht. Freut mich, daß mal ein Millionär das Medium würdigt und sogar sieht wo dessen größtes Potential liegt.

    Golfspieler gibt es übrigens auch in den Chefetagen der deutschen Privatradios :). Mit der Selbsbeweihräucherung und dem Sich-selber-feiern auf Veranstaltungen wie dem Radio Day oder dem Deutschen Radio Preis, die auch immer massig polemisch gegen DAB genutzt wurden, könnte es aber bald vorbei sein, da überholt Web und DAB gerade kräftig auf der rechten Spur, und was passiert: es wird ignoriert, schlechtgeredet, blockiert. Aber die Fassade bröselt, und zwar kräftig. Danke, Herr Göpel :)
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. April 2016
  5. WellenreiterBN

    WellenreiterBN Benutzer

    Irgendwann wird DAB+ so voll sein,daß man keine Programme mehr z.B. aus den Niederlanden empfangen werde :wall: .
     
  6. Dr. Fu Man Chu

    Dr. Fu Man Chu Benutzer

    Wenn ich Immobilienkönig und Medien höre, dann werde ich als alter Chinese immer ein wenig vorsichtig. Die Mörtelbranche investiert zwar immer mal wieder ganz gern in Radio und TV. Allerdings, nicht immer mit Erfolg. Im Moment kann man mit den Reichweiten, die rein über DAB generiert werden, einfach noch keinen Blumentopf gewinnen. Wer das versucht, muss einen sehr langen Atem haben.

    Mateschitz/Red Bull macht nichts mal eben. Servus TV ist ein durchgeplantes Projekt und TV-Erfahrung hat Red Bull schon reichlich durch die vielen Sportevents gewonnen. Servus TV ist auch kein Billigprojekt, sondern hat ein ausgeprägtes Programming.
     
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  7. ricochet

    ricochet Benutzer

    Mit einer "Quote" von 1.5 Proent allein in Österreich stehen Aufwand und Ertrag bei "Servus TV" aber in keinem angemessenen Verhältnis, bei der Vermarktung scheint Mateschitz aber ohnehin eigene Wege zu gehen. Den Initiatoren neuer Radioprojekten kann man nur raten mit Sponsoren und festen Werbepartnern zusammenzuarbeiten, auf jeden Fall aber von den klassischen Media-Agenturen Abstand zu nehmen, die bisher noch jedem unmittelbaren Herausforderer des eintönigen Verlegerradios Mühlsteine um den Hals gelegt haben.
     
  8. iro

    iro Benutzer

    Das wird wohl irgendwann so kommen! Aber dann wird Dir ja ein derart großes Angebot unterbreitet, daß es eigentlich keinen Bedarf mehr geben sollte, fremdzulauschen. Bei 70-120 Programmen allüberall sollte doch wohl für jeden etwas dabei sein. Und zur Not bleibt stationär immer noch die Richtantenne.
     
  9. Dr. Fu Man Chu

    Dr. Fu Man Chu Benutzer

    Na der ORF nennt da andere Werte:

    ORF eins und ORF 2 im Jahr 2015 mit insgesamt 33,2 % Marktanteil bzw. mit 38,8 % Marktanteil in der Programm-Kernzone

    Im Jahr 2015 erreichten die beiden Fernsehprogramme des ORF beim österreichischen TV-Publikum ab 12 Jahren einen durchschnittlichen Marktanteil von 33,2 %. Damit verbrachten die Österreicher/innen ein Drittel der gesamten TV-Nutzungszeit mit den beiden ORF-Programmen.

    Schlüsselt man die Marktanteile nach einzelnen Sendern auf, lagen beide ORF-Programme – ORF eins mit 11,8 %, ORF 2 mit 21,4 % – jeweils deutlich vor allen übrigen Sendern. Das stärkste Mitbewerberangebot war 2015 PRO7 mit 5,2 % Marktanteil, gefolgt von RTL mit 5,0 %, SAT.1 mit 4,6 %, ZDF mit 4,2 %, VOX mit 4,1 %, PULS 4 und ARD mit jeweils 3,1 %, ATV mit 2,7 % und Kabel 1 mit 2,5 %. Unter den weiteren österreichischen Mitbewerbern verzeichnete Servus TV einen Marktanteil von 1,7 %, ATV2 kam auf 0,6 % Marktanteil.

    So schlecht schneidet Servus unter den Privaten nicht ab.
     
  10. Mannis Fan

    Mannis Fan Benutzer

    Da pflichte ich bei. Meine These lautet schon lange, dass es eines Impulses von außen bedarf, um Radio endlich zukunftsfähig zu machen. Das hängt meines Erachtens aber nicht an der Technologie, sondern an den Programmen.

    Guter Ratschlag!
     
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  11. WellenreiterBN

    WellenreiterBN Benutzer

    Ich möchte dann aber reguläre Programme auf DAB+ hören und nicht irgendwelche Webchannels oder aus dem Hut gezauberte Phseudoprogramme öffentlichtrechtlicher ARD-Hörfunkanstalten,
     
  12. StabsstelleIV

    StabsstelleIV Benutzer

    Auf Deutsch: Du willst Müll hören. Machen Deine Aussagen ja auch schon seit langem hier deutlich.
     
  13. Radiocat

    Radiocat Benutzer

    Dann sollte er sich Deine Beiträge in Hot-Rotation vorlesen lassen, StabstelleIV! ;)
     
  14. Tweety

    Tweety Benutzer

    Wenn man sich den Artikel durchgelesen hat, dann wird man feststellen, dass man erst ganz am Anfang ist.

    Damit es zu einer Ausschreibung kommen kann, müssen die Medienanstalten einen entsprechenden Zuweisungsantrag bei den Ministerpräsidenten der Länder stellen“, erklärt die Sprecherin der Landesmedienanstalt das Procedere.

    Da wir wissen das einige Bundesländer zu den DAB Bremsern gehören, wird man sich damit gaaanz viel Zeit lassen und selbst wenn es mal soweit ist, müssen die Kanäle noch durch die ZAK zugewiesen werden. Bei der deutschen Bürokratie würde ich die IFA 2017 als realistischen Starttermin ansehen, wenn es überhaupt so "schnell" geht.
     

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