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Reform des ARD-Hörfunks

Dieses Thema im Forum "Radioszene Deutschland" wurde erstellt von XXLFunk, 14. August 2010.

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  1. XXLFunk

    XXLFunk Gesperrter Benutzer

    Zum einen ist das Angebot der ARD, je nach Bundesland, sehr unterschiedlich. Da tun sich vor Ort nicht selten programmliche Lücken oder Doppelversorgungen auf. Zum anderen stellt sich die Frage, wie sollen die Angebote der ARD überhaupt beschaffen sein, dass sie als ör durchgehen? Gehören die Engrotierer, von denen der NDR gleich drei betreibt (N-Joy, NDR 1, NDR 2), auch dazu?

    Welche Programme sollen vor Ort zu hören sein? Vorab eine - beispielhaft - kurze Zustandsbeschreibung. Im Herzen NRWs sind mittlerweile drei Wortprogramme zu hören (WDR 5, DLF, DLR). In Teilen Niedersachsens ist überhaupt kein Wortprogramm zu empfangen. Damit meine ich nicht Nachrichtendudler, sondern klassische Einschaltprogramme.

    Dann gibt es Landesrundfunkanstalten, die im Bereich der populären Musik ganze Jahrzehnte links liegen lassen. So hat der WDR internationale Hits der 60er bis 80er kaum im Angebot. WDR 2 ist auf Teenie-Musik ausgerichtet, hat ein paar Alibi-Sendungen mit Oldies im Abendprogramm und WDR 4 spielt vereinzelt paar seichte Oldies - das war´s. Ähnlich übel ist die Situation im Sendegebiet des MDR. Da balgen sich zwei Jugendsender (Jump und Sputnik) um die Gunst der Hörer. Internationale Musik vor 1990 kommt nur unzureichend auf MDR 1 vor. Verschärft wird die Situation durch den Umstand, dass Jump nur über eine Miniplaylist verfügt.

    Welche Programmformate sollten nun an jedem Standort verfügbar sein?
    Ich denke, es müssten die folgenden sein:

    Vorab sei gesagt, daß in jedes populäre Programm ein deutlich wahrnehmbarer Wortanteil aus Information und Unterhaltung reingehört. Es ist über das Tagesgeschehen zu informieren, es hat Musikjournalismus stattzufinden und anstelle von zotigen Witzen müsste man Leute wie Urban Priol verpflichten. Die Hörer sind mit Umfragen, Talkshows und intelligenten Gewinnspielen einzubeziehen.

    1. Ein progressives Jugendprogramm, aufgestellt zwischen Eins Live und Fritz.
    Pop, Rock, Urban und Dance sollten zu gleichen Teilen bedient werden.

    2. Ein breites AC-Programm, wie ich bereits im NDR-Thread ausgeführt habe.
    a. Anstelle je Künstler nur wenige Titel zu bringen, würde ich deren ganzes Repertoire spielen.
    Ein schönes Beispiel ist "Summer of 69" von Bryan Adams. Das läuft bei NDR 2 (wie auch bei anderen ARD-Wellen) permanent, zusammen mit ein-zwei Balladen. Da hat Bryan Adams aber viel mehr Bekanntes zu bieten.
    b. Aufnahme von bis zu zwei Musiktiteln aus den 60ern und 70ern.
    c. Aufnahme von bis zu zwei Albumtiteln pro Sendestunde.
    d. Aufnahme von bis zu zwei Musiktitel pro Sendestunde, die noch unbekannt sind (Vorbild: Radio Eins). Hier ist das Fingerspitzengefühl des Musikredakteurs gefragt.
    Dazu Specials im Abendprogramm zu den Musikrichtungen Oldies & Klassiker, Rock, R&B, Country, Blues, Jazz.

    3. Ein progressives Pop-Programm wie BBC Radio 6 oder Radio Eins.

    4. Ein Programm wie WDR 4.

    5. Ein Programm wie WDR 5, DLF oder DLR.
     
  2. Radiodevil

    Radiodevil Gesperrter Benutzer

    AW: Reform des ARD-Hörfunk

    XXLFunk;
    """3. Ein progressives Pop-Programm wie BBC Radio 6 oder Radio Eins."""

