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Problemlösung für Messe

Dieses Thema im Forum "Internetradio- und Heimstudio-Hardware" wurde erstellt von Corest, 28. Februar 2014.

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  1. Corest

    Corest Benutzer

    Hallo an alle,

    ich habe folgendes Problem und bräuchte eure Hilfe da ich mich in den Technikbereich nicht so auskenne.
    Und zwar bin ich bei einem Webradio tätig und werde dieses Jahr ein paar Messen besuchen. Das Problem ist das die Messe nicht Flächendeckend mit W-Lan ausgestattet ist und ich somit nicht frei übers Gelände gehen kann. Ich habe mir gedacht das ich das Netbook in ein der naheliegenden Konferenzräume unterbringe da dort noch Internet vorhanden ist.

    Nun brauche ich nur noch eine Lösung wie ich das Live aufgenommene vom Mikrofon zum Netbook bekomme damit wir es Live senden können. Ich habe mich hier schon etwas durch gelesen aber nix passendes gefunden. Wäre schön wen ihr mir helfen könntet und mir vlt auch ein Mikro empfehlen könnt.

    Danke schon mal im voraus ;)
     
  2. PureIgnoranz

    PureIgnoranz Benutzer

    Kannste vergessen, wenn du nich wirklich viel Kohle für Funkstrecke in die Hand nehmen willst...
     
  3. GreggyFM

    GreggyFM Benutzer

    Ich dag mal das billigste was geht sind um die 90€. Aslo dann für Fukstrecke für ganz arme:
    Darin der "Funkkopfhörer" von Aldi/Medion: http://goo.gl/BWoiul (39,95€)
    Und das aller billigste Funkmikro welches auf dem Markt erhältlich ist: http://goo.gl/q3E81G (49€)
    Ich denke günstiger gehts wirklich nicht!

    Etwas "professioneller" wir es dann ab 200€ Budget:
    In-Ear-Sender+Kopfhörer: http://www.thomann.de/de/the_tbone_iem_75.htm (99€)
    Funk Mikro: http://www.thomann.de/de/the_tbone_tws16ht_863mhz.htm?partner_id=96747 (111€)

    Schau auch mal bei Thomann in die Bewertungen von Funkmikrofonen und In-Ear-Systemen!
    Hoffe geholfen zu haben!
     
  4. Corest

    Corest Benutzer

    Danke für eure antworten :)
    Ich frage mich nur was für eine reich weite die Produkte haben, da ich ja nicht immer am selben fleck bin.
     
  5. ZeroEnna

    ZeroEnna Benutzer

    Ich bedanke mich an dieser Stelle auch mal. Wir stehen im kommenden Jahr vor einer ähnlichen Situation, wo das Programm der Festhalle übertragen werden soll, und wir bisher keine gute Lösung hatten, die PA anzuzapfen. Shoutcast via RasPi und Windows-Tablet hat sich (oh Wunder) als nicht einsatzfähig erwiesen.
    Wir werden es auch mal mit InEar-Geräten versuchen.
     
  6. StageManager75

    StageManager75 Benutzer

    Wie zu erwarten hat Corest im März nix geschrieben, wie er es gelöst hat - ich vermute, dass es ihm NICHT mit einer normalen Funkstrecke gelungen ist - die decken nämlich mit Mühe eine Messehalle ab, aber niemals ein ganzes Messegelände.

    Was mir nicht so ganz klar ist: ZeroEnna - wie hilft Dir eine InEar-Strecke weiter?

    Ich rate Dir ab, ohne langfristige Vorbereitung und Absprache mit dem verantwortlichen Tondienstleister mit einer Funkstrecke Deiner Wahl aufzulaufen und zu erwarten, die würde dort jemand anschließen und den Betrieb erlauben.
    Die Erarbeitung eines Frequenzplans, der störungsfreien Betrieb mehrerer Funkstrecken erlaubt, ist eine heikle Angelegenheit (gerade, da immer mehr Frequenzen dafür der "Digitalen Agenda" unserer Bundesregierung geopfert werden).
    Da ist ab einer gewissen Veranstaltungsgröße keine Luft mehr, dass eine X-beliebige InEar-Strecke möglicherweise 4 oder 5 Nutzkanäle zuschmieren könnte.

