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Sound-Processing RBB Info-Radio

Dieses Thema im Forum "Studio- und Sendertechnik" wurde erstellt von mediascanner, 04. Juli 2005.

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  1. mediascanner

    mediascanner Benutzer

    Muss es eigentlich sein, dass ich deutlich hören kann, ob der Moderator guten oder schlechte Speichelfluss besitzt? Atmen, Schmatzen, Grunzen - ist ja menschlich, aber kann man deren Übertragung nicht durch die Einstellung der Modulation etwas in den Griff bekommen?


    P.S.: Bei manchen Moderatoren möchte man eine Flasche Wasser zum RBB schicken. Kriegen die eigentlich nix zu trinken?
     
  2. U87

    U87 Benutzer

    AW: Sound-Processing RBB Info-Radio

    So ist es halt, wenn der Optimod-Wahn auch bei Wortprogrammen um sich greift. Wenn dann auch noch Sprecher am Werke sind, die ihr Handwerk nicht gelernt haben...
     
  3. Hehde

    Hehde Benutzer

    AW: Sound-Processing RBB Info-Radio

    Bei einem Treshold von -20db kann das beste Sprecher nicht verhindern.
     
  4. Svennie

    Svennie Benutzer

    AW: Sound-Processing RBB Info-Radio

    Heftig zu hören ist das bei Andreas Thieck während der Nachrichten auf INFOradio (finde ihn im Dradio Kultur viel besser, dort moderiert er 1 Mal im Monat, verspricht sich nicht, sabbert nicht ins Mikro und hat fantastische Musik- und Interpretenkenntnisse) und man achte auf das schwere Atmen bei Detlef Bruns.

    P.S.: Wo sind Bernhard Kempf und Wolfram Hag geblieben? Lange nicht gehört...
     
  5. Radiowaves

    Radiowaves Benutzer

    AW: Sound-Processing RBB Info-Radio

    Headset, Leute, headset...
    Ich wundere mich nicht, wenns nach Panzerfahrer-Kehlkopfmikrofon klingt. Aber was willste in dem Aquarium auch sonst machen?
     
  6. K 6

    K 6 Benutzer

    AW: Sound-Processing RBB Info-Radio

    Souvenirs verkaufen?
     
  7. Makeitso

    Makeitso Benutzer

    AW: Sound-Processing RBB Info-Radio

    Das haben sie doch vor Jahren schon probiert. Ging anscheinend auch nicht... ;)
     
  8. ADR

    ADR Benutzer

    AW: Sound-Processing RBB Info-Radio

    Das Soundprocessing ist doch ein generelles RBB Problem. Besonders Fritz ist einfach nur basslastig und dadurch leise, da nicht hoch aussteuerbar. Nebengeräusche finde ich bei Fritz und Radio Eins ebenfalls extrem. Obwohl die Studios akustisch gar nicht so schlecht sind, hört man den Raum und jedes kleine Geräusch vom Papierknistern bis zum Knopfdruck.
    Bei Info Radio liegt das Problem sicherlich bei den Headsets und dem Glaskasten. Dadurch das das Mikrofon nie die gleiche Position hat, treten mal Probleme auf und mal nicht.
     
  9. Special-A

    Special-A Benutzer

    AW: Sound-Processing RBB Info-Radio

    Nee nee die Headsetsaera gibt es auch hier nicht mehr. :)
     
  10. Qualiton

    Qualiton Benutzer

    AW: Sound-Processing RBB Info-Radio

    Bin ich zu blöd? Kann ich nicht mehr lesen? :confused: Wo ist hier? :( Bei Inforadio wird ja nun mal mit Headsets gearbeitet...
     
