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"Je suis Charlie!" - über die Grenzen der Satire

Dieses Thema im Forum "Auszeit" wurde erstellt von Redakteur, 14. Januar 2015.

  1. Redakteur

    Redakteur Benutzer

    Ich möchte die nachfolgende Diskussion mal aus dem entsprechenden Faden auslagern, da das hier vermutlich relativ wenig mit dem Thema Radio zu tun haben wird:

    In den vergangenen Tagen wurde häufig betont, wie wichtig uns Meinungs- und Pressefreiheit sein müssen: Gut so, schließlich gibt es zur Genüge Beispiele für das Gegenteil und die negativen Auswirkungen, die in solchen Fällen spürbar sind. Ich will keineswegs diese Grundrechte anzweifeln oder in Frage stellen.

    Dennoch steht zur Diskussion, wie weit - aus rein moralischer oder ethischer Sicht - Medien und Satiriker mit ihrer Arbeit gehen müssen, wenn Menschen dadurch erkennbar nicht nur einmal, sondern ständig und dauernd provoziert werden. Es ist meiner Meinung nach ein Unterschied, ob der Papst karikiert wird oder der Prophet: nicht, weil ich Differenzen zwischen den verschiedenen Religionen sehe, sondern, weil es einmal um diejenigen geht, die die Religion auf Erden ausführen, und einmal um die, die überhaupt das Fundament für eine Religion legen.
    Wieso wird bei Kritik am Islam denn immer nur Mohammed karikiert? Der hat - in dem Sinne - doch nichts verbrochen! Wieso karikieren wir nicht mal die Leute, unter denen das weltweite Image des Islam ständig leidet? Die sind doch verantwortlich.

    Humor halte ich für allgemein sehr wichtig: Der Kabarettist Andreas Thiel erklärte einmal, Humorlosigkeit sei die Schwester der Intoleranz und die wiederum die Tante des Rassismus. So falsch ist dieser Satz nicht! Aber muss man es deswegen mit dem scheinbaren Humor dermaßen ad absurdum treiben? Ist es nicht irgendwann auch mal gut?

    Als die Griechen noch tiefer in der Krise steckten als sie es jetzt immer noch tun, da gab es griechische Karikaturen, in denen Vergleiche zwischen Angela Merkel und Adolf Hitler gezogen wurden. In diesem Falle nur eine Einmaltat, aber gibt es nicht auch hier gewisse Grenzen, die man einhalten können sollte, ohne dabei Presse- oder Meinungsfreiheit zu gefährden? Hatte Kurt Tucholsky wirklich Recht, als er behauptete, die Satire dürfe alles?
     
  2. MikeBatt

    MikeBatt Benutzer

    Satire muss sein , Satire gab es immer und soll es immer geben, Satire geht unter die Gürtellinie das ist so, denn Satire soll aufrütteln, meiner Meinung nach darf Satire ok nicht alles aber doch sehr viel, Satire über Mohamed ist auch nix anderes als Satire über Jesus Satire gibt es über jede Religion aber keiner hat das Recht nur weil er damit nicht klar kommt Menschen zu töten, wird Satire jetzt zensiert, dann haben die gewonnen die dieses Attentat begangen haben und es kann nicht sein das Extremisten egal von welcher Religion tun und lassen was Sie wollen und alles im Namen Gottes, sorry aber weder in der Bibel noch im Koran noch in der Tora steht das es erlaubt ist Menschen zu töten, das ist es was uns die Extremisten aller Religionen erzählen wollen.
    Zieht man in der Satire die Partei durch den Kakao die ich gewählt habe kann ich trotz allem lachen , auch kann ich drüber lachen wenn das Christentum auf die Schippe genommen wird, wer wie ich Fan der Monthy Python ist , weiss was schwarzer Humor ist sowas darf nicht verboten werden.

    Der vergleich der Griechen von Angela mit Adolf war extrem aber mein Gott, was soll es , wir haben aber ja nicht gleich die KSK losgeschickt , es gibt etliche jüdische Karikaturen aber selten habe ich gehört das der Mossad deswegen ein Blutbad anrichtet.

    Du fragst warum man keine Karikatur von denen macht die Schuld am schlechten Image des Islam sind, sowas geht glaube ich nicht denn da ist der Punkt Satire über ein Attentat das ist wohl die Grenze des guten Geschmack.

