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Netzteil-Kondensatortausch im Optimod 9000A/1

Dieses Thema im Forum "Studio- und Sendertechnik" wurde erstellt von Hinztriller, 09. August 2010.

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  1. Hinztriller

    Hinztriller Benutzer

    Hallo AC-DC-Fraktion,

    nach gut 30 (!) Jahren hat es einen der Netzteilkondensatoren aus meinem Optimod 9000A/1 gelüpft (es hält auch nix ewig....). Schöner großer axialer 5000 MFD / 50 Volt Trümmling von Mallory. Austausch ist in sofern ein Problem, dass ich kein von den werten passendes Gegenstück gefunden hab in den mir bekannten Elektronikversandhäusern. Gängig wären 4700µV / 50 oder 63V. Kann man den kapazitätsmässig etwas schwächeren Kondensator ungestraft einbauen? Oder darf's auch etwas mit mehr "Pfupf" sein?

    ftp://ftp.orban.com/9000A1/9000_Operating_Manual_r.02.pdf

    Powersupply ist auf Seite 151 beschrieben.
     
  2. dea

    dea Benutzer

    AW: Netzteil Kondensatortausch im Optimod 9000A/1

    Wenn sie sich platzmäßig unterbringen ließen, würde ich der Kiste Kondensatoren mit etwas höherer Kapazität und Spannung verpassen (6800 oder 10.000µ / 63V). Dem Trafo und der Graetz-Brücke ist das ziemlich sicher Wurst. 4.700 µ sind zwar nicht wesentlich weniger als die originalen 5.000, die Restwelligkeit des Netzteils jedenfalls würde dadurch aber keinesfalls niedriger.
     
  3. Hinztriller

    Hinztriller Benutzer

    AW: Netzteil Kondensatortausch im Optimod 9000A/1

    Merci für den Tipp. Platzmässig müsste es gehen. Die jetzigen Kondensatoren belaufen sich auf 85x35mm
     
  4. Hinztriller

    Hinztriller Benutzer

    AW: Netzteil-Kondensatortausch im Optimod 9000A/1

    Kurzes Feedback: Jetzt sind 10000µF mit 63V drin => Spielt perfekt. Danke nochmals.
     
  5. Testbild

    Testbild Benutzer

    AW: Netzteil-Kondensatortausch im Optimod 9000A/1

    Kleiner Nachtrag bzw. Kommentar:

    4700uF/50V reicht völlig aus.

    Spannung: Laut Manual (S. 96) beträgt die unstabilisierte Spannung 24V, ohne Last möglicherweise etwas mehr (30V?). 50V Spannungsfestigkeit sollten auf jeden Fall reichen.
    Kapazität: Elkos haben generell hohe Kapazitätstoleranzen, damals typisch -20%/+50%. Eine höhere Kapazität verlängert lediglich die Pufferzeit bei Netzspannungsaussetzern oder -einbrüchen.

    Die Stabilisierung mit dem LM723 und LM301 regelt hier jegliche Brummspannung heraus, vor allem wenn die Eingangsspannung so hoch liegt. Die Restwelligkeit auf den Ausgangsspannungen dürfte bei wenigen Millivolt liegen.
     

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