    In Absprache mit dem Dienstleister wird sich sicher eine Möglichkeit finden, die Pultsumme (oder sogar ein für die Übertragung besser zusammengestelltes Mitschnittsignal, z.B. mit etwas Atmo...) an einen Punkt in der Halle geschickt zu kriegen, wo Du dann eine Umsetzung in einen Internet-Stream gut realisieren kannst. Die Generation WLan wäre erstaunt, wie lange ein XLR-Kabel sein kann, das ein popeliges, symmetrisches Analogsignal überträgt - absolut latenzfrei, ohne Kompressionsartefakte und glockenklar.
     
  7. Robby_LE

    Robby_LE Benutzer

    Was ist ein "XLR-Kabel"? XLR ist doch nur der Stecker; ebenso liest/hört man oft "BNC-Kabel" wo ein Koax-Kabel (meist nicht näher bezeichnet!) mit BNC-Konnenktoren versehen ist.
    Ich habe schon Leitungen vorgefunden, die mit XLR-bestückt waren, aber die Leitung dazwischen absolut ungeeignet war bzw. der Aufbau für Stromversorgungszwecke und nicht zur symm. Signalübertragung brauchbar war.
     
  8. StageManager75

    StageManager75 Benutzer

    Und wenn wir schon am Korinthenkacken sind: Ein "Kabel" ist etwas für die unterirdische Verlegung. Wir sprechen hier über "Leitung".
    Komischerweise kriegt man aber im Umgangsjargon (zumindest zwischen Profis) unter der Bezeichnung "XLR-XLR-Kabel" genau die Leitung, die ich meine: NF-Leitung, symmetrische Leitungsführung und beiderseits XLR-Armaturen, 3-polig - eine Seite weiblich, eine männlich. Auch bekannt unter dem Begriff "(symmetrisches) Mikrokabel". Ich hab symmetrisch in Klammern gesetzt, weil ein Mikrokabel bei Profis immer symmetrisch ist.

    Suche und ersetze "XLR-Kabel" durch "Symmetrische Audioleitung" und der Tipp stimmt nicht nur inhaltlich, sondern auch bis ins letzte Detail des Vokabulars.

    Aber Du hast schon recht, wer allen Ernstes meint, in ein bestehendes Setup einfach so noch ne billige Funkstrecke hinstellen zu können, braucht diese Klarstellung schon.
     
    DelToro gefällt das.
  9. ZeroEnna

    ZeroEnna Benutzer

    Korinthenkacken kann man auch zu dritt ;)

    StageManager75:
    "Ich rate Dir ab, ohne langfristige Vorbereitung und Absprache mit dem verantwortlichen Tondienstleister mit einer Funkstrecke Deiner Wahl aufzulaufen und zu erwarten, die würde dort jemand anschließen und den Betrieb erlauben."

    Och, von "kurzfristiger Planung" kann hier keine Rede sein, wir arbeiten mit den Tontechnikern und Tonmeistern des Hauses seit Jahren eng zusammen, wenn es um die Liveübertragung der Veranstaltung geht, und wir haben bisher auch "kurzfristig" noch etliche Zugeständnisse bekommen. Ich mache mir hier keine Gedanken. Das Frequenzspektrum wird in der LTE-Duplexlücke liegen, also Anmelde- und Genehmigungsfrei. Da ich aus zuverlässiger Quelle (ich habe direkt nachgefragt) weiß, dass die Funkstrecken des Hauses irgendwo im 700er Bereich liegen, kommen wir uns hier schon mal nicht in die Quere. Und selbst wenn die Techniker mittlerweile auch auf das gleiche Frequenzspektrum gewechselt haben, glaube ich nicht, dass alle 16 möglichen Frequenzen von den Funkmikrofonen des Hauses auch benutzt werden, denn bisher wurden maximal (!) sechs Mikros gleichzeitig benutzt (während einer Musicalaufführung der Gruppe "Revolution Smile").
    Ansonsten sind ein, vielleicht zwei Mikrofone im Gebrauch. Und ich denke bei sechs, vielleicht sieben Mikros kriegt man die Kanäle doch noch recht gut koordiniert. Und ansonsten redet man miteinander. Die Tonmeister des Hauses haben nach all den Jahren schon einen gewissen Respekt vor uns, den wir uns durch fachliche Kompetenz (im gewissen Rahmen) erarbeitet haben, und behandeln uns auch dementsprechend. Anders kann ich mir die Befugnis, eigenständig Geräte an deren PA anzuschließen, nicht erklären ;) Und kommt mir hier nicht mit "Grob fahrlässig, Laien an die Geräte zu lassen".

