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Mikro, Mischpult usw...

Dieses Thema im Forum "Studio- und Sendertechnik" wurde erstellt von Ulles, 22. September 2009.

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  1. Ulles

    Ulles Benutzer

    Hallo,

    ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen...(Suchfunktion habe ich benutzt aber leider kein gewünschtes Ergebnis bekommen)

    folgendes:

    Ich möchte zu Hause einige Sprachaufzeichnungen duchführen.Bedeutet vom kleinen Text bis zu längeren Moderationen.Das soll nicht irgendwo gestreamt werden sondern über Audition 2.0 aufgezeichnet!


    Ich habe mir da schon einige gedanken gemacht und mich Informiert! Es gibt da das Mischpult http://www.thomann.de/de/behringer_xenyx_1622_fx.htm
    Dieses kann man wohl über USB anschließen.
    Hat jemand Erfahrungswerte mit diesem Gerät?Da ich einen Laptop habe, würde es sich eignen?

    Und was mich sehr interessiert, bleiben die Störgeräusche vom Laptop in der Aufnahme?Oder wird das durch das Mischpult unterdrückt?

    Welches Mikrofon würde sich am besten eignen?

    Und gibts noch anderen Möglichkeiten als über USB in den Laptop zu gelangen?bzw. ihn zu verbinden mit einem Mischpult?

    Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen!

    LG

    Ulles
     
  2. Studio Rebstock

    Studio Rebstock Benutzer

    AW: Mikro,Mischpult usw...

    Hallo Ulles,

    die Suchfunktion kann da tatsächlich etwas zickig sein, weil sie einige Suchworte als "zu allgemein" aussortiert, und wenn man die Suchstichworte breiter gestaltet, blickt man kaum noch durch.
    Da muss dann schon mal Brain 2.0 ran, und bei Deiner Anfrage erinnerte ich mich an den Thread "Ich will sprechen! Welches Mikro?".
    Klar, muss man wissen, sonst kommt man nicht drauf. ;)

    Zu Deinen Grundsatzfragen: Prinzipiell hast Du drei Möglichkeiten, nämlich ...
    1. Mikrofon (dynamisch oder phantomgespeist) > Mischpult > Soundkarte (vorzugsweise extern) > Audition.

    2. Mikrofon > USB Audio-Interface > Audition.

    3. Mikrofon mit integriertem A/D-Wandler ("USB-Mikrofon") > Audition.
    Was jetzt für Dich die geeignete Lösung ist (Platz, weitere Anschlüsse etc.), musst Du für Dich herausfinden. Geht es rein ums sprechen, muss es nicht unbedingt ein Mischpult sein, zudem der Hersteller des von Dir genannten Modells hier gerne auch mal als "Rauschinger" tituliert wird - ich reihe mich da mit ein.

    Neben verschiedenen anderen USB-Mikrofonen finde ich, als reine plug-in-Lösung, das Røde Podcaster sehr spannend.
    Du kannst den Kopfhörer direkt am Mikrofon anschließen und es fungiert als vollständige USB-Schnittstelle, d.h. Deine Ergebnisse in Audition werden Dir auch über diesen Anschluss zurück auf den Kopfhörer gegeben. Es ist ein Großmembran-Mikrofon, allerdings dynamisch.
    Dennoch vielleicht eine ganz praktische Angelegenheit für die kleine Vorproduktion am Laptop.

    Eigentlich nicht. Das Mischpult kann da gar nichts für, denn das arbeitet ja normalerweise analog vor deinem Laptop. Die Geräusche aber, Du schreibst es selbst, kommen vom Laptop.
    Ich tippe hier auf die Soundkarte, die bei Laptops onboard eher bescheidener Qualität ist.
    Also muss es der externe A/D-Wandler wuppen - sei es das Mischpult mit USB-Anschluss (das wäre dann die Ausnahme, wo das Mischpult hilft), ein anderes USB Audio-Interface oder eben integriert im USB-Mikrofon.