    So long das ist meine Meinung hoffe ich stehe da nicht alleine mit , wenn ja hoffe ich doch auf Akzeptanz für diese Meinung
     
  3. McCavity

    McCavity Benutzer

    Das Problem ist (mal wieder) sehr vielschichtig, was es sehr schwer bis unmöglich macht, eine eindeutige Antwort auf die Eingangsfrage zu finden. Anders ausgedrückt: abhängig davon, wen man fragt, wird man unterschiedliche, möglicherweise sogar diametrale Antworten erhalten, die aber aus der Sicht des Antwortenden völlig korrekt und schlüssig sind.

    Da ist zunächst mal die (in diesem Kontext wahrscheinlich wichtigste) Frage nach Karikaturen des Propheten. Interessant dabei ist, daß der Ursprung dieses Bilderverbots gar nicht im Koran, sondern bereits im Alten Testament, in den Büchern Exodus (2. Buch Mose) und Deuteronomium (5. Buch Mose) beschrieben ist. Genauer gesagt ist es Bestandteil des ersten Gebotes (in manchen christlichen Kirchen auch eigenständig als 2. Gebot). Allerdings haben sich in allen drei monotheistischen Religionen, die sich auf das Alte Testament berufen, die Auslegungen in den vergangenen Jahrhunderten ziemlich relativiert, so daß für die meisten, gemäßigten Gläubigen aller drei Religionen Bilddarstellungen heute durchaus in Ordnung sind. Die Welt hat dazu einen interessanten Artikel veröffentlicht, der ein wenig die Hintergründe beleuchtet.

    Als Fakt können wir daher nur festhalten: die *meisten* Menschen haben zur Zeit grundsätzlich kein Problem mit Darstellungen von Gott, Jesus Christus, einem Rabbiner, Mohammend, dem Papst oder einem Imam oder anderen Religiösen Darstellungen. Doch gibt es hier Abstufungen, die bis zur völligen Ablehnung sämtlicher Darstellungen in der Tradition des Alten Testamentes reichen. Unter diesem Aspekt muß man nun auch die satirischen Zeichnungen betrachten. Wie oben schon gesagt soll Satire aufrütteln und je näher ein Betrachter zum extremen Ende der o.g. Abstufungen steht, umsomehr *wird* es ihn aufrütteln. Insofern sind die entsprechenden Reaktionen zumindest vorhersagbar. Ich bin mir sicher, daß sich jeder von uns schon einmal beim Betrachten einer (satirischen) Zeichnung gedacht hat: "also das geht mir jetzt aber auch zu weit" - aber genau das ist ja eigentlich das Ziel der Satire.

    Daß man jetzt deswegen trotzdem nicht einfach losgehen und Leute umbringen darf, sollte eigentlich außer jeder Frage stehen - steht doch die explizite Anweisung dazu nur wenige Verse nach dem Bilderverbot ("Du sollst nicht morden"). Gerade, wer also auf das Bilderverbot pocht, müßte sich eigentlich ebenso auf dieses Gebot besinnen. Der fundamentale Unterschied zwischen einer Zeichnung, die jemanden bis auf's Blut reizt und einem Mord ist nämlich die Irreversiblität. Ein Bild kann ich mir ausdrucken (sogar mehrfach), darauf herumtrampeln, es zerreißen, verbrennen, toben, schreien, meine Wut sonstwie ausdrücken. Aber einen Mord kann niemand ungeschehen machen.

    Letzendlich landen wir in einem Dilemma, das sich in vielen anderen Aspekten unserer Gesellschaft gleichermaßen manifestiert: Wer hat recht? Die Mehrheit, automatisch? Wie gehen wir gleichzeitig mit dem Schutz von Minderheiten um? Ich bin der Ansicht, daß Respekt und Achtung vor den Gebräuchen anderer immens wichtig sind. Dies gilt aber immer für alle beteiligten Seiten und auch für viele andere Konfliktfelder (zum Beispiel: welche Äußerungen sind Meinungsfreiheit?). Bedenklich wird es immer dann, wenn durch Darstellung oder Äußerung ganze Gruppen pauschal diskreditiert werden. Das ist auch bei der Satire ja durchaus üblich und so ist entsprechende Kompetenz nicht nur auf der herstellenden, sondern auch auf der konsumierenden Seite jeder Äußerung dringend notwendig.

