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Nackenbügelmikrofon / Mikrofonvorverstärker

Dieses Thema im Forum "Internetradio- und Heimstudio-Hardware" wurde erstellt von S@pp, 25. November 2009.

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  1. S@pp

    S@pp Benutzer

    Hallo,
    ich bin an einem Nackenbügelmikrofon wie abgebildet interessiert!

    TOM-Audio Headset HS-2411
    #mit Anschlusskabel für Sennheiser Taschensender (3,5mm-Klinkenstecker)
    # Übertragungsbereich: 50 bis 16.000 Hz
    # SPL: max. 135 dB
    # Versorgungsspannung: 1,5 bis 12 V (Phantomspannung)
    # Impedanz: 1 kΩ
    # Empfindlichkeit: -46 dB

    [​IMG]

    Hat jemand Erfahrung damit?

    WICHTIG!!
    Ich möchte ein solches Mic an einem PC, abwechselnd/wahlweise, je nach Bedarf mit einem dynamischen Mikrofon (AKG D5) betreiben und bräuchte daher wahrscheinlich einen Mikrofonvorverstärker ??
    ..wenn ja, was wäre ein preisgünstiger Mikrofonvorverstärker der für beide Mikrofone geeignet wäre? (z.B. Behringer MIC Ultragain ? )

    Zusatzfrage: ..gibt es ein solches Mikrofon auch ohne Phantomspannung zu kaufen? (Klinkenstecker_3,5mm für PC-Mic-Eingang) Wenn ja, wo?
     
  2. dea

    dea Benutzer

    AW: Nackenbügelmikrofon / Mikrofonvorverstärker

    Bevor du unter der großen Überschrift Obst Äpfel und Birnen verbuchst, sei dir gesagt, dass es sich den Technischen Daten nach bei diesem Teil wohl "lediglich" um eine (überteuerte?) Elektret-Kapsel handelt. Das heißt, dass die angegebene "Phantomspeisung" beileibe keine solche wie bei richtigen Kondensatormikrofonen ist und dir ein entsprechender Mikrofonverstärker nichts nützt, weil dieser normalerweise keine Tonaderspeisung für Elektretkapseln bereitstellt.

    Gibt's auch, allerdings gibt die Kapsel naturgemäß so wenig Spannung ab, dass sie sich zum Anschluß an einen PC nicht eignet. Ihr Signal muss mit einem richtigen Vorverstärker zunächst auf (Line-) Pegel gebracht werden.
     
  3. kranich

    kranich Benutzer

    AW: Nackenbügelmikrofon / Mikrofonvorverstärker

    Wie dea richtig bemerkt, hat die Stromversorgung des Mikros mit Phantomspeisung nichts zu tun. Vielmehr handelt es sich um eine Tonaderspeisung, die bei Soundkarten, MD-Recordern und Taschensendern auch am Mikrofoneingang anliegt. Gemessene Werte liegen bei 2,3 - 5V. Damit sollte das Mikro auch an einer Standard-Soundkarte funktionieren.

    Eine Empfindlichkeit von -46 dB ergibt einen Signalpegel (Leerlauf-Übertragungsfaktor) von ca. 5 mV/Pa, was durchaus OK ist und etwa dem doppelten Pegel eines AKG D5 entspricht. Wenn der Mikrofoneingang bzw. die Soundkarte selbst einigermaßen brauchbar ist, dann könnte das Ergebnis Hobbyansprüchen schon genügen.


    Vom Anschluss des dynamischen AKG an den Soundkarteneingang ist allerdings (nicht nur wegen des niedrigeren Pegels) dringend abzuraten. Die anliegende Gleichspannung von ca. 5V tut weder der Schwingspule noch dem resultierenden Klang wirklich gut. Eine Entkopplung durch einen MKT-Kondensator (ca. 10 µF sollten reichen) schont zumindest das Mikrofon.
    Professionelle Vorverstärker mit 5V Tonaderspeisung für Elektreten sind mir zumindest nicht bekannt. Aber vielleicht hilft ja dieser Adapter weiter.

    http://www.schlotzhauer-versand.de/...apter?osCsid=c04ac010efc4bb6cd4051bbbd47d6695

    LG Stefan
     
  4. S@pp

    S@pp Benutzer

    AW: Nackenbügelmikrofon / Mikrofonvorverstärker

    Ich habe das AKG-Mic bisher über einen Hercules-DJ-Controller (MK2) betrieben, von dort in den PC-Line in, jedoch ist es irgendwie zu leise (Mic-Regler auf Anschlag) und vom Klang auch nicht sauber!
    Wenn ich von dem Controller in einen Mixer (an dem das AKG-Mic angeschlossen ist) , und vom Mixer in den PC-Line In gehe??
     
  5. dea

    dea Benutzer

    AW: Nackenbügelmikrofon / Mikrofonvorverstärker

    Das wundert mich nicht. Wie schon gesagt: Dynamische Mikrofone liefern sehr schwache, empfindliche Signale ab. Für ein klanglich gutes Ergebnis muss ein entsprechend angepasster und möglichst rauschfreier Verstärker benutzt werden, sonst wird das nichts.
    In einem Mixer ist normalerweise ein zumindest brauchbarer Verstärker drin, der aus dem Signal des dynamischen Wandlers etwas machen kann. Somit wäre das wohl die bessere Lösung.

    Mit dem von dir primär preferierten Nackenbügelteil jedenfalls wirst du sicher nicht glücklich werden, erst recht nicht als Nicht-Bastler. Die Problematik mangelnder Flexibilität bezüglich seiner Anschlussmöglichkeiten wird dich immer wieder einholen.
     
  6. S@pp

    S@pp Benutzer

    AW: Nackenbügelmikrofon / Mikrofonvorverstärker

    Was wäre ein solcher geeigneter, brauchbarer Vor/Verstärker für ein solches Mikrofon? (AKG D5)
    Einen Mixer brauche ich eigentlich nicht!
     
  7. dea

    dea Benutzer

    AW: Nackenbügelmikrofon / Mikrofonvorverstärker

    Mikrofonverstärker gibt es von 50 € bis weit in den vierstelligen Bereich hinein. Hierzu musst du dich einfach mal durch die unendliche Produktvielfalt beim großen T klicken und in aller Ruhe belesen. Dort findest du auch Tutorials, die dir beim Verständnis der Technischen Daten helfen, die da jeweils angegeben sind. Du tust auch gut daran, die entsprechenden Seiten dort unter "Mikrofone" zu lesen. Dort werden die Wandlertypen, ihre Eigenheiten und ebenfalls technische Begriffe verständlich beleuchtet.

    Von "Röhrenverstärkern" im untersten Preissegment rate ich aber immer gern ab. Die dort üblicherweise verwendeten Schaltungstechniken haben mit einem Röhrenverstärker nämlich nichts zu tun, ergo kann man bei solchen Geräten von den fragwürdig hochgelobten Vorteilen einer Röhre niemals profitieren. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass zum Beispiel so ein Behringer MIC-800 (billiger gehts nicht) grundsätzlich funktioniert. Eine Empfehlung soll das aber keinesfalls sein. Ich durfte nur die Feststellung machen, dass er aus einem Bühnenmikrofon ein grundsätzlich brauchbares Signal "zaubern" kann.
     

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