    Viel Erfolg! :)
     
  3. dea

    dea Benutzer

    AW: Mikro,Mischpult usw...

    Ggf. per Firewire ;) Nein, Spaß.
    Für hochwertige Sprachaufnahmen sind integrierte Sound'karten' in aller Regel wirklich nicht geeignet - weder bei Laptop- noch bei Desktop-PCs. Die A/D-Wandlung von einem externen Gerät erledigen zu lassen, ist auf jeden Fall angebracht, zumal man später die Möglichkeit hat, dieses dann auch an einem anderen Rechner oder anderen Einsatzort benutzen zu können.

    Wenn es dir nur ums Sprechen geht, sind weitere Varianten möglich, die oben nicht angegeben wurden.

    4. Reportergerät (z.B. Zoom)
    5. Mic -> USB-Audio-Interface mit Mic-/Instrumentenverstärker
    6. Mic -> MicPreAmp bzw. Channelstrip -> USB-Audio-Interface

    Erstere Variante ist die wohl kompakteste, die zweite etwas flexibler, die dritte quasi maximal variabel. Die Entscheidung dürfte vor allem davon abhängig sein, wie weit man bereit ist, Geld in hochwertige Komponenten zu investieren und "ein Gerät mehr herumstehen zu haben", woran sich manche unerklärlicherweise extrem stören. Von der Verwendung eines Mixers würde ich dann unbedingt absehen, wenn dieser nicht in Zukunft ohnehin notwendig werden sollte. Zur Produktion von Sprachbeiträgen ist er nicht notwendig. Das Geld sollte dann besser ins Mikrofon oder dessen PreAmp fließen.

    Tips zu Mikrofonen oder Geräten verkneife ich mir gezielt. Beim großen T wirst du in allen Preis- und Leistungsklassen fündig. Es gilt dann nur, für sich den technisch und finanziell gangbaren Web zu finden. Daten vergleichen, Erfahrungsberichte suchen und dann hoffen, dass es zu dir, deinen Anforderungen, Zukunftsplänen und deiner Stimme passt.

    Eine Anmerkung vlt. noch:
    Ich preferiere saubere Stromversorgungen für Audiogeräte. Das bedeutet: Ein USB-Gerät, das ausschließlich über die 5 V aus einem USB-Anschluß versorgt wird, verbietet sich schonmal. Die Anschließbarkeit eines sauberen Netzteils oder ggf. Akkupacks hilft weiter, störarmes, sauberes Audio zu erzeugen.
     
  4. Studio Rebstock

    Studio Rebstock Benutzer

    AW: Mikro,Mischpult usw...

    Für den Puristen auf jeden Fall, ja.

    Zu meiner Überraschung jedoch arbeitet meine USB-Mehrkanalsoundkarte, die offiziell "USB Audio Interface" heißt und natürlich auch einen Mikrofoneingang bietet, komplett mit der Spannung aus dem USB-Bus. Ich habe sie früher stets mit einem externem Netzteil betrieben, aber das ist im Normalbetrieb gar nicht notwendig. Erst, wenn ich ein phantomgespeistes Mikrofon dort anschließen möchte, muss das Netzteil ran.

    Unterschiede waren bislang für mich nicht hörbar.
    Auch Du bist schon in der Genuss der über diesen Weg erzeugten Audiosignale gekommen.

    Ich würde mit den "USB Bus powered" Geräten vielleicht nicht ganz so hart ins Gericht gehen.
    Es wurde allerdings schon mal an anderer Stelle diskutiert, dass gerade Laptops nicht immer die geforderte Spannung am USB-Bus bereitstellen bzw. sie fröhlich auf alle Anschlüsse aufteilen. :eek:
    Das könnte ein möglicher Pferdefuß sein.
     
  5. dira

    dira Benutzer

    AW: Mikro, Mischpult usw...

    Bei manchen Laptops sind die Störgeräusche weg wenn sie auf Akku laufen, gerade bei Interfaces mit eigenem Netzteil.

    o.g. #4 hat den Vorteil daß man den Rechner aus lassen kann, und somit keine Probleme mit Lüftergeräuschen hat.
     
