1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Sommer-MA vorbei – was ändert sich im Saarland?

Dieses Thema im Forum "Radioszene Deutschland" wurde erstellt von LyonerLeo, 08. August 2007.

Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
  1. LyonerLeo

    LyonerLeo Benutzer

    RADIO SALÜ

    Erster Höreindruck: nichts. Oder nicht viel. Das Hauptproblem des Senders "fehlende Abwechslung" besteht nach wie vor. Es geht nicht um einzelne Inseln (also "Acht 80er um 8" oder "Musiknavigator") - und erst recht nicht um den super langen 742879-Minuten-Musik-Marathon. Nein.

    Die Hörer wollen nicht jeden Tag die selbe Kacke - nur eben anders durchgequirlt - um die Ohren gehauen bekommen.

    Auch wenn es diese beliebten Musiktests anders behaupten, so ist im Land - und da kann man sich wirklich quer durch die Büros und den Bekanntenkreis fragen - eine sehr große Antiphatie vorhanden. Man schaltet Salü ein, es kommt wieder "so ein typischer Salü-Dauerberieselungs-Titel" - und ist genervt.

    Ein guter erster Schritt wäre:

    • die Musikrotation sehr stark zu erweitern
    • "Ecken und Kanten" zu schaffen, und zwar in jeder Musikrichtung (Rock, Pop, Dance, Black). Die breite Masse schreit gelegentlich nach Dauerberieselungsmusik - aber der positive Aha-Effekt tritt erst dann auf, wenn man als Hörer feststellt "da läuft mal was anderes, als die täglich gleiche Grütze" und hoppla "da läuft auch mal ein geiles Lied, und nicht nur die Weichspüler-Sülze" (ich bezweifle, dass dort mal jemand anruft und sich nach dem gerade gespielten Lied erkundigt, weil das so genial war)
    • Wunschsendungen als "echte Wunschsendungen" laufen lassen. Egal ob "Acht 80er um 8" oder "Der Wunschonkel" - ich behaupte mal, hier läuft zu mindestens 70-90% Rotation (Praktikanten lesen erfundene Wünsche vor und 1-2 Alibi-Nummern pro Stunde sind drin, die dann Abwechslung vorgaukeln sollen - steinigt mich, wenn ich die Unwahrheit sage)

    Dazu muss man aber auch Rückgrat beweisen und die verblendete Berater-Hörigkeits-Maske ablegen können. Aber die von Salü "schweben in diesem Punkt in anderen geistigen Sphären". Macht den Test: Beschwert euch mal per Mail über die Musik, ihr erhaltet immer den selben Standart-Text zurück.



    Die Berater haben über die Jahre hinweg nicht nur den Zug verpasst - nein, sie laufen noch nicht einmal hinterher, um was zu retten.

    Salü textet das Land nach wie vor mit inhaltslosen Botschaften zu:

    • "für mehr Spaß und Abwechslung am Arbeitsplatz" (müssen sie auf jeden Fall diese quotenlose Sendung da einschalten!)
    • "Sie haben uns gesagt, Sie wollen mehr Abwechslung" (...aber fragen Sie blos nicht, was! Nein, der Hörer ist nicht so doof, das zu hinterfragen - haben Umfragen der Berater ergeben!)
    • "wir haben ein ganz tolles Gewinnspiel entwickelt, darüber müssen wir jetzt an jeder Stelle berichten" (statt über Land, Leute oder die Welt!)
    • "wir spielen gleich wirklich super tolle Musik" (ehrlich! Das haben wir ihnen zu dem Song laut Musikredaktions-Computer auch schon vor xy Stunden erzählt!)



    Und das Schlimmste:

    Die Moderatoren haben nicht wirklich was zu erzählen.

    Das Kasperle-Theater am Morgen nervt nach wie vor, der Schachtelsatz-Meister am Vormittag funktioniert als farblose Promotion-Maschine, Klaus glänzt mehr am Samstag Vormittag mit Gordi (dennoch geht das aufgezeichnete Programm auf die Eier, weil beiden die Spontanität von früher fehlt - und die Doofnasen am Mischpult fast jede Woche die gleiche Aufnahme aus dem Archiv ziehen, ich sage nur "Frühstücksclub mit Klaus & Gordi" und "Komm von der runter - die hat auch einen Namen").