    Was ich in diesem Zusammenhang auch noch für wichtig halte, ist die privatheit der Religion. Ich bin über die Jahre immer mehr zu der Überzeugung gekommen, daß jeder Mensch an alles glauben dürfen soll, was ihm gefällt - solange er das für sich privat tut und niemand anderem seinen Glauben als den einzig wahren aufdrängt. Auch die Entscheidung, nicht zu glauben, zähle ich dazu. Der Alte Fritz drückte das sehr schön aus: "Es soll ein jeder nach seiner Facon selig werden!". Diese Grunderkenntnis wäre der Schlüssel zu diesem Dilemma, da auf diese Weise jemand eine ihm nicht genehme Karikatur (oder Meinungsäußerung) einfach der Fremdgruppe zuschreiben und sie für sich selbst ignorieren könnte. Es könnte ja alles so einfach sein...

    Um das Ganze zusammenzufassen:Ich denke nicht, daß man bei Zeichnungen oder Karikaturen (oder anderen Meinungsäußerungen) konkrete Grenzen ziehen kann oder sollte, was erlaubt ist und was nicht. Es wird immer jemanden geben, der sich dran stößt, wenn auch nur die geringste Möglichkeit der Kontroverse besteht - das ist nur allzu menschlich. Die moralisch-ethische Würdigung ist Aufgabe der Gesellschaft: auch, wenn es ermüdend ist, auch, wenn es ein Kampf gegen Windmühlen ist, letztlich sind wir alle dazu aufgerufen, extreme Äußerungen zu identifizieren und zu bekämpfen - aber mit entsprechender Kritik, nicht mit Gewalt. Dabei müssen wir auch berücksichtigen, daß es keinen homogenen Wertekanon gibt, bis auf einige ganze wenige Punkte vielleicht. Deshalb wird dieses Thema immer "im Fluß" sein: was wir heute für ethisch und moralisch richtig heißen, kann in anderen Zeitaltern tabu sein.

    LG

    McCavity
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. Januar 2015
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  4. 2Stain

    2Stain Benutzer

    Satire und Karikatur darf (fast) alles.
    Leider habe ich bis heute noch keine schlüssige Antwort für mich auf folgende Fragen finden können:
    Muss Satire um der Satire Willen alles?
    Bekommt Satire dadurch nicht die Sensibilität einer Dampfwalze?

    Meine eigene Meinung zur neuen Ausgabe von Charlie Hebdo:
    Das erinnert mich ganz stark an ein trotziges, mit dem Fuß aufstampfendes und in die Hüften gestemmte Arme kleines Kind, das sagt: "Ich will aber!"

    2Stain
     
  5. StabsstelleIV

    StabsstelleIV Benutzer

    Satire darf alles.
    Und sie muss alles dürfen, ohne dass ein paar Arschlöcher 12 Leute abschlachten.

    Bei den Ereignissen kam mir mal wieder in den Sinn, dass der Ausspruch "Religion ist das Opium des Volkes" einfach nicht verkehrt ist...
     
  6. chapri

    chapri Benutzer

    Ich sag nur: Tucholsky hat recht, Marx nur begrenzt! Aber CH übertreibts: Ganz im Sinne ihrer anarchistischen "Vorfahren" lassen sie immer die gleichen anti-religiöse Karrikaturen hervorsprudeln -
    und das in (oder: WEGEN?!?) einer Stadt, deren Polzei z. B. dafür bekannt ist, dass sie seit -zig Jahren mit Immigranten überhaupt nicht zurecht kommt...
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. Januar 2015
  7. Kobold

    Kobold Benutzer

    Satire darf Alles. Und dafür sollten wir kämpfen. Das ist nämlich Meinungsfreiheit. Man kann Satire anstößig, schlecht, unter der Gürtellinie oder beleidigend finden. Und das kann man kritisieren. Klar. Einfach normale Argumente oder Wege beschreiten.

    Wie soll denn Satire zensiert werden? Wo zieht man da eine Grenze? Wer bestimmt das?

    Ziehen wir demnächst auch so die Grenzen, dass Frauen in der Burka ins Schwimmbad gehen müssen, weil sich sonst jemand beleidigt fühlt?

    Liebe Leute, ich verwehre mich entschieden dagegen, unsere Werte jetzt durch die Aggression anderer und deren Gewaltakte in Frage zu stellen und über Bord zu werfen. Und by the way leben wir in einer aufgeklärten und säkularisierten Welt. Wenn sich darin einer beleidigt fühlt, kann er z.B. auf dem Bild rumtrampeln, wie oben erwähnt. Oder den Rechtsweg wählen. Er kann aber einer satirischen Zeitschrift nicht verbieten, Satire zu machen. Oder ihr vorschreiben, wo da die Grenzen zu ziehen sind.

