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Schülerpraktikum

Dieses Thema im Forum "Radioszene Deutschland" wurde erstellt von musikjoe, 22. August 2012.

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  1. musikjoe

    musikjoe Gesperrter Benutzer

    Hallo,
    mein 15-jähriger Sohn muss für März 2013 von seinem Gymnasium aus ein zweiwöchiges Schülerpraktikum machen. Er spielt seit gut 5 Jahren Trompete und seit einem Jahr noch Klavier, möchte nach dem Abi in Köln Musik studieren. Nun bin ich bereits seit einiger Zeit auf der Suche nach geeigneten Schülerpraktikumsstellen im Medienbereich, bzw. den Bereichen, die ihn auch später weiterbringen könnten. Wir haben bereits im März eine Onlinebewerbung für den WDR abgegeben. Dieser hat geschlagene 5! Monate gebraucht, um jetzt zu antworten, dass die angeblich schon voll sind. Wahrscheinlich hätte ich heute von denen noch keine Antwort, wenn ich nach viermonatiger Wartezeit nicht dort ständig mal telefonisch nachgefragt hätte. Eine Bewerbung beim SWR und bei der "Deutschen Welle" läuft noch, mal sehen, wie lange die für eine Antwort brauchen. Viele, so leider meine Erfahrung, nehmen gar keine Schüler als Praktikanten, so RTL, PRO7, Lokalsender wie Radio Bonn/Rhein-Sieg. Erst nach dem Abi kann man dort dann anfragen, das nützt meinem Sohn natürlich nichts. Beim Domradio hatte ich telefonisch auch schon angefragt aber die haben mittlerweile die Stellen auch schon vergeben. Nun möchte ich nicht untätig bleiben, wer weiss, ob der SWR oder auch "Die Deutsche Welle" ihn nehmen würden und wann von dort Antwort kommt. Hat hier im Forum vielleicht noch einer eine Idee, wohin ich mich noch wenden könnte? Das Problem ist natürlich, dass er nicht durch die ganze Republik fahren kann. Wir wohnen in Bonn, also sollte der mögliche Praktikumsplatz auch in Bonn oder Köln, zumindest mit dem Zug von hier gut zu erreichen sein. Besten Dank für Hilfe. Udo
     
  2. Radiocat

    Radiocat Benutzer

    Personalabteilung der jeweiligen Anstalt, würde ich sagen. Räumlich kommen dann wohl WDR, DLF und Deutsche Welle in Frage. SWR vielleicht noch Studio Koblenz.
     
  3. TS2010

    TS2010 Benutzer

    Wie wär's mit der Musikzeitschrift Intro oder Kölner Stadtmagazinen?
     
  4. evw

    evw Benutzer

    Ich vermute, so wie bei uns läuft es bei den meisten Sendern: Praktika in den Bereichen Musik und Technik lehnen wir ab, weil sie im Radiokontext kaum Sinn machen. Praktika im journalistischen Bereich sind willkommen. Im konkreten Fall wäre vermutlich die Radiowerkstatt Bonn des katholischen Bildungswerks noch eine mögliche Adresse.
     
  5. Vielleicht wäre der deutschsprachige Belgische Rundfunk im grenznahen Eupen noch eine Idee...??

    Verständlich: wenn da Nicht-Akademiker rumwursteln, gerät der intellektuelle Anspruch dieser Sender in Gefahr! ^^ Aber Dein Sohn wäre bei Radio Bonn wohl auch nicht glücklich geworden, schließlich interessiert er sich für Musik!

    Nur mal so aus Neugier: Warum suchst eigentlich DU und nicht er? o_O
     
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  6. W-NBC

    W-NBC Benutzer

    Das habe ich mich auch gerade gefragt. Das ist doch Schritt eins für:

    Ich denke, es ist okay, ihm da unter die Arme zu greifen. Aber die Initiative sollte schon von ihm kommen, auch die Wahl des Praktikumsplatz bzw. der Stellen, an denen er sich bewirbt. Und meinst Du nicht, dass DW, SWR, WDR für einen 15-Jährigen eine Nummer zu groß sind? Je größer der Betrieb, desto geringer die Möglichkeiten für ihn sich auszuprobieren und etwas zu lernen.
     
