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In Londoner S-Bahn wegen Handyaufladens verhaftet

Dieses Thema im Forum "Auszeit" wurde erstellt von Mähnager, 18. Juli 2015.

  1. Mähnager

    Mähnager Benutzer

    http://oe3.orf.at/stories/2722075/ Was soll das?! Das habe ich ja noch nie gehört, dass Handy laden in einem öffentlichen Verkehrsmittel Stromdiebstahl sein soll. Eure Meinung dazu bitte, weil ich frag mich da echt, wie unliberal London da handelt! Klärt mich bitte auf, was es für einen Grund gäbe, dass sowas geahndet wird.
     
    Zuletzt bearbeitet: 18. Juli 2015
  2. Raumschiff

    Raumschiff Benutzer

    Was für ein Dummschwätzer-Artikel... Mehrmals ist von "Verhaftung" und "verhaftet" die Rede - was sogar seinen Höhepunkt darin findet, dass die Zugbegleiterin gegenüber Polizisten Weisungen erteilt habe. Wenn überhaupt, wurde der Mann festgenommen. Aber daran kann man wieder schön ablesen, was sich heute so alles Journalist etc. schimpfen darf. Da könnte man ein Zitat von D.-T. Heck übernehmen: "Jeder, der gerade mal 'Präservativ' von 'Akkusativ' unterscheiden kann."
     
    Zuletzt bearbeitet: 18. Juli 2015
  3. Inselkobi

    Inselkobi Benutzer

    Um genau zu sein: Jeder!
     
    Zuletzt bearbeitet: 18. Juli 2015
  4. Raumschiff

    Raumschiff Benutzer

    Das ist mir schon klar – das heißt aber nicht, dass man wirklich jeden in entsprechender Funktion arbeiten lassen sollte.
     
  5. Radiokult

    Radiokult Benutzer

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  6. Mähnager

    Mähnager Benutzer

    Danke, Radiokult. Oh sch...., wenn bei mir in Österreich die Rechtslage auch so ist, dann darf/durfte ich in den ÖBB Zügen mein Handy auch nicht laden. Ich werde mir eine Powerbank anschaffen.
     
  7. Radiokult

    Radiokult Benutzer

    Tja, wenn es denen bei Ö3 nicht nur um die Sensation, sondern um die tatsächliche Meldung gegangen wäre, hätten sie dem geneigten Hörer bzw. Leser der Homepage ja mal die entsprechende Rechtslage in Österreich erklären können. Dann hätte das Ganze wenigstens einen Mehrwert gehabt.

    Die 5 Jahre im deutschen Gesetz beziehen sich übrigens auf tatsächlichen Stromdiebstahl, sprich wenn du beispielsweise dein Gartenhäuschen mit Strom versorgst, den du irgenwo anzapfst oder so. Ein Verfahren wegen eines aufgeladenen Handys im Zug würde wahrscheinlich wegen Geringfügigkeit eingestellt.
     
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  8. Mähnager

    Mähnager Benutzer

    Alles klar
     
  9. count down

    count down Benutzer

    Wozu gibt es beim ICE zwischen jedem Sitzpaar ein Steckdose? Wegen des Reinigungspersonals? Wie viel Watt verbraucht eigentlich so ein Handy-Netzteil im Vergleich zum ICE-Triebkopf so pro Stunde?
     
  10. StageManager75

    StageManager75 Benutzer

    Ich glaube, in der Hitze kommt bei manch einem hier was durcheinander.

    Die Bahnunternehmen DB, ÖBB und SBB (da weiß ich es) bieten die Steckdosen ausdrücklich zur Nutzung durch die Reisenden an. Also kein Stromdiebstahl.
     
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  11. count down

    count down Benutzer

  12. Radiokult

    Radiokult Benutzer

    Ich habe nirgendwo behauptet, dass es sich im ICE oder anderen deutschen Zügen um den gleichen Sachverhalt handelt, wie in Gb. Wie das die Österreicher in ihrer Bahn handhaben, entzieht sich meiner Kenntnis.
     
  13. StageManager75

    StageManager75 Benutzer

    Die Postings von Mähmanager und eine entsprechende Antwort von Countdown legte den Schluss nahe, dass es da eine Verwechslung gibt.
    Aber wenn wir schon bei Spitzfindigkeiten sind:
    Ich bezweifle, dass der Mensch wegen "Stromdiebstahl" "verhaftet" wurde, sondern wegen Zuwiderhandlung gegen die Anweisung von befugtem Personal. Ich nehme an, dass weltweit alle Betreiber von Nah- und Fernverkehrssystemen in ihren Beförderungen einen Passus drin haben, der das Befolgen von Weisungen des Personals und die Konsequenzen bei Zuwiderhandlungen festlegen.

    Beim wiederholten Zitieren von Einzelquellen passieren solche Unschärfen schon mal.
    (Mähnager zitiert den Ö3, Ö3 zitiert den Evening Standard, der wiederum als (einzige) Quelle den Fahrgast hat) Früher gab es dafür mal das schöne Kürzel "NT" für "not testified" = nicht aus einer weiteren Quelle bestätigt, woraus die deutsche Umgangssprache die Zeitungs-eNTe gemacht hat.

    Und das führt uns wieder zum zweiten Eintrag, in dem die journalistische Qualität zum Thema gemacht wird.

    Und zur Einstiegsfrage zurück:
    Ich weiß nicht, welche Toleranzschwelle ein Verkehrsträger wie die London Tube bei Zuwiderhandlungen gegen die Beförderungsbedingungen hat - ein Verkehrsträger, bei dem der Ausfall einer Zugkombination vermutlich ein Riesenchaos erzeugen würde. Von absichtlicher Sabotage oder was Schlimmerem ganz zu schweigen.
     
  14. NurzumSpassda79

    NurzumSpassda79 Benutzer

    Um den Artikel von Ö3, um den es ja in diesem Thread geht und der auch vom Mähnager bewusst oder unbewusst nicht vollständig gelesen wurde, zu deuten bzw. zu entschärfen:

    Wo ich zustimme, ist die "Sensationslastigkeit" dieses Artikels. Eine schmissige Überschrift und der geneigte Mensch liest diesen Eintrag. Was Ö3 aber erwähnt, ist, dass die Steckdosen nur für das Reinigungspersonal benutzt werden dürfen, diese also für Fahrgäste nicht gedacht sind. Und dass sich der Betroffene trotz Andeutung durch das Zugpersonal (Gruß an StageManager75 für seinen richtigen Einwand) nicht daran hielt. Es folgte die Konsequenz. So what? Damit musste er rechnen, wenn er noch etwas mündig ist.

    Was möchte ich nun sagen? Dass nahezu alle Fragen beantwortet sind, wenn man den Artikel mal liest und nicht nur überfliegt.
     
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  15. HeavyRotation25

    HeavyRotation25 Benutzer

    Hallo Sommerloch!
     
  16. DigiAndi

    DigiAndi Benutzer

    So oder so, aber dann sollten die Steckdosen auch nicht frei zugänglich sein. Klappe mit Schloss drüber und fertig. Sinnvoller und wirkungsvoller als ein Hinweisschild. Aber letztere sind in UK ja sehr beliebt... ;)
     

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