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Rode d-power Mikro-Vorverstärker

Dieses Thema im Forum "Studio- und Sendertechnik" wurde erstellt von bassline, 07. Oktober 2008.

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  1. bassline

    bassline Benutzer

    Hallo zusammen,
    ich benutze seit einiger Zeit mein Fostex FR2-LE mit MD 421 für Interviews etc. und bin auch sehr zufrieden. Wie hier auch mehrfach berichtet, ist der Vorverstärker für das 421 ein wenig schwach, so dass ich immer sehr hoch aufdrehen muss. Das ist zwar nicht so schlimm, da ich wegen des geringen Rauschens nachher noch anheben kann..
    Aber jetzt bin ich auf dieses Teil gestoßen:
    http://www.thomann.de/de/rode_dpower_plug.htm
    das mittels Phantomspeisung (hab ich ja im FR2) den Pegel anheben soll.
    Meine Frage an Euch kennt jemand diesen Vorverstärker? Bringt das etwas oder handele ich mir damit wieder mehr Rauschen ein als ich durch die wegfallende Nachverstärkung einspare?
    Vielen Dank
     
  2. Tondose

    Tondose Benutzer

    AW: Rode d-power Mikro-Vorverstärker

    Das Teil an sich kenne ich nicht, weise aber auf die Maycom Mic-Tube als Alternative hin.


    Gruß TSD
     
  3. codo

    codo Benutzer

    AW: Rode d-power Mikro-Vorverstärker

    Auf der RØDE Homepage ist zu dem Vorverstärker
    keinerlei technische Spec zu lesen.
    http://www.rodemic.com/accessory.php?product=DPower_Plug

    Aber ich rate mal frei weg, das es sich hierbei um einen
    RØDE typischen, rauscharmen GAS FET (Gallium Arsenid Feld Effekt Transistor)
    Vorverstärker handelt, der auch in den anderen RØDE Produkten verbaut ist.
    Was wiederum eine extreme Rauscharmut vermuten lässt.

    Ich empfehle mal den Kauf, unter Berücksichtigung des möglichen
    Rücktrittsrechtes und eines kleinen Tests. Über den ich hier gerne
    ein paar Äußerungen lesen würde. ;)
     
  4. bassline

    bassline Benutzer

    AW: Rode d-power Mikro-Vorverstärker

    Hallo,
    ich bin jetzt erst zu einem Test gekommen:
    Aufbau:
    Aufnahme 1: Nur MD 421, mit Phantom, zuerst Testton auf -12 dB, dann "Stille"
    Aufnahme 2: MD 421, mit Rode D-power, Testton mit gain wieder auf -12 dB, den "Stille"
    Aufnahme 3: Nur MD 421, Gaineinstellung wie (2)

    In Cool-edit wurde ein Teil der "Stille" um 40 dB hochgezogen, im Falle von (3) zusätzlich um 20 db (Verstärkung des d-power, damit kam der Testton wieder sehr schön auf -12 dB)
    Rauschen nach der Verstärkung (bzw vorher):
    (1) -21 dB (-61)
    (2) -12 dB (-52)
    (3) -15 dB (-75)

    Fazit: Das Rauschen ist geringer, wenn ich die leise Aufnahme hinterher hochziehe als mit dem d-power. Allerdings sind alle Werte sehr gering und m.E. für die Praxis irrelevant.
    Das d-power ist wirklich sehr rauscharm, bringt aber wg. der guten Vorverstärker des Fostex hier keine Vorteile. Bei anderen Geräten mag das anders sein. Vielleicht kann ja jemand damit seine rauschigen Vorverstärker austricksen.
     

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