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Neue Idee: Baukasten-Radioprogramm

Dieses Thema im Forum "Radioszene Deutschland" wurde erstellt von Pianist_Berlin, 23. November 2006.

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  1. Pianist_Berlin

    Pianist_Berlin Benutzer

    Schönen guten Tag an alle Mitlesenden!

    Mir ist vorhin eine spontane Idee gekommen, die ich hier mal gleich zur Diskussion stellen möchte. Ausgangslage: Im Zeitalter kleiner Mp3-Player stellen sich die Leute ihr Musikprogramm für zuhause oder unterwegs selbst zusammen, vermissen dann aber Nachrichten und sonstige Wortbeiträge. Wählen sie jedoch einen Sender mit passendem Wortprogramm, gefällt ihnen oftmals die Musik nicht. Beispiel aus Berlin: Das RBB-Stadtradio 88acht brachte immer schon gute Wortbeiträge, aber vielen gefielen die Schlager nicht. Heute, nach der Reform, bringt "Radio Berlin 88acht" immer noch gute Wortbeiträge, aber den Leuten gefällt der Pop nicht. Ähnliche Situationen wird es auch in anderen Sendegebieten geben.

    Nun meine Idee: Technisch wäre es heutzutage kein Problem, den Leuten ein "Baukasten-Programm" anzubieten, wenn man dafür entsprechende Geräte konstruiert. Dann könnte sich der Hörer sowohl im Auto als auch im Hause sein eigenes Musikprogramm zusammenstellen, welches dann lokal in seinem Gerät abgespielt wird. Um dann entsprechende Wortbeiträge zu hören, unterbricht das Gerät automatisch die Musikwiedergabe und schaltet die Nachrichten zur vollen Stunde, Wetter und Verkehr durch. Jeder Hörer kann in einem Steuerungsmenü ankreuzen, welche Art von Wortbeiträgen er durchgeschaltet haben möchte: Nachrichten, Wetter, Verkehr zur vollen Stunde, Verkehr bei Bedarf auch zwischendurch, Beiträge zu aktuellen Themen der Region, Themen aus Deutschland und der Welt, Sportthemen, Kulturthemen und so weiter. Immer, wenn ein Beitrag zuende ist, kommt ein Impuls, der dann im Gerät einen lokal vom Nutzer gespeicherten Musiktitel startet. Voraussetzung ist, dass jede ARD-Anstalt auf einer Hörfunkwelle ein Programm ausstrahlt, welches ausschließlich aus Wortbeiträgen besteht und wo zusätzliche digitale Meta-Daten übertragen werden, mit denen dann die lokale Musikwiedergabe im Empfänger gesteuert wird. Das kann sogar so weit gehen, dass das System z.B. vor den Nachrichten zur vollen Stunde ein Stück passender Länge wählt, damit nicht kurz vor dem Ausblenden noch ein neuer Titel beginnt.

    Konkretes Beispiel:

    Jemand fährt mit dem Auto von Berlin nach München. Er hat in seinem Gerät ein Repertoire von 20 Stunden Musik aller Richtungen und mag alles gleich gerne, daher wählt er die "Zufallswiedergabe". Zwischendurch möchte er aber auf jeden Fall zur vollen Stunde die Nachrichten und das Wetter, er möchte außerdem aktuelle Kurzbeiträge aus der jeweiligen Region, Deutschland und der Welt hören, hat aber mehr Interesse an Politik als an Sport. Verkehrsfunk möchte er nicht, weil diese Aufgabe per TMC von seinem Navi übernommen wird. Außerdem gibt er vor, dass er insgesamt einen Wortanteil von etwa 20 Prozent haben möchte. Das System muss also nach den Präferenzen des Nutzers gewichten, welche Beiträge es durchlässt und welche nicht.

