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Studie: DAB+ / mobiles Breitband

Dieses Thema im Forum "Radioszene Deutschland" wurde erstellt von Radiokult, 04. März 2014.

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  1. Radiokult

    Radiokult Benutzer

    Ich stelle mal eine Studie unkommentiert zur Diskussion. Einen Link zum Originaltext der besagten Studie habe ich bisher leider noch nciht gefunden.

    Zitat: >> Auch in Deutschland wird Internetradio eine höhere Bedeutung zugemessen, als sie tatsächlich hat. Würden die gehörten Programme als ohnehin nicht besonders gut klingende Datenströme mit 96 kBit/s streamen, würden sie für ein Datenvolumen von 193 000 Terabytes sorgen. Das ist mehr, als 2012 in den schwedischen Mobilfunknetzen in beiden Richtungen, also vom und zum Mobiltelefon, transportiert wurden.<<

    http://www.digitalfernsehen.de/DAB-Plus-oder-Mobiles-Breitband-Ruin-fuer-das-Radio.113187.0.html
     
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  2. raschwarz

    raschwarz Benutzer

    Teracom ist Mitglied von WorldDMB, letztere ist eine Lobby-Organisation zur Promotion von DAB. So liest sich auch der Artikel.

    Der Autor Riegler verfasst Schriften wie "Radiohören mit DAB - Das Radio der Zukunft" oder DRM.

    Also nur ein weiterer Versuch der DF Redaktion und damit der DAB Lobby, ihr Gedöns am Leben zu halten.
     
    Zuletzt bearbeitet: 04. März 2014
  3. Der Radiotor

    Der Radiotor Benutzer

    Die Studie ist alt und besagt nichts neues. Das mobile Internet kann niemals UKW ersetzen, aber immer ergänzen. Die Frage die sich aktuell stellt ist nur die: Wollen wir eine Hybridtechnik UKW-Internet oder eine Hybrid-Technik DAB-Internet. UKW-DAB-Internet geht dauerhaft nicht, da nicht finanzierbar.
     
    Zuletzt bearbeitet: 04. März 2014
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  4. magisches Auge

    magisches Auge Benutzer

    @ raschwarz: Eine Studie ist eine Studie. Man kann es immer auch anders sehen. Kannst Du nicht auch mal die angebliche "Gegenseite" akzeptieren? Es steht Dir frei hier eine Gegenstudie mit entsprechenden Fakten und Zahlen zu zitieren. Wenn Du beruflich auch so arbeitest, würde ich mir rechtzeitig "eine andere Robe" suchen.
    Übrigens der Link zur Kurzfassung der Originalstudie: http://www.digitalradio-oesterreich.com/static/download/Teracom_WhitePaper.pdf
     
    Zuletzt bearbeitet: 04. März 2014
  5. raschwarz

    raschwarz Benutzer

    Exactement! Wess Brot ich ess, dess Lied ich sing. Normalerweise reicht es, den Autor einer Studie zu kennen, dann kennt man den Tenor schon.
    Und das meine ich völlig neutral.
     
  6. magisches Auge

    magisches Auge Benutzer

    Aha, neutral!! (Unterstreichung von mir)
     
    Zuletzt bearbeitet: 04. März 2014
  7. raschwarz

    raschwarz Benutzer

    Gedöns = Meine Meinung zu DAB
    Studienwesen = allgemeine Erfahrung, die auch auf jeden anderen Lebensbereich übertragbar ist.
     
  8. c120

    c120 Benutzer

    B
    Ein herrlicher Äpfel mit Birnen Vergleich, der erst einmal beeindruckend klingt. Wenn man mal die 193000 Terabytes in Bezug zu geschätzten 6 Mio Hören setzen, kommen wir auf 32GB/Hörer im Jahr oder 2,600GB Datennutzung im Monat. Das wäre mit bestehenden Internet-Fairflats auch für mobile Nutzer jetzt schon schaffbar. Wenn man davon ausgeht, dass nur ein Teil davon fernab von WLAN erfolgt, sagen wir mal ein Viertel und dass Internetradios im Schnitt von mehr als einer Person gleichzeitig gehört werden, ginge das noch viel besser...