  7. chapri

    chapri Benutzer

    Absagen solcher Nachfragen gehören zu meinen derzeitigen Aufgaben.
    Daher kann ich wirklich nur antworten:
    1. Er soll's selber schaffen.
    2. Fettdruck ist in diesem Fall böööse.
    3. Hiuer ist wahrhaftig kein Musikerforum.
    4. Bei nur 2 Wochen wird's schwierig, sollten Ansprüche also zurückgestellt werden..
    5. In BN, zumindest aber Köln, gibts genug Möglichkeiten!
    Over and out...
     
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  8. Pfui!

    Pfui! Gesperrter Benutzer

    Ach naja, diese zweiwöchigen Schülerpraktika sind doch harmlos und eine nette Sache. Wir haben das früher auch mal gemacht. Da sind die Kiddies dann mit den Reportern zu Außenterminen rumgezogen. War sicher ein bißchen aufregend für sie. Ich habe sie dann meistens den Gesprächspartnern auch Fragen stellen lassen. Das war manchmal ganz interessant, was die so völlig ohne Hintergrundwissen gefragt haben! Sehr spontan und völlig unvoreingenommen.
     
  9. Mannis Fan

    Mannis Fan Benutzer

    Kleine lokale und regionale Privatsender bieten auch kurzfristig Plätze, aber es würde schon helfen, wenn ein taffer junger Mann dort selbst anklopft und das nicht den Papa machen lässt.
    Bei den großen öffentlich-rechtlichen Sendern gibt es meist Praktikantenpakete (Fernsehen und alle Wellen einmal im Schnelldurchlauf) für Schülerpraktikanten, aber die sind in der Regel auf ein Jahr im Voraus ausgebucht. Ein echtes Praktikum im Sinne von "praktische ERfahrung sammeln" ist sowieso erst im fortgeschrittenen Studium möglich. Nichtstudenten haben so gut wie keine Chance, es sei denn Vitamin B... oder ein ganz, ganz starker Papi!
     
  10. TripleX

    TripleX Benutzer

    @musicjoe
    Ein schülerpraktikum im redaktionellen Bereich eines grossen Öris ist im Grunde sinnlos. Er wird deinen jungen nicht weiterbringen. Da er keine 18 ist darf er eigentlich nicht auf Termine, normalerweise noch nicht mal mit einem Journalisten. Er würde also das komplette Praktikum gelangweilt an irgendeinem Rechner verbringen und bestenfalls ein Schnittsystem kennen lernen. 15 ist sogar für ein Regionalblättchen zu früh. Ein Praktikum im kaufmännischen oder technischen Bereich wird ab und an für Schüler angeboten nützt aber einem angehenden Musiker eher wenig, oder? Vielleicht kann Dein Sohn sich ja im Bereich der Orchester erkundigen und etwa dem Orchesterwart zur Hand gehen? Da würde er vielleicht wirklich etwas über Musik lernen. Dazu würde ich die einzelnen Orchester der "Klangkörper" direkt anschreiben. mitspielen darf er allerdings bestimmt nicht. Die sind da noch strenger als die Journallie.
    Alles gute
     
  11. musikjoe

    musikjoe Gesperrter Benutzer

    Vielen Dank zunächst, für die vielen, zum Teil informativen Antworten. Natürlich könnte vom Alter her mein 15-jähriger Sohn sich selber um einen Praktikumsplatz bemühen. Aber, wie das leider bei vielen Kids der Fall ist, kümmert er sich einfach nicht darum, stattdessen spielt er in seiner Freizeit lieber Computerspiele. Da es ein Pflichtpraktikum von der Schule ist, möchte ich ihn aber nicht hängen lassen und außerdem denke ich schon weiter in die Zukunft, nach seinem Abi. Hier könnte sicher ein zuvor gut absolviertes Praktikum im Medienbereich einige Türen leichter öffnen.

    zu @radiocat: Der WDR hat uns nach geschlagenen 5 Monaten eine Absage erteilt, Bewerbungen, wie bereits erwähnt beim SWR und Deutsche Welle laufen noch. Deutschlandfunk habe ich auch angerufen, dort ist momentan wohl eine Stelle eines Redakteurs noch neu zu besetzen, hier soll ich im September daher nochmal nachfragen.

    zu @TS2010: Zeitungen, bzw. Zeitschriften ist jetzt nicht so die Richtung, da er später Musik studieren möchte, wäre da eher etwas im technischen Bereich oder direkt in der Musikredaktion denkbar. Er möchte ja kein Journalist werden und Artikel schreiben.

    zu @stefan kramerowski: Der BRF ist leider von Bonn zu weit weg, wie soll er ohne Auto dahin kommen.