    BBC Radio 6 Music or BBC Radio 2......!!!!!Okay, I am waiting. Thats fine.
     
  3. Digitaliban

    Digitaliban Gesperrter Benutzer

    AW: Reform des ARD-Hörfunk

    Und wenn es zu progressiv ist dann ist es untauglich und unerträglich, wie radioeins eben!
     
  4. studix

    studix Benutzer

    AW: Reform des ARD-Hörfunks

    Im großen und ganzen stimme ich mit Toms Darstellung überein. Was mir persönlich dort noch fehlt, ist eine Kulturwelle, sonst wäre ich zufrieden. Ein ausschließlicher Klassikdudler muß an dieser Stelle nicht sein, wenngleich die Klassik natürlich ihren Stellenwert dort haben sollte.
    @radiodevil: Daß oben mit dem "progressiven Pop-Programm" 6 Music als Vergleich herangezogen wurde, sollte offensichtlich sein. Radio 2 findet sich doch bereits bei dem "breiten AC-Programm" wieder.

    Grundsätzlich würde man sich mit der Realisierung der obigen Liste auf ein Prgrammangebot zubewegen, wie es heute die BBC mit ihren nationalen Programmen beispielhaft anbietet. Ich könnte gut damit leben. Es kann immerhin nur noch besser werden in Radiodeutschland...
     
  5. XXLFunk

    XXLFunk Gesperrter Benutzer

    AW: Reform des ARD-Hörfunks

    Die hatte ich tatsächlich vergessen. Natürlich gehört eine Kulturwelle mit Klassik dazu. Vorbild könnte vielleicht SWR 2 sein.
     
  6. Digitaliban

    Digitaliban Gesperrter Benutzer

    AW: Reform des ARD-Hörfunks

    Mich würde bei der Gelegenheit mal interessieren, welche Kulturwelle die Kenner generell bevorzugen? Ich habe von der Materie nämlich überhaupt keine Ahnung, welche Kritikpunkte erfüllt werden müssen, ich weiß nur, dass SWR 2, hr2 und Bayern 2 gehaltvoller als das grausige NDR Kultur sein soll welchem man ja nachsagt auch nur ein Klassikdudler zu sein!
     
  7. freiwild

    freiwild Benutzer

    AW: Reform des ARD-Hörfunks

    Ich habe mir schon länger überlegt, was ich machen würde, wenn ich Hörfunkdirektor einer ARD-Landesrundfunkanstalt wäre, und ich freie Hand hätte. Dann gäbe es sechs Programme:

    drei vorwiegend unterhaltende Programme:
    • eines schwerpunktmäßig für die ältere Generation, die von den privaten links liegengelassen wird. Also vorwiegend deutsche und melodische Titel (natürlich mit breiter Titelauswahl), dazu zielgruppengerechte Informations- und Servicebeiträge im Tagesprogramm (natürlich ohne Zeitbegrenzung), und themenbezogene Spezialsendungen am Abend, gerne auch mal Jazz oder Blues.
    • ein Jugendradio, das gezielt neue Band, neue Musik (gerne auch "härteres" Zeug), neue Moderatoren und neue Reporter fördert, und im Abendprogramm den jeweiligen Musikgenres (Hiphop, Rap, Techno, House, RnB, Garagenrock u.v.m.) ausführliche Spezialsendungen bietet.
    • ein Massenradio, das intelligente Information und gute, breite Musik verbindet. Riesengroße Titelauswahl, gerne auch von den jeweiligen Moderatoren selbst ausgewählt. Im Gegensatz zum Jugendradio würde aber aber mehr die "Breite in der Mitte" dargestellt, also auf das harte und spezifische Zeug verzichtet. Abends dann politische, thematische Spezialsendungen, Musikneuvorstellungen, gerne auch Konzertmitschnitte.