    • Wo bleibt denn da die Personality?
    • Wo ist das lebendige Radio?
    • Wo ist der Moderator, dem ich auch mal zuhöre (statt das Gefasel / Gelaber / Zugetexte über Gewinnspiele und "wie toll doch alles ist" zu überhören!)?
    • Wo findet der witzige Live-Talk mit einem Hörer statt, bei dem der Moderator die Hohlbirne aus der Leitung kickt - oder auch mal was schief geht (und ich gespannt darauf bin, wie der Moderator wieder aus dem Schlamassel rauskommt)?
    • Wann erzählt mir so ein Salü-Männchen mal etwas, was ich wissen will / was gerade so passiert / was mich interessiert?



    SR 1

    Überrascht täglich mehr. Inhaltlich und musikalisch (es läuft nicht mehr so viel fragwürdiges Musikmaterial) sind die auf einem guten Weg.



    BIG FM

    Mantelprogramm: Zu weit weg vom Saarland. Besonders für Autofahrer gilt nach wie vor "Finger weg!". Was Salü und SR 1 schon seit Stunden melden, hat Stuttgart gar nicht mitbekommen.

    Regionalprogramm: Nach wie vor Praktikanten-Radio. Gestern Musikduell zum Thema "Californien": "auch Lenny Kravitz hat ein Lied über diese tolle Stadt geschrieben" :wall: "zu gewinnen gibt es Karten für das Calypso-Freibad... äh... Erlebnisbad" :wall: Alles in einem Moderations-Break!

    Keine Kompetenz am Mikrofon. So wird Quote gemacht!



    UNSER DING

    Klingt unverändert.
     
  2. K 6

    K 6 Benutzer

    AW: Sommer-MA vorbei - was ändert sich im Saarland?

    Ach, süß. Wie damals beim neuen Hit-Radio Antenne Sachsen vor dem letzten Relaunch. Vor ungefähr fünf Jahren also.


    Warum hören es die Leute dann aber trotzdem?
     
  3. LyonerLeo

    LyonerLeo Benutzer

    AW: Sommer-MA vorbei - was ändert sich im Saarland?

    Aus Mangel an Alternativen vielleicht?

    Wenn Du auf dem saarländischen Markt unterwegs bist, hast Du...

    a) Salü als "technisch bestempfangbaren Sender"
    b) SR 1 sendet mit kleineren Lücken überall, spricht qualitativ doch mehr Leute an (Kopf-an-Kopf-Rennen mit Salü)
    c) Unser Ding ist der breiten Masse zu jung und unsortiert
    d) Big FM Saarland hat Funzel-Frequenzen und mieses Lokalfenster

    -> also bleibt Salü verbreitet das "geringere Übel"



    Vergleiche zudem die MA-Reichweite von 2000/2001:

    Salü über 100.000 Hörer pro Stunde, jetzt nur noch etwas mehr als die Hälfte. Damals stimmten die angeprangerten Fakten noch - und das Team war, wie man so hört, doppelt so stark besetzt.
     
  4. K 6

    K 6 Benutzer

    AW: Sommer-MA vorbei – was ändert sich im Saarland?

    Gibt es zwischen Salü und SR1 wirklich spürbare Unterschiede in der technischen Hörbarkeit, und zwar zugunsten von Salü? Sollte man nicht denken, wenn man in der Ferne sitzt und so die Unterlagen studiert ...
     
  5. StabsstelleIV

    StabsstelleIV Benutzer

    AW: Sommer-MA vorbei – was ändert sich im Saarland?

    Meines Erachtens her nicht. In der Mitte des Saarlandes, vom Schocksberg gar nicht mal so weit weg, in der Gegend Merrchweiler/Illingen etc. schwächelt der Schocksberg sogar recht stark, so daß manches Autoradio sich dort im RDS-Betrieb sogar mit der Webenheimer Frequenz helfen will...
     
  6. Informant24

    Informant24 Gesperrter Benutzer

    AW: Sommer-MA vorbei – was ändert sich im Saarland?

    Wie siehts eigentlich mit Classic Rock Radio und Antenne West aus?
     
  7. LyonerLeo

    LyonerLeo Benutzer

    AW: Sommer-MA vorbei – was ändert sich im Saarland?

