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Neuer Versuch mit UKW-Gleichwelle von Radio BOB!

Dieses Thema im Forum "Radioszene Deutschland" wurde erstellt von radneuerfinder, 02. Juli 2016.

  1. radneuerfinder

    radneuerfinder Benutzer

  2. Radiowaves

    Radiowaves Benutzer

    Na, das ist ja mal eine Pressemitteilung! Technisch kompetent und dennoch verständlich geschrieben, steht da in wenigen Zeilen tatsächlich die physikalische Herausforderung und der Weg, auf der ihr entsprochen werden soll.

    Mein Bauchgefühl sagt: das "Zurechtschieben" der destruktiven Interferenzzonen in möglichst wenig bebautes / bewohntes / durchfahrenes Gebiet dürfte im Rhein/Main-Gebiet eine echte Herausforderung sein. Dazu hätte ich gerne mal eine geographische Karte gesehen...
     
    Zuletzt bearbeitet: 03. Juli 2016
  3. Lord Helmchen

    Lord Helmchen Benutzer

    Gab es nicht schon bei RMB-Radio Gleichwellenbetrieb? Ich meine mich zu erinnern, dass es im Bereich des Senders Remstal 104.5 noch einen Füllsender, ebenfalls auf 104.5, gab.
     
  4. Digitaliban

    Digitaliban Gesperrter Benutzer

    Als Ergänzung sei jedoch angemerkt daß es sich dabei um die 101,4 handelt und nicht wie angegeben um die 104,1.
     
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  5. legasthenix

    legasthenix Benutzer

    Bleibt denn nicht bei UKW-Gleichwellenbetrieb auch bei phasengenauer Synchronisation der Sender das Problem der Laufzeitunterschiede und gegenseitigen Auslöschungen bestehen? Bei stationärem Betrieb mag sich immer noch ein brauchbarer Empfangspunkt finden lassen - aber wie sieht das mobil aus?

    Wenn man sich nun (z. B. im Auto) zwischen den Sendern bewegt, wird man immer wieder in Funklöcher fahren, auf Nullstellen treffen, in denen fast komplette Auslöschungen auftreten. Ich erinnere mich an alte Gleichwellennetze im "nöbL", wo es in Überschneidungsgebieten zu sog. "Flatterfading" kam, das den Inhalt der Nachricht mitunter nur noch erahnen ließ.

    Ich bleibe skeptisch, aber wenn die Praxis anderes beweist, soll es mir recht sein.
     
  6. Mäuseturm

    Mäuseturm Benutzer

    Vielleicht hat es noch keiner bemerkt, aber diese Gleichwelle besteht schon seit etlichen Jahren, nur ddr Betreiber hat gewechselt....
     
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  7. Gegenstromanlage

    Gegenstromanlage Benutzer

    Der neue Betreiber Uplink macht so als hätte er dort in Frankfurt und Wiesbaden eine Innovation geschaffen und verkauft es als solche. Diese Gleichwelle dort im Rhein-Main gibt es bereits seit 2007, also fast 10 Jahre lang, halt zuvor mit Media Broadcast als Betreiber. Neu ist da gar nichts. Eigentlich ein Grund für Media Broadcast wegen Falschaussagen dort juristisch vorzugehen.
     
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  8. s.matze

    s.matze Benutzer

    Hatte Planetradio, auch viele Jahre in Südhessen. Da gab es Orte, wo es ging und dann wieder gar nichts. Später kam es denn wieder durch auf der selben Frequenz aber mit einem Punkt im Autoradio.
     
  9. Mäuseturm

    Mäuseturm Benutzer

    Es gibt insgesamt 3 Gleichwellen im Rhein-Main-Gebiet:
    101,4 Frankfurt und Wiesbaden
    95,1 Frankfurt und Wiesbaden
    90,1 Wiesbaden und Dieburg

    Das funktioniert im Kernsendegebiet normal, im Überlappungsgebiet, na ja....
     
  10. magisches Auge

    magisches Auge Benutzer

    Auch deshalb wurde vor einigen Jahren für Antenne Frankfurt 95,1 im Überlappungsgebiet noch die 88,0 in WI-Delkenheim koordinert
     
  11. Tweety

    Tweety Benutzer

    Kann mir einer erklären, wo jetzt genau der Vorteil einer Gleichwelle bei UKW sein soll?
     
  12. freiwild

    freiwild Benutzer

    Wenn es, wie im Rhein-Main-Gebiet, keine freien Frequenzen gibt, hat man durch eine Gleichwelle die Möglichkeit, die Empfangbarkeit in bewohnten Gebiet zu verbessern - auf Kosten der Empfangbarkeit in der Fläche.

    Unter dem Strich besser wäre (abgesehen vomln der zügigen Durchsetzung digitalen Empfangs) natürlich eine Zerobase, aber die ist in Deutschland nicht durchsetzbar.
     

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