    Mir ist klar, dass man in zwei Wochen Praktikum nur mal in einzelne Bereiche reinschnuppern kann aber gerade das ist doch das Gute, so kann er sich Gedanken machen, was er später, bzw. in welchen Bereich er später mal gehen möchte. Gerade dort bieten die größeren Sender doch wesentlich mehr an Möglichkeiten, so zumindest meine Vermutung.

    zu @TripleX: Ich habe auch beim Bonner Beethoven Orchester angefragt, die würden auch Schülerpraktikanten nehmen, sind aber gerade in dem Zeitraum des Praktikums selber auf Tournee und von daher ist es dort leider nicht möglich. Ins Bundeswehrorchester möchte mein Sohn nicht, von daher bleibt wohl nicht mehr viel übrig, was hier in der Gegend ist.

    Eine gute Idee mit der Radiowerkstatt, dort werde ich mal nachfragen, danke.
     
  12. StefanZinke

    StefanZinke Benutzer

    Das glaube ich nicht. Der Herr Sohn sitzt am Computer, spielt aber lieber, anstatt seine Bewerbungen zu tippen. Und der Papa toleriert und unterstützt das auch noch, indem er die Sender anruft. Das passt zum heutigen Elternbild, das sich mir oft zeichnet.

    Hast Du Dir schon die Bücher und Aufgaben besorgt, die Du für Deinen Sohn im Abi lesen beziehungsweise lösen willst, weil der Herr Sohn lieber am Computer spielt, anstatt die Nase ins Buch zu halten?
     
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  13. musikjoe

    musikjoe Gesperrter Benutzer

    Damit hier keine Mißverständnisse entstehen, natürlich macht er nach der Schule zuerst seine Hausaufgaben, dann tägliches Musik üben (eine Stunde Trompete, eine halbe Stunde Klavier) und dann geht es erst an den PC um zu spielen. Dazu kommen dann noch Termine, wie mit den beiden Bands zu proben, Auftritte und Unterricht in Klavier und Trompete. Der Tag ist also schon ziemlich ausgefüllt, zumindest während der Schulzeit. Und, warum soll ich ihm nicht weiterhelfen, bei Dingen, wo er noch keine Erfahrung hat? Natürlich muss er sich dann selber vorstellen, wenn es soweit ist. Ich denke hier an seine Zukunft, die er irgendwann natürlich mal selber meistern muss.

    So schlecht sind seine schulischen Noten nicht, dass ich hier besorgt sein müsste.
     
  14. StefanZinke

    StefanZinke Benutzer

    Keinesfalls will ich Dir sagen, wie Du Deinen Sohn zu erziehen hast. Aber meine Eltern hätten zu mir gesagt, dass Schule vorgeht und meine Hobbys deshalb warten müssen.

    Weil er sonst keine Erfahrungen sammeln kann. Und außerdem: Einem 15-Jährigen ist es durchaus zuzumuten, bei einem Sender anzurufen, um sich nach einem Praktikumsplatz zu erkundigen.
     
  15. Radioverrückter

    Radioverrückter Benutzer

    Wenn du mal so ordentlich deine Sendungen einplanen würdest, wie deinem Sohn zu helfen, dann wären wir schon einen Schritt weiter :thumpsup:
     
  16. Sauerkraut

    Sauerkraut Benutzer

    Spannend, wie viele Leute hier dem Vater die Hoffnung machen, dass die Rundfunkanstalten nur darauf warten, genau seinen Sohn als Praktikanten zu bekommen.

    Seid mal ehrlich zu euch selbst: Keine Redaktion mag Schülerpraktikanten. Sie werden meist eh nur genommen, weil irgendwer rumgeflennt hat oder mit Vitamin B ankam (das ist meine Erfahrung aus rund 15 Jahren privatem und öffentlich-rechtlichem Radiodasein).
    Schülerpraktikannten kann man so gut wie nie auf Umfragen losschicken, weil sie von den Interviewten (zu Recht, weil sie bei kontroversen Antworten nicht nachfragen) nicht ernstgenommen werden. Die meisten, die ich erlebt habe, sind sogar völlig unfähig, ans Telefon zu gehen und einen Blitzer entgegenzunehmen - Recherchetelefonate kann man ihnen daher nicht anvertrauen. Was sie können, ist, sich flott in Schnittprogramme einarbeiten - aber die meisten Sachen schneiden die Redakteure ja eh selbst.