    Unser Fahrer fährt nun los, das Gerät empfängt die Baukasten-Welle vom RBB, er hört die ersten Titel von seinem eingebauten Mp3-Player. Zur vollen Stunde blendet der aktuelle Titel (vom Sender gesteuert) aus und es kommen die Nachrichten. Nach dem Wetter wird das nächste Zufalls-Stück per "Fernstart" ausgelöst. Derweil läuft ein Sport-Beitrag, welchen der Hörer ja nicht haben will. Der übernächste Musiktitel blendet ferngesteuert runter, es kommt die Anmoderation für einen Beitrag über die aktuelle Bundestagssitzung, während der Moderation blendet die Musik ganz aus und es startet danach der Beitrag. Am Ende des Beitrages startet automatisch die nächste Zufallsmusik vom Mp3-Player. Und immer so weiter. Vom Wechsel zwischen den Anstalten merkt der Fahrer nichts, weil sich das Gerät dank GPS immer den Sender sucht, in dessen Bereich man sich gerade bewegt. So erhält unser Fahrer dann im BR-Sendegebiet schon einen Vorbericht von der Messe, zu der er gerade fährt.

    Auf diese Weise erhält jeder das Programm, welches er sich wünscht. Er hat seine eigene Musik, die jeweils von aktuellen Wortbeiträgen unterbrochen wird. Die Steuerung und Auswahl erfolgt automatisch. Was haltet Ihr von dieser Idee?

    Matthias
     
  2. ontrium

    ontrium Benutzer

    AW: Neue Idee: Baukasten-Radioprogramm

    ernsthaft: ich sehe es auch so kommen. oder zumindestähnlich: der istore als schaltzentrale. bei mir ist es mittlerweile ja auch schon so, daß ich das normale radio nicht mehr ertrage. ich höre mir meine musik auf die ich gerade lust habe im ipod an, und wenn wort dann auch gerne mal swr1-leute im podcast. und wieso sollte man sich nicht im istore alles auftanken was man für den tag braucht. eine automation schaltet dann alles zusammen.
     
  3. Clausel

    Clausel Benutzer

    AW: Neue Idee: Baukasten-Radioprogramm

    Ist keine neue Idee sondern lediglich die Idee zur Adaption eines per Internetradio on demand Angebots bereits existierendem Projekt.

    Meines Erachtens kein zu realisierendes Konzept in Verbindung mit UKW für unterwegs, vielleicht in ferner Zukunft mit einem UMTS-Nachfolge-Modell fürs Auto.
     
  4. Pianist_Berlin

    Pianist_Berlin Benutzer

    AW: Neue Idee: Baukasten-Radioprogramm

    Warum soll das über UKW nicht gehen? An sich kann man die dafür nötigen Meta-Daten per RDS übertragen. Sind doch ganz einfache Botschaften wie "ich bin ein Politik-Beitrag" oder "ich bin ein Verkehrshinweis" oder "Startimpuls für lokales Musikstück".

    Matthias
     
  5. Radiocat

    Radiocat Benutzer

    AW: Neue Idee: Baukasten-Radioprogramm

    Du wirst lachen, aber genau dieser Gedanke spukt mir auch schon seit längerem im Kopf rum, und zwar seit es diese Costum-made-Musikkanäle von yahoo etc. gibt.
    D.h. der Interessent legt einmal im Internet seine Grundeinstellungen fest (Wohnort, Alter, Interessen, Musikpräferenzen) und bekommt dann ein auf ihn zugeschnittenes Programm, aus dem er dann natürlich immer wieder einzelne Module ergänzen oder entfernen kann. Interessant könnte dies durchaus auch für Reklametreibende sein, da sie so ihre Streuverluste erheblich minimieren können.
    Technisch sollte sowas zukünftig ja auch über DMB realisierbar sein, wer hier nicht mitmacht, kann es ja per Stream nutzen und es dann über diese "Minisender" im eigenen Haus verbreiten.

    Ich weiss nur nicht, ob sich das dann wirklich wie ein Radioprogramm anhört, denn die Livemoderation gäbe es dann ja wohl nicht.
     