  6. Ulles

    Ulles Benutzer

    AW: Mikro, Mischpult usw...

    hallo,

    habe meine bestellten sachen bekommen...ich habe mich für das behringer xenyx 1622 fx endschieden...

    dort habe ich ein problem!man kann dieses mischpult über usb an den pc/laptop anschliessen...soweit kein ding!

    an dem adapter (usb) den pultes gibts zwei bereiche...einmal input und einmal output mit jeweils einem weißen und roten eingang (L+R)...an dem adapter verwende ich input als verbindung zum laptop und output für lautsprecher...

    nur wo stecke ich die anderen 2 (weiß und rot) endungen des kabels am mischpult ein?

    es gibt so wie ich das sehe am mischpult selbst nur einen bereich der diese eingänge zur verfügung hat..es ist der cd/tape in-output bereich...wenn ich es so versuche kommt die aufnahme auch in audition an aber sehr sehr leise und es schlägt fast gar nicht aus in audition...

    desweiteren sind dann störgeräusche in der aufnahme!

    kann mir jemand sagen ob ich und was ich falsch mache??

    lg
     
  7. StageManager75

    StageManager75 Benutzer

    AW: Mikro, Mischpult usw...

    Dass man Dir von dem Teil explizit abgeraten hat hast Du aber mitbekommen??? Kopfschüttel.
    Das könnte manche derer, die Dir gute und brauchbare Tipps gegeben haben dazu verleiten, ihre Hilfsleistungen massiv einzuschränken. Kurz gesagt: "selbst schuld".

    Nichtsdestotrotz kriegt man auch mit B-Produkten eine grundsätzlich funktionierende Signalkette hin, also sollte Dein Problem in den Griff zu kriegen sein.

    Mal abgesehen davon dass sich die Behringer-Anleitung an dem Punkt tatsächlich ausschweigt (die Anleitung zu diesem Produkt fasst zu viele verschiedenartige Mischpulte zusammen - ungewöhnlich für die sonst gute Doku von B...) habe ich massiv Probleme, Deine Äußerungen nachzuvollziehen.
    Soweit ich weiß liefert B bei dem Pult einen EXTERNEN USB-Adapter mit. Korrekt?
    Dieser USB-Adapter hat ein Stereo-Päärchen IN (also zum PC) und eines OUT (also Sound vom PC raus). Das sind bei Dir scheinbar Cinch-Anschlüsse (oder Chinch? Ich kann mir das nicht merken.)
    Ein IN der USB-Audio-Karte erwartet logischerweise ein Signal vom OUT Deines Mischpults. Je nachdem, welche Adapter Du zur Verfügung hast wären das "Tape Out" oder "Main Out".
    Das Signal OUT der USB-Karte muss nicht zwangsläufig zum Pult. Zum Abhören Deines Gesprochenen könnte es gut sein, dass diese Leitungen in einen AUX-Eingang Deiner Stereoanlage münden oder ein paar ordentliche Aktivmonitore, Kopfhörerverstärker... angeschlossen sind.

    Frei nach dem Spruch "kaum macht man's richtig, schon klappts" würde ich jetzt frech behaupten: Ja, Du machst was falsch und zwar beim Anschluss des Adapters.

    Schade, dass Du Dein Geld in ein Pult investiert hast, dass nach einhelliger Meinung auch von Amateuren (die, die das Laienstadium hinter sich gelassen haben) nicht zum Vorproduzieren für Radio geeignet ist. Die B-Kisten mögen für den Live-Betrieb gehen, also wenn Rauschen im Publikumsgeräusch untergeht, aber für Dinge, die mein "Kunde" ggf. auf dem Kopfhörer im stillen Kämmerchen hört...
    Die FX-Section kannste übrigens für Wort-Vorproduktion auch in die Tonne kloppen. Die Hall-Effekte sind auch nur im PA/Live-Betrieb brauchbar.
     

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