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Konfigurationfrage zu Shoutcast (Linux)

Dieses Thema im Forum "Internetradio- und Heimstudio-Software" wurde erstellt von Patrick.E, 12. Februar 2013.

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  1. Patrick.E

    Patrick.E Benutzer

    Eine kurze Frage, ist es möglich sc_serv als Relay zu nutzen? Unter der Bedingung das sich die Parameter vom Eingangssignal von den des Ausgangssignal unterscheiden?
    Ziel ist es, neben dem normalen Stream (MP3 128kbit 44,1kHz) einen abgespeckten Stream anzubieten (etwas mit weniger Bandbreite) um den Trafficverbrauch auf Smartphones etwas einzugrenzen.
    Früher gab es ja bei jedem Radio meist einen DSL und einen ISDN-Stream und so in der Art würde ich das auch gern realisieren
     
  2. Inselkobi

    Inselkobi Benutzer

    Den Shoutcast-Server als Relay nutzen geht, ja.
    Um einen Stream in schmalerer Bitrate anzubieten hilft Dir der Begriff "sc_trans" weiter.
     
  3. Patrick.E

    Patrick.E Benutzer

    Was sc_trans nicht die playlistfunktion?
     
  4. Inselkobi

    Inselkobi Benutzer

    Du hast natürlich recht.

    Entschuldige, ein Fehler meinerseits.
    Ich meinte natürlich "streamtranscoderV3".
     
  5. Patrick.E

    Patrick.E Benutzer

    vielen dank das hat mir sehr weitergeholfen
     
  6. baerle

    baerle Benutzer

    warum nicht gleich für alle einen Stream mit geringerer Bandbreite bei einem entsprechendem Codec? Muss es MP3 sein oder darf es auch AAC+ V2 sein?
     
  7. Inselkobi

    Inselkobi Benutzer

    Wozu?
     
  8. baerle

    baerle Benutzer

    um nur einen Stream zu betreiben? AAC+ ist in 48kbps klanglich genauso gut, nach meinem Empfinden sogar besser, wie 128 kbps MP3
     
  9. Inselkobi

    Inselkobi Benutzer

    An dieser Stelle stellt sich die Frage mit was Du Internetradio hörst.
    Mit Brüllwürfeln?
    Mit Plastik-5.1-Lautsprechern?
    Mit einer hochwertigen Anlage?

    Im ersten Fall (Brüllwürfel) wirst Du keinen Unterschied hören ob es sich um einen 48 kbps; 96 kbps; 128 kbps oder gar einen 160 kbps MP3-Stream handelt.
    Mit dem zweiteren wird Dir, bei relativ gutem Gehör, ein Unterschied zwischen 48 kbps AAC+ und 128/160 kbps auffallen.
    Bei der dritten Option sogar mehr als deutlich bei allen drei Streamarten.
     
  10. dea

    dea Benutzer

    Besser als ... wäre schon mal besser als
    aber besser als wie (der musste jetzt sein) maximale Datenreduktion ist noch immer so wenig wie möglich davon.

    Es gab Zeiten, da glaubten viele, OGG wäre "der Nachfolger" von (LAME) MP3, weil es ein paar schwerhörige Schlaumeier proklamierten, die davon beeindruckt waren, dass OGG zwar bei niedrig(st)en Bitraten noch irgendwie mit Höhen zischelte, aber unterm Strich dabei nicht mehr als Matsch generierte, während (LAME) MP3 einfach oben abschnitt, was sich einfach nicht übertragen ließ.
    Der Hit daran: Bei hohen Bitraten, wo (LAME) MP3 schon durch Transparenz zu glänzen vermocht, matschte OGG noch immer mit einer Art akustischem weichzeichner herum, was sich bis heute nicht geändert hat. Das Ergebnis von AAC+ ist zwar durchaus besser bzw. sogar spektakulär, aber besser machen progressive, synthetische Datenreduktionsverfahren Digital Audio trotzdem nicht.

    Nicht aufgefallen? Daher die Frage,
    wobei womit besser als wie mit was (whhuaaa) gewesen wäre.

    Aber die Frage ist heute ohnehin kaum noch, ob ich als Webradiofuzzi möglicherweise eine handvoll Hörer habe, die mein Programm vielleicht eventuell über eine etwas hochwertigere Wiedergabetechnik "genießen" könnten (man beachte die subtilen Konjunktive). Heute ist die Frage nur noch, ob die Smartphones und Tablets der potentiellen Hörer möglichst unkomplizierten Zugang zum Stream haben.
    Da diese mit ihren Quäken unmöglich irgendwelche Differenzen wahrnehmen können, ist es freilich ratsam, den Usern mit ihren Funkverbindungen und Volumenlimits entgegenzukommen und es bei 48 kbps zu belassen.
     

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