    und drei anspruchsvollere Programme:
    • ein 24/7-Nachrichtenprogramm. mit Stundenuhr; Beitragsrotation i.d.R. stündlich (bei Bedarf anpassen). Nachrichten alle 30 Minuten.
    • ein Musikkulturprogramm. Also keine Klassikhäppchenberieselung wie NDR-Kultur, sondern eher strukturierter mit eigenständigen Sendungen und ganzen Werken auch im Tagesprogramm. Also so ähnlich wie BR-Klassik, aber mit größerem Musikfokus (neben verschiedenen Klassik-Spielarten (nicht nur Barock) auch Weltmusik, Musikfeatures, Interpretenportraits, Jazz, u.s.w.).
    • ein wortbestimmtes Einschaltprogramm. Tagsüber vielleicht etwa 66 Wort/33Musik, dabei nachrichtenbetonte Sendestrecken am Morgen, Mittag und Vorabend (die im Gegensatz zur Nachrichtenwelle stärker hintergründig positioniert sind und Erstbeiträge liefern. Am Vormittag eine servicebetonte Strecke, am Nachmittag eine kulturelle und politisch-nicht-tagesaktuell bezogene Strecke. Abends, nachts und am Wochenende ein reines Wortprogramm mit allen erdenklichen Wort-Genres: Hörspiele, Features, Diskussionen, Interviews, Sport (Liveübertragungen), Themenmagazine.

    Die ganzen anderen Formatsachen, ob AC, CHR, MOYL, MOR, Classic, Rock, Modern Rock, Soft Hits, Dance, Black .... könnte wunderbar der freie Markt abdecken. Wenn man dort denn nur einen Markt zuließe und nicht immer nur den Zeitungsverlegern die UKW-Lizenzen zuschanzen würde ("Wettbewerbsbegrenzung zur Qualitätssicherung" und ähnlicher Scheiß).
     
  8. HeavyRotation25

    HeavyRotation25 Benutzer

    AW: Reform des ARD-Hörfunks

    Diese ARD- und ÖR-Diskussionen werden so langsam langweilig. Ellenlange Threads, bei denen am Ende nichts bei rumkommt.

    Das ganze Konzept der ARD-Sender wird garantiert reformiert, aber nicht heute und nicht morgen. Das geschieht in vielen Jahren und langsam, da hängen viele Arbeitsplätze dran. Mittelfristig werden SWR1 und 3 zusammengelegt und andere ÖR-Sender vermutlich auch, um Kosten zu sparen. Die Verbindung von SDR und SWF war ein Anfang, der heute allerdings hier viel gescholten und bedauert wird. Also was denn jetzt: Reform oder nicht?? Und wenn es Änderungen gibt, entscheiden das viele Leute, aber kein Radioforen-User. :D
     
  9. XXLFunk

    XXLFunk Gesperrter Benutzer

    AW: Reform des ARD-Hörfunks

    @freiwild
    Deine Vorschläge gefallen mir sehr gut. Ich denke, da sind wir gar nicht weit auseinander. :)

    Hier möchte ich Zweifel anmelden. Um eine gewisse Konstanz zu gewährleisten, würde ich das Tagesprogramm durch den Computer erstellen lassen, natürlich nicht ohne ihn vorher mit einer großen Anzahl von Titeln zu füttern.

    Glaubst Du nicht, ein Wortprogramm reicht aus? Man könnte es doch so gestalten, dass man dort morgens fünfzehnminütige und mittags sowie abends halbstündliche Nachrichtenmagazine integriert.
    Ich finde Nachrichtendudler a la B5 Aktuell ziemlich oberflächlich und daher überflüssig. (Eigentlich ist das ein Konzept für private Nachrichtensender.)
     
  10. Digitaliban

    Digitaliban Gesperrter Benutzer

    AW: Reform des ARD-Hörfunks

    Sei doch froh dass die Menschen Deines Schlages genügend Dummfunker zur Auswahl haben und genieße, dass die Radioforen-User niemals die Hoheit über UKW-Frequenzen erlangen, sonst würdest Du wahrscheinlich einen Herzinfarkt erleiden wenn Du siehst was im Radio alles möglich wäre, was Dich nervt brauchst Du ja auch nicht lesen, oder ist Dir so langweilig?

    Langsam wirst Du nämlich langweilig!
     
  11. Prof. Barabas

    Prof. Barabas Benutzer

    AW: Reform des ARD-Hörfunks


    WDR 2 Teenie Musik ? WDR 4 nur Oldies ?

