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SPIEGEL contra ÖRA

Dieses Thema im Forum "Radioszene Deutschland" wurde erstellt von Rösselmann, 27. Juli 2006.

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  1. Rösselmann

    Rösselmann Benutzer

  2. Grenzwelle

    Grenzwelle Benutzer

    AW: SPIEGEL contra ÖRA

    Wieso sollte er sie lieb haben?

    Die Öras machen mit ihren zu Nachrichtenseiten aufgeblasenen Webseiten den Anbietern von Online-Nachrichtenportalen wie Spiegel Online Konkurrenz. Das trotz EU-Intervention, in der verlangt wurde, dass von ARD und ZDF nur programmbegleitende Informationen angeboten werden dürfen.

    Aber nichts leichter als das: Das heißt es auf der Website eben:

    'Tagesschau kompakt'

    ... und fertig ist die Programmbegleitung.
     
  3. Tweety

    Tweety Benutzer

    AW: SPIEGEL contra ÖRA

    Wo steht im Artikel was gegen die ÖRA? Ich lese da nur was gegen die Wegelagerer-Methoden der GEZ und damit haben sie 1000% Recht. Wer nutzt schon den PC zum fernsehen? Radiohörer vielleicht schon eher, aber bei dem Angebot wird man wohl eher weniger auf deutsche Programme zurückgreifen.
     
  4. Rösselmann

    Rösselmann Benutzer

    AW: SPIEGEL contra ÖRA

    Ohne die GEZ hier in Schutz nehmen zu wollen: Als reine Inkassostelle für die ÖRA ist sie tatsächlich nicht schuld an der Misere.

    "Obwohl sie oft als Buhmann herhalten muss, hat die GEZ die neuen Regeln nicht selbst ersonnen - sie ist nur ausführen- des Organ. Verantwortlich sind vielmehr die 16 Länderchefs, die 2004 den sogenannten 8. Rundfunkänderungsstaatsvertrag abnickten."
     
  5. n3o0

    n3o0 Benutzer

    AW: SPIEGEL contra ÖRA

    Der Spiegel ist bestimmt sauer, dass ein Schüler der Rütli Schule in RBB Klipp und Klar behauptete, der Spiegel hätte Geld dafür bezahlt, dass die Schüler Papierkörbe aus dem Fenster werfen und ein wenig Chaos für Aufnahmen verbreiten.
     
  6. Ralle_Köln

    Ralle_Köln Benutzer

    AW: SPIEGEL contra ÖRA

    Und diese sind angenehmer zu lesen als das werbeüberfrachtete und nicht immer neutrale Angebot des Spiegels. Gäbe es kein tagesschau.de, müßte ich mir eine neue Startseite suchen (und da bin ich in meinem Bekanntenkreis weißgott nicht der einzige, der diese Seite als Startseite nutzt).

    Gruß,
    Ralle
     
  7. divy

    divy Benutzer

    AW: SPIEGEL contra ÖRA

    Na ja, es ist aber schon weit her geholt, dass die Leute am PC fern sehen. Im Augenblick zumindest. Aber mit den 20MB-DSL wird sich das schnell ändern, da wird es Leute geben, die gucken nur noch im Netz fern. Ich finde aber, dafür kann man unmöglich alle PC-Besitzer für verantwortlich machen.

    Wesentlich verbreiteter ist jedoch das Radio im Netz, und zwar nicht nur im streaming, sondern vor allem auch on-demand. (Irgendwann wird das auch die eigentliche stärke im Internet-TV sein). Irgendwo las ich mal einen Bericht über die download-Zahlen bei einem ARD-Sender (welcher?), das war schon sehr beachtlich. Wenn man das ARD-weit zusammen zählt, würde das zumindest eine Hörfunkgebühr durchaus rechtfertigen.

    Übrigens haben die freien Autoren, die zum Teil ja erheblich den content zu diesen ganzen neuen Verbreitungswegen liefern, davon bisher kaum was.

    Ganz abgesehen davon wäre es mal interessant zu wissen, welche Informationen die GEZ über Abmeldungen in den letzten Jahren hat. Vielleicht melden ja tatsächlich einige ihre Geräte ab, mit dem Gedanken, sie können ja auch per PC Fernsehen und Radio hören.
     
