1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Spiegel-Online: Last.fm - Das letzte Radio

Dieses Thema im Forum "Radioszene Deutschland" wurde erstellt von Ammerlaender, 15. September 2009.

Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
  1. Ammerlaender

    Ammerlaender Benutzer

    Auf Spiegel-Online gibt es folgenden Artikel zu lesen:

    Last.fm - Das letzte Radio

    So ist unter anderem in dem Beitrag dieses zu lesen:

    Meine Frage besteht darin, ob ein solches Szenario auch in Deutschland vorstellbar ist, mit all seinen Konsequenzen wie

    Danke für eine angeregte Diskussion.
     
  2. mino

    mino Benutzer

  3. Der Schwabe

    Der Schwabe Benutzer

    AW: Spiegel-Online: Last.fm - Das letzte Radio

    CBS probiert auf seinen Unter-Ausschluß-der-Öffentlichkeit-HD-Radio-Kanälen was aus.

    Wie spannend.


    Tatsächlich wird sowas aber die Richtung sein in die es generell geht. Ob ich das gut oder schlecht finde habe ich noch nicht abschließend durchgedacht.
     
  4. Radiowaves

    Radiowaves Benutzer

    AW: Spiegel-Online: Last.fm - Das letzte Radio

    Ob da was angeregt zu diskutieren ist? Der Zustand ist doch heute weitgehend schon so. Musik wird nicht von Redakteuren ausgesucht, zumindest nicht von Redakteuren am Mikrofon. Man sieht die Art der Programmplanung sehr schön z.B. an Radio Top40: faktisch über Nacht komplettes Umkrempeln des Programms - aus rein wirtschaftlichen Gründen. Privatfunk hat absolut nix mit Radio als kulturellem Medium zu tun, es ist ein Versuch, Geld zu verdienen. Diskussionen über die Seele des Hörfunks sind beim Privatfunk also völlig sinnlos.

    Bleibt der öffentlich-rechtliche Hörfunk. Und der versucht zumindest im Popfunk, auf fast allen Kanälen verzweifelt den Privaten hinterherzurennen - und verliert so ebenfalls seine Daseinsberechtigung als kulturelles und gesellschaftlich relevantes Medium. Bleiben die Kulturkanäle, zu denen ich nicht sonderlich viel sagen kann, da mich die auf ihnen transportierte Lebensrealität nichtmal tangiert. Nach dem, was ich so im Umfeld mitbekomme, sind selbst langjähige Kulturradio-Hörer der Auffassung, dort liefe zunehmend Schund, Häppchen-Klassik und Schnipsel-Journalismus und alles wäre auf Kommerz getrimmt.

    Bleiben also nur noch einzelne Nischen, oder?
     
  5. chapri

    chapri Benutzer

    AW: Spiegel-Online: Last.fm - Das letzte Radio

    Frank Patalong bezeichnet sich bei "Kress" zu recht als Pauschalist - und ich bezweifle sehr, dass er seine Radioerfahrungen in NYC gemacht hat! CBS "probiert" etwas aus bei Stationen, die auf laengere Sicht scheinbar geschlossen worden waeren - was ist das wirklich NEUE an diesem Problem?
     
  6. sauerbier

    sauerbier Benutzer

    AW: Spiegel-Online: Last.fm - Das letzte Radio

    Ich nutze Last FM gerne und glaube, dass solche Formate durchaus ihre Nische finden werden. Wer das möchte, nur Musik, immer nur nach seinem definierten Geschmack zu hören, kann damit glücklich werden. Die Formatradios, die dadurch verdrängt werden, haben es nicht besser verdient bzw. sollten sich fragen, was sie über das Abspielen von Musik hinaus Einzigartiges bieten könnten.

    Ansonsten gilt auch hier das Rieplsche Gesetz:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Rieplsches_Gesetz
     

Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

Diese Seite empfehlen