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Stilzuordnungen von Musiktiteln in den Musikredaktionen

Dieses Thema im Forum "Radioszene Deutschland" wurde erstellt von FTI, 29. November 2009.

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  1. FTI

    FTI Benutzer

    Hallo in die Runde!

    eine Frage: wenn in den Musikredaktionen der Radiosender Titel neu in die Rotation bzw. ins Musikarchiv aufgenommen werden, werden ihnen meines Wissens ja auch immer noch Informationen hinzugefügt, z.B. zum Stil und zur Stimmung des Titels (langsam, schnell etc). Könnt ihr mir sagen, welche Kategorien hierfür in der Regel verwendet werden? Würde mich sehr interessieren.

    Danke schon mal für alle Antworten und schönen Sonntag! :)
     
  2. 2Stain

    2Stain Benutzer

    AW: Stilzuordnungen von Musiktiteln in den Musikredaktionen

    Hallo FTI,
    die Kategorien werden Dir doch vorgegeben, schau' bitte mal im Selector nach, oder, solltest Du eine andere Software verwenden, bei MusicScan (gab es mal Ende der 80er und war meiner Meinung nach erheblich bedienungsfreundlicher als der Selector).
    Das fehlerfreie Zuordnen in die einzelnen Kategorien ist wohl der Knackpunkt, aber da könnte radiovictoria01 bessere, weil aktuellere Auskunft geben.

    2Stain
     
  3. WilliAb

    WilliAb Benutzer

    AW: Stilzuordnungen von Musiktiteln in den Musikredaktionen

    Ich glaube da steht nur drinn "muß alle 20´ gespielt werden"
     
  4. 2Stain

    2Stain Benutzer

    AW: Stilzuordnungen von Musiktiteln in den Musikredaktionen

    Hä??? :confused: Wie meinst Du das denn, kulturell, politisch, ... oder hast Du den falschen Thread erwischt

    2Stain
     
  5. Deutschlandpunk

    Deutschlandpunk Benutzer

    AW: Stilzuordnungen von Musiktiteln in den Musikredaktionen

    Stimmt nicht. Die kann man sich selber ausdenken. Je nachdem, was man will. Sinnvoll sind z.B. Tempo (Fast / Medium / Slow), Dekade (80er, 90er, später - wobei ich hier eher nach Sound gehen würde als sklavisch nach Jahreszahlen), Geschlecht, Intensität (laut / leise), Stimmung, Musikstil, Anmutung, etc.

    Da kann man komplett frei sein. Kommt halt drauf an, was man erreichen will.
     
  6. FTI

    FTI Benutzer

    AW: Stilzuordnungen von Musiktiteln in den Musikredaktionen

    Danke für Eure Antworten. Es geht hierbei auch nur um meine private Musiksammlung, in die ich endlich einmal (möglichst professionell) Ordnung und System bringen möchte - daher meine Frage.
     
  7. Radiokult

    Radiokult Benutzer

    AW: Stilzuordnungen von Musiktiteln in den Musikredaktionen

    Dann ordne sie nach Künstlern bzw. Bands und nicht nach "Stimmung" etc. Private Musiksammlungen hat man in der Regel als komplette CDs. Diese nach Stimmung usw. zu sortieren dürfte ziemlich schwierig werden, da auf den CDs der jeweiligen Künstler meist unterschiedlichste Stücke drauf sind. Beispiel: "Ö" von Grönemeyer. Da ist die sehr gelungene Rocknummer "Vollmond" drauf und auch seine wohl schönste Ballade "Halt mich". Wie willst du das denn sortieren? Selbst bei MP3-Sammlungen würde ich so verfahren, da man in aller Regel ja den Interpreten zu den Titeln seiner eigenen Wahl kennt. Bei der Bestückung eines Sendeablaufs ist das was völlig anderes, daher würde ich die Archivierung dort nicht mit einer privaten Sammlung vergleichen. Schon alleine deshalb nicht, weil die Sammlung im Sender einen völlig anderen Sinn und Zweck hat als die private.
     