  8. Tweety

    Tweety Benutzer

    AW: SPIEGEL contra ÖRA

    Richtig. So sehe ich das auch.

    Auch die SZ beschäftigt sich mit dem Thema.


    http://www.sueddeutsche.de/,tt5m2/kultur/artikel/489/81408/
     
  9. divy

    divy Benutzer

    AW: SPIEGEL contra ÖRA

    Dort ist man übirgens ganz unserer Meinung, schreibt die SZ:

    "Überhaupt gibt sich die ARD ungewohnt bescheiden. „Wir wollen keine volle GEZ-Gebühr für ein Angebot, das es noch nicht gibt“, sagt Küffner. Solange das ARD-Programm nicht komplett als Stream im Internet zu sehen ist, reichten 5,52 Euro aus – das entspricht der Radio-Abgabe. "

    Aber wieso erfahren wir davon eigentlich erst jetzt? Muss sich nicht auch die Medienpresse vorhalten lassen, hier gepennt zu haben? Das Gesetz trat ja schon vor einiger Zeit Kraft.
     
  10. Radiokult

    Radiokult Benutzer

    AW: SPIEGEL contra ÖRA

    Stimmt! Zum anderen verschweigt der Spiegel wie so oft mal wieder, dass an der Kostenexplosion fürs Programm die Privaten nicht unbeteiligt sind. Würde der Kleinkrieg der Privaten untereinander und gemeinsam gegen die Öfis nicht mitunter derart groteske Züge annehmen, wie beispielsweise bei der Bundesliga, wären so manche Rechte erschwinglicher und damit Gebührenerhöhungen überflüssig.
     
  11. Rösselmann

    Rösselmann Benutzer

    AW: SPIEGEL contra ÖRA

    Jau, die Privaten sind an allem schuld. Dacht´ ich mir´s doch!
    Die sind auch dafür verantwortlich, daß die ÖRA zur Schleichwerbung gezwungen werden, weil sie sich den Einkauf von Supidupi-Modulatoren, wie Beckmann und Kerner von ihrem mickrigen Gebührenaufkommen allein kaum leisten könnten.
     
  12. K 6

    K 6 Benutzer

    AW: SPIEGEL contra ÖRA

    Da ging es um Spiegel-TV, das man ebenso wie Spiegel-Online (das man auf k3w1 wohl „Spon“ nennt...) dann doch ein wenig von der Zeitschrift differenzieren muß, obwohl es bei der auch ziemlich am abbröckeln ist, wenn man der Meinung von Kennern glauben darf.

    Ansonsten hatte der Vorgang eine Anmutung wie zu alten DDR-Zeiten: Der Journalist haftet für die Worte seine Gesprächspartners.
     
  13. Radiokult

    Radiokult Benutzer

    AW: SPIEGEL contra ÖRA

    An allem hat keiner gesagt, Rösselmann. Das bei den Ofis selbst auch so einiges im Argen liegt, ist unbestritten. Ansonsten muß man zu deiner polemischen Antwort nichts weiter sagen, sie spricht für sich selbst. :p
     
  14. Tweety

    Tweety Benutzer

    AW: SPIEGEL contra ÖRA

    Und wenn Jauch kommt wird's noch teurer.;)
     
  15. Rösselmann

    Rösselmann Benutzer

    AW: SPIEGEL contra ÖRA

    Ein Beleg dafür, daß sie sticht.
     
  16. Mannis Fan

    Mannis Fan Benutzer

    AW: SPIEGEL contra ÖRA

    Der Spiegel schildert ja anschaulich, mit welchem Löwenmut die Politik das Thema "ist öffentlich-rechtlicher gebührenfinanzierter Rundfunk noch zeitgemäß?" angeht. Solange aber die Helfeshelfer (und Verwaltungsratsmitglieder) der Öffentlich-Rechtlichen in den Parlamenten das Sagen haben, wird sich am Ist-Zustand wenig ändern. Die letzte Hoffnung ist irgendwann Brüssel und der Gerichtshof in Straßburg. Die werden das Ding eines Tages kegeln, so wie sie einst die von deutschen Politikern stets als unverzichtbare und ach so klug konstruierte "Feuerwehrabgabe" gekegelt haben.
     
