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Prekäre Arbeit im privaten Hörfunk

Dieses Thema im Forum "Radioszene Deutschland" wurde erstellt von tom_online, 10. März 2015.

  1. tom_online

    tom_online Benutzer

    Hallo, ich bin Doktorand an der Universität Hamburg und beschäftige mich derzeit mit prekärer Arbeit im privaten Hörfunk. Ich promoviere über die Veränderungen der Beschäftigungsformen und der Arbeitsbedingungen im Journalismus, über das Arbeiten unter den Bedingungen der Unsicherheit, über die Folgen dieser Entwicklungen für die Berichterstattung. Dafür führe ich persönliche Interviews mit Journalistinnen und Journalisten in ganz Deutschland – und zwar mit freien Journalisten, mit fest-freien Journalisten (z.B. Pauschalisten) und mit Redakteuren, die atypisch (z.B. befristet) beschäftigt sind.

    In den nächsten Wochen möchte ich in meinen Interviews vor allem die Situation beim privaten Hörfunk in den Blick nehmen. Mir geht es dabei um diese Fragen: Welche Formen der atypischen und ggf. der prekären Beschäftigung im privaten Hörfunk gibt es – und welche Folgen für die journalistische Berichterstattung und das Programm lassen sich beobachten? Welche Unsicherheiten prägen heute das Arbeitsleben von freien Journalisten und Redakteuren des Privatradios?

    Für meine wissenschaftliche Arbeit bin ich deshalb derzeit auf der Suche nach Gesprächspartnern, die über ihre Erfahrungen berichten möchten, und freue mich über jeden Kontakt. In dem Gespräch wird es um

    - den journalistischen Arbeitsalltag
    - die Erfahrungen mit atypischer Beschäftigung beim Privatradio
    - und um die beobachteten Folgen für das Programm

    gehen. In der Arbeit werden alle Gesprächspartner dann komplett anonymisiert, so dass keine Rückschlüsse auf die Person und den Sender möglich sind.

    Ich freue mich über Antworten an post@thomas-schnedler.de.

    Ein paar Zeilen zu meinem Projekt, das im Arbeitsbereich der Rudolf-Augstein-Stiftungsprofessur für Praxis des Qualitätsjournalismus an der Universität Hamburg angesiedelt ist, stehen hier:

    http://www.wiso.uni-hamburg.de/prof...chung/dissertationsprojekte/thomas-schnedler/

    Vielen Dank und beste Grüße,
    Thomas Schnedler
     
  2. Pianist_Berlin

    Pianist_Berlin Benutzer

    Ich glaube, Du hast dabei was Entscheidendes übersehen: Bei privaten Radiosendern arbeiten keine Journalisten. Die hätten dort ja auch nichts zu tun, weil dort kein Journalismus stattfindet. Du kannst aber Journalistinnen und Journalisten im Bereich der öffentlich-rechtlichen Anstalten fragen. Das ist immer noch spannend genug, und auch dort sind die Arbeitsbedingungen nicht gerade vorbildlich.

    An Universitäten übrigens auch nicht.

    Matthias
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. März 2015
  3. Mannis Fan

    Mannis Fan Benutzer

    Zutreffend!
     
  4. hilde

    hilde Benutzer

    Mir zu pauschal!
     
    Funkenstein gefällt das.
  5. Mannis Fan

    Mannis Fan Benutzer

    Auch zutreffend!
    Für eine Branche, die weitgehend das Differenzieren verlernt hat, lohnt es sich aber auch nicht, anderes als Pauschalurteile abzugeben.
     
    Funkenstein und schranzjedi gefällt das.
  6. nicolai

    nicolai Benutzer

    Und überhaupt, ich sage nur: Griechenland...!
     

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