    Entweder hat da jemand seine Hausaufgaben nicht gemacht , oder die beiden Sender nie gehört...ich meine GEHÖRT und nicht mal 60 min.durchgezappt...

    Die Aussage im Zitat ist qutasch...sorry
     
  12. studix

    studix Benutzer

    AW: Reform des ARD-Hörfunks

    Ist auch meiner Meinung nach völlig genug. WDR 5, DLF oder auch Radio 4 (wo wir eh schon die ganze Zeit die BBC als Beispiel verwendet haben) sind denke ich gute Beispiele dafür, wie ein guter Wortkanal aussehen sollte. Mit News-Dudlern im Stil von B5 kann ich auch nichts anfangen.
     
  13. XXLFunk

    XXLFunk Gesperrter Benutzer

    AW: Reform des ARD-Hörfunks

    Von WDR 4 "nur Oldies" habe ich nichts geschrieben. Und ja, auf WDR 2 läuft massenweise Teenie-Musik.

    Z. B.:
    Lady Gaga- Alejandro
    Keri Hilson- I like
    Blue October- Jump rope
    Macaco- Moving
    Yolando Be Cool- We no speak Americano

    Noch Fragen??
     
  14. Prof. Barabas

    Prof. Barabas Benutzer

    AW: Reform des ARD-Hörfunks

    Dann möchte ich mich entschuldigen...(seichte Oldies- nur Oldies...ohne Abitur kann man sich mal verlesen)...und mich freuen, dass ich mit über 40 noch als Teenie-Zuhörer gehandelt werde. Und dann verstehe ich auch warum die Teens kein Eins Live mehr hören können, sie sind beim KiRa besser aufgehoben...

    Warum soll man die ARD überhaupt reformieren ?

    Wichtiger wäre es, wenn mal jemand das Internet runterfährt und abspeichert !
     
  15. Radiokult

    Radiokult Benutzer

    AW: Reform des ARD-Hörfunks

    Da willst du nun groß die Öffis reformieren und benutzt dann solche Kaugummi-Begriffe...

    Darüber ob das wirklich Teenie-Musik ist, ließe sich vortrefflich streiten, denn was bitte ist Teenie-Musik eigentlich genau?
    Andererseits würde es WDR2 aber in der Tat gut zu Gesicht stehen, wenn man zu dem durchaus guten Info-Angebot auch wieder eine entsprechende "gehobenere" Musik-Mixtur anbietet. Im Moment kann es einem tatsächlich mitunter die Schuhe ausziehen beim Zuhören.
     
  16. XXLFunk

    XXLFunk Gesperrter Benutzer

    AW: Reform des ARD-Hörfunks

    Was ist das denn?? Du sprichst von Kaugummi-Begriffen und dann sowas. Ich hatte wenigstens den von mir verwendeten Begriff Teenie-Musik noch mit Beispielen unterlegt.
     
  17. Reh

    Reh Benutzer

    AW: Reform des ARD-Hörfunks

    Ach, wenn es doch für XXLFunk einen Sender "nur für Erwachsene" gäbe! :D
     
  18. Mannis Fan

    Mannis Fan Benutzer

    AW: Reform des ARD-Hörfunks

    Vielleicht wird ja einer der User irgendwann einmal Intendant!

    Generell liegt m. E. Freiwild (#7) richtig, nur hat er versäumt zu sagen, dass von den von ihm skizzierten sechs Programmen dann fünf bundesweit geschaltet werden könnten - und damit den Dschungel an Landesrundfunkanstalten- und Wasserköpfen überflüssig machen würden - und lediglich eine Nachrichten- und Infolinie zur Pflege des Förderalismus ein regionales heruntergebrochenes Landesprogramm bieten müsste.
     
  19. Hörbub

    Hörbub Benutzer

    AW: Reform des ARD-Hörfunks

    ...dann wäre es auch Zeit für ein nationales KiRa. Diese Alibisendungen bei den Wort- bzw. Kulturprogrammen könnten dann endlich raus. Leonardo und Co. zerstören die Durchhörbarkeit von WDR5/SWR2 und Ähnlichem. Welches Kind bzw. welcher Erwachsene dreht den wirklich um 14.05 Uhr am Rad um den sonst gemiedenen Kultursender für die Blagen einzustellen.

