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Parteienproporz: ZDFke Zustände im Deutschlandradio?

Dieses Thema im Forum "Radioszene Deutschland" wurde erstellt von freiwild, 26. Juli 2011.

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  1. freiwild

    freiwild Benutzer

    Mit einigem Unbill habe ich gerade diesen Artikel der Dumont-Presse über die Besetzung des Programmdirektors des Deutschlandradios gelesen. Hintergrund ist, dass dies erst Christian Gramsch werden sollte (was wir hier diskutierten), dann aber überraschend Andreas-Peter Weber den Zuschlag bekam (worüber wir ebenso debattierten).

    Der Zeitung nach lief die Geschichte so ab, dass die rheinland-pfälzische Staatskanzlei dem Intendenten gedeutet habe, dass Christian Gramsch bei der Wahl durchfallen würde, und man ihm stattdessen eine Liste mit vier Namen (unter anderem dem von APW) zugesteckt habe, aus der sich der Intendant habe bedienen dürfen.

    Für Kurt Bussibeck könnte das ein kleines Glaubwürdigkeitsproblem bedeuten, hatte er sich doch in Sachen Nikolaus Brender vs. Roland Koch (unsere Debatten: hier & hier) ziemlich weit aus dem Fenster gelegt.

    Irgendwie ist mir nicht sehr wohl bei dem Gedanken, dass der neue Programmdirektor seinen Posten nicht aufgrund von Kompetenz, sondern aufgrund von Postengeschacher erhalten habe.
     
  2. Ammerlaender

    Ammerlaender Benutzer

    AW: Parteienproporz: ZDFke Zustände im Deutschlandradio?

    Ist das (in allen öffentlichen Ämtern, Betrieben und eben auch Anstalten) nicht Standard?
     
  3. empire1970

    empire1970 Benutzer

    AW: Parteienproporz: ZDFke Zustände im Deutschlandradio?

    Man sollte es positiv aufnehmen. Immerhin gab es im showdown vier Namen. Und dies ist doch erheblich mehr als man sonst gewohnt ist.
     
  4. Mannis Fan

    Mannis Fan Benutzer

    AW: Parteienproporz: ZDFke Zustände im Deutschlandradio?

    Das Auswahlverfahren ist für mich nicht überraschend. Überraschend ist, dass sich überhaupt noch jemand darüber wundert.
     
  5. empire1970

    empire1970 Benutzer

  6. XXLFunk

    XXLFunk Gesperrter Benutzer

    Wäre ich RTL, hätte ich ihn mit der Moderation eines neuen investigativen Magazins (bei RTL) beauftragt.
    Um endlich aus dem Negativimage etwas herauszukommen. Niemand nimmt RTL (zu Recht) als Lieferanten seriöser Information wahr. Die ganzen halbwegs brauchbaren Infos beschränken sich auf die ersten Minuten von "RTL Aktuell", täglich ab 18:45 Uhr, das "Nachtjournal" ab Mitternacht und "Spiegel-TV" am Sonntagabend.
     
  7. freiwild

    freiwild Benutzer

    Ich sehe gerade, dass meine Links auf die anderen Threads nicht mehr funktionieren. Wenn Ihr den Links aber jeweils ein
    -x
    (Bindestrich und ein x)
    anhängt, funktionieren sie wieder.
     
  8. hilde

    hilde Benutzer

    Ich bin schon froh, dass überhaupt ein Medium (hier: Kölner Stadt-Anzeiger) darüber berichhtet. Medienbereichterstattung über Medien findet leider aus falsch verstandener Zurückhaltung in eigener Sache viel zu selten statt.
     
  9. Mannis Fan

    Mannis Fan Benutzer

    @Hilde
    Der Eifer, mit dem viele Medien über "Zustände" in anderen Branchen berichten, steht in umgekehrtem Verhältnis zu der Begeisterung, mit der sie die Lupe auf sich selbst richten. Man nehme nur das Thema "Tarifverträge".
     
    Makeitso gefällt das.

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