    Man könnte auch einen anderen Vergleich machen. Die Schweden schauen sehr viel Fernsehen über Internet. Eine Fernsehserie wie "House Of Cards" hat pro Staffel von 13 Folgen ein Datenvolumen von 11GB. Ein Jahr 100% Internetradio ist also gleichbedeutend mit 3 Fernsehserien im Jahr zu verfolgen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 04. März 2014
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  9. raschwarz

    raschwarz Benutzer

    Ganz genau. Und das Geld, dass die öffR für die DAB Verbreitung ausgeben, könnten sie genauso den Mobilfunknetzbetreibern geben, damit das entsprechende Datenvolumen den Kunden nicht in Rechnung gestellt wird. Oder man arbeitet mit Plattformen wie Spotify zusammen. Alles ein Rechenexempel und allemal billiger, als unzählige Millionen neue Rundfunkempfänger bezahlen und 200 Mio. UKW Radios wegwerfen zu müssen.
     
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  10. KabelWeb

    KabelWeb Benutzer

    Für die Endnutzer mit entsprechend dickem Geldbeutel vielleicht. Die Studie geht aber auf die technische Möglichkeiten und die technischen Kosten für die Sender ein.

    @raschwarz Hast Du Dir schon mal den KEF Bericht durchgelesebn? Soooo viel wie von Dir immer dargestellt gibt man für DAB+ gar nicht aus. Diese Mittel würden laut der Studie nie und nimmer reichen um Internet übers Radio zu bezahlen... . Also, seht doch mal die Faktenlage ein, die auch bei immer mehr Rundfunkveranstaltern offenbar ankommt...
     
    Zuletzt bearbeitet: 04. März 2014
  11. raschwarz

    raschwarz Benutzer

    Wieso? Es hat doch sowieso bald jeder sein Smartphone mit Datentarif.
    Richtig! Bei Kiss z.B.
     
    Zuletzt bearbeitet: 04. März 2014
  12. KabelWeb

    KabelWeb Benutzer

    ...mit 500 MB incl. Die sind ja schon verbraucht wenn ich nur dran denke Radio zu hören, wenn man den Datenverkehr für eMails, Social Networks etc. berücksichtigt...
     
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  13. raschwarz

    raschwarz Benutzer

    Bei Aldi kosten 1,5 GB 10 €
     
  14. KabelWeb

    KabelWeb Benutzer

    ...und bei DAB+ nix, aber wir drehen uns im Kreis und wiederholen uns und wie gesagt, die Studie will etwas ganz anderes aussagen...
     
    Zuletzt bearbeitet: 04. März 2014
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  15. FCS-Fan

    FCS-Fan Benutzer

    Es dürfe doch nix neues sein, dass man mit raschwarz und einem gewissen anderen User hier nicht über DAB+ diskutieren kann. DAB+ ist per se der böse Feind, der für Konkurrenz für den eigenen Arbeitgeber sorgt. Sachliche Diskussion unmöglich.

    Egal ob wir bei 0,5 Millionen, 5 Millionen oder 20 Millionen verkauften DAB-Radios am besten schon 1 Jahr nach Neustart von DAB+ wären, würde krampfhaft nach dem Haar in der Suppe gesucht werden ;)

    KissFM? Wer oder was ist das?
    Achsoooo, das sind die, die bald weg vom Fenster sind und dann eh durch etwas besseres ersetzt werden und nun aus Trotz die Zukunft im Internet sehen :D

    Wir erinnern uns:
    DAB in Baden-Württemberg..... 7 Bewerber mehr als freie Plätze.
     
    Zuletzt bearbeitet: 04. März 2014
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  16. Mäuseturm

    Mäuseturm Benutzer

    An die Admins:
    Den Faden bitte schließen. Es endet ja doch wieder nur in der ewigen Streiterei der ewig gleichen Kandidaten mit den ewig gleichen Argumenten :wall:
     
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  17. magisches Auge

    magisches Auge Benutzer

    Zitat @raschwarz
    Ich kenne jede Menge Leute die a) weder ein Smartphone noch b) einen Datentarif haben (einschl. ich selbst) und die trotzdem erfolgreich im Beruf arbeiten. Handy reicht nämlich auch heute noch. Wie dies in einigen Jahren ist, wird sich zeigen, aber noch leben wir heute.
     