  6. Pianist_Berlin

    Pianist_Berlin Benutzer

    AW: Neue Idee: Baukasten-Radioprogramm

    Doch, in meinem Konzept gibt es die. Jeder Beitrag wird anmoderiert, nötigenfalls auch mit einem Nachsatz abmoderiert, danach kommt dann der Startimpuls für mein nächstes Musikstück. Für die Moderation bedeutet das: Man darf sich nie auf was anderes als den gerade zu sendenden Beitrag beziehen, also keine Hinweise auf einen Beitrag, der später läuft und auch keinen Hinweis auf ein Thema, welches vor einer Stunde dran war. Denn man kann nicht wissen, ob der einzelne Hörer das gehört hat oder hören wird. Und man muss zwischen den einzelnen Beiträgen eine deutliche Pause machen, so ein paar Sekunden eben, um der hörerseitigen Technik die Gelegenheit zu geben, sich ein- oder auszuklinken.

    Also muss das Programm einfach in klare Blöcke aufgeteilt werden, das ist das ganze Geheimnis.

    Matthias
     
  7. Radiowaves

    Radiowaves Benutzer

    AW: Neue Idee: Baukasten-Radioprogramm

    Ist prinzipiell seit Jahren möglich, dank RDS-PTY und EON. Kennzeichnung von Nachrichten oder Musiksparten mittels PTY ist kein Problem, EON übermittelt diese Informationen auch in Programme "befreundeter" Ketten. Zumindest Sony hat(te?) stationäre UKW-Tuner auf dem Markt, die in der Lage waren, EON auszuwerten und z.B. zu Nachrichten auf eine andere Kette umzuschalten oder AFAIR auch via Steuerkabel z.B. die CD-Wiedergabe zu beenden und den Verstärker auf Tuner umzuschalten.
     
  8. Schnittchen

    Schnittchen Benutzer

    AW: Neue Idee: Baukasten-Radioprogramm

    Anscheinend haben wir alle irgendwie die selben Ideen im Hinterkopf rumspuken, denn ich habe vor ein paar Tagen einen Tread mit dem selben Thema in den Raum geworfen.
    (Radio der Zukunft)
    Aber anscheinend hab ich es net ganz so gut verpackt wie Du, denn ich bekomm relativ viele Antworten die in Richtung der Optik der Geräte abzielen...grins

    Ich denke so etwas wäre die Rettung für unser geliebtes Radio. Denn schließlich sind es doch die Inhalte, die uns von einem mp3-Player auf Dauer unterscheiden werden!
     
  9. Klotzkopf

    Klotzkopf Benutzer

    AW: Neue Idee: Baukasten-Radioprogramm

    Bin ich der einzige, dem vor dieser Vorstellung graut, der fürchtet, sollte es wirklich einmal so oder so ähnlich kommen, es würden ihm die letzten hörenswerten Programme genommen, die sich dadurch auszeichnen, dass nicht nur die Wort-, sondern auch die Musikredaktion gute Arbeit leistet, den Hörer, wenn mal das so will, über Neuigkeiten informiert, ihm Hintergründe liefert; der davon überzeugt ist, dass es keinen idealen Wortanteil gibt, den man mal schnell vor der Abfahrt festlegt; der bisher darauf vertraut hat, dass er über wichtige aktuelle Themen ausführlicher informiert wird, als dies bei dünner Nachrichtenlage der Fall ist; der neue Musik noch immer übers Radio kennenlernen möchte?
    Ja?
    Dann könnte es tatsächlich einmal so weit kommen, aber ich wüsste nicht, wieso so ein Modell außerhalb Deutschlands Erfolg haben sollte. Ihr wisst schon: Hörgewohnheiten und so.
     
  10. hm

    hm Benutzer

    AW: Neue Idee: Baukasten-Radioprogramm

    Ah, endlich, Klotzkopf, endlich bringt mal jemand angemessene Kritik.
    Und mir fällt dabei noch was anderes ein: Das Wir-Gefühl. Denn das fehlt bei dieser Art der Berieselung völlig! Und davon lebt das Radio bei mir. "Hast du das Interview heute mittag auf radioeins gehört?" fragt mich da ein Freund. Und ich kann antworten: "Ja, war das nicht genial?!"

    Man hat auch immer ein Super-Gesprächsthema, wenn man mit gleichgesinnten Freunden, Bekannten oder Kollegen über ein gemeinsames Hörerlebnis redet. Da lief die Musik, die ganz toll ist, wie hieß der Interpret von kurz vor halb zwölf nochmal?