  17. Rösselmann

    Rösselmann Benutzer

    AW: SPIEGEL contra ÖRA

    Au ja, die "Feuerwehrabgabe"! Da existieren ja massenhaft Abzockereien in unserer Wegelagererrepublik. Gibt´s eigentlich noch das "Kirchgeld"?
     
  18. Tweety

    Tweety Benutzer

    AW: SPIEGEL contra ÖRA

    Ich gehe mal davon aus, dass sich 99 % der Gewerbetreibenden einen Computer nicht zum fernsehen oder Radio hören angeschafft haben. Ein Gebühr zu erheben nur weil man eine theoretische Möglichkeit hat dies zu tun, ist meiner Meinung nach unzulässig und vor Gericht nicht haltbar. Das wird sicher Klagen hageln und wahrscheinlich sind die Chancen diese zu gewinnen gar nicht mal schlecht.
     
  19. Rösselmann

    Rösselmann Benutzer

    AW: SPIEGEL contra ÖRA

    Auf deutsche Gerichte würde ich dabei aber nicht setzen.
     
  20. Denyo

    Denyo Benutzer

    AW: SPIEGEL contra ÖRA

    Ich wiederhole mich mal selbst:
    Niemand hat ARD und ZDF aufgefordert, Ihre Programme unverschlüsselt per Internet zu verbreiten.
     
  21. Radiokult

    Radiokult Benutzer

    AW: SPIEGEL contra ÖRA

    Es hat ihnen aber auch niemand untersagt. :p
     
  22. Rösselmann

    Rösselmann Benutzer

    AW: SPIEGEL contra ÖRA

    Demnächst stopfen sie uns dann öffentl.-rechtl. TV-Zeitungen in den Briefkasten, die man nicht bestellt hat. Aber dann natürlich bezahlen muß. Hat ihnen ja keiner untersagt, das Zeug zu verteilen.
     
  23. Radiokult

    Radiokult Benutzer

    AW: SPIEGEL contra ÖRA

    Was ist denn das für eine Milchmädchenrechnung? Habe ich beispielsweise BB Radio gebeten, mich mit schwer nach richtiger Zeitung aussehenden, aber real dennoch nur billigen Werbeblättchen in meinem Briefkasten zu nerven?

    Und auch wenn du es nicht wahr haben willst und gleich lauthals protestieren wirst, das bezahlen wir letztlich auch alle, jedes Mal wenn wir in den Supermarkt stolpern und ein Produkt kaufen, dass auch BB Radio bewirbt. Wenn ich das Mär vom ach so tollen, kostenlosen Privatfunk nur höre... Den "Werbepfennig" bei jedem gekauften Produkt zahle ich auch und ich werde ebenfalls nicht gefragt, ob ich das möchte.

    Nach der beschlossenen Verschlüsselung per Sat, schielen RTL & Sat1 wie erwartet, nun nach der Verschlüsselung über DVB-T. Wie lange dauerts eigentlich noch, bis der erste Privatdudler verschlüsselt?
     
  24. Tom2000

    Tom2000 Gesperrter Benutzer

    AW: SPIEGEL contra ÖRA

    Dann kauf doch einfach Produkte, die wenig bis gar nicht beworben werden.
     
  25. Denyo

    Denyo Benutzer

    AW: SPIEGEL contra ÖRA

    :p ... BB Radio bespitzelt Dich aber nicht, horcht und kuckt und möchte für Deinen PC - mit dem Du die Möglichkeit hast, unter all den Milliarden Webseiten auch die langweiligen Spartenrandprogramme der ARD zu besurfen - kein Geld.

    Die tun's einfach so und Dr. Oetker zahlt dafür. Ist doch lieb von Dr. Oetker. Der spielt auf die Möglichkeit seine Produkte zu verkaufen und spendiert mir 'nen Radiosender.

    Und für die Arbeitsgemeinschaft und den Senilensender ZDF gilt: Unverlangt zugesandte Ware muß ich nicht bezahlen. Im Gegenteil: Ich darf sie sogar behalten.
     

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