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Neuer Privatradio-Gesetzesentwurf

Dieses Thema im Forum "Radioszene Österreich" wurde erstellt von radio_watch, 20. April 2004.

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  1. radio_watch

    radio_watch Benutzer

  2. listener_no4

    listener_no4 Benutzer

    AW: Neuer Privatradio-Gesetzesentwurf

    <i>Sonderregelungen für bundesweite Zulassungen
    § 28d. (1) Personen und Personengesellschaften desselben Medienverbundes dürfen denselben Ort
    des Bundesgebietes, abgesehen von technisch unvermeidbaren Überschneidungen (spill over) im Wege
    einer bundesweiten Zulassung nur einmal versorgen.</i>

    heißt das, dass nrj zukünftig wien nicht mit 2 formaten versorgen darf, und somit wahrscheinlich die 104,2 abgeben wird?
     
  3. listener_no4

    listener_no4 Benutzer

  4. DX-Project-Graz

    DX-Project-Graz Benutzer

    AW: Neuer Privatradio-Gesetzesentwurf

    Na dann können sie ja Köflach/Gössnitzberg abschalten! Der ist unnötig. Vom Nordwesten der Schöckl, vom Süden der Eibiswald/Hadernigg, vom Südwesten Koralpe...
     
  5. radio_watch

    radio_watch Benutzer

    AW: Neuer Privatradio-Gesetzesentwurf

    Es steht doch "im Wege einer bundesweiten Zulassung nur einmal versorgen" - damit ist es doch durch durchaus Möglich, eine bundeweite Zulassung zu haben und daneben auch eine lokale zu betreiben.

    Definitiv nicht möglich soll es sein, mit einer bundesweiten Zulassung eine Doppelversorgung herzustellen.
     
  6. andimik

    andimik Benutzer

    AW: Neuer Privatradio-Gesetzesentwurf

    @ DXPG:

    Du meinst die Antenne Steiermark. Ob das dann unter diesen Paragrafen fällt, weiß ich nicht.

    Ist Eibiswald schon in Betrieb?

    Und die Koralm wird nach Osten eher ausgeblendet sein, oder?
     
  7. Kleetschi

    Kleetschi Benutzer

    AW: Neuer Privatradio-Gesetzesentwurf

    Möchte aus der Steiermark wieder zum eigentlichen Thema zurück.

    Das Ganze ist sicher ein Schritt in die richtige Richtung, nachdem man erkennen musste, das auch hier zu Lande das Konzept der Lokal/Regionalradios aus wirtschaftlichen Gründen nicht aufgehen kann.

    Bundesweites Privatradio mit lokalen Fenstern (20 Prozent) ist sicher vernünftig, um ernsthaft zu versuchen, es mit ö3 aufzunehmen. Neben KH könnte es auch zu eienr Antenne-Kette kommen (sollten sich die Eigentümer mal einigen).

    Gut und wichtig ist auch die Reform der KommAustria bzgl. der ORF-Verstöße (Wrabetz rebelliert bereits öffentlich, nachdem es hinter den Kulissen nix gebracht hat).

    Das, was ich vermisse, ist die Auslagerung der ORF-Antennenanlagen. Hier ist trotz einer Verschärfung der Bedingungen Handlungsbedarf gegeben.
     
  8. radiologe

    radiologe Benutzer

    AW: Neuer Privatradio-Gesetzesentwurf

    wrabetz findet die novellierung des kommaustria gesetzes "bedauerlich". diese aussage ist schlicht und einfach eine unglaubliche frechheit. die kommaustria soll nach dem entwurf nichts anderes machen, als die einhaltung der bereits bestehenden werbezeitenregelung, etc. überwachen. was soll daran "bedauerlich" sein? wenn sich der orf an seine vorgaben hält, braucht er ja keine angst vor der kommaustria zu haben.
     
  9. radio_watch

    radio_watch Benutzer

    AW: Neuer Privatradio-Gesetzesentwurf

    Man stelle sich vor - für den ORF gelten die gleichen Gesetze wie für andere Marktteilnehmer - wo soll das noch hinführen? Zur Marktwirtschaft? Pfui - wie neoliberal und ungmiatlich obendrein!
     
  10. Berni

    Berni Benutzer

    AW: Neuer Privatradio-Gesetzesentwurf

    @ radio_watch "man stelle sich vor"

    Das kann ich mir nicht vorstellen :D
     
  11. DX-Project-Graz

    DX-Project-Graz Benutzer

    AW: Neuer Privatradio-Gesetzesentwurf

    @andimik: Koralm schießt in der Gegend noch sehr stark rüber und Antenne will keine Sender mehr in Betrieb nehmen! *freu weil sonst DX-QRG 99,7 weg wäre*
     
  12. Ernie

    Ernie Gesperrter Benutzer

    AW: Neuer Privatradio-Gesetzesentwurf

    Ob bundesweit oder regional, da müßte viel mehr geändert werden, nämlich
    die Programmstrukturen und das IAMAGE des Radios, vor allem der Radiotest und die Bewertung der Qualität und den Zuhör-Faktor mit einbeziehen !