    SR 1 schwächelt auch in Saarbrücken selbst. Deshalb gibt es auf dem Halberg auch eine Stadtfrequenz, die einige Lücken auffangen soll.

    Classic Rock Radio und Antenne West haben sich ja für die neuausgeschriebenen Frequenzen im Saarland beworben. Wie das ausgeht, weiß nur die Medienanstalt...

    Classic Rock Radio empfängst Du jedoch im Raum St. Ingbert recht gut. Und auch die Resonanz der Leute dort ist mehr als positiv, Mundpropaganda funktioniert. Kein Wunder: Ist ja auch ein recht unformartiertes Musikprogramm mit vielen Ecken und Kanten (vergleiche andere Pseudo-Pop-Rock-Formate in Deutschland, die nicht so erfolgreich laufen, wie geplant).

    Antenne West prahlt ja großspurig, wie toll das Saarland abgedeckt wird und wie klasse die Hörerzahlen sind. Würde mal sagen: Ganz großes Warmluft-Gebläse! Funzeln irgendwo im Nordsaarland rum.
     
  8. Kreisel

    Kreisel Benutzer

    AW: Sommer-MA vorbei – was ändert sich im Saarland?

    Für Classic Rock-Radio würde ich sogar meinen Grundig Opus (DAB) aus dem Schrank holen. Leider sendet man aber nicht landesweit auf 8B, sondern im L-Band. Dieses kann zum einen das Gerät nicht, zum anderen ist das L-Band hier in Birkenfeld / Nahe überhaupt nicht empfangbar.
     
  9. fishingsea

    fishingsea Benutzer

    AW: Sommer-MA vorbei – was ändert sich im Saarland?

    Jaaa die sind schon geil. Prahlen z.B. mit "gut zu hören auf der 105,1 in Dillingen" und wenn du die dann in Dillingen anmachst: chhhhhh pffff aaa öö eee chhh ppfff ööö. Ich weiß manchmal nicht wo die ihren Empfang her haben. Aber BigFM wirbt ja auch mit Frequenzen in Orten, da frag ich mich ob die je in den Orten mal die Frequenz wirklich eingeschaltet haben.
     
  10. LyonerLeo

    LyonerLeo Benutzer

    AW: Sommer-MA vorbei – was ändert sich im Saarland?

    Eigentlich müsste Salü - nach dem wiederholten Misserfolg - seine Berater gewechselt haben.

    Bin ja mal gespannt, mit welchem Neuigkeiten-Köfferchen die Geldgeier in der Richard-Wagner-Straße auflaufen werden:


    1. Die Moderatoren labern zuviel (ja, sie leiern immer den selben Müll runter, statt "news to use" zu verbreiten)
    -> Folge: die Stopp-Uhr beim Aircheck läuft mit

    2. Die Musik kommt nicht so ganz an (ja, wen wunderts)
    -> Folge: die Rotation wird noch enger gemacht, nur noch top-top-top getestete Songs wandern in den Pool (und spätestens nach der nächsten Minus-MA wird dann schlagartig das "wir machen die Rotation doch größer"-Konzept auf den Tisch gelegt)

    3. Wir erzählen den Leuten was von "mehr Abwechslung"
    -> Folge: nix ändert sich, die Hörer glauben es trotzdem nicht


    Also kurz: Was soll sich schon ändern? Nichts.
     
  11. LyonerLeo

    LyonerLeo Benutzer

    AW: Sommer-MA vorbei – was ändert sich im Saarland?

    Chapeau für den großen Elmi!

    Er sagt alle Wahrheiten, die das heutige Radio betreffen!

    Und wenn man mal zwischen den Zeilen ließt:

    Ja, so ist es auch bei Salü.

    Wobei man gleich mal an die neue Aktion anknüpfen könnte, um gleich darauf peinliche Fragen zu stellen:

    "10.000 Euro für 10":

    Super, Salü verteitl 10 Euro-Scheine im Land. Wieviele Gewinner wurden denn schon geplant? Sicher beschäftigt die Station einen Notar, der das Vorhandensein eines jeden Zehners bestätigt. Doch diese ganzen Zehner lagern vermutlich schön brav im Firmentresor. Und passend zur Wahrscheinlichkeitsberechnung der Berater werden diese dann an einem speziellen Tausch-Aktionstag (kennen wir ja noch aus der Walli-Zeit) unters Volk gemischt. Und dann gibt es maximal xy Euro Gewinne, die ausbezahlt werden müssen - schließlich lagert der Rest der urkundlich beglaubigten Zehner dann immernoch im Tresor.