    Dabei sind da wirklich gute Sendungen dabei. Gibt den Kindern endlich ein Gegenstück zum Kika! Es ist ja da, doch sendet der WDR auf DAB und im Internet ebenso weit an der Zielgruppe vorbei, wie die versteckten Kindersendungen im Kulturkanal. Statt nach einem 4 nationalen Radio zu rufen, das die alten Klassikperlen abspielt und damit noch mehr Konkurrenz macht wäre es eher Zeit die Kinder und Jugendlichen national mit einer Welle zu versorgen. Der WDR zeigt schon mal wie das gehen könnte.

    Noch etwas:
    ...da hätte ich doch etwas: http://www.wdr.de/radio/wdr2/westzeit/kabarett.phtml
    (jeden Werktag kurz vor 10 Uhr am Vormittag)
    Kabarett findet meiner Meinung ausreichend statt, wenn man sucht. Gestern am späten Nachmittag gab es z.B. die 2-stündige Abschiedssendung von Hans-Dieter Hüsch aus dem Jahre 2000 und heute findet man um 20.05 Uhr 2 Stunden lang Jochen Malmsheimer bei WDR5. Die DLF Querköpfe, die WDR2 Zugabe - zumindest im Rheinland ist man gut versorgt.

    Noch ein spannende Frage - Warum ist ein Kultursender bei den meisten mit E-Musik ausgestattet. Was ist mit der Popkultur? Hier verfügt meines Erachtens DRadioWissen noch über Potential, welches es erst am Abend ein wenig rausläßt.

    Ansonsten kann ich mangels fundiertem Hintergrundwissen mit Euch nicht über Teeniepop und Erwachsenenmusik diskutieren.:cool:

    Noch ein kurzer Beitrag zu den Wortprogrammen. Scheinbar wünscht sich der durchschnittliche Konsument auch da mehr Unterhaltung - anders ist der Boom bei den Hörbüchern nicht mehr zu erklären. In öffentlichen Bibliotheken sind das die Ausleihrenner. Auf Nachfrage nach dem Hörort gewinnt das Auto noch vor der Hausarbeit. Es ist jedoch kein Paradox, wenn die "Drei ???" und Ken Folletts "Säulen der Erde" die gleiche erwachsene (männliche) Hörerschaft findet.;)
     
  20. Prof. Barabas

    Prof. Barabas Benutzer

    AW: Reform des ARD-Hörfunks

    Leonardo auf WDR 5 ist ein Sternchen am NRW Radiohimmel, finde ich und jeder hat ein Recht auf meine Meinung...

    Lilipuz um 14:00 kann kein Kind hören, da sie erst um 15:00 aus der Schule kommen, oder die Hausaufg erst um 16:00 fertig haben...

    Bärenbude wird aber gehört von Kids, hätte ich auch nicht gedacht...

    Und KIRA ? Würden es mehr Hörer geben via UKW ? Glaube kaum...da gebe ich dir Recht.

    Kabarett: Ja Bingo: Hüsch gestern, Knebel letzte Woche...mein MD Recorder läuft sich nen Wolf...weiter so...

    Hintergrundwissen Teenie Pop: Das kann man nur mit Herrn Bohlen diskutieren:wall:
    Hier im Forum tummeln sich ja Radiokonsumhöhrer und keine Musikredaktöööre...
     
  21. Radiodevil

    Radiodevil Gesperrter Benutzer

    AW: Reform des ARD-Hörfunks

    studix" Radio 2 findet sich doch bereits bei dem "breiten AC-Programm" wieder."

    .. breit, Breitseite oder was :wow:
    Nenne mir ein Programm in DE das wie "BBC Radio2" klingt.:rolleyes:
    Was soll ich dazu noch schreiben....mir fehlen die Sätze.:wow:

    Was "radioeins" angeht, wo gibt es innerhalb der ARD solch ein Programm? Das Angebot ist sehr gut. Oder wollt Ihr die Scheisse von den Privaten die jeden Tag über die Äther in die Aussenwelt los gelassen wird hören, ich nicht. Ist ja auch nichts dabei was mich vors Radio-Internet wenn man es so nennen darf ziehen sollte.
    Habe noch nichts gehört, oder sollte ich schon taub sein vom vielen Hören.:D:cool:
    Welchen Anspruch habe ich als Hörer, was möchten denn die Herrschaften hier hören?:confused:
    Stellt euch vor wir hätten keine ARD mehr, ich wage garnicht daran zu denken. Wo würde dieses Land stehen.
    So, schönen Sonntag noch, hoffe mal auf eine neues Thema hier, z.B. was ist denn der neuste Schrei im Bereich Rockmusik. Wusstet ihr das man vom mit dem Köpfhörer
    hören große Ohren bekommt ? Ich ja, trage sie jetzt schon auf die Schulter, die Ohren. Was? Verstehe nichts mehr, mach mal lauter.....Abendbrot, okay, ich mache die Kiste aus. Solch ein Frau zieht mehr wie 10 Pferde, ja, ja. Da.da, was ist los mein Schatz, geht es immer nur bergab, Trio. Dat war ein tolles Trio mit dem Rhytmus wo ich immer mit muss.....
     
  22. studix

    studix Benutzer

    AW: Reform des ARD-Hörfunks

    Wüßte ich auch gerne. Sachdienliche Hinweise nimmt wie immer dieser Thread entgegen. Ich befürchte aber, daß wir uns in Deutschland einzig und allein mit diesem Livestream zufrieden geben müssen (leider auch künftig)...
     
  23. Inselkobi

    Inselkobi Benutzer

    AW: Reform des ARD-Hörfunks

    Mit Herrn Bohlen? - Ich finde, das sollte mit ganz anderen, die die Charts 'stuermen' diskutiert werden (Gaga, Shakira & Co.).

    Zum Glueck sind die Geschmaecker verschieden. :rolleyes:
     
  24. freiwild

    freiwild Benutzer

    AW: Reform des ARD-Hörfunks

    Danke!

    Bei meinem Konzept können Moderatoren die Musik auswählen, müssen aber natürlich nicht. Sinn im Tagesprogramm macht das natürlich vor allem als Ergänzung zu interaktiven Elementen (Hörerinteraktion, Studiogast, Spiele) oder zur Anpassung an Beiträge. Die Abendsendungen hätten bei mir eh eine vom Musikredakteur "komponierte" Musikauswahl.

    Meiner Erfahrung nach haben Nachrichtensender ein völlig anderes Nutzungsverhalten als andere Kultur- oder Einschaltprogramme. Sie werden meist nur kurz gehört und in Zeitfenstern, die die Hörer meist nicht selbst bestimmen, also z.B. zwischen 7:12 und 7:38 Uhr beim Frühstück oder von 11:32 bis 12:09 Uhr vom Außendienstler auf dem Weg zum Kunden. Und daher müssen sie so positioniert sein, dass sie den Hörern möglichst viel bringen.

    Mein Worteinschaltradio ist dagegen für Leute gemacht, die Zeit und Muße haben, eine bestimmte Sendung oder Sendestrecke bewusst einzuschalten und zuzuhören. Auch die Art der Beiträge und die Beitragsrotation wäre zwischen meinem Nachrichtenradio und meinem Wortradio völlig unterschiedlich. Von daher sehe ich da kaum Redundanzen, wohl aber eine Berechtigung für beide Formate.

    Ich bin ja ein großer Freund des heute real existierenden Deutschlandradios, und gleichzeitig ein großer Kritiker eines Radiozentralismus. Die Eigenständigkeit der jeweiligen ARD-Anstalten schützt uns z.B. davor, dass wildgewordene Intendanten oder Hörfunkdirektoren auf einen Schlag den kompletten öffentlich-rechtlichen Hörfunk kaputtmachen können. Einen bundesweiten Hörfunk z.B. im mdr-Stil möchte ich nämlich auf keinen Fall haben. Und die Einsparungen, die möglich wären, halte ich für wesentlich geringer, als Befürworter eines Radiozentralismus oft glauben machen wollen, die Verringerung des Gesamtangebots aber für immens.
     
  25. Mannis Fan

    Mannis Fan Benutzer

    AW: Reform des ARD-Hörfunks

    Wie das, da doch sowieso alle mehr oder weniger das gleiche anbieten?
     

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