    Warum ich das schreibe: Gerade habe ich von einem langjährigen Werbekunden gehört, daß er draufgekommen ist, daß Radiowerbung für die Katz ist. Beim Radio hört ja keiner mehr zu !

    Wieder mehr Einschaltimpulse und ZUHÖR und Aufmerksamkeits-Sendungen wären gefragt. Auch wenn es als Hintergrundmediuem genutzt wird, den wahren Nutzen zieht man aus dem Radio nur durchs Zuhören. Die Nicht-Hinhörer sind uninteressant. Gerade aber für die Nicht-Hin-Hörer wird Programm gemacht.
    5000 aufmerksame Hörer wären viel wertvoller als 50.000 Nicht-Hinhörer !

    Wie hat mir mal eine "Hörerin" eines Senders erzählt, nachdem ein für sie interessanter Beitrag von 1.30 Minuten im Radio gekommen wäre:
    "Da war was Interessantes im Radio, ich bin hingelaufen und wollte lauter stellen und ZUHÖREN, dann war aber die interessante Reportage schon wieder aus, bevor ich überhaupt zuhören konnte kam dann schon wieder Dudelmusik.
    Das nächste Mal gehe ich nicht mehr von der Arbeit weg und höre hin, wenn ich glaube, es kommt was Interessantes.

    Da hätte man mal eine aufmerksame Zuhörerin gehabt und die hat man dann mit zu kurzem Inhalt wieder weggeschickt. Man bevorzugt also die Nicht-Hinhörer.

    Jetzt hat das auch ein Werbekunde geschnallt, das Radio wird nicht mehr zum Zuhören gemacht und hat sich selbst in den Hintergrund gestellt.

    Eine Neu-Positionierung des Radios wäre also auch angesagt, sonst nützen bessere Frequenzen und Gesetze auch nichts.

    Stellt Euch vor, da macht jemand ein Radio und keiner hört mehr hin !
     
  13. radio_watch

    radio_watch Benutzer

    Jetzt wird´s lauschig - Must carry für Peter Stolz´ TV6?

    Zu Z 19 (§ 20):
    Mit den Änderungen in § 20 soll eine verstärkte Präsenz österreichbezogener Inhalte in Kabelnetzen erleichtert werden. Zu einen soll eine „must-carry“ Verpflichtung auch für die nicht-bundesweiten terrestrischen Programme gelten (Abs. 2). Zum anderen soll durch Abs. 3 Z 3 erreicht werden, dass Programme, die überwiegend österreichbezogene Beiträge bringen, prioritär in die Kabelnetz eingespeist werden. Die Förderung österreichbezogener Inhalte durch diese „must-carry“ Verpflichtung ist ein im allgemein Interesse liegendes Ziel iSd Art. 31 der Richtlinie 2002/22/EG („Universaldienstrichtlinie“).


    Bedeutet das, dass die Telekabel TV6 einspeisen muss? (ist zwar etwas OT, weil TV, aber dennoch ein interessanter Aspekt)
     
  14. Kleetschi

    Kleetschi Benutzer

    AW: Neuer Privatradio-Gesetzesentwurf

    Kann auch auf gotv umgemünzt werden, die sich ab 1. Mai eine Astra-Schalte leisten. Für eine gute Homepage bzw. einen Teletext (was sicher billiger wäre)reichen die Mittel aber nicht. Schade.
     
  15. radio_watch

    radio_watch Benutzer

    AW: Neuer Privatradio-Gesetzesentwurf

    Vielleicht investiert gotv sein Geld dort, wo auch wieder was verdient wird?
     
  16. Kleetschi

    Kleetschi Benutzer

    AW: Neuer Privatradio-Gesetzesentwurf

    Mag ja sein, aber denkst Du nicht auch, dass gerade ein Jugendsender einen Internetauftritt nötig hat? Zudem lassen sich über das Medium schöne Synergien erzielen. Schade, dass man dies nicht erkennt. :rolleyes:

    Muss ja nicht gleich eine Homepage um 250.000 Euro sein. Aber vielleicht gibts trotzdem Unterstützung von der IV, die Betreiber könnten ja mal anfragen... :D :D

    Und Teletext: gibts noch einen ernstzunehmenden Sender in Europa, der keinen hat? :confused:
     
  17. listener_no4

    listener_no4 Benutzer

    AW: Neuer Privatradio-Gesetzesentwurf

    euronews
     
  18. Horsti

    Horsti Benutzer

    AW: Neuer Privatradio-Gesetzesentwurf

    Ich kann mich da noch an eine vollmundige Ankündigung von gotv zu Programmstart erinnern, in der es hieß, dass man auf die Interaktivität großen Wert legen wird, unter anderem auch über Teletext und Internet. Ich glaube, es wurde sogar jedem Seher seine eigene Website auf gotv.at versprochen.
     

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