    Und ich verwehre mich auch dagegen, das Verhalten der Täter von Paris aus dem Verhalten der Opfer herleiten zu wollen, weil sich irgendwer beleidigt fühlt.

    So weit kommt es noch!

    Ich finde das, was die Herausgeber von Charlie Hebdo mit der neuen Ausgabe gemacht haben, überhaupt nicht trotzig. Sie verteidigen damit schlicht die Pressefreiheit und tun einfach nur weiter das, was sie immer gemacht haben. Und was auch nicht verboten ist.

    Man geht nicht mit einer Kalaschnikow in eine Redaktion und knallt Menschen ab. Auch nicht, wenn deren Satire möglicherweise tatsächlich unter der Gürtellinie war.

    Verdammt, nochmal.
     
  8. Mannis Fan

    Mannis Fan Benutzer

    Wisst ihr, man kann mit guten Gründen zu dem Urteil kommen, die Macher von Charly Hebdo überziehen, sind geschmacklos, dummdreist, auf ihre Art sogar fanatisch, beleidigend, ehrverletzend, blasphemisch etc...
    Ja, von dieser Meinung bin ich gar nicht weit entfernt.
    Aber wir sollten alles dafür tun, dass sie weiterhin dies alles sein dürfen, sagen dürfen, zeichnen dürfen, ohne dass sie um Leib und Leben fürchten müssen. Das ist der wahre, der eigentliche Wert, um den es geht. In diesem Sinne: Satire darf alles.
     
  9. legasthenix

    legasthenix Benutzer

  10. McCavity

    McCavity Benutzer

  11. Tweety

    Tweety Benutzer

    Oder um es mit Volker Pispers zu sagen, "Religion ist was für Leute die den Alkohol nicht vertragen."

    Ich finde Satire sollte nicht alles machen, auch wenn sie es dürfte, es gibt sicherlich viele Sachen wo man sagen kann, das es geschmacklos ist und das man darauf auch verzichten könnte. Trotzdem gibt es das REcht der freien Meinungsäusserung und die künstlicherische Freiheit, die auch die Satire, selbst wenn sie noch so geschmacklos ist, schützt, weil es ein hohes, ja ein sehr hohes Gut ist, was nicht so einfach aufgebeben werden darf. Den religiösen Fanatikern geht es auch gar nicht so um die Veröffentlichung von irgendwelchen Karikaturen. Es ist der westliche Lebensstil der denen nicht passt und einen Vorwand für Terror findet sich nur allzu schnell. Da sind die Karikaturen nur ein guter Vorwand und mal wieder in die Schlagzeilen zu kommen. Diese geistigen Tiefflieger sind in ihrem Welt- und Religionsverständnis noch irgendwo im Frühmittelalter stehen geblieben und das ist das Gefährliche. Mit Argumenten ist denen nicht beizukommen, die wollen den Krieg der Kulturen bzw. Religionen. So wie das Abendland im Mittelalter versucht hat die heiligen Stätten zu befreien, so erleben wir derzeit das umgekehrte Szenario, dass man versucht Europa und die westliche Welt zu destabilisieren und den Krieg und das Chaos auch nach hier zu bringen. Tatsächlich muss man leider sagen, sind sie auf einem guten Weg, das bisher friedliche Zusammenleben der Völker und Religionen in Frage zu stellen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. Januar 2015
  12. legasthenix

    legasthenix Benutzer

    Gut, dass dieser fatale Irrtum klargestellt wurde!
     
  13. ricochet

    ricochet Benutzer

    So schlimm die religiös verbrämten Radikalisierungs- und Selbstheroisierungstendenzen in Teilen der sozial abgehängten jungen Migrantenszene Frankreichs auch sein mögen, so kontraproduktiv sind gezielte Provokationen in Form von Verunglimpfungen längst verstorbener Religionsgründer und essentieller Glaubensinhalte des Islam. Möge man sich mit seinem Spott an lebende Würdenträger halten, die im Islam weniger Respekt genießen, und die sich jeder rationalen Diskussion entziehenden Überzeugungen tiefgläubiger Menschen respektieren. Meiner Meinung nach tritt man mit solchen unzweckmäßigen Rüpeleien nur unnötig auf den Gefühlen der redlichen und gesetzestreuen Moslems herum ohne in irgendeiner Form der Aufklärung zu dienen.