  8. radiovictoria01

    radiovictoria01 Benutzer

    AW: Stilzuordnungen von Musiktiteln in den Musikredaktionen

    Stimmt. Da muß man unterscheiden, ob privat oder als Sendersoftware für ein gesteuertes Musikprogramm. Die Stilrichtung (bzw. das "Genre") ist nur eine Zusatzinformation, die vielleicht für den Privatsammler (der den Überblick verloren hat) interessant ist, nicht aber für den Musikablauf eines Senders.
    Da kann man (sofern es die software zulässt) auch neue Bewertungskategorien einbauen bzw, benutzen, wie deutschlandpunk bereits in #5 beschrieb.

    Wenn eine software gut funktionieren soll, gehören "melodisch/rhythmisch" ebenso wie Stundensperren (Freigabe des Titels je nah Tageszeit), ein randomizing (Titel wird erst beim zweiten oder dritten Mal wieder eingesetzt, wenn der Computer es vorschlägt) sowie natürlich "männlich/weiblich/instrumental" hinein (wobei dieses Kriterium in den letzten jahren an Bedeutung verloren hat).
    Dann Tempistufen (von 1-6 oder 1-10), damit nach einem Titel mit "1" (Nights in white satin" nicht gleich "Guitar king" von Hank the Knife & The Jets folgt (also um das Programm flüssiger und möglichst ohne "Brüche" zu gestalten. Die Software muß/sollte dann so eingestellt werden, daß nur Tempisprünge von -1/+-0/+1 möglich sind.
    "mood" (also die Stimmung) ist auch noch ein Kriterium: melancholisch, up-tempo, anheizend.... was Du da an Begriffen und anschließend als Ausschlußkroterien einsetzt, bleibt (meistens) Dir überlassen.

    Dann muss man sich überlegen, in welcher Reihenfolge und Wertigkeit alle erwähnten Kriterien "zuschlagen".
    Wobei der Grundsatz gilt: Je mehr Kriterien einflissen, desto höher muß die "geladene" Musik sein... denn sonst findet der beste Computer nichts mehr an Vorschlägen oder es kommen dauernd die selben Musikzusammenstellungen raus.

    Das wird für Dich vermutlich erst interessant, wenn Du mal einen webstream als "Radio" betreiben möchtest. Hier geht es nur um "Musikgenres", und die sind fast immer nur als Zusatzinformation zu verstehen, die aber nicht in den arbeitenden Musikcomputer als Kriterium berücksichtigt werden....
    sagt rv01, der das posting von williAB mal überlesen hat. Der Ironiesmiley fehlt, oder?
     
  9. Webster

    Webster Benutzer

    AW: Stilzuordnungen von Musiktiteln in den Musikredaktionen

    Oha! Sollte das Totdudeln der immergleichen Songs etwa sogar bloß durch schlecht programmierte Datenbanken zustande kommen?
     
  10. radiovictoria01

    radiovictoria01 Benutzer

    AW: Stilzuordnungen von Musiktiteln in den Musikredaktionen

    Du sprichst etwas Wahres sehr gelassen aus.... in der Tat: Du kannst durch einige wenige Eingriffe (Unterkategorisierungen) ein erheblich lebendigeres und umfangreicheres und abwechslungsreicheres Musikprogramm fahren, sofern es die software zulässt (oder Du es willst, wenn die software diese features hat).

    Wenn man es will.... es gibt aber auch das ganz bewusste Fahren von nur 500-1000 researched tracks, die ein halbes Jahr später mal mit 200 "Neuzugängen" "ausgetauscht" werden: Entspricht der (noch) vorherrschenden These des Nebenbeimediums (die etwas für sich hat und nicht frei "erfunden" wurde. Aber dann ihre Berechtigung verliert, wenn alle Sender in einer Region das praktizieren...).
     

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