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Radioday 2005

Dieses Thema im Forum "Radioszene Deutschland" wurde erstellt von MediaManiac, 23. März 2005.

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  1. MediaManiac

    MediaManiac Benutzer

    Hallo liebe Radiozene!
    Am 21.4.05 findet in Köln mal wieder der Radioday statt. Ich überlege: lohnt es sich den Tag frei zu nehmen und nach Köln zu fahren? Sind die Vorträge gut? Was sind Eure Erfahrungen? Wer war schon mal dort? Bitte nur konstruktive Beiträge!
    Danke!
     
  2. Dandyshore

    Dandyshore Benutzer

    AW: Radioday 2005

    Nein, es lohnt nicht.
    Programmchefs, Geschäftsführer und Berater saufen Schampus, essen Schnittchen und bescheinigen sich gegenseitig und vor allem sich selber phantastische Arbeit. Mittendrin stolpern Volontäre vom privaten Dudelfunk herum und kriegen wegen der ganzen schillernden Radioprominenz glänzende Augen.
    Andererseits:
    für viele lohnt schon deshalb die Fahrt nach Köln, nur um mal aus der Peripherie herauszukommen. Für Radiomacher aus Cottbus, Zwickau oder Saarbrücken also durchaus überlegenswert.
     
  3. MediaManiac

    MediaManiac Benutzer

    AW: Radioday 2005

    Also die Antwort ist etwas schwammig. Einerseits lohnt es sich, andererseits nicht. Mir ist egal, ob sich da jemand besäuft oder nicht. Mir geht es ja um die Vorträge, die dort abgehalten werden. Wie sind die denn erfahrungsgemäß. Und bitte nicht wieder so ne polemische Ader ansetzen @Dandyshore!
     
  4. AirPirate

    AirPirate Benutzer

    AW: Radioday 2005

    kann man eigentlich auch als hörer da hingehen oder ist das konsumierende volk da nicht zugelassen? wie kommt man an die tickets?
     
  5. Andilein

    Andilein Benutzer

  6. Nomos

    Nomos Benutzer

    AW: Radioday 2005

    @dandyshore

    ...da hast du jetzt aber Quatsch erzählt, weiterhin agierst du doch etwas überheblich über "Radiomacher aus der Peripherie..." Denn angeblichen Schampus gibt es erst abends auf der Party (auch da nur auf eigene Rechnung), tagsüber auf der Messe kannst du dir maximal gute Drinks ordern. Ich weiß nicht wo du dich auf der Kölnmesse rumdrückst, aber ich hatte nie den Eindruck, daß die Geschäftsführer oder Programmchefs besoffen waren. Es gibt bestimmt Ausnahmen, aber der Großteil der Jungs und Mädels ist dort ziemlich nüchtern! Dafür wird dann auf der Party umso mehr getrunken...Volontäre mit leuchtenden Augen stürzen seit Jahren nicht mehr beim Radioday rum, das sind maximal die Hostessen und Promoleute der Stationen. Die Einladungen für den Radioday werden persönlich adressiert, da landet kein Volo auf der Liste...zumal ein Teil der Einladungen inzwischen sogar mit einem Eintrittspreis verschickt wird (200 Euro).

    Radiomacher sind auf dem Radioday mittlerweile eher in der Unterzahl. Vor allem die Vermarkter, Marketingleute, Verkaufsleiter usw. sind in Köln am Start. Aber das muß nichts Schlechtes sein, man sollte es aber wissen!

    Die Vorträge des Radiodays waren eigentlich immer ziemlich gut. Natürlich reicht die Zeit nicht für tiefergehende, wissenschaftliche Referate. Aber fundierte Ansätze sind es allemal. Die Themen sind in diesem Jahr übrigens auch wieder sehr Marketing geprägt. Es schadet einem Journalisten aber nicht, auch mal was von Markenpflege, Markenaufbau usw. gehört zu haben.

    Grundsätzlich kann ich den Radioday empfehlen. Einen Tag Urlaub ist er auf alle Fälle wert (allein schon wegen der Party:)) Man sollte sich aber schon dort mit Kollegen verabreden und auch ein zwei Vorträge mitnehmen. Was man aber nicht machen sollte: Bezahlt keine 200 Euro für die Karte, das ist die Veranstaltung wiederum auch nicht wert...
     
  7. Funman

    Funman Benutzer

    AW: Radioday 2005

    Ich finde die Zugangsberechtigung zum Radioday unverschämt teuer und traurig zugleich! Wenn man bedenkt, wie kompliziert die Branche allmälich ist und wieviel Eigeninitiative und vor allem Eigenkosten verbraten werden , um seinen redaktionellen Beitrag zu erstellen ist es doch eine Frechheit, um den Zugang zu einer möglicher Weise interessanten B2B Plattform zu erhalten um die 200 Euro zu verlangen.

    Die Branche und Jobangebote sind eh hart umkämpft, nur muss man es den "einfachen" Moderatoren und Redakteuern noch schwerer machen, die teilweise aus der eigenen Tasche das Geld auf den Tisch legen müssen?!

    Gruß vom
    www.feierabend24.de
     

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