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Mod und Coaches

Dieses Thema im Forum "Radioszene Deutschland" wurde erstellt von RX7, 29. April 2003.

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  1. RX7

    RX7 Benutzer

    Wenn man mal so sinniert wird eigentlich klar in welche Sackgasse das ganze coaching und die Beraterei geführt hat.
    Mods und Coaches/Berater sind sich nur in ganz wenigen Glücksfällen grün und arbeiten sinnvoll zusammen.
    Oftmals ist eher Mißtrauen, Neid, Engstirnigkeit und Dünnhäutigkeit auf beiden Seiten prägend.

    Die Coaches die mit den Mods arbeiten sollen, müssen oder gar wollen sind meistens nicht mehr on air.
    Im schlimmsten Fall waren sie es sogar nie.
    Besserwisserei und Bevormundung geht natürlich den Mods, die ja dort stehen, wo die Coaches gern waren oder gewesen wären, oft tierisch auf und an die Nerven.
    Wozu also das Ganze?

    Ein guter Moderationscoach genießt das absolute Vertrauen des Mods.
    Rechtfertig er dies oder ist er heimtückisch, denn er muß ja den PDs und GFs Bericht liefern.
    Außerdem steuert der coach, der an Folgeaufträgen interessiert ist, die Gespräche immer im Sinne der Auftraggeber und seltenst im Sinne der Mods.

    Eure Meinungen und Erfahrungen?

    Mal wirklich fernab von der finanziellen Kiste, wann hat ein Modcoach nen guten Job gemacht?

    Mein Vorschlag:
    Coaching intern fördern
    Die Mods bestimmen einen wechselnden coach.
    Kann ein Mod sein, kann aber auch der Wortchef, Redakteur, Producer sein.
    Airchecks nur in großer Mod-Runde mit PD evtl GF.
    Denn, was gibt es außer Eitelkeiten schon zu verlieren?
     
  2. hans

    hans Benutzer

    Erfolgreiches Coaching funktioniert nur über Freiwilligkeit.

    Ich kann nur dem einen Rat geben, der ihn auch hören will, sonst hat der ganze Beratervertrag keinen Zweck.

    Ein Berater, der vom Unternehmen bezahlt wird wäre bescheuert, wenn er nicht im Interesse des Unternehmens arbeitet. Das in (guten) Unternehmen die Ziele des Unternehmens und die der Mitarbeiter trotzdem in Einklang zu bringen sind ist ja durchaus bekannt.

    Intern/extern : Meiner Meinung nach ist einer der Hauptjobs für die man einen Coaches neben Feedback/Motivation/strat.Ausrichtung von Mods bezahlt, die Äusserung seinet (fundierten) externen Meinung.. seine Sichtweise von Problemen etc... die nicht durch die jahrelange betriebsblinde Brille geprägt ist...

    Gruppenairchecks sind absolut unsinnvoll... je nach gesundheit der firma läd da entweder jeder seinen Frust ab, oder keiner sagt was weil man sich nicht gegenseitig in die Pfanne hauen will.. mal ganz abgesehen davon, dass die wenigsten Menschen in Redaktionen je eine Schulung ueber sinnvolles Feedback genossen haben.

    Wechselnde Coaches halte ich auch nicht für das Gelbe vom Ei. Erfolg basiert (oft) auf Kontinuität. Auch was Coaches/Berater angeht.
     

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