    Die von dir vorgeschlagene symmetrische Audioleitung lässt sich aus triftigen Gründen nicht "bis zu einem zentralen Punkt in die Halle" legen. Da wir mit unserer Technik in einem anderen Gebäudeteil, rund 15m entfernt auf der gegenüberliegenden Seite eines Fluchtwegs liegen, ist eine lange Audioleitung eben nicht so einfach installiert, so dass wir die 15m mit einer Funkstrecke abdecken müssen.
    Ein Verlegen der Leitung an Decke und Wänden ist ebenfalls nicht gestattet, da die Wände und Decken besonders behandelt wurden, und durch das Klebeband die Beschichtung zerstört werden würde.
    Wir kommen also um eine Funkstrecke nicht herum. Das war noch was anderes als wir direkt neben der Tür zur Tontechnik saßen....aber die Zeiten sind Gott sei dank vorbei.


    Aber ich finde es immer wieder erstaunlich, dass hier im Forum eine Mentalität herrscht, die sich mit "Entweder, du machst es so wie wir es sagen, oder du solltest es besser sein lassen" gut beschreiben lässt. Besonders, wenn diejenigen, die die Ratschläge geben, die Gegebenheiten nicht wirklich kennen, und nur aus ihrer Erfahrung heraus urteilen. Ist ja erstmal löblich, aber vielleicht kann man ja dem anderen, augenscheinlichen Laien, ein wenig mehr Kompetenz zutrauen? ;) Nicht bös gemeint, aber ich glaube wirklich langsam, dass Ihr lieber unter Euch sein wollt, und Externe hier nicht gerne gesehen sind.
     
    Zuletzt bearbeitet: 10. November 2014
  10. StageManager75

    StageManager75 Benutzer

    Na wenn Du so gut vorbereitet bist, ist ja jeder weitere Kommentar überflüssig.
    Aber vielleicht gönnst Du uns noch einen Einblick, wen Du mit "Euch" meinst. Ich gehöre nämlich wohl eher zu der Fraktion, die Du in Deiner Nachricht als das kooperative Gegenüber bezeichnest.
    Nichts, was ich in Nr. 6 geschrieben habe ist falsch - ob es auf Deine Situation zutrifft kann ich nach Deinem Posting 9 besser beurteilen (Nr 5 war da nicht sehr aussagekräftig).
    Posting 2 spricht von Geräten, zu denen ich ohne Wimpernzucken das negative Urteil "billigen Funkstrecken" aus Posting Nr. 6 bekräftige.

    Antworten im Forum haben die Eigenheiten, dass sie nicht nur für den sind, der unmittelbar davor gepostet hat. Vielleicht findet ein Nachwuchstalent mal diesen Thread. Und dann wär mir das schon wichtig, dass der Eingriff in eine Funkmikrofonanlage der Absprache bedarf. Auf Messen (und so ist dieser Thread betitelt) gibt es meist spezielle Regelungen - manchmal muss man sich die Erlaubnis für eine Funkstrecke sogar kostenpflichtig bewilligen lassen. Garantiert weiß ich das von ausstellereigenen W-Lan-APs auf den Messegeländen Hannover und Nürnberg, zu anderen Frequenzbereichen müsste ich in den Technischen Richtlinien nochmal nachlesen - aber die gibt es bei jeder Messegesellschaft auch zum herunterladen.
    Aus dem gleichen Grund finde ich es auch hilfreich, auch mal an so was altmodisches wie ne analoge, symmetrische NF-Leitung zu denken.

    Dass bei Dir nur die drahtlose Lösung geht mag ja sein, aber es ist garantiert nicht immer und überall die einzige Lösung für das Problem "ich will ein Tonsignal von A nach B bringen".