  11. Radiowaves

    Radiowaves Benutzer

    AW: Sound-Processing RBB Info-Radio

    Ich wundere mich auch, denn beim Inforadio ist das einzige Neumann längst aus dem Aquarium verschwunden. Das wurde auch nie zur Sendungsmoderation benutzt.
    Fritz via UKW ist zumindest auf der 102.6 und im Berliner Kabel eine Katastrophe. Nicht nur, daß der Bass Optimod-typisch eingedickt wurde, nein, da gibts auch noch eine leckere Phasenverschiebung von bis zu 60°, gut zu hören bei Sprechern, die halt nicht aus der Mitte kommen, obwohl die Kanäle gleich ausgesteuert sind. Die RBB-Technik weiß das und argumentiert sinngemäß, das geht in Ordnung, ist halt UKW-Processing, da kann die Monokompatibilität eben nicht immer garantiert werden. Sehr interessant...
    Das Problem steht offenbar in einem Rack im Fernsehturm und heißt 8200FM. Bei Radio EINS funktioniert es ja halbwegs, wenngleich die ADR-Varianten beider Programme deutlich besser klingen, da sie vor dem UKW-Processing abgegriffen werden. Noch eine Stufe besser sind freilich die automatischen Logfiles, in deren Name immer noch ein "ORB" drin vorkommt. Das ist herrlich brachiale Dynamik, eigentlich so wirklich nicht ohne Vorbehandlung auf UKW versendbar. So machts mir aber am meisten Spaß, auch, wenn man alle Fahrfehler unmittelbar bemerkt. Besonders delikat war auch noch das Problem, daß anfangs Musik ins Radio EINS - Sendesystem mit 0 dBfs eingestellt wurde und man später dann auf -6 dBfs überging. So wußte man ohne vorzuhören nie, was einen erwartet. Spätestens wenn die blaue Lampe blitzte, hatte man die Erkenntnis - aber das ging dann halt schon raus und prügeltete auf ADR den Leitungsbegrenzer erstmal 6 dB runter. Release-time: 6 Sekunden. Klingt herrlich ;)
    So ein U87 ist halt schon ein empfindlicher Wandler... Wenn unbedingt die News mit offener Tür gesprochen werden müssen, weil der Service erst reinschneit, wenn das Bett schon beinahe läuft, dann hört man halt die Redaktion, denn die Studiotür ist bei Radio EINS gleich neben dem News- und Serviceplatz. Geräuschfrei bekommt man Studios nur, wenn man extrem auf Nahbesprechung macht, die dazu nötigen Mikrofone benutzt und dann noch brutal mit nem Gate arbeitet. Das klingt dann aber auch extrem unnatürlich und ich bin froh, daß die RE20-Zeit bei den Babelsberger Programmen seit dem Umzug endlich vorbei ist. Auch beim DLF kann man sehr schön hören, daß da die Nachrichten abgeklingelt werden, der Klack ist beinahe schon legendär. Da sitzen halt tatsächlich Menschen in einem Raum und arbeiten... wer hätte das gedacht? ;)
     
  12. Special-A

    Special-A Benutzer

    AW: Sound-Processing RBB Info-Radio

    Ich meinte den RBB ;)
     
  13. K 6

    K 6 Benutzer

    AW: Sound-Processing RBB Info-Radio

    Dann haben wir hier noch etwas für die Gutachter, nämlich Fritz (beginnend damit) und Radio Eins mit identischem Programm.
     
  14. ADR

    ADR Benutzer

    AW: Sound-Processing RBB Info-Radio

    @Radiowaves

    Es waren z.B bie Fritz keine RE 20, sondern RE 27. ;)

    Was die Berliner Frequenzen angeht, die klingen alle anders und lauter, als die Brandenburger Frequenzen.
    Das ganze Soundprocessing stimmt einfach nicht. Das fängt an bei den Soundkarten, die keiner für nötig hält, auf jeden Moderator abzustimmen (Fritz). Es wird einfach eine alte Karte genommen, von der man meint, daß sie einigermaßen Klingt. Dann werden Moderation und Musik getrennt auf Gruppen geschickt, gehen durch Optimods und werden wieder zusammengefügt, um dann wieder durch einen Optimod geschickt zu werden. Es wurde Geld investiert für Technik, die Probleme Lösen sollte, es aber nicht tut. Wie Du schon geschrieben hast, die Probleme sind bekannt, werden aber nicht geändert. Ist es Faulheit oder Unfähigkeit? Wozu dann die Technik? Wohl wieder ein typischer Fall von Gebührenverschleuderung.
    Was ich mich auch gefragt habe, wozu im ganzen RBB Funkhaus Potsdam fette U 87 hängen? Keiner nutzt dessen vielfältigen Funktionen, nicht mal in der Produktion. Hätten es nicht auch einfache tlm 103 sein können (wenigstens für Moderation), bei dem Soundprocessing hört man sowieso keinen Unterschied und man hätte zehntausende Euro sparen können.

    Mögen private Programme inhaltlich grausam sein, aber nichts geht über übersichtliche Technik aus der Budjednot heraus so optimiert ist, das sie wirklich funktioniert. Ein VP vors Mikro, Opti in der Summe, fertig!
     
  15. ADR

    ADR Benutzer

    AW: Sound-Processing RBB Info-Radio

    @ K 6

    Ist ja nicht mit anzuhören, die sollten sich schämen. Auch wenn das Material einmal um die Welt gegangen ist, es sollte heutzutage möglich sein vernünftige Qualität zu bieten.
     
  16. Special-A

    Special-A Benutzer

    AW: Sound-Processing RBB Info-Radio

    Wie ich es immer gesagt habe.Die vom RBB hätten bei der ORB Technik bleiben sollen. Von mir aus auch bei den umstrittenen RE-27. Aber geklungen hat es damals besser. (Da haben wir es wieder...damals...)
     
