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Proteste gegen GEMA

Dieses Thema im Forum "Auszeit" wurde erstellt von Mannis Fan, 26. Juni 2012.

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  1. Mannis Fan

    Mannis Fan Benutzer

  2. Radiokult

    Radiokult Benutzer

  3. BlueKO

    BlueKO Benutzer

    Eure Mütter ist wohl weder mit Sony noch mit Universal im Bund, oder?
     
  4. Badener

    Badener Benutzer

    Na, richtig so!!
     
  5. count down

    count down Benutzer

    Falsche Frage.

    Interessant wäre die Antwort auf die Frage, ob die Urheber der Songs von Eure Mütter der GEMA das Recht zum Inkasso übertragen haben.
     
  6. ricochet

    ricochet Benutzer

    Die sollten nicht demonstrieren, sondern ihre Energie in eine öffentliche Kampagne für Proxies und VPNs stecken. Das tut der GEMA wirklich weh, weil es sie so um ihre Einnahmen gebracht wird.
     
  7. Radiokult

    Radiokult Benutzer

    Naja, genau genommen bringt man damit eher die Künstler um ihre Einnahmen und nicht die GEMA. Aber vielleicht hat der Spuk ja bald ein Ende, denn dieser Tage geistert ja nun durch diverse Medien, dass die EU endlich mal in Sachen Europäische Verwertungsgesellschaft aktiv werden will. Auf der einen Seite gut, weil dann der GEMA-Streit endlich aufhört. Auf der anderen Seite aber auch schlecht, denn damit würde eine weitere nationale Angelegenheit in europäische Verwaltung abwandern.
     
  8. count down

    count down Benutzer

    Danke, Kulti, für diesen entscheidenden Hinweis. Ich war vorhin beim Lesen von ricochets Posting zu entnervt, um es wieder und wieder klarzustellen zu können.

    So schön das mit der europäischen Einigung scheint, die GEMA hat etliche Rücklagen aus den den bisher für deutsche Urheber vorgesehenen Beteiligungen gebildet um bei einem besser vereinheitlichten EU-Verteilungsplan etwaige Ansprüche aus dem europäischen Ausland bedienen zu können. So lustig finden deutsche Komponisten und Textdichter die anstehende EU-Regelung nicht.
     
  9. ricochet

    ricochet Benutzer

    Mit irgendwas muss man diese nimmersatten GEMA-Funktionäre schließlich unter Druck setzen. Würden sie von ihren abwegigen Maximalforderungen abrücken wäre allen geholfen. Es ist kein Zustand wenn auf Youtube jedes zweite Video gesperrt ist und Streamingdienste von Anfang an rote Zahlen schreiben und sich deshalb früher oder später aus Deutschland zurückziehen. Das nützt zuallerletzt den Künstlern, die dann im Netz gar keine Präsenz mehr zeigen können. Was in der restlichen Welt funktioniert muss doch auch in Deutschland möglich sein. Wenn ich ein in Deutschland gesperrtes Video über eine US-VPN-Leitung aufrufe wird der Künstler zumindest von der ASCAP bedacht, nicht wahr?

    @Countie: Melissentee soll helfen, auch Baldrian und Hopfen sind gut für die Nerven. Also, genehmigen wir uns ein Fläschchen!

    Nachtrag: Die ASCAP natürlich, nicht die RIAA...
     
  10. count down

    count down Benutzer

    Danke, ricochet, aber Deine fürsorglichen Ratschläge ändern nichts an Deiner wie ich meine, verbohrten Sichtweise auf diese deutsche Verwertungsgesellschaft. Sie wahrt die Interessen ihrer Mandanten, der Urheber! (Irgendwo schrieb ich schon einmal, dass zwar auch die interne Verteilung an ihre Mitglieder diskussionsfähig ist, aber das gehört jetzt nicht hierher). Deshalb ist sie nicht nimmersatt zu nennen, sondern schützt bei den vielfältigen Verbreitungswegen vor Raubrittertum an Musik. Da immer wieder YouTube als Beispiel angeführt wird, so muss gefragt werden, warum bei anderen Videoportalen Einigungen der Beteiligung möglich waren.

    Ich würde Dich, ricochet, gern einmal zu einem abendfüllenden Kneipengespräch mit sowohl sehr erfolgreichen als auch jungen, aufstrebenden Komponisten aus Deutschland (ich kenne genug beider Spezies) zusammenbringen wollen. Die würden Dir schon was erzählen.
     
  11. Radiokult

    Radiokult Benutzer

    Gibt es eigentlich eine nachvollziehbare Erklärung dafür, dass sämtliche andere Videoportale funktionieren und problemlos auch Videos abspielen, die bei Youtube gesperrt sind? Das Problem ist in Sachen Youtube eben nicht die GEMA, sondern Youtube selbst. Die sind die einzigen, die sich mit der GEMA nicht einigen wollen.
     
  12. count down

    count down Benutzer

    Youtube will sich schon einigen, aber im Vergleich zu anderen Videoportalen zu so miserablen Konditionen, zu denen die GEMA im Interesse ihrer Komponisten und Textdichter nicht zustimmen kann und will.
     
  13. Radiokult

    Radiokult Benutzer

  14. Hinhörer

    Hinhörer Benutzer

    Da wir durch Kultis Beitrag schon ein wenig OT sind, will ich für die interessierte Leserschaft noch ein wenig nachlegen. Eigentlich würde das Folgende besser in den Thread „GEMA, Urheber- und Verwertungsrechte“ passen, aber der ist bereits geschlossen. Wenn Guess möchte, kann er diesen Beitrag gern dorthin verschieben.

    Protecting creativity: Copyright and wrong ist ein Artikel zur Geschichte des Copyrights in England. Ursprünglich war der Vervielfältigungsschutz dafür gedacht, die Herstellungskosten auszugleichen – und eben nicht als lebenslange Rente (oder sogar noch für die Erben über den Tod hinaus). Nun gibt es ja seit einiger Zeit Bestrebungen, die Rechte an alten Aufnahmen, die auszulaufen drohen, zu verlängern (z B Cliff’s Law), aber das gab es auch schon früher, Stichwort Mickey Mouse Protection Act.

    Wenn man das mal zu Ende denkt, kommt man zum unendlichen Copyright...
     

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