    Ich frag mich gerade, wie der Tonmensch vor Ort die Signale zwischen FOH und Bühne rangiert. Schickt der seine Pultsumme auch drahtlos zu den Verstärkern? Und Strom muss er für seinen FOH auch irgendwo herkriegen. Ich tippe mal auf Gummimatten, Kabelbrücken, Bodenschächte.

    Und jetzt sind wir alle gespannt auf Deinen Bericht, wie Du mit der Funkstrecke 15 m (Freifeld? Wände dazwischen? Was für Antennen?) klar gekommen bist - wenn das Event rum ist. 15 m können mit Wänden äußerst knapp werden (manch Architekt baut Messe- und Veranstaltungshallen mit hübschen Alu-Trapezblech-Wänden...)

    "alle 16 möglichen Frequenzen von den Funkmikrofonen des Hauses auch benutzt werden".
    Sicher weißt Du (aber vermutlich nicht alle Lesenden), dass "16 mögliche" Frequenzen nicht auch "16 gleichzeitig benutzbare" Frequenzen heißt.

    Wer sich mit Drahtlosstrecken beschäftigt sollte sich die "DD-Ready"-Broschüre von Sennheiser mal ansehen.
    Die Duplexlücke reicht von 823 bis 832. Ich zitiere Sennheiser " Es ist mit einem hohen Nutzeraufkommen in Mittenlücke und ISM-Band zu rechnen. Störungen durch andere Nutzer sind nicht auszuschließen"
    Und zwar nicht unbedingt durch andere Drahtlosmikros - in dem Bereich tummeln sich auch Funkfernbedienungen, Funksteckdosen... Dumm, wenn bei der Live-Übertragung der Haustechniker irgendwelche Fenster oder Vorhänge per Funkbedienung fahren lässt und das Knackerknackerknacker die Übertragung empfindlich stört.
    Solltest Du die In-Ear Strecke zumieten ist das Frequenzspektrum unkritisch - denkst Du über Beschaffung nach: Augen auf beim Frequenzbereich.
     
    Zuletzt bearbeitet: 11. November 2014
  11. ZeroEnna

    ZeroEnna Benutzer

    Das stimmt, du gehörst wirklich zu der Kooperativen Fraktion. Ich kenne aber auch andere User hier im Forum, mit denen ich persönlich schonmal böse aneinander gerasselt bin.


    Ich würde diese Möglichkeit präferieren, so sie denn möglich wäre, glaube mir. Ich habe auf einer Veranstaltung eigenhändig 50m "XLR-Kabel" ("" meint 'umgangssprachlich') verlegt, um ein sauberes Signal zu haben.

    Hier kommen wir nun zu einer "Besonderheit" der Veranstaltungshalle. Zunächst einmal eine Begriffsdefinition. Wenn ich fortan den Begriff "Große Halle" verwende, meine ich den Bereich des Hauses, in dem sich die Bühne samt FOH befindet. Dort finden Konzerte und Musicalaufführungen statt.
    Dort sitzen wir mit unserer Technik NICHT.
    Unsere Radiotechnik ist im Café-Bereich des Hauses, auf der gegenüberliegenden Seite des Gangs, also gegenüber der großen Halle, aufgebaut.
    Dort gibt es noch eine "Sub-Stage", eine kleine Nebenbühne, auf der wir uns mit Interviewrunden und kleinen Gewinnspielen austoben dürfen.
    Diese ist weder elektrisch noch audiotechnisch an die große Halle abgeschlossen (über Stageboxen, Multi-Cores oder sonstigen Gerätschaften).

    Hier galt es also nun eine Lösung zu finden.

    Ich habe in der Zwischenzeit mit dem Veranstalter, der die Halle anmietet, gesprochen. Um möglichst wenig Hindernisse zwischen Sender und Empfänger zu haben, werden wir diese 15m auf Sicht überbrücken. Dies scheint die geeigneste Möglichkeit darzustellen, sodass sich zwischen den beiden Geräten nur Luft, bzw. hin und wieder man ein paar Füße befinden (die wahrscheinlich nicht allzuviel Auswirkungen haben).

