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[OT:] Produktion von Warteschleifen

Dieses Thema im Forum "Studio- und Sendertechnik" wurde erstellt von Heinz Wäscher, 07. Juli 2008.

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  1. Heinz Wäscher

    Heinz Wäscher Benutzer

    Hi!

    Ich möchte gerne eine Warteschleife produzieren und in ein Telefonsystem einspeisen.

    Was muss ich bei der Produktion beachten? Wie laut sollte Musik und Sprache jeweils sein? Welche Filter soll ich (insb. im Cooledit) benutzen?

    Wäre nett, wenn mir jemand, der ein Bisschen mehr Erfahrung darin hat, ein klein wenig helfen könnte.

    Vielen Dank!
     
  2. muted

    muted Benutzer

    AW: [OT:] Produktion von Warteschleifen

    Es ist immer wichtig, die Bandbreite des Audiosignals auf der Telefonleitung zu beachten. Vielleicht hilft Dir dies weiter: http://de.wikipedia.org/wiki/A-law Es ist das Codierungsverfahren für ISDN, ob es bei Analogleitungen auch zum Einsatz kommt wage ich aber zu Bezweifeln. Auch dieser Link könnte interessant sein: http://de.wikipedia.org/wiki/G.711
     
  3. Heinz Wäscher

    Heinz Wäscher Benutzer

    AW: [OT:] Produktion von Warteschleifen

    Soweit ich informiert bin, benötigt die Anlage Dateien im Wave-Format.

    Was muss ich sonst bei der Komprimierung etc. beachten, dass es sich letztendlich auch gut am Telefon anhört?

    Welche Filter etc. (insb. im Cooledit) soll ich am besten nehmen? Wie laut (dB) soll das Ganze letztendlich sein?
     
  4. Jomann

    Jomann Benutzer

    AW: [OT:] Produktion von Warteschleifen

    Ich mache es immer so das ich mir die Bandbreite der Leitung im Masterregler
    per Filter einschleife (also möglichst steiler Lowcut um 300Hz und HiCut um 3,4Khz) und dann stelle ich in den Spuren die Filter so ein das grösstmögliche Wortverständlichkeit erreicht wird.
    Gruss Joman
     
  5. dea

    dea Benutzer

    AW: [OT:] Produktion von Warteschleifen

    Wenn man sich einen Telefonhörer ans Ohr hält, hat man verdammt innigen
    Kontakt mit der Schallquelle. Da ist sehr schnell alles mögliche zu laut.
    Dynamikkompression macht hier also nicht nur keinen Sinn, sondern wirkt sich
    sogar schädlich auf das Endergebnis beim Anrufer aus.

    Der Tipp mit der Befilterung und somit Beschneidung des Übertragungsbereiches
    kam bereits. Ansonsten kann man wohl davon ausgehen, dass die Anlage die
    Wave-Datei bei Normpegel vernünftig abspielen kann.
    Letztlich bleibt nur Ausprobieren, denn manche Musik geht einfach nicht vernüftig
    durch ein Telefon zu pressen, ohne dass es Ohrenschmerzen gibt.
    Dynamisch dichtes Programmmaterial oder extrem vordergründige Sounds
    sowie sehr getragene Instrumentals sind schwieriger Stoff.
    Eventuell etwas untersteuern.
     
  6. RainerK

    RainerK Benutzer

    AW: [OT:] Produktion von Warteschleifen

    G.711 und A-law ist immer im Geschäft (ISDN und analog)

    Der Unterschied ist:
    Bei ISDN im Endgerät (ISDN-Telefon oder ISDN-Anlage mit analogen Apparaten)
    Beim analogen Telefon in der Vermittlungsstelle der T-Com oder wo auch immer der Kupfer-2Draht endet.

    Es grüßt RainerK
     

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