    Und, Musikjoe, wenn dein Sohn doch eh nicht Journalist werden will, was will er dann beim Radio? Die Zeiten, in denen Redakteure selbst ihre Musik zusammenstellten, ist längst vorbei - heute drückt man auf einen Knopf, und entsprechend der Vorgaben kommt eine Musikliste raus.

    Schülerpraktikanten sind ein echter Hemmschuh, sie brauchen mehr Zeit, die dann woanders fehlt, man kann sie kaum einsetzen, und hat trotzdem viel Mehr-Arbeit - und das für zwei Wochen, die einen potentiellen späteren Arbeitgeber eh nicht interessieren (auch hier - ganz ehrlich: mit meinem Apotheken-Praktikum in der 8-ten oder so brauch ich doch heute auch niemandem mehr auf dem Lebenslauf kommen!)

    Ich nehme dir jetzt mal ganz unhöflich alle Illusionen, Musikjoe: Die Wahrscheinlichkeit, dass sich der WDR, SWR, sonst ein öffentlich-rechtlicher oder privater Sender bei deinem Sohn meldet, tendiert gegen Null. Die haben hunderte Bewerbungen auf dem Tisch liegen - und jede dieser hundert wird qualifizierter sein als der bisherige Lebenslauf deines Sohnes (was ja auch ok ist, er ist erst 15).
    Auch mal aus der Sicht von jemandem, der solche Bewerbungen lange Zeit gesichtet hat: Es macht alles andere als einen guten Einfluss, wenn man von jemandem liest/hört "Mein Sohl hätte gern ne Stelle" - das sollte der Sohn schon selbst können, egal in welchem Alter, ansonsten ist er völlig ungeeignet.

    Wenn du also schon meinst, ihm etwas Gutes tun zu müssen, dann frag lieber bei Stellen an, die Hintergründe musikalischer Art vermitteln - genügend Vorschläge wurden ja schon weiter oben gemacht (und warum will er nicht zum Bundeswehrorchester?... ist er in der Position, sich schon die Stellen aussuchen zu können?)

    so - genug des Böse-Seins
    Sauerkraut
     
  17. Redakteur

    Redakteur Benutzer

    @ musicjoe:​
    Mein Neffe hat mal nach einem einwöchigen Schülerpraktikumsplatz bei einem SWR-Regionalstudio angefragt, indem er direkt dorthin eine E-Mail schrieb (nicht über so ein Bewerbungsformular im Internet). Bereits einen Tag später erhielt er eine Rückantwort direkt vom Studioleiter mit der Info, man prüfe die Verfügbarkeit eines Praktikums zu dem von meinem Neffen angegebenen Zeitraum. Einige Wochen später meldete er sich wieder mit der Information, die zuständige Redakteurin werde ihn demnächst kontaktieren. Und das klappte so dann auch, er bekam das Praktikum!​
    Aber da haben StefanZinke und Co. schon recht: Ich finde auch, er sollte sich selbst um das Praktikum bemühen. (Bei meinem Neffen wurde das auch ganz klar vom Gymnasium aus zu den Eltern wie Schülern gesagt.) Du kannst ihm ja trotzdem weiterhelfen, wenn Du z.B. besser weißt als er, welche Firmen sich für eine Nachfrage anböten oder ihm beim Bewerbungsschreiben zur Seite stehen, indem Du ihm noch ein paar wertvolle Tipps bezüglich der äußeren Form geben kannst, weil Du eben vielleicht schon mehr Bewerbungen geschrieben hast als er... etc.​
     
  18. Fredo

    Fredo Gesperrter Benutzer

    Das glaube ich ja sofort! Die Musik ist ja schliesslich auch inzwischen das Unwichtigste überhaupt im RADIO! Ich würde es tagtäglich rund um die Uhr live hören, wenn ich noch eingeschaltet hätte.
     
  19. evw

    evw Benutzer

    Bekanntermaßen ist es ja so, dass vor dem Radio Tausende von Musikspezialisten sitzen, auf der anderen Seite meistens aber nur einer. Es macht wirklich ziemlich wenig Sinn, wenn ein Schulpraktikant dem zwei Wochen über die Schulter guckt, ohne irgendwas selbst machen zu können.
     