  17. U87

    U87 Benutzer

    AW: Sound-Processing RBB Info-Radio

    Der miserable Sound der heutigen Sender ist nicht auf die Verwendung von "falschen" Mikrofonen zurück zu führen, sondern auf den bereits erwähnten Wahn, das Signal bis zum geht nicht mehr zu komprimieren, zu verbessern (scheinbar). Vielleicht, damit nicht so ein krasser Unterschied Programm/Werbespots zu hören ist... :(

    Und zu den schlecht klingenden Stimmen wg. fehlender "Voice-Karten":
    Ich weiss, ich komme jetzt wieder mit früher, aber: Früher kamen Leute, deren Stimme zu dünn war, nicht ins Radio ! Ein zugegebenermaßen harter Auslese-Prozess, der aber zu einem gewissen Level von Qualität führte...

    Nachtrag:
    Viele der "Moderatoren" sind eines Neumann-Mikrofons U87 gar nicht würdig. Das ist, als würde man Perlen vor Säue werfen...
     
  18. Qualiton

    Qualiton Benutzer

    AW: Sound-Processing RBB Info-Radio

    So war's! Die absolut einzige Manipulation fand am Fader statt. :cool:

    Ich stehe öfter einem auch noch idiombehafteten "Moderator" gegenüber, der schiebt sich das gute U87 fast bis ans Zäpfchen (ich würde da schon lange würgen müssen) und lauscht verzückt in die Kopfhörer ob des von ihm produzierten fetten Sounds. :rolleyes:
     
  19. K 6

    K 6 Benutzer

    AW: Sound-Processing RBB Info-Radio

    "Die vertrauenswuerdige Stimme des Nachrichtensprechers
    repraesentiere die in sich ruhende Autoritaet einer ihrer
    Kompetenz und Autoritaet unbedingt sicheren Obrigkeit, an
    deren Verlaesslichkeit die Landeskinder keinerlei Zweifel
    aufkommen lassen sollten. Zu diesem Behufe bedient man sich
    des sogenannten Nahbesprechungseffektes und verwendet als
    Wandler stets Druckgradientenempfaenger. Der Druckgradient
    nimmt im Nahfeld der Schallquelle mit dem Quadrat der
    Entfernung ab, ansonsten linear. Der Nahfeldradius steigt
    mit fallender Frequenz, so dass die Empfindlichkeit eines
    nahbesprochenen Druckgradientenempfaengers die tiefen
    Stimmanteile staerker beruecksichtigt. Der Effekt ist fuer
    Besprechungsabstaende bis zu etwa einem Meter wahrnehmbar.
    Man verwende moeglichst Kondensatormikrophone mit
    Polarisationsspannung, des Rauschabstandes wegen mit grosser
    Membran und guter Ankopplung zum moeglichst rauscharmen
    Mikrophonverstaerker. Sehr beliebt und bewaehrt ist die
    Kombination U89/V675." (Peer Th. Bretzer, Audiotechnisches
    Glossarium, 1997)

    Zu "Saengern" vermerkt besagtes Glossarium nur, dass ihre Tonlage
    von der der Instrumentalisten um "durchschnittlich einen
    Viertelton abzuweichen" pflege. Doch wissen wir aus langjaehrigen
    Beobachtungen mittlerweile mehr: Manche Saenger gehoeren zur
    Familie der "Mikrophonophagen", einer Spezies, die sich von
    Mikrophonen ernaehrt. Ob die Mikrophone als Gradienten- oder als
    Druckempfaenger ausgelegt sind, erscheint dabei zunaechst
    bedeutungslos, wichtiger duerften elektroakustische Parameter wie
    Spritzwasserfestigkeit, Erschuetterungsresistenz und, besonders
    bei eher melodisch-romantischem Vortrag, ein geringer
    Zahnschmelzgleitreibungskoeffi*zient sein. Die passende
    Geschmacksimpraegnierung der Kapselumhuellung mag fuer die
    psychische Befindlichkeit der Mikrophonophagen wegen der
    Lutschqualitaet von einiger Relevanz sein, sie wirkt sich
    akustisch jedoch nur auf den Geraeuschspannungsabstand aus, ein
    Phaenomen, das nicht ueberschaetzt werden soll; ich bin in diesem
    Zusammenhang energisch gegen die mitunter zur Vergroesserung des
    Stoerabstandes vorgeschlagene Verwendung von Bitterstoffen. Man
    verwende dynamische Mikrophone, wobei der Markenname auf deren
    Gehaeuse wichtiger ist als Dinge wie Frequenzgang,
    Uebertragungsmass oder Stoerabstand.
     
  20. Special-A

    Special-A Benutzer

    AW: Sound-Processing RBB Info-Radio

    Ich habe gerade ein Interview bei Radio 1 gehört. Jörg Tandeus telefonierte mit einem Physiker vom Max-Planc-Institute. Es ging um die Deep Impact Mission. Also mal ehrlich, ich habe noch nie so viele Nebengeräusche gehört wie eben. Schneidet der Mann sich die Fingernägel oder was geht da ab??
     

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