    Die Message?

    Salü glaubt allen Ernstes, dass die Hörer extra wegen dem Spiel einschalten (und so die verpatzte MA-Quote aufgepeppelt wird). Nicht wirklich.

    Leute, wir sind nicht mehr in den 90ern, als kommerzielles Radio noch geil war - Leute extra wegen einem PROGRAMM eingeschaltet haben - und in erster Linie die MODERATOREN, die INHALTE, die (wirklich) abwechslungsreiche MUSIK im Vordergrund stand. Und dann auch noch (für die damalige Zeit) ausgefallene Gewinnspiele liefen.

    Die, die jetzt davon Wind bekommen, sprechen mal kurz darüber (machen aber nie mit, weil sie das System kritisch hinterfragen - oder eine Scheiß-Egal-Einstellung haben). Die Leute, die durch das Spiel angesprochen werden, lassen sich tatsächlich messen: die Zahl der Anrufer an der Hotline...

    Die, die es aufgeilt, kennen die Leute an der Salü-Hotline schon auswendig beim Namen (selbst ich als Verfolger vor den Boxen kenne die Namen der Ständig-Gewinner schon auswendig - warum gibt es nicht mal Berater, die testen, ob Frau Fitt und Konsorten schon einen Burn-Out haben - oder dürfen die noch on air, weil sie gut testen? Diesen Seitenhieb verstehen übrigen nur die, die nicht schon beraterblind sind...).

    Die Personalities

    Also mal ehrlich: wenn Mad Merkel und Kollege Bruce nicht wären, gäbe es einen Grund, am Morgen mal etwas lauter zu drehen. Dieses inhaltslose Sinnlos-Geschwafel am Morgen, diese Wir-sind-ganz-nah-dran-am-Hörer-Umfragen (die sicher oft durch Bekannte oder Praktikaten aufgefüllt werden), dieses Wir-teasen-uns-den-Wolf soll eine Morningshow ausmachen?

    Das muss kein Martina, Tom und Wettermüller sein. Da kannste auch die Leute aus der Nacht hinsetzen. Kurz mal Kichern und ganz wichtig: Backtiming trainieren, da hier ja "mehr Inhalt" stattfindet. Fertig. Und dem Hörer gehts genauso auf den Sack.

    Klar, man kann sich loben, mal kurz hier und da Gewinne in einzelnen Stunden zu haben. Doch auch nur, weil - dank Gleichgültigkeit - immer mehr Leute insgesamt das Radio abschalten, lieber ihre CD's und iPods hören.

    Leute, das ist die Message!

    Salü erkennt den Trend Vodcast, Podcast, Internetradio, iPod, etc... wow! Schlaue Leute arbeiten da, denk ich mir. Die erkennen: Keine Sau will das Radio hören, also suchen die Menschen (schon seit Jahren erfolgreich) Alternativen.

    Also begeben wir uns dahin, wo die Menschen suchen. Wir bieten neue Webradios an. Und tolle Comedy zum Runterladen. Und noch mehr: Beiträge. Jawoll. Journalistisches Wort, das im Programm nicht stattfinden kann, weil Berater sagen, dass es beim Hörer anscheinend nicht ankommt.

    Ach. Und warum packt man das alles nicht ins Radioprogramm rein?

    Ich lad mir keinen Beitrag extra runter. Dazu gibt es doch das "Nebenhermedium". Was soll der Quatsch.

    Und ich hör ein Webradio nicht aus einer Musikgattung. Nur Black, Classic Rock oder Schlager geht mir nach spätestens 1 Stunde auf den Sack. Ich such mir dann fürs Büro einen Sender von Thomas Mustermann aus Kleintupfingen, der auf seinem Rechner viele verschiedene Stile und Genres abdudelt - und mir das Gefühl gibt: Ja, da hat einer Bock auf Abwechslung - und hat Lieder, die ich schon lange nicht mehr gehört habe, oder im Radio von heute vermisse. Das sind Emotionen, die durch Musik geweckt werden.

    Nicht der Schlaf-Pop von Salü!