  20. laser558

    laser558 Benutzer

  21. batman

    batman Benutzer

    Das Schülerpraktikum soll einen ersten Eindruck des Berufslebens verschaffen. Mehr muß erst einmal nicht sein. Deswegen muß das Praktikum auch nichts mit der späteren Berufswahl zu tun haben. Mal ehrlich... mit 15 Jahren. Und hilfreich für die spätere Laufbahn ist so ein Schülerpraktikum auch nicht.

    Ich empfehle Deinem Sohn, einen Betrieb für sein Schülerpraktikum zu wählen, wo man sich um ihn kümmert, Stadtverwaltung oder Ähnliches. Das kann ruhig ein ganz anderes Berufsfeld sein. Wichtig ist nämlich jetzt, daß Dein Sohn das Praktikum, also das erste Ins-Berufsleben-Schnuppern in positiver Erinnerung behält. Beim Radio ist er "Klotz am Bein", der mit irgendwelchen Beschäftigungstherapien abgespeist wird. Das ist unbefriedigend und macht Unlust auf das Berufsleben.
     
  22. StefanZinke

    StefanZinke Benutzer

    Verstehe ich das richtig: Du meinst, mit 15 Jahren brauche ein Jugendlicher noch keine Idee zu haben, was er mal beruflich machen möchte? In drei Jahren ist er volljährig!

    Aber wenn es so sein sollte, dass ich Dich richtig verstehe, dann wäre es bittere Wahrheit. Erst heute sprach ich mit der Mutter einer 15-Jährigen, deren Tochter doch tatsächlich eine Vorstellung davon hat, was sie werden möchte - Innenarchitektin. In ihrem Verwandten- und Freundeskreis sehe das anders aus, sagte mir ihre Mutter: Dort wüssten viele noch nicht, was sie werden wollten.

    Ich will damit nicht angeben, aber ich wusste bereits mit fünf Jahren, dass ich etwas bei einem Medium machen möchte. Sollte die Zeit denn wirklich vorbei sein, in der Kinder davon träumen, Lokführer, Polizist oder Feuerwehrmann zu werden - also zumindest eine Sympathie für einen Beruf haben?
     
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  23. batman

    batman Benutzer

    Nein, verstehst Du falsch. Dabei hast Du mich vollkommen richtig und vollständig zitiert. Und genauso habe ich es auch gemeint. Deutlicher wäre vielleicht noch gewesen: 'Dabei muß das zweiwöchige Praktikum auch nichts mit dem eigenen Berufswunsch zu tun haben.' Ich meine, wir reden hier von zwei Wochen, denen dann womöglich erst eimnal noch 3-4 Jahre Schule folgen, ehe die Erfüllung des Berufswunsches dann angegangen wird.
     
  24. StefanZinke

    StefanZinke Benutzer

    Sofern es denn einen gibt.
     
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  25. IlkaPos

    IlkaPos Benutzer

    Klar ist es richtig, dass ein zweiwöchiges Schülerpraktikum nicht wahnsinnig viel für den weiteren Lebensweg zu bedeuten hat. Doch es geht bei der ganzen Sache ja auch um die Motivation des Kindes. Wenn es das Praktikum in irgendeiner beliebigen Einrichtung macht, geht es dort sicher nicht jeden Tag so gerne hin, als wenn es seinen Traumberuf näher kennen lernen kann. Außerdem kann man auch in zwei Wochen einen ersten Eindruck von einem Beruf gewinnen und Leute treffen, die einem sagen, wie man weiter vorgehen soll, um später einmal in der Branche arbeiten zu können und weiter zu motivieren. Ich selbst habe mein Schülerpraktikum in einem Reisebüro gemacht, weil ich immer Reiseverkehrskauffrau werden wollte - bis zu dem Praktikum. Durch die dort (in 2 Wochen) gewonnenen Eindrücke ist mir klar geworden, dass das doch nichts für mich ist und ich zum Teil falsche Vorstellungen von dem Berufsbild hatte. Um nun auf dich zurückzukommen, musikjoe: Hier http://www.meinpraktikum.de/job/suchen kannst du vielleicht ein geeignetes Praktikum für deinen Sohn finden, da du auf dieser Seite ein Praktikum nach den Parametern Ort und Tätigkeit suchen kannst. Die Seite richtet sich zwar generell an Studenten undich kenne sie von der Uni her, aber auch Schüler können da bestimmt was Passendes finden. :)
     

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