  18. raschwarz

    raschwarz Benutzer

    Und immer die gleichen LÜGEN der Leute, denen der A... auf Grundeis geht, wenn die DAB Subventionen auslaufen. Mein Gehalt fließt auch, wenn alle Rundfunk- und/oder Mobilfunknetze abgeschaltet werden.
    Mit solchen Falschbehauptungen arbeitet die DAB Lobby - persönlich und sachlich!

    Aber Faden schließen ist gut. Warum wird hier jeden Tag die gleiche Sau durchs Dorf getrieben?!
     
    Zuletzt bearbeitet: 04. März 2014
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  19. magisches Auge

    magisches Auge Benutzer

    Du hast Sachlichkeit angemahnt, dann halte Dich doch bitte auch selbst daran ohne gleich beleidigend zu werden. Abgesehen davon: auch von laufenden Wiederholungen wird die Mär der DABplus-"Subventionen" durch die Landesmedienanstalten nach wahrer.

    Was soll daran ein Vergleich sein, beides ist doch wohl Obst ??
     
    Zuletzt bearbeitet: 04. März 2014
  20. Gegenstromanlage

    Gegenstromanlage Benutzer

    Keine Angst, raschwarz, es sind die letzten Säufzer der 20 DAB-Fanatiker, bevor das Medium ausgeknippst wird. Spätestens wenn die KEF 2016 den Geldhahn zudreht (Radio Hamburg und Co. werden alles dran setzen, dass Diskussionen über eine UKW-Abschaltung schon im Keime erstickt werden). Man kann nur allen raten: Bleibt bloß bei euren UKW-Radios und kauft euch nicht diesen sündhaft teuren DAB-Dreck, der bald eh wieder abgeschaltet wird. Die Zukunft des Radios heißt UKW, noch mindestens 50 Jahre lang, mit einem immer stärker werdenden Internet als verlängerten Arm in der digitalen Welt und Rückkanalmöglichkeiten. DAB ist/war eine Technik die nach sozialistischer Planmanier durchgedrückt werden sollte. Zum Glück haben wir mündige Bürger, die mit ihrem Kaufboykott wunderbar zeigen wie sehr man die Technik braucht. Nämlich gar nicht!
     
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  21. Yuck Fou

    Yuck Fou Gesperrter Benutzer

    Totgeburten:

    DVB-T
    DAB+

    Praktikable Lösungen (jetzt):

    DVB-S (TV & Radio)
    Kabelanbieter
    UKW

    Zukunft (langfristig):

    Internet
     
    Zuletzt bearbeitet: 04. März 2014
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  22. raschwarz

    raschwarz Benutzer

    Wobei ich ja gar nichts gegen DAB habe. Nur gegen Zwang und sozialistische Zwangsbeglückung!!! :thumpsup:
     
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  23. magisches Auge

    magisches Auge Benutzer

    Da halte ich dagegen, auch wenn die biologische Wahrscheinlichkeit, dass ich in weiteren 50 Jahre noch lebe, mir unwahrscheinlich erscheint (sofern die Erde und auch Radio Hamburg dann überhaupt noch in der heutigen Form existieren)
     
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  24. FrankSch

    FrankSch Benutzer

    Und dabei hat Schweden laut Wikipedia gerade mal 9,5 Millionen Einwohner. Zum Vergleich, in Deutschland sind es 82 Millionen. Broadcastverfahren (egal ob UKW oder DAB) können niemals durch das Internet ersetzt werden. Das ist ein alter Hut.

    Das ändert an den Zahlen was genau? Eben, nichts.

    Dein Arbeitgeber muss ja wirklich gewaltig die Hosen voll haben, dass er dich so was hier schreiben lässt. Aber mach nur weiter so. Je mehr du es als nötig erachtest, DAB+ bis aufs Messer zu bekämpfen, desto sicherer bin ich mir, dass es auf dem richtigen Weg ist :thumpsup:

    Du meinst diesen Kaufboykott, der dazu führte, das im Aldi DAB+ taugliche Radios trotz Rosenmontag binnen weniger Stunden ausverkauft waren? :wow:
     
    Zuletzt bearbeitet: 04. März 2014
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  25. raschwarz

    raschwarz Benutzer

    Ist doch toll, wenn Internetradios bei Aldi-Käufern so gut ankommen! Das ist die Zukunft! Ich höre zuhause eigentlich gar kein Radio mehr, aber wenn nur per WLAN.
     
    Zuletzt bearbeitet: 04. März 2014

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