    Bei der Bekämpfung der Ursachen der zunehmenden Radikalisierung chancenloser Jugendlicher in französischen Banlieues sollte man nicht vergessen, dass die ideologischen Führer extremistischer Organisationen gefährliche, wahnverblendete Psychopathen, ihre jungen Opfer aber meist entwurzelte, nach Halt suchende Menschen mit höchst instabiler Charakterstruktur sind, die mithilfe von Gehirnwäsche (Heilsversprechen) und Drogen (Einschwörung auf bestimmte Handlungsmuster, Beseitigung jedweder Skrupel) zu willenlosen Mordmaschinen umprogrammiert werden.

    Hier greift in besonderem Maße die individuelle Verantwortung des Menschen, nicht zuletzt für sich selbst und das eigene Umfeld. Die Redaktion von "Charlie Hebdo" wusste nach all den Drohungen und Anfeindungen genau dass sie mit ihren freimütigen Karikaturen ein hohes Risiko eingeht und der Staat nicht in der Lage ist, seinen Bürgern einen hundertprozentigen Schutz zu garantieren.
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. Januar 2015
    Redakteur und Tweety gefällt das.
  14. Mannis Fan

    Mannis Fan Benutzer

    Keine noch so abgeschmackte, überzogene, provokante Satire der Welt rechtfertigt ein Attentat mit Todesopfern. Die Wahnsinnigen sind erst einmal die Attentäter. Völlig außerhalb jeder Diskussion.

    Die Frage, welche Provokation man wann und an wessen Adresse in welcher Form formulieren/zeichen sollte, hat aber auch etwas mit Intelligenz zu tun. Ich muss dem Tiger nicht auf den Schwanz treten, um zu beweisen, dass ich klüger als der Tiger bin.
     
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  15. MikeBatt

    MikeBatt Benutzer

    Satire soll doch provozieren , die tun so als ob Mohamed der einzige ist von dem es Karikaturen gibt , es gibt auch genug Karikaturen von Jesus, es gibt im Islam ein ganz klares Problem , die Moslems sind im festen Glauben nur weil der Islam die jüngste Religion ist und Mohamed der letzte Prophet , wäre es die einzige Religion und alle älteren Religionen wären nichgt mehr richtig. Ich bin so froh über die Aussage des muslimischen Bürgermeisters von Rotterdam, der Live in einem Interview sagte, wenn es den islamischen Exttremisten in Europa nicht gefällt und wenn Sie mit unserer Art zu leben nicht klar kommen, sollen Sie Ihre Koffer packen und weiter ziehen in der Hoffnung das Sie irgendwo anders Ihre Idiologien leben können.
     
  16. Zwerg#8

    Zwerg#8 Benutzer

    Nein, das ist nicht die Antwort! Ich werde dir auch sagen, warum.

    Ich mußte mir vorgestern folgende Frage von einem alten Ossi gefallenlassen: "Wenn in meinem Land Bürgerkrieg herrscht (aus welchen Gründen auch immer), warum schippern dann gerade junge Leute übers Mittelmeer in Richtung Europa und machen hier "Kravall", obwohl sie hier auch keine Arbeit finden und praktisch nichts "ausrichten" können? Wer soll dort in diesen Ländern eigentlich die Bürgerkriege beenden? Die Alten, die Frauen und Kinder? Die Zurückgebliebenen - der "Volkssturm", so wie damals bei uns?"

    Puhhh.. Nun find mal schnell eine Antwort...
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. Januar 2015
  17. chapri

    chapri Benutzer

    Sensationeller Kommentar heute im DLF über die Scheinheiligkeit bspw. der saudischen und türkischen Teilnehmer am sonntäglichen Trauermarsch:
    In Saudi-Arabien wird ausgepeitscht und in der Türkei offline geschaltet - ganz abgesehen davon, dass Charlie Hebdo dort gar nicht erscheinen dürfte...

    P. S.: Und in Deutschland werden Je suis Charlie-Tassen und T-Shirts von zweifelhaften Anbietern verkauft...
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. Januar 2015
  18. Zwerg#8

    Zwerg#8 Benutzer

    Keine Antwort nach knapp fünf Stunden?

    Ich habe Zeit.