    Ne, also so nett die Idee ist, aber Retortenradio wäre für mich und viele andere nicht akzeptabel. Es fehlen zwar die Ausschaltimpulse, aber in erster Linie fehlen auch die Einschaltimpulse. Denn ich schalte Radio ein, um Radio zu hören.
     
  11. StabsstelleIV

    StabsstelleIV Benutzer

    AW: Neue Idee: Baukasten-Radioprogramm

    Im Ansatz betreibt der WDR über DAB ein Projekt in diese Richtung; die WDR2-Wortbeiträge (leicht zeitversetzt) ummantelt mit Klassik.
     
  12. Clausel

    Clausel Benutzer

    AW: Neue Idee: Baukasten-Radioprogramm

    Oh, das unglaublich tolle RDS-Feed :D
    Ein grauen für jeden Benutzer eines 0815 Autoradios.
    Mit ordentlichem Display und einer Benutzerfreundlichkeit, die angemessen ist, kenne ich persönlich kein günstiges Modell, aber lass mich gerne eines Besseren belehren
    Gruß
     
  13. Pianist_Berlin

    Pianist_Berlin Benutzer

    AW: Neue Idee: Baukasten-Radioprogramm

    Nein, also für die Realisierung meiner Idee müssten ausdrücklich neue Geräte konstruiert werden, welche die Funktionen eines Radios, TMC-Tuners, Navigationsgerätes, Mischpultes und MP3-Players in sich vereinen. Ich bin mir aber sicher, dass man sowas im Rahmen eines Doppel-DIN-Gerätes (wie beim RNS-E oder COMAND) hinkriegen könnte, da ist ja schon heute fast alles drin, was man dafür braucht. Ganz neu wäre eben nur der Mischer, der aus den beiden Quellen Radio und MP-3 für den Hörer das fertige Programm mischt.

    Matthias
     
  14. monotonie

    monotonie Benutzer

    AW: Neue Idee: Baukasten-Radioprogramm

    Wie hier schon mehrfach erwähnt, ist die Idee keineswegs neu und bietet RDS bereits seit Jahren alles, was zur Realisierung dieses Konzeptes notwendig wäre. Wie das funktioniert, beweist jedes bessere RDS-Radio, das im TP-Modus automatisch bei Verkehrsmeldungen (PTY Verkehr wird ausgestrahlt) das laufende Radioprogramm, den CD- oder MP3-Player unterbricht und auf den Verkehrsfunk umschaltet und anschließend wieder zurück. Mit RDS-EON geht das dann nicht nur mit dem CD- oder MP3-Player, sondern auch mit anderen Radioprogrammen des gleichen Netzwerks. Da braucht man keinen Mischer, nur einen Umschalter, höchstens noch ein paar Zusatzfunktionen für sanfte Aus-und Einblendungen des Wunschprogrammes, eventuell auch Zwischenspeichern und zeitversetzt hören von Inhalten.

    Und auch für das PTY News funktioniert das mit manchen Geräten, die dafür dann eine News-Taste haben. Daß das mit der News-Kennung funktioniert hab ich schon vor Jahren mal beim ORF beobachtet, wo dann zu den Nachrichten zur vollen Stunde per EON von FM4 zu Ö3 geschaltet wurde und anschließend wieder zurück. Und auch bei den Nachrichten von Antenne Bayern hatte ich 'ne dynamische News-Kennung bemerkt, so daß man sich nicht deren Dudelei anhören mußte...