    Parallel dazu testet mein Mit-Techniker das Gerät ausgiebig im häuslichen Umfeld, wo im Keller massig Stahlbeton verbaut wurde. Sollte er dort auf 15m, noch ein sauberes Signal bekommen, sehe ich auch hier keine großen Probleme, dass es im Ernstfall Schwierigkeiten geben wird.

    Das ist richtig. Wir hoffen hier einfach auf eine Kommunikation seitens der Tontechniker, welche Frequenzen effektiv benutzt wurden.

    Welchen Frequenzbereich kann man bedenkenlos gebühren und anmeldefrei benutzen? Ist das 1.8er Band auch schon überlaufen?
     
  12. StageManager75

    StageManager75 Benutzer

    Na das klingt wirklich nach einem der Fälle, wo man mit dem normalen Besteckset nicht mehr klar kommt - und nach einem der Fälle, wo man gerne mal den Architekten (oder den, der es verantwortet) auf ein Bierchen hin einladen möchte - um ihm mal alle Schande zu sagen :)
    Echte Sichtlinie ist immer gut. Menschen sind perfekte Funksignal-Senken. Wenn Du es schaffst, mit der Sichtline über Kopfhöhe zu bleiben hast Du viel Zuverlässigkeit gewonnen. Zumindest am Empfänger können Antennen mit Richtwirkung noch was holen (ob sie bei In_Ear auch am Sender zulässig sind bin ich gerade überfragt - denke aber schon). Bin auch gerade überfragt, ob man einen In-Ear-Sender mit einem traditionellen Empfänger (also nicht die kleinen portablen Dinger mit Batterie und Stummelantenne) zum Laufen kriegt - das wär ja die Vorraussetzung, eine andere als die enigebaute Antenne zu verwenden.
    Viel Erfolg beim Testen! Sicher versucht Ihr, frühzeitig in die Venue zu kommen, um zur Not noch mal ne Nacht über eine Lösung schlafen zu können (oder sie sich beim Umsetzen um die Ohren zu hauen).
    Achtung, jetzt wird's spekulativ. Wenn in der Halle tatsächlich 700er-Frequenzen verwendet werden, steht da eine kostenpflichtige Frequenz-Zuteilung der BNetzAG dahinter. Ich hab den Weg bei neuen Strecken auch gewählt, als es amtlich war, dass ab dem 1.1.2016 eine ganze Reihe von Funkmikro-Frequenzen nicht mehr benutzt werden dürfen. Hat man die Lizenz mal, nutzt man sie meist auch und steigt dann nicht nochmal um.
    Die In-Ear-Strecke, die Du zitiert hast, scheint aber in der Mittenlücke zu sein (für die eine Allgemeinzuteilung vorliegt) - das beißt sich zumindest nicht mit den hauseigenen Funkstrecken.
    1.8 macht momentan nur Sennheiser (soweit ich weiß).
    Manche Firmen machen auch in 2.4 GHz. (da gibt es was von AKG(?) )
    Noch vor 1 Jahr hätte ich gesagt: Ja, 1,8 bleibt! Aber wenn ich daran denke, dass im Paket "Digitale Dividende II" jetzt auch die 700er-Frequenzen versteigert werden sollen (die, für die aktuell noch fleißig teure Zuteilungen verteilt werden), bin ich mir nicht so sicher, ob in 4 Jahren nicht wieder jemand auf die Idee kommt "lass uns ein paar weitere Frequenzen versteigern und die Kohle dann in Form von Subventionen wieder denen geben, die sie uns gegeben haben" (Ich schweife ab - zu dem Thema habe ich in einem anderen Thread schon Schaum vor dem Mund gekriegt...)
    Aber da gerade die Hobbyisten Strecken lange einsetzen (und sie nicht nach x Jahren kaufmännisch abgeschrieben haben), sind sie einerseits durch den Wegfall härter betroffen, andererseits haben sie aber keinerlei Ansprüche auf die (bescheidenen) Entschädigungen.
    Also, mit einem gewissen Risiko würde ich zur 1,8er von Sennheiser greifen (aber ich habe einfach ein bißchen ein Faible für Sennheiser - bin damit funkmikrotechnisch groß geworden)
     

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