    Schon bemerkt: Ein paar 80er sind mal ausgetauscht worden. Und was tut sich: Die laufen wie alle anderen Titel bis zum Erbrechen. Und die Totnudel-Songs sind nach wie vor die gleichen.

    Also man schaltet Salü ein und weiß sofort: das ist Salü (der gleiche Scheiß wie immer, nur eben mit den 3 neuen Liedern).

    Wo sind denn mal Songs, die Emotionen wecken? Wo sind die Ecken und Kanten? Wo ist denn mal Dance, Schlager oder Black? Mit meinen 35 bin ich "Mitten in der Zielgruppe" 14-49, bin in der Techno-Generation der 90er groß geworden (freu mich z.B. auch mal über Faithless mit Insomnia, was kein Radiohörer vergraulen würde, wenn es auf einer 1-Titel-Insel pro Stunde auftauchen würde), kann stellenweise noch was mit der Pop- und Wave-Ära der 80er anfangen. Aber was ich nicht höre, ist dieser Schnulli-Glamrock, bei dem man noch nicht mal dazu pfeiffen oder klatschen kann. Also der Salü-Scheiß.

    Ach so, weshalb ich dann überhaupt Salü höre?

    Früher aus Überzeugung, heute weil ich Umschalte. Ich zieh mir Beiträge bei SR 1 rein (solange sie unterhaltend gemacht sind - und davon gibt es immer mehr), höre auf der Fahrt Blitzer auf Salü und SR 1, schalte vereinzelte Moderatoren ein (Klaus, Gordi, Thorsten und Sabine - wobei deren Sinnentleerung im Wort immer mehr zunimmt und ich das Gefühl habe "die erzählen nur noch von Wetter, Verkehr, toller Musik im Anschluß und Gewinnspielen"). Und dazwischen zappe ich zu Exter, der nette Spiele zum Mitfiebern im Programm hat (also keine 10 000 Euro, sondern reine Emotionen). Gelegentlich zappe ich alter Knacker sogar zu Big FM, da sind mir aber manche Black-Titel zu heftig und die Moderatoren sind nur Banane. Und manchmal ist halt nur Salü empfangbar - z.B. zwischen Dillingen und Perl.

    Fazit

    Salü wird nichts ändern. Es geschieht alles weiter periodisch. Neue Berater, "neue Konzepte": Gewinnspiele, die immer mehr verdummen. Musikrotationen, die zurückgeschraubt werden - um diese dann alsbald wieder etwas zu öffnen (wenn der Karren noch mehr in den Mist gefahren wird). Personalities, die nicht stattfinden (Berater drücken den Moderatoren ein Ohr, sie seien der beste Verkäufer, sind so abwechslunsgreich und haben eine super Zukunft in dem Business - ach ja?) - aber der Hörer ist genervt von dem sinnlosen Brei an Gewinnspielen und Aktionen (und es gibt gesamt immer weniger Hörer des deutschen Radios).

    Der Berater ist also die Notbremse, dass der Stul unterm Arsch des Programmdirektors nicht weggezogen wird (anscheinend haben die letzten Notbremsen nichts genützt - siehe Stellenausschreibung von Salü).

    Und der Programmdirektor besitzt wohl kein Rückgrat und keine Leidenschaft - sondern ist wohl eher ein Umfragen-Zahlen-Kasper, der vor lauter Statistiken betriebsblind scheint.

    Denn: Als ein gewisser Meinecke noch das Ruder in der Hand hatte (2000/2001), gab es mal über 100.000 Hörer pro Stunde. Da war das Programm irgendwie geil zu hören, eigentlich viel zu viel Wort und viel zu viel tatsächlicher Inhalt. Zwei, manchmal sogar 3 Beitragsplätze pro Stunde! Lustige Moderatore! Ein Feuerwerk für die Ohren! Und musikalisch tatsächlich abwechslunsgreich. Und weniger Generve durch sinnleere Worthülsen. Danach hatten die Berater das Sagen........ und das Ende vom Lied kennt jeder Saarländer.

    Man erzählt sich in der Radiobranche, ein gewisser Herr Meinecke hätte damals seine eigene Meinung zu den Berater-Tipps gehabt: "Die empfehlen zwar..., aber wir machen das jetzt mal so..."


    Und brachte es Erfolg, eine ähnliche Vision wie Elmar zu verfolgen?
     

Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

Diese Seite empfehlen