    Falls es euch zu langweilig wird... Ihr könnt in der Zwischenzeit ja NUR mal die zwei Worte

    Zwerg Brüssel

    in die Forensuche eingeben. Mit diesen zwei Worten kommt man im Normalfall bei einer Suche nicht weiter. Hier aber schon!

    Was habe ich 2012 über die Stadt Brüssel geschrieben? Ich nehme kein einziges Wort zurück! Warum auch?
     
  19. StabsstelleIV

    StabsstelleIV Benutzer

    Weil Du selbstverliebt bist und nur Deine Meinung zählt?
    Und weil ich keinen Bock auf Deine seitenlange Antwort haben werde, in der wieder Dinge stehen werden "..aber wer mich dumm von der Seite anmacht..."
    "... ich kann auch anders...." etc mache ich mit Dir das, was ich schon vor über 7.000 Beiträgen mit Dir hätte machen sollen.
    Ab auf IGNO.
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. Januar 2015
  20. Zwerg#8

    Zwerg#8 Benutzer

    Interessanter Gedanke! Ja, durchaus - mag sein! Ich war mal beim Radio - ist lange her. Das scheint dort aber eine allgemein verbreitete Krankheit zu sein... Natürlich verbreitet jeder der beim Radio arbeitet mit jedem einzelnen Satz seine Grundhaltung und Meinung! Nicht wissentlich und bewußt, denn selbstverständlich wird jeder Moderator oder Redakteur alle Sätze möglichst neutral formulieren. Vieles "versendet sich" aber einfach "zwischen den Zeilen" und man muß daher oft viel länger und genauer zuhören, um beispielsweise einen Moderator "richtig" einschätzen zu können.

    Ich pisse mir jedenfalls nicht ins Höschen und renne weinend zur Forenleitung, falls mich mal jemand - von welcher Seite auch immer -"anlässt"!

    Ist dir das auch schon wieder zu lang? Nix verstanden?

    Mach einfach und nerv hier nicht weiter! Tschüß!

    Ich kann aber wenigstens zehn zusammenhängende Sätze schreiben, ohne das mir dabei die verbale Munition ausgeht!

    Soll ich es mal versuchen?
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. Januar 2015
    ricochet gefällt das.
  21. Zwerg#8

    Zwerg#8 Benutzer

    Da es bisher keine Wortmeldungen (aufgrund "Eiermangel") gibt, muß ich wohl selbst ran...

    Das Thema ist viel zu wichtig, als sich hier mit irgendeiner Stabsstelle irgendwelche "Kleinkriege" zu liefern!

    Wenn ihr das "Tagesgespräch" auf SRF1 mit Farhad Afshar, Präsident der Föderation Islamischer Dachorganisationen Schweiz (FIDS), gehört habt, dann sollte wenigstens der eine Satz mit den "Kokusnüssen" im Gedächtnis hängenbleiben! Damit kommen wir der ganzen "Sache" ein Stück näher.

    http://www.srf.ch/sendungen/tagesgespraech/das-grundgefuehl-der-muslime-in-der-schweiz-ist-entsetzen (Podcast geht auch ohne Proxy von DE aus.)

    Und dann gibt es auch noch ein Gespräch mit Madawi Al-Rasheed (http://www.lse.ac.uk/middleEastCentre/people/MadawiAl-Rasheed.aspx) in der Sendung "Echo der Zeit" vom Freitag. Im Gespräch geht es um diesen Blogger in Saudi Arabien...

    http://www.srf.ch/sendungen/echo-der-zeit/der-tag-danach


    Wir nehmen zur Kenntnis, daß der "Westen" den islamisch geprägten Ländern in den Hintern kriecht. Das ist keine gute Position, um über Menschenrechte zu reden.
     
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  22. antenna

    antenna Benutzer

  23. Inselkobi

    Inselkobi Benutzer

    Nein, sicherlich nicht. Aber um Waffen zu verkaufen.
     
    Zwerg#8 und Mannis Fan gefällt das.
  24. MikeBatt

    MikeBatt Benutzer

    Ich denke bei diesem Thema gehen die Meinungen weit auseinander und von daher werde ich auch nicht mehr viel dazu sagen
     
  25. Zwerg#8

    Zwerg#8 Benutzer

    @MikeBatt: Hast du Angst? Vor wem?

    Warst du beim "Bund"? Sicher nicht! Du warst auch nicht bei der "Fahne". Erzähl mal mehr....
     

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