    Für andere Programmartkennungen außer News und Verkehr hab ich sowas bei Autoradios noch nicht gesehen. Mein Heimstereoanlage kann EON für beliebige RDS-PTY, allerdings wenig komfortabel zu bedienen und nur für die Programme im Programmspeicher und nicht für's CD-Hören. Und es geht auch nur eine einzige Programm-Art anzuwählen, zu der umgeschaltet werden soll.
    Die meisten RDS-tauglichen Radios können leider nicht mal das.
    Eine Einschränkung sind allerdings auch die für RDS festgelegten Progammartkennungen, allerdings mit "News", "Info", "Affairs", "Education", "Sports" u.ä. käme man schon recht weit.
    Insofern wären bessere RDS-Geräte gefragt, warum die ausgerechnet jetzt kommen und sich am Markt durchsetzen sollten, wär mir rätselhaft Auch bei DAB/DMB hab ich so meine Zweifel, ob sowos kommen wird.
    Das große Problem ist, daß die meisten Stationen keine dynamischen PTY-Kennungen ausstrahlen, sondern, wenn überhaupt, dann rund um die Uhr die selben PTY-Kennungen: Bayern 2 sendet rund um die Uhr "Culture" und Bayern 4 "Classic" (auch wenn Jazz läuft...). Lediglich beim Deutschlandradio macht(e?) man sich die Mühe des dynamischen PTY. Da täte das Baukastenprogramm mit dem passenden Endgerät eventuell funktionieren, zumindest auf der A9 zwischen Berlin und Nürnberg (danach nur noch stückchenweise wegen Versorgungslöchern).
    Aktuell kann ich das aber leider aus verscheiden Gründen nicht testen.
     
  15. Lt.Cmdr.Lee

    Lt.Cmdr.Lee Benutzer

    AW: Neue Idee: Baukasten-Radioprogramm

    also egal, wie man das kind jetzt nennt, ungeachtet der tatsache, ob es möglich ist bzw wie es möglich ist....
    die krux daran liegt in der interaktion mit dem hörer.

    nicht jeder radiohörer ist auch technisch so versiert, daß er zum ersten überhaupt versteht, worum es dabei gehen soll und zweitens müsste er sich ein entsprechend taugliches gerät auch kaufen.

    wenn ich mit ansehe, wieviel (grade etwas ältere menschen) noch mit kassetten-radio im auto durch die gegend fahren bzw wieviel mit dem begriff podcast überhaupt etwas anfangen können.....wieviel ihren ipod schon in der schublade verstauben lassen, weil sie ihren musikpool schon zum dritten mal durchgehört haben.....*amkopfkratz*

    neee, datt iss'n randgruppen-feature für freaks, welches kaum grössere verbreitung erleben dürfte.
     
  16. AirwaveMHz

    AirwaveMHz Benutzer

    AW: Neue Idee: Baukasten-Radioprogramm

    Ich sag euch einen Punkt, warum das sich nicht durchsetzen wird: Der Hörer ist schlicht zu faul. Er müsste sich ja ständig um aktuelle Beiträge und die jeweils für ihn passende Musik kümmern, quasi jeden Tag überlegen, was er denn eigentlich hören möchte, und das ist ihm zu viel Aufwand.

    Punkt 2, bereits erwähnt: Man müsste sehr technisch versiert sein. Also wirklich nur was für Freaks.

    Punkt 3: Ich glaube kaum, dass sich das wie Radio anfühlen würde. Es wäre ein zusammengeschustertes Plastikprogramm, das nie richtig zusammenpassen würde und einen auf Dauer glaube ich nicht zufriedenstellen würde. Es fehlen die Programmelemente, es fehlt das Zeitgefühl (die Podcast-Nachrichten kommen dann ja sicher nicht zur vollen Stunde), es gibt keinerlei Übergang vom Beitrag zur Musik usw.

    Es wäre die komplette Individualisierung des Radios, aber so funktioniert es eben nicht. Ich wage zu behaupten, dass niemand lange Spaß an einem solchen hölzernen Programm hätte.

    Ich finde, genau der andere Weg ist richtig: Man muss deutlich rausarbeiten, was das Radio dem ipod voraus hat. Da versagen leider die meisten Stationen. Hab ich schon mehrfach näher ausgeführt, ich verzichte heute mal drauf.

    @Lt Cmdr Lee - Obwohl ich dir zustimme - eine Anmerkung muss sein: Ich bin stolz auf mein Kassettenradio im Auto und werde es auch freiwillig nicht hergeben ... und ich bin noch sehr, sehr weit von der Rente entfernt :)
     

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