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Radioseminare - was taugen sie?

Dieses Thema im Forum "Radioszene Deutschland" wurde erstellt von TeSS, 08. Mai 2006.

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  1. TeSS

    TeSS Benutzer

    Dieverse Akademien und Agenturen bieten, teils hin und wieder, teils ständig, Seminare für Radiomacher und ähnlich Entgleiste an. Mir fallen auf Anhieb die DHA in Dortmund ein, die ZFP in Wiesbaden und der Laden in Bruchsal (irgendwas mit i).

    Frage an Euch: habt Ihr bei solchen oder ähnlichen Agenturen bereits Seminare gegeben oder besucht? Wie waren Eure Erfahrungen? Sind die Preise/Honorare angemessen oder zu hoch/niedrig? Hat Euch das Seminar etwas gebracht? Gab es neben Kaffee und Keksen auch die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen?

    Kurzum: alles, was mit Radioseminaren zu tun hat, bitte hier her.
     
  2. magisches Auge

    magisches Auge Benutzer

    AW: Radioseminare - was taugen sie?

    Die ZFP ( Zentrale Fortbildung der Programm-Mitarbeiter ARD / ZDF ) In Wiesbaden und Hannover wird, wie der Name schon sagt, von ARD und ZDF betrieben. Hat also nichts mit einer kostenpflichtigen Agentur zu tun und steht meines Wissens auch nicht für allgemein buchbare kostenpflichtige Seminare zur Verfügung.

    Für kritisierbar halte ich aber auch kostenpflichtige Seminare z.B. der Privatfunkagentur der Ev. Kirche in Frankfurt / M. Da werden den teilnehmenden Jugendlichen mehr Erwartungen auf eine "fantastische" Medienkarriere geweckt, als sich dann real ergeben.
     
  3. Undy

    Undy Benutzer

    AW: Radioseminare - was taugen sie?

    Empfehlenswert für den Nachwuchs sind die Seminare der SAEK (http://www.saek.de/psk/saek/powerslave,id,54,nodeid,54.html), allerdings natürlich immer vom Dozenten abhängig. Gab dort jedenfalls schon sehr sehr gute Seminare mit Thomas Schlayer (BR), Frank Wilkat (Burns) oder Stephan Hampe (rs2).
    Die Gruppen sind meist schön klein (bis zu 10 Seminarteilnehmer), es wird nett zusammen Mittagspause gemacht und man lernt die Basics und Hintergründe des Radio-Busines kennen.
     
  4. Bocuse

    Bocuse Benutzer

    AW: Radioseminare - was taugen sie?

    - Für manche Moderatoren auch nicht verkehrt!
     
  5. nameless

    nameless Benutzer

    AW: Radioseminare - was taugen sie?

    Ich selber habe mal ein Seminar in der DHA besucht und ich fand es da eigentlich sehr gut. Fand nur die anderen Teilnehmer nich so nett. Der Seminarleiter war super, hat uns ordentlich was beigebracht und auch Kollegen die andere Seminare da gemacht haben meinten alle. War zu kurz und wäre länger schöner und besser gewesen.

    Die DHA ist doch jetzt in Oberhausen bei radioNRW mit im Gebäude...?!

    Genauso habe ich mal ein Seminar in der lfm in NRW gemacht mit Christoph Flach. Ich war von diesem Menschen und dem Seminar absolut begeistert. Es kommt wahrscheinlich wieder darauf an, wo und wie und was. Aber grundsätzlich kann ich sagen dass ich solche Seminare gut finde und bei allen die ich bisher besucht habe ordentlich was mit genommen habe. Kontakte habe ich auch ein paar schließen können. Aber die schliefen bei mir so nach und nach leider wieder ein...
     
  6. weinsuse

    weinsuse Benutzer

    AW: Radioseminare - was taugen sie?

    Der "Laden in Bruchsal" war die ifm-Journalistenschule, die es leider nicht mehr gibt, da es immer weniger Menschen gab, die die Schule bezahlen konnten. Der Kurs dauerte ein Jahr und man hatte immer abwechselnd zwei Wochen Radiopraxis (bei dem dazugehörigen Lernradio "Radio aus Bruchsal") und zwei Wochen Theorie mit Radiomachern. Dafür waren insgesamt 14000 Euro fällig, die auch von der Arbeitsagentur übernommen werden konnten. Da aber auch dort gespart wird, gab es immer weniger Selbstzahler. Das Konzept der Schule finde ich sehr gut, nur die Dozenten waren manchmal etwas äh inkompetent...Das Ganze war auch nicht als Seminar gedacht, sondern als Alternative zum Volontariat.
     
  7. Gelb

    Gelb Benutzer

    AW: Radioseminare - was taugen sie?

    Ich habe als Mitarbeiter eines öffentlich-rechtlichen Senders einige Male Wochenendseminare miterleben dürfen (als Teilnehmer). Dozenten waren Kollegen aus benachbarten Programmen. Mal war's OK, mal für die Katz. Gelernt habe ich, denke ich mal, schon etwas. Vielleicht nicht so sonderlich viel, und auch nicht etwas, was ich jeden Tag brauche, aber gerade als Anfänger (war ich damals noch) finde ich es nicht schlecht, sich von "alten Hasen" ein bißchen was sagen zu lassen. Ganz learning by doing ist es dann doch nicht.

    Ergo: als Teilnehmer Glückssache.

    Was die Position als Dozent angeht, kann ich mir kein wirkliches Urteil erlauben. Vor etwa zwei Jahren habe ich mich als Leiter der Jugendgruppe des örtlichen OKs versucht und festgestellt, daß man dort nichts von "echtem" Radio wissen wollte und statt dessen den laienhaften stümperhaften "Hallohalloistdajemand"-Käse bevorzugte. Das war ziemlich frustrierend, und den Jungs und Mädels auch ziemlich egal, wie sich das hinterher anhörte. O-Ton eines 17jährigen Hauptschülers: "Man braucht keine Hörer". Damit